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Cartes-fiches
Bei der Plausibilitätsprüfung wird die Funktion des Messsystems überprüft. Was ist zu tun, wenn die Plausibilitätsabfrage negativ ausfällt? Listen Sie bitte die Maßnahmen aus der Sicht des Anwenders auf.
Bei einer negativen Plausibilitätsabfrage sollte sich der Anwender folgende Fragen stellen,
um entsprechende Maßnahmen treffen zu können:
1. Unterbricht ein Fremdkörper oder Feuchtigkeit den Laserstrahl?
2. Ist die Blende verklemmt?
3. Liegt Druckluft an und ist der Druck groß genug?
Warum wird die Bewegungsführung einer Werkzeugmaschine nicht mit SPS, sondern mit NC-Steuerungen realisiert? Führen Sie bitte mindestens drei Argumente auf.
Folgende Gründe sprechen gegen die Bewegungsführung einer Werkzeugmaschine mit
SPS: Eine NC-Steuerung:
1. erreicht durch ihre hohe Prozessorleistung, der Kompensations- und Vorsteuermöglichkeiten
und der Regelungen kurze Weginkremente und gleichzeitig große
Geschwindigkeits- und Beschleunigungsänderungen,
2. hat die zusätzlich erforderliche Rechenleistung für Kompensation und Radiuskorrektur
z.B. von Werkzeugen und
3. macht eine schnellere Lageregelung und dadurch eine ausreichend hohe Dynamik
möglich.
Würden Sie eine SPS für Punkt- oder Streckensteuerungen einsetzen?
Ja, da bei Punkt- oder Streckensteuerungen durch die langen Weginkremente nur
geringe Dynamikänderungen und damit relativ wenige Befehle pro Zeit zu verarbeiten
sind.
Schreiben Sie das SPS-Programm für die oben beschriebene redundante Funktion in Form einer Anweisungsliste.
1. Bestimmen Sie zunächst, unter welchen Bedingungen der Antrieb startbereit ist.
2. Schreiben Sie die AWL für die Abschaltung über die Stopp-Taste S1.
3. Schreiben Sie zuletzt die AWL für den Not-Halt Zyklus.
1.) Zuweisung Startbefehl. Der Start des Antriebs ist gewährleistet,
a) wenn Steuerspannung vorhanden ist (I5 ist gesetzt)
b) wenn der Schütz K1 angeregt ist (I4 ist gesetzt)
c) wenn das Hilfsschütz K3 angeregt ist (I3 ist nicht gesetzt)
d) wenn der Netzschütz Q1 angeregt ist (I2 ist gesetzt)
e) wenn der Stoppbefehl mit S1 nicht aktiviert ist (I0 ist gesetzt)
2.) Das Betätigen der Stopp-Taste S1 muss ein Deaktivieren des Ausgangs O2 bewirken:
U I0
= O2
3.) Wenn S3 oder S4 betätigt werden, dann wird das Hilfsschütz K1 entregt und der
Schließer K1 geöffnet. Damit wird I4 rückgesetzt und durch den Programmteil für
die Startbedingung wird O2 deaktiviert. Daher ist kein weiterer Code für diesen Fall
nötig.
f) wenn der Startbefehl mit S5 aktiviert wird (I1 ist gesetzt)
U I5
U I4
N I3
U I2
U I0
U I1
= O2
Mit diesem Aufbau kann am Werkstück ein Absatz mit einer scharfen Innenkante nicht
erzeugt werden. Der Stößel wälzt sich mit einer Rolle auf der Schablone ab. Die Rolle
hat einen Radius, der im Werkstück nicht oder nur mit einer Übersetzung unterschritten
werden kann. Grundsätzlich können mechanische Steuerungen keine unstetigen Funktionen
wie hier die scharfe Ecke übertragen.
Wie ist das Verhältnis zwischen der geometrischen Tolerierung an der Schablone oder Kurvenscheibe mit der Toleranz am Werkstück zu bewerten?
Die Form der Schablone oder Kurvenscheibe sollte möglichst konturtreu auf das Werkstück
übertragen werden. Durch die form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen
Schablone, Werkzeug und Werkstück werden geometrische Fehler direkt auf das Werkstück
abgebildet. Werden zusätzlich noch Elastizität und Spiel in der übertragenden
Mechanik berücksichtigt, müssen die Toleranzen auf der Schablone stets weit unterhalb
der Toleranzen am Werkstück liegen.
Listen Sie bitte die Vorteile der kaskadierten Regelung auf?
Die Vorteile der kaskadierten Regelung sind:
– Störungen werden in den unterlagerten Regelkreisen ausgeregelt und belasten die
überlagerten Regelkreise nicht.
– Ein entsprechend parametrierter Regelkreis kann die überlagerte Strecke vor Überlastung
schützen.
– Die Parametrierung der einzelnen Regelkreise kann separat erfolgen und wird
dadurch einfacher als die Einstellung eines einzigen Reglers für alle Größen.
Welche Nachteile bringt die indirekte Messung der Lage regelungstechnisch mit sich?
Bei der indirekten Messung der Lage ist aus regelungstechnischer Sicht von Nachteil,
dass folgende Störgrößen nicht erkannt werden:
1. Thermische Ausdehnung des Gewindetriebs
2. Torsion des Gewindetriebs
3. Steigungsfehler im Gewindetrieb
4. Spiel / Lose in Gewindetrieb und Führungen
Um diese Fehler regelungstechnisch zu kompensieren, ist ein erhöhter Aufwand nötig.
Zählen Sie die nichtlinearen Glieder im detaillierten Blockschaltbild der kaskadierten Regelung auf.
Die nichtlinearen Glieder sind:
1. Totzeitglied durch PWM,
2. Begrenzung auf Maximalspannung im Umrichter,
3. Begrenzung auf Maximalstrom am Motor,
4. Diskrete Abtastung in den Messsystemen (Drehgeber, Linearmaßstab).
Welche wesentlichen Unterschiede muss der kaskadierte Regelkreis eines Lineardirektantriebs gegenüber dem des elektromechanischen Antriebs aufweisen?
Die wesentlichen Unterschiede des kaskadierten Regelkreises eines Lineardirektantriebs
gegenüber dem des elektromechanischen Antriebs sind:
1. Der Drehzahlregelkreis ist bei Lineardirektantrieben ein Geschwindigkeitsregelkreis.
2. Es ist kein Übertragungsglied im Lineardirektantrieb vorhanden. So kann das Proportionalglied,
das die Steigung des Gewindetriebs verkörpert, fehlen.
3. Der dritte wesentliche Unterschied ist die Parametrierung des Motors. Bei Lineardirektantrieben
wird die Kraftkonstante im Gegensatz zur Momentenkonstante benutzt.
4. Bei Lineardirektantrieben gibt es keine rotierenden Teile. Daher findet sich statt des
Massenträgheitsmoments J eine Masse m.
Wie äußert sich eine große Spindelsteigung auf die axiale Gesamtsteifigkeit des Antriebsstrangs?
Bei der Formel zur Umrechnung der Torsionssteifigkeit in die axiale Steifigkeit steht
die Spindelsteigung im Nenner. Eine große Steigung reduziert folglich die Gesamtsteifigkeit.
Welche der axial wirkenden Störgrößen können vom Anwender beeinflusst werden?
Die folgenden Störgrößen kann der Anwender beeinflussen:
Reibkraft: Die Schmierung der Übertragungselemente beeinflusst die Reibkraft. Eine
sachgemäße und regelmäßige Schmierung kann die Reibkraft gering halten.
Prozesskraft: Die Prozessbedingungen, wie zum Beispiel Eingriffsbedingungen bei der
Zerspanung, werden vom Anwender festgelegt.
Beschleunigungskraft: Je nach Wahl der Werkstücke und Werkzeuge sind unterschiedlich
große Massen vorhanden.
Reibmoment: Hier gilt das gleiche wie bei den Reibkräften
Massenträgheitsmoment: Insbesondere die Art der Aufspannung und die Größe der
Werkstücke auf Schwenktischen beeinflusst das Massenträgheitsmoment.
Welcher Nachteil ergibt sich durch die Auswahl einer großen Spindelsteigung? Welcher Nachteil ergibt sich durch die Auswahl einer kleinen Spindelsteigung?
Eine große Spindelsteigung vergrößert das resultierende Massenträgheitsmoment.
Dadurch reduziert sich die mögliche Beschleunigung oder anders gesagt: Um die gleiche
Beschleunigung wie mit einer kleinen Spindelsteigung zu erhalten, ist ein größeres
Antriebsmoment und damit ein größerer Motor notwendig.
Eine kleine Spindelsteigung vergrößert die nötige Drehzahl beziehungsweise Winkelgeschwindigkeit
bei gegebener Geschwindigkeit. Damit vergrößert sich die Anregelzeit
im Drehzahlregelkreis wie Formel 4-18 verdeutlicht. Die maximal mögliche Beschleunigung
wird dadurch ebenfalls reduziert.
Wie bewerten Sie den KV-Faktor hinsichtlich der Produktivität der gesamten Maschine?
Unter der Voraussetzung gleichbleibender Produktqualität ist der KV-Faktor ein Maß
für die Produktivität der Anlage.
Wie müssen die Eigenfrequenz ω0 und die Dämpfung D vom Konstrukteur der Maschine gestaltet sein, um einen möglichst hohen KV -Faktor zuzulassen?
Um einen möglichst hohen KV-Faktor zu erzeugen, muss die Eigenfrequenz groß
gestaltet sein, die Dämpfung klein.
Wie verändert sich die Überschwingweite AÜ , wenn die Dämpfung D verkleinert wird?
Wenn die Dämpfung D im Regelkreis sinkt, dann wird die Überschwingweite AÜ
zunehmen. Dieser Zusammenhang kann den Formeln 4-33 und 4-34 entnommen werden.
Wo finden sich die Eigenfrequenzen im Phasengang für ein PT1 -Glied und ein PT2-Glied?
Die Eigenfrequenz bei einem PT1-Glied findet sich bei 45° Phasenwinkel, die für ein
PT2-Glied bei 90° Phasenwinkel.
Wie verändert sich die Bahnabweichung ∆r, wenn die erforderliche Beschleunigung a größer wird?
Wir können einen Zusammenhang zwischen der Bahnabweichung r und der Beschleunigung
a herstellen, indem wir die Formel (57) nach dem Quadrat der Bahngeschwindigkeit
auflösen und in Formel (65) einsetzen. Es ergibt sich:
Man erkennt, dass eine große Beschleunigung bei gleichbleibendem KV-Faktor zu einer
größeren Bahnabweichung r führt.
Zählen Sie sechs Anforderungen auf, die für alle Weg- und Winkelmesssysteme gleichermaßen gelten.
Anforderungen, die für alle Weg- und Winkelmesssysteme gleichermaßen gelten, sind:
1. Auflösung des Messwerts soll mindestens ein Zehntel der kleinsten zu messenden Größe sein.
2. Standardisierte Form des Messsignals.
3. Geringe Leitungslängen und elektromagnetischer Unempfindlichkeit der Leitungen.
4. Gesamter Geschwindigkeits- und Drehzahlbereich muss abgedeckt werden.
5. Steifigkeit des Messsystems.
6. Masse des Messsystems.
7. Durch die Messung soll keine zusätzliche Reibung entstehen.
8. Eigenspannungen vermeiden.
9. Temperaturschwankungen sollen keinen negativen Einfluss haben.
10. Schutzklasse beachten, Verschmutzung durch den Fertigungsprozess beachten.
11. Vibrationen dürfen die Messung nicht übermäßig beeinflussen.
12. Durch das Anbringen des Messsystems sollen keine Lose oder Verschleiß entstehen.
Aus welchen funktionalen Komponenten besteht ein Überwachungssystem für eine Werkzeugmaschine?
Überwachungssysteme bestehen aus einer Sensoreinheit, einer Signalverarbeitungseinheit
– meist mit einer Wandlung von einem analogen Eingangssignal auf ein digitales
Signal – einer Überwachungs- und einer Reaktionseinheit. Die Reaktionseinheit kommuniziert
mit der SPS der Werkzeugmaschine.
Nennen Sie Vor- und Nachteile einer piezoelektrischen Kraftmessung.
Vorteile piezoelektrischer Kraftmesszellen sind ein großer Temperaturbereich bis 400°,
eine hohe Steifigkeit, ein großer Messbereich (100-150 dB) und sehr kleine messbare
Dehnungen (ε > 10^– 9). Nachteilig sind die vergleichsweise teuren Geräte, störanfällige
Messeinrichtungen (elektrische Schirmung notwendig) und statische Messungen
sind aufgrund der Drift des Messsignals schwer möglich.
Zählen Sie bitte die Anforderungen auf, die beim HSC-Fräsen an eine numerische Steuerung gestellt werden
Beim HSC-Fräsen werden folgende Anforderungen an die numerische Steuerung
gestellt:
- Kompensationen müssen vorhanden sein für
– Werkzeuggeometrie
– Werkstücklage
– maschinenimmanente Fehler
- Verarbeitung von Bahnfunktionen, wie Splines u.ä., muss möglich sein
- es ist eine hohe Satzverarbeitungsrate notwendig
Welche Anforderungen bestehen an das Betriebssystem, mit dem die numerische Steuerung läuft?
Das Betriebssystem einer numerischen Steuerung muss multitaskingfähig und echtzeitfähig
sein.
Erläutern Sie den Begriff Echtzeitfähigkeit.
Eine Steuerung ist echtzeitfähig, wenn sie die berechneten Daten garantiert innerhalb
einer festgelegten Zeitspanne dem Empfänger zur Verfügung stellt. Die Echtzeitfähigkeit
wird demnach an der Schnelligkeit gemessen, mit der Informationen abgearbeitet
werden. So ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit des Verfahrens beziehungsweise die
Satzverarbeitungszeit der Steuerung maßgebend für die Echtzeitfähigkeit. Man erreicht
Echtzeitfähigkeit, indem einzelne Funktionen und Aufgaben priorisiert werden und je
nach Höhe der Priorität abgearbeitet werden.
Zählen Sie bitte auf, welche geometrischen Größen über die Geometriedatenverarbeitung Einfluss auf die reale Bahn des Werkzeugs nehmen.
Die Einfluss nehmenden geometrischen Größen sind:
Werkstückabhängige Korrekturdaten
– Winkellage
– Position
– Spannmittel
Werkzeugdaten
– Länge
– Durchmesser
– Schneidengeometrie
Maschineninterne Korrekturdaten
– Spindelsteigungsfehler
– Rechtwinkligkeit
– Geradheit
Zustandsabhängige Daten (Sensorik)
– Temperatur
– Dynamische Effekte (fremd-, eigenerregte Schwingungen)
– Verschleiß/Lose
Was sind die wesentlichen Grundregeln, um Koordinatensysteme in Werkzeugmaschinen zu beschreiben?
Die wesentlichen Grundregeln, um Koordinatensysteme in Werkzeugmaschinen zu
beschreiben, sind:
- Es gilt das rechtshändige, rechtwinklige Koordinatensystem mit den Achsen X, Y,und Z.
- Die Z-Achse liegt parallel zur Achse der Wirkenergiequelle. Die positive Richtung der Z-Achse verläuft vom Werkstück zum Werkzeug.
- Die X-Achse ist die Hauptachse in der Positionierebene. Sie liegt grundsätzlich parallel zur Werkstückaufspannfläche.
Zählen Sie bitte die verschiedenen Koordinatenursprünge in der Werkzeugmaschine und am Werkstück auf!
Die verschiedenen Koordinatenursprünge in der Werkzeugmaschine und am Werkstück
sind:
– Maschinennullpunkt
– Referenzpunkt
– Werkzeugbezugspunkt
– Werkzeugwechselpunkt
– Werkzeugmittelpunkt (Toolcenterpoint)
Auf welches Koordinatensystem in der Maschine beziehen sich alle weiteren Koordinatensysteme?
Der Maschinennullpunkt ist der Ursprung, nach dem relativ das Maschinenkoordinatensystem
bezogen ist.
Wie wird in der Regel das Werkstückkoordinatensytem an kubischen Werkstücken ausgerichtet und welche Vorteile bietet diese Ausrichtung?
Kubische Werkstücke werden in der Regel mit einem Werkstückkoordinatennullpunkt
in der Mitte der Halbzeugoberfläche ausgestattet. Vorteile dieser Ortswahl sind:
– Minimierung von kumulativen Fehlern
– Konstantes Werkstückaufmaß
– Fehler durch Rauheiten werden mittels Mittelwertbildung gering gehalten
– Vermeidung von Verwechslungs- und Übertragungsfehlern durch Standardisierung
– Startpunkt stets bei Z = 0
Wozu dienen Koordinatentransformationen?
Die Koordinatentransformation dient vorwiegend der Programmiervereinfachung und
der Umsetzung eines Koordinatensystems aus der CAM in ein spezielles Maschinenkoordinatensystem.
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen der absoluten und der inkrementalen Maßangabe.
Bei der absoluten Maßangabe beziehen sich alle Maße auf einen Nullpunkt. Dieser ist in
der Regel der Werkstücknullpunkt. Die Programmierung erfolgt mit der Bezugsmaßprogrammierung
G90. Diese Maßangabe wird Bezugsmaß genannt.
Bei der inkrementalen Maßangabe bezieht sich jedes Maß auf den zuletzt angefahrenen
Punkt. Sie wird insbesondere in Unterprogrammen und bei Punktsteuerungen angewendet. Die Programmierung erfolgt mit der Inkrementalmaßprogrammierung G91. Die
Maßangabe wird Kettenmaß genannt.
Aus welchen Teilen besteht ein NC-Satz?
Die Bestandteile eines NC-Satzes sind:
1. Satznummer
2. Wort bestehend aus Adresse und Zahlenwert
3. Satzende
4. optional Kommentar, mit Semikolon getrennt
Was ist bezüglich der Gültigkeitsdauer von Wegbefehlen zu beachten?
Die Speicherung der Funktionen und Variablenwerte haben Wirkung bis sie entweder
durch ein erneutes Aufrufen geändert werden oder bis zum Programmende.
Erläutern Sie bitte den Unterschied zwischen Geometrie- und Maschinenfunktionen.
Maschinenfunktionen steuern alle übergeordneten Funktionen und Peripheriefunktionen
über die SPS. Geometriefunktionen steuern alle Weganweisungen, Interpolationen
und Korrekturen sowie die Koordinatentransformationen.
Welchen Vorteil bietet die Programmierung mit Zyklen?
Zyklen bieten die Möglichkeit der vereinfachten Programmierung bei wiederkehrenden
Geometrieelementen. In jedem Zyklus werden Bewegungen hinterlegt, die sich durch
wenige Parameter variieren lassen. Standardisierte Zyklen liegen für alle gebräuchlichen
Konstruktionselemente vor.
Eine Werkzeugmaschine hat laut Katalogangabe einen Eilgang von 30 m/min und eine maximale Beschleunigung von 10 m/s². Gesucht ist der Ruck, der die maximal mögliche Beschleunigung gewährleistet. Wie lautet die Gleichung zur Berechnung des minimal nötigen Rucks?
Eine Werkzeugmaschine hat laut Katalogangabe einen Eilgang von 30 m/min und eine
maximale Beschleunigung von 10 m/s². Gesucht ist der Ruck, der die maximal mögliche
Beschleunigung gewährleistet. Die Gleichung zur Berechnung des minimal nötigen
Rucks wird folgendermaßen berechnet:
Die kinematische Grundgleichung lautet
Welchen wesentlichen Vorteil haben Bahnsteuerungen gegenüber Punkt- und Streckensteuerungen und was ist die wesentliche Anforderung an die Steuerung um den Vorteil zu gewährleisten?
Die Bahnsteuerung kann mehrere Achsen synchron interpolieren. Dieses erfordert die
Regelung der axialen Lage, der Geschwindigkeit und der Beschleunigung.
Wie groß muss in Kontrollfrage 16 der minimale Ruck sein, um die maximale Beschleunigung zu erreichen?
(Eine Werkzeugmaschine hat laut Katalogangabe einen Eilgang von 30 m/min und eine maximale Beschleunigung von 10 m/s². Gesucht ist der Ruck, der die maximal mögliche Beschleunigung gewährleistet. Wie lautet die Gleichung zur Berechnung desminimal nötigen Rucks?)
Der minimale Ruck, um die maximale Beschleunigung zu erreichen beträgt 100 m/s3.
Zählen Sie bitte die sieben Bereiche auf, die die kinematische Grundgleichung bei der Fahrt einer Strecke berücksichtigt.
Die sieben Bereiche, die die kinematische Grundgleichung bei der Fahrt einer Strecke
berücksichtigt, sind:
1. Beschleunigungsanstieg mit konstantem Ruck
2. Geschwindigkeitsanstieg mit konstanter Beschleunigung
3. Beschleunigungsrückgang mit konstantem Ruck
4. Bereich konstanter Geschwindigkeit
5. Beschleunigungsrückgang mit konstantem Ruck (5. = Bremszeitpunkt)
6. Geschwindigkeitsabfall mit konstanter negativer Beschleunigung
7. Beschleunigungsanstieg mit konstantem Ruck bis zum Stillstand.
Nennen Sie bitte die vier Schritte der herkömmlichen Geometriedatenverarbeitung und nennen Sie die Art der mathematischen Beschreibung der Geometriedaten in jedem Schritt.
Bei der herkömmlichen Geometriedatenverarbeitung gibt es folgende Schritte:
1. CAD: Kontur liegt als Spline vor.
2. NC-Programm: Kontur wird durch Stützpunkte und Zyklen beschrieben
3. Spline-Interpolator: Durch die Stützpunkte wird ein Spline gelegt.
4. Führungsgrößen: Der Spline wird in feinere Stützpunkte unterteilt. Die Stützpunkte
werden als Führungsgrößen an die Achsregelung weitergegeben.