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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 26.02.2018 / 12.05.2021
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Newell und Simon (1972) … (x aus 5)

sind Vertreter des klassischen Informationsverarbeitungsansatzes.

haben als erste die Zwei-Prozess-Theorien des Denkens und Schließens entwickelt.

haben ein Computer-Programm entwickelt, das Probleme schrittweise löst.

gehen von einer begrenzten Kapazität des KZG aus.

gehen davon aus, dass Menschen beim Problemlösen auf Heuristiken zurückgreifen.

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Welche Aussagen zu kognitiven Geizhälsen und zum Cognitive Reflection Test (CRT) sind richtig? (x aus 5)

Nach Newell und Simon (1972) sind Menschen kognitive Geizhälse.

Ein kognitiver Geizhals ist jemand, der mit Ressourcen wie Zeit oder kognitiver Aufwand ökonomisch umgeht.

Mit dem CRT kann man zeigen, dass naheliegende, spontan aktivierte Assoziationen als Lösung benannt werden und zu selten bewusst reflektiert wird, ob diese Lösung auch wirklich richtig ist.

In einer Untersuchung unter Akademikern scheitern 20% der Probanden an allen Aufgaben des CRT.

Die Leistung in dem Test korreliert nicht mit der Intelligenz.

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Beim analogen Problemlösen nutzt man die Ähnlichkeit zwischen einer aktuellen und einer bekannten Problemsituation und versucht, die Lösung von der bekannten in die neue Situation zu übertragen. Chen (2002) unterscheidet verschiedene Arten von Ähnlichkeit. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5)

Bei der oberflächlichen Ähnlichkeit sind den beiden Problemsituationen lösungsirrelevante Details gemein.

Bei der strukturellen Ähnlichkeit entsprechen alle Elemente der neuen Problemsituation äquivalenten Elementen der alten Problemsituation, aber die Beziehungen unter diesen Elementen werden nicht notwendigerweise geteilt.

Bei der globalen Ähnlichkeit teilen sich die beiden Probleme die kausalen Beziehungen unter den Komponenten.

Bei der prozeduralen Ähnlichkeit teilen sich die beiden Probleme nicht nur das Lösungsprinzip, sondern auch das Verfahren, nach dem das Lösungsprinzip in konkrete Operationen umgewandelt werden kann.

Bei der situativen Ähnlichkeit sind die beiden Probleme im selben Kontext angesiedelt.

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Gick und Holyoak (1980) untersuchten die Nutzung von Analogien. Dabei präsentierten sie den Probanden das „Tumorproblem“ sowie eine Geschichte zum Einnehmen einer Burg. Welche Aussagen zu dieser Untersuchung sind richtig? (x aus 5)

Wenn die Probanden aufgeklärt wurden, dass die Geschichte relevant ist, konnten alle das Tumorproblem lösen.

Auch wenn die Probanden nicht über die Relevanz der Analogie aufgeklärt wurden, lösten fast alle das Tumorproblem.

Die beiden Probleme sind sich strukturell ähnlich.

Die beiden Probleme sind sich oberflächlich ähnlich.

Für die Lösung ist es wichtig, dass die Probanden die beiden Probleme auch tatsächlich vergleichen.

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Was versteht man unter „Entscheiden“ und „Urteilen“? (x aus 5)

Beim Entscheiden geht es darum, aus mehreren Optionen eine auszuwählen.

Beim Entscheiden geht es darum, die objektiv richtige Entscheidung zu treffen, persönliche Vorlieben spielen dabei keine Rolle.

Der Fokus beim Urteilen liegt auf der Akkuratheit.

Urteilen ist oft Teil eines Entscheidungsprozesses.

Beim Urteilen geht es darum, die Wahrscheinlichkeit verschiedener Ereignisse – auf Basis unvollständiger Information – einzuschätzen.

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Welche Aussagen zum Bayes‘ Theorem sind richtig? (x aus 5)

Es handelt sich dabei um ein normatives Modell des Urteilens.

Das Theorem vernachlässigt die Basisrate.

Das Theorem beschreibt, wie Menschen urteilen und nicht, wie sie urteilen sollten.

Es beantwortet die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ereignis unter den verfügbaren Daten eintritt.

Es beantwortet die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Daten beobachtet werden, wenn ein Ereignis eintritt.

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Welche Aussagen zur Basisrate sind richtig? (x aus 5)

Die Basisrate entspricht der Ausgangswahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis (z.B. Vorhandensein einer Krankheit).

Die Basisrate entspricht der relativen Häufigkeit, mit der ein Ereignis in einer Population auftritt.

Menschen neigen dazu, die Basisrate zu ignorieren.

Menschen neigen dazu, sich bei Entscheidungen auf die Basisrate zu konzentrieren und weitere Hinweisreize zu vernachlässigen.

In der Taxi-Studie von Kahneman entspricht die Basisrate dem Anteil grüner bzw. blauer Taxis in der Stadt.

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Angenommen, Frau X wird gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie an Brustkrebs oder an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Sie überlegt kurz, und es fallen ihr sofort einige Fälle von Brustkrebs aus dem persönlichen Umfeld und aus den Medien ein, sie kann sich aber nicht an einen Fall von Bauchspeicheldrüsenkrebs erinnern. Dann wird sie … (x aus 5)

die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs höher einschätzen als für Bauchspeicheldrüsenkrebs.

die Ankerheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen.

die Repräsentativitätsheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen.

die Verfügbarkeitsheuristik für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten nutzen.

eventuell einen Konjunktionsfehler begehen.