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Schulmathematik

Schulmathematik


N. S.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Mathematik auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Funktionen, Ableitungen und Integrale. Sie behandeln die Ableitung von Funktionen, Extremwertaufgaben, Integrationsregeln und deren didaktische Vermittlung im Unterricht. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Lehrkräfte, die sich mit der Analysis vertiefen oder diese effektiv vermitteln möchten.
Karten
179
Lernende
17
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2018 / 13.11.2022

Lernkarten

81) Sei c>0. Berechnen Sie die Ableitung der Funktion! (Die Kenntnis der Ableitung des natürlichen Logarithmus und der Kettenregel dürfen Sie voraussetzen)

f(x)=ln(cx)

(ln(cx))' = (1/(cx))*c = 1/x

82) Beweisen Sie die Ableitungsregel (BILD) mit vollständiger Induktion! (Produktregel und BILD vorraussetzen)

83) Beweisen Sie die Ableitungsregel (xr)' = rxr-1 für r aus R und x>0.

84) Formulieren Sie din für SuS verständliches Plausibilitätsargument, dass sin'(x) = cos(x) gilt!

85) Im Unterricht sind die Ableitungen und die wichtigsten numerischen Werte der Winkelfunktionen bereits bekannt. BEweisen Sie auf der BAsis dieses Vorwissen Ihrer SuS (auf fachlich korrekte Weise), dass  BILD gilt!

86) Begründen Sie die Formel für die Ableitung der Cosinusfunktion unter der Voraussetzung, dass die grundlegenden Eigenschaften der Winkelfunktion, die Ableitung der Sinusfunktion und die Kettenregel bereits bekannt sind!

???

87) Geben Sie eine didaktische Faustregel an, die Ihnen - wenn die Zeit knapp wird - bei der Entscheidung hilft, welche allgemeinen Aussagen (wie Ableitungsregeln) im Unterricht hergeleitet bzw. begründet werden sollen und bei welchen es vertretbar ist, sie lediglich mitzuteilen!

88) Formulieren Sie das Prinzip von Cavalieri für Flächeninhalte ebener Figuren!

In einer Ebene werden zwei Figuren und die Schar aller zu einer Geraden parallelen Geraden betrachtet. Wenn für jede Gerade der Schar die beiden Schnitte mit den zwei Figuren gleich lang sind, so sind die beiden Figuren flächengleich.

89) Formulieren Sie das Prinzip von Cavalieri für Volumsinhalte von Körpern!

Im Raum werden zwei Körper und die Schar aller zu einer Ebene parallelen Ebenen betrachtet. Wenn für jede Ebene der Schar die beiden Schnittflächen mit den zwei Körpern den gleichen Flächeninhalt besitzt, so haben die beiden Körper gleich große Volumina. 

90) Berechnen Sie das Volumen der Kugel mit Hilfe des Prinzip von Cavalieri!

91) Geben Sie eine (fachlich korrekte) Definition der (riemann-)Integrierbarkeit  und des (Riemann-)Integrals einer Funktion.

92) Was ist eine Riemannsche Summe (Zwischensumme)? Geben Sie eine fachliche korrekte Definition!

93) Sei f: [0,1] -> R eine integrierbare Funktion. Geben Sie eine Formel für 

???

94) Formulieren Sie den Mittelwertsatz der Integralrechnung!

96) Formulieren Sie den Hauptsatz der Analysis (fachlich korrekt)!

97) Sei f: [0, unendlich) --> eine Funktion, die in jedem abgeschlossenen Intervall [0,A] mit A>0 integrierbar ist. Wann sagt man, dass das uneigentliche Integral existiert?

s. Def. [7.35]

98) 

???

99) 

???

100) 

101) Nennen Sie die in der Vorlesung besprochenen "Aspekte" zum Integralbegriff und beschreiben Sie sie kurz!

Die drei Teilbereiche des Integralbegriffs

Der Produktsummenaspekt betont die Definition/Deutung/Berechnung von Integralen über Riemannsche Summen (Integral als Grenzwert einer Summe bzw. Produktsumme)

Der Stammfunktionsaspekt betont die Deutung/Berechnung von Integralen über den Hauptsatz

Der Maßaspekt betont die Verwendung des Integrals zum "Messen".

102) Beschreiben Sie den Produktsummenaspekt des Integralbegriffs!

103) Beschreiben Sie den Stammfunktionsaspekt des Integralbegriffs!

104) Aus welchem Grund wird in der didaktischen Literatur vielfach davon abgeraten, das Integral im Unterricht über die Stammfunktion einzuführen?

1. Das wäre ein Musterbeispiel für eine antididaktische Inversion (= hier wird etwas, das eigentlich ein tiefliegender Satz ist zur Definition degradiert)

2. Auch mathematisch problematisch, denn "integrierbar sein" und "eine Stammfunktion besitzen" sind versch Eigenschaften einer Funktion und sollten nicht gleichgesetzt werden.

105) Nennen Sie die in der VO besprochenen GV zum Integralbegriff und beschreiben Sie sie kurz!

106) Beschreiben Sie die Flächeninhaltsgrundvorstellung zum Integral!

107) Einfache Aufgabe, die SuS hilft die flächeninhatsgrundvorstellung zum Integralbegriff auszubilden!

108) Beschreiben Sie die Rekonstruktionsgrundvorstellung zum Integralbegriff.

109) Formulieren Sie ein einfache Aufgabe, die SuS hilft, die Rekonstruktionsgrundvorstellung zum Integralbegriff auszubilden!

Badewanne mit zeitlich variierendem Zufluss:

Flussgröße: Zuflussrate (Liter/Sekunde)
Bestandgröße: Wassermenge (Liter)

Beispiele dieser Art erlauben eine intuitive Erfassung des Hauptstzes und des Stammfunktionsaspekts, durchaus auch ohne Formeln(!), gestützt auf die Realsituation und die Verwendung von Einheiten, die es erleichtern, den Größen eine inhaltliche Bedeutung zu geben. Hier zeigt sich wieder die Schlüsselfunktion des Wortes "pro" (in den Einheiten).

Nachteil: Negative Werte der Bestandsgröße haben keine inhaltliche Bedeutung.

110) Beschreiben Sie die Mittelwertsgrundvorstellung zum Integralbegriff!

Der Mittelwert bzw der Mittelwertsatz der Integralrechnung dient nicht der Definition des Integrals. Daher handelt es sich hier nicht um einen Aspekt als Teilbereich des Integralbegriffs, sondern um eine inhaltliche Deutung, die dem Integralbegriff Sinn gibt. Die Mittelwertsvorstellung des Integrals kann als schrittweise Verallgemeinerung des arithmetischen Mittels interpretiert werden. Hier wird der Zusammenhang zum Produktsummenaspekt deutlich.

111) Formulieren Sie eine einfache Aufgabe, die SuS hilft, die Mittelwertsgrundvorstellung zum Integralbegriff auszubilden!

112) Beschreiben Sie die Kumulationsgrundvorstellung zum Integralbegriff!

113) Einfache Aufgabe, die SuS hilft, die Kumulationsgrundvorstellung zum Integralbegriff auszubilden!

114) Was versteht man unter dem "Integral als verallgemeinertem Produkt"? Zwei BSP!

115) Was versteht man unter dem "integral als verallgemeinerter Summe"? Geben Sie zwei BSP!

116) Wie können Sie den Hauptsatz der Analysis im Unterricht auf heuristische Weise begründen?

117) Intetessierte SchülerInnen fragen Sie, wie man den Hauptsatz der Analysis fachlich korrekt beweist. Führen Sie es vor!

118) Geben Sie ein BSP für einen Anwendungskontext, in dem der Zusammenhang zwischen Bestandsgröße(=Integral der Flussgröße) und Flussgröße (=lokale/momentane Änderungsrate der Bestandsgröße) unter Verwendung sinnvoll gewählter Physikalischer Einheiten deutlich wird!

Badewanne mit zeitlich variierendem Zufluss: 
Flussgröße: Zuflussrate (Liter/Sekunde)
Bestandgröße: Wassermenge(Liter)

oder

Flussgröße Geschwindigkeit (km/h)
Bestandgröße: zurückgelegte Wegstrecke (km)

Hier funkt die Vorstellung der "Ortsänderung" dazwischen. "Ort" entspricht einem Punkt im Raum und ist schwieriger als "Bestandgröße" zu verstehen, da 3Meter schlechter als Bestandgröße zu denken sind als 3 Liter.

119) Wie kann der Begriff der Stammfunktion durch ein Richtungsfeld visualisiert werden? Geben Sie ein BSP und skizzieren Sie das zugehörige Richtungsfeld!

120)

A: Ein Knick in der Funktion führt zu einer Sprungstelle in der 1.Ableitung

121) Berechnen Sie den Mittelwert der folgenden Funktion: 

h(x)=x2 + 1

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