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F. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Versicherungswesens und der Finanzplanung auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Risikomanagement, verschiedene Versicherungsarten, Aktien und Portfoliomanagement, sowie die Bedeutung von Controlling und strategischer Planung. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit den komplexen Zusammenhängen von Versicherungen, Finanzmärkten und Unternehmensführung auseinandersetzen möchten.
Karten
209
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.01.2018 / 31.01.2018

Lernkarten

Erkläre folgende Leistungsarten der Rechtsschutz-VS:

  1. Schadensersatzrechtsschutz
  2. Arbeits-Rechtsschutz
  3. Wohnungs- & Grundstücks-Rechtsschutz
  4. Rechtsschutz im Vertrags-und Sachenrecht
    • Verträge & privatrechtlich
  5. Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
    • Prozesse über Steuerhöhe
  6. Sozial-Rechtsschutz
    • Prozesse vor Sozialgerichten
  7. Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen
    • Vor Verwaltungsbehörden, Verwaltungsgerichten
  8. Disziplinar- & Stand-Rechtsschutz
  9. Straf-Rechtsschutz
    • Verkehrsrechtliches Vergehen
  10. Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  11. Beratungsrechtsschutz im Familien- & Erbrecht

  1. Schadensersatzrechtsschutz
    • Gegen Schädiger, dessen Haftversicherung
  2. Arbeits-Rechtsschutz
    • Arbeitsvertrag etc. 
  3. Wohnungs- & Grundstücks-Rechtsschutz
    • Miet- Pachtverhältnisse
  4. Rechtsschutz im Vertrags-und Sachenrecht
    • Verträge & privatrechtlich
  5. Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
    • Prozesse über Steuerhöhe
  6. Sozial-Rechtsschutz
    • Prozesse vor Sozialgerichten
  7. Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen
    • Vor Verwaltungsbehörden, Verwaltungsgerichten
  8. Disziplinar- & Stand-Rechtsschutz
    • Disziplinar und Standes-Rechtsverfahren
  9. Straf-Rechtsschutz
    • Verkehrsrechtliches Vergehen
  10. Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  11. Beratungsrechtsschutz im Familien- & Erbrecht
    • Beratungen bei veränderter Rechtslage

Was sind Sachversicherungen?

  • Sachsparte
  • Versicherung von Sachen in umschriebenen Gefahren
  • Sachen =
    • Gebäude
    • Bewegliche Sachen
    • Sachgesamtheiten (Hausrat, Warenlagen, Betriebseinrichtung)

Was ist der Versicherungsfall einer Sach-VS?

Was sind nicht versicherbare Risiken?

Was sind die möglichen Versicherungsnehmer?

  • Beschädigung, Zerstörung, Abhandenkommen
  • + Folgekosten (z.B. Mietverlust)
     
  • Kernenergie, Erdbeben, Krieg, innere Unruhen
     
  • Persönliche oder beruflich-gewerbliche Sphäre
  • Jedermann- vs. kaufmännische Versicherungszweige

Welche 6 Zweige der Sachversicherung gibt es?

Nenne 4 weitere, weniger verbreitete Sachversicherungen.

  • Feuer-
    • Sachsubstandschaden durch
      • Brand
      • Löschen
      • Niederreißen
      • Ausräumen
    • Versicherbare Risiken
      • Brand
      • Blitzschlag
      • Explosion (Austreten von Gasen)
  • Einbruchsdiebstahl- & Raub-
    • Verbrecherische Handlung
    • Einbruchdiebstahl: Überwindung Hindernisse
    • Raub: Wegnahme unter Gewalt
    • Prämienhöhe nach Art und Lage des Objektes
  • Glas-
    • Fertig-eigesetzte Scheiben
  • Leitungswasser-
    • Schaden durch Leitungswasser
  • Elementarschaden-
    • Naturereignisse
    • Erschwert durch
      • Schwankungen im Schadensverlauf
      • Regionalen Ausgleich
    • Spezielle Sparten
      • Hagel-
      • Sturm-
  • Tier- / Tierlebens- (keine Seuche)
     
  1. Technische Betriebsunterbrechungs-
  2. Montage-
  3. Maschinengarantie-
  4. Bauleistungs-

Was sind mit der Sachversicherung verbundene Sparten?

  • Verbundene Hausrats- & Wohngebäude-
    • Verbundene Wohngebäude-
      • Zerstörung, Beschädigung Gebäude
      • Brand, Leitungswasser, Sturm, Hagel
      • Mietausfall wird ersetzt
      • Gleitende Neuwertversicherung
        • Preisbasis 1914 * Prämienfaktor (Preisindex)
    • Verbundene Hausrats-
      • Einrichtung, Gebraucht, Verbrauch, Bargeld
      • Wiederbeschaffungswert
      • Summenangleichung gemäß Preisindex
        • Widersprechen möglich

Erkläre folgende Versicherungssparten:

  1. Kreditversicherung
  2. Luftfahrtversicherung
  3. Reisekostenrücktrittsversicherung

  1. Kreditversicherung
    • Forderungsausfall
  2. Luftfahrtversicherung
    • Risiken im Luftverkehr
  3. Reisekostenrücktrittsversicherung
    • Erstattung der Kosten bei Nichtantritt von Reise

Bewerte die Idee einer Versicherung unter Bekannten.

+ spart Geld
- Bürgschaft basiert auf Vertrauen und Freundschaft
- Risiko für Beziehung

Nenne die 4 Aufbauorganisationsformen von Versicherungen und deren Einsatzfall.

  • Kundengruppenbezogene Aufbauorg.
    • Privat-, Firmen- etc.
  • Funktionale Aufbauorg.
    • Vertrieb, Anträge Finanzen etc.
  • Produkt- & spartenbezogene Aufbauorg.
    • Sach-, Kfz-, Unfall-, Haftpflicht- etc.
  • Matrixorganisation

Vergleiche den Innendienst und den Außendienst von Versicherungen.

  • Innendienst: Direktion, Geschäftsstellen
    • MA Hauptverwaltung: Leistungserstellung, Leitung, Verwaltung
    • Betriebs- oder Versicherungstechnik
  • Außendienst: Geschäftsstellen
    • Vertrieb: Kundenberatung, Risikoprüfung, Vermittlung
    • Regionale Nähe
    • 230.000 selbstständige Vermittler

Wie ist der Innendienst gegliedert?

  • Leitung
    • Versicherungstechnischer Bereich
      • Fachabteilungen
    • Finanzbereich
      • Rechnungswesen
        Vermögensverwaltung
    • Querschnitt: Vertrieb, Personal, Verwaltung, IT etc.

 

Charakterisiere Versicherungsvertreter.

  • Selbstständiger Handelsvertreter (HGB)
  • Vermittlung, Abschließung, Betreuung von Verträgen
  • Arten
    • Abschluss-, Vermittlungsvertreter (Vertretungsmacht)
    • General-, Untervertreter (Unternehmen)
    • Ein-, Allbranchenvertreter
    • Einfirmen-, Mehrfirmenvertreter
    • Haupt-, Nebenberuflich
  • Recht auf Provision
    • Provisionstabelle (%, #)

Was charakterisiert Angestellte im Außendienst?

Was sind Versicherungsmakler?

Was sind Vertriebsgesellschaften?

  • Kein unternehmerisches Risiko
  • Gewinnung von Vertretern
     
  • Vermittlung Versicherungsverhältnisse
  • Keine Bindung an Unternehmen
  • Provisionsanspruch bei Unternehmen
     
  • Zielgruppenspezifisch (Akademiker)
  • Provisionssystem / Strukturvertrieb

Beschreibe die Arbeitsabläufe um den Versicherungsvertrag.

  • Erstbearbeitung: Antrag, Angebot, Vertrag
  • Bestandsverwaltung: Prämien, Auskünfte, Änderungen
  • Schlussbearbeitung: Kündigung
  • Schadensbearbeitung/Schadenregulierung: Meldung, Prüfung, Auszahlung

Was ist ein Versicherungsantrag?

  • Einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung
  • „ja“ muss als Antwort zum Vertragsschluss reichen
  • Formlos
  • Geschäftsfähigkeit notwendig
  • Rechte & Pflichten
  • Gesetzliches Widerrufsrecht

Wie funktioniert die Antragsannahme?

  1. Übersendung Versicherungsschein
  2. Vorläufige Deckungszusage möglich
    • Vorläufiger Versicherungsvertrag
    • Selbstständiges Rechtsverhältnis

Was ist der Versicherungsschein/Police?

  • Rechtsanspruch, Vertragsinhalt
  • Widerspruchsrecht bei Abweichungen zum Antrag: 1 Monat

Welche Veränderung am Versicherungsvertrag sind möglich?

  • Ausmaße
    • Vertragsdauer
    • Prämien
    • Versicherter Gegenstand
    • Versicherungssumme
    • >> Anpassungsklauseln
  • Änderungsgründe
    • Veräußerung Vertragsgegenstand
      • Erwerber: Rechte & Pflichten
    • Konkurs
      • Kein Einfluss auf Vertrag, Vertrag kann beendet werden
    • Bestandsänderung
      • Verschiebung Versicherungsbestände
    • Vertragsunterbrechung

Nenne die Arten des Versicherungsbeginns

  • Formeller Versicherungsbeginn
    • Zeitpunkt Vertragsabschluss
  • Materieller Versicherungsbeginn
    • Leistungspflicht beginnt (Prämienzahlung, Wartezeiten)
  • Technischer Beginn (prämienbelasteter Zeitraum)

Erkläre die Beendigung des Versicherungsvertrages.

  • Zeitablauf (Verlängerungsoption: 1 Jahr)
  • Kündigung
    • Ordentliche Kündigung (1-3 Monate)
    • Außerordentliche Kündigung
      • Vertragliche Kündigungsgründe (zB. Versicherungsfall oder Beitragserhöhungen)
  • Interessenswegfall (Vgl. Veräußerung)
  • Tod (außer Risiko wird übertragen >> Erben)

Was sind die Pflichten des Versicherungsnehmers?

Was sind die Pflichten des Versicherungsgebers?

Definieren den Begriff Risikoausschlüsse.

  • Prämienzahlungspflicht (Schickschuld)
    • Einzige Pflicht VN
    • Prämienverzugszahlung (nach Mahnung)
    • Unterscheidung Erst- & Folgeprämien
  • Obliegenheiten (Kündigung innerhalb 1 Monat)
     
  • Gewährung Versicherungsschutz
  • Aufklärungs-, Belehrungs-, Hinweispflichten
     
  • Risikoausschluss = vertragliche Ausschlüsse
  • Versicherer nicht zu Leistung verpflichtet

Erkläre Schadenersatz & Selbstbeteiligung.

  • Schadenkostenermittlung trägt Versicherer
  • Selbstbeteiligung
    • Beteiligung VN am Schaden (%, Betrag)
  • VN: Abschlagszahlungen innerhalb eines Monates

Was ist der Versicherungsschaden?

Was ist der VS-Wert?

Was ist die VS-Summe?

Erkläre Über- und Unterversicherung.

  • Tatsächlicher Schaden
  • Leistungspflicht <= Versicherungsschaden (bzw. Neuwert)
     
  • Geschätzter Geldwert bei Eintritt Versicherungsfall
     
  • Vertragliche Höchstbetrag (Versicherungsschein)
     
  • Versicherungssumme erheblich >, < Versicherungswert
  • Entschädigung = (VS * Schaden) / VWert
  • Überversicherung irrelevant da Bereicherungsverbot.

Erkläre den Zusammenhang von Krankenversicherungen und Kapitalmärkten.

  • Höhere Beiträge bei jungen Menschen, um ältere, kranke Menschen zu stützen
  • Kapitalanlagen um langfristige Rücklagen zu bilden
  • Erschwert einen Krankenkassenwechsel (Kritik der BaFin)
    • Zuordnung und Mitnahme der Rücklagen eingeführt

Vergleiche die direkte und indirekte Vergabe von Schuldscheindarlehen.

Direkte Vergabe von Schuldscheindarlehen

  • Versicherung direkt an Kreditnehmer
  • Kontrolle durch BaFin
  • Beispiel: Allianz an Daimler (große Unternehmen)

Indirekte Vergabe von Schuldscheindarlehen

  • Finanzmakler oder Bank übernimmt Vermittlungsfunktion
    • Zwischen Versicherung und Kreditnehmer
  • Kreditinstitut schließt Schuldscheindarlehensvertrag mit Versicherung
    • Kreditinstitut macht Kreditverträge mit Kreditnehmer
    • BaFin kontrolliert beide Vetragstypen

Wie kann ein Crash passieren / Insolvenz durch Kapitalanlagestrategie?

  • BaFin kommt zu spät (basierend auf Bilanz)
  • Kurzfristige Crashs entgehen der BaFin
  • Bspl. Wirtschaftskrise oder Finanzkrise
  • Auffanggesellschaft (Protector) für geordneten Konkurs

Vergleiche die Versicherungsformen Summen- und Schadensversicherungen.

  • Summen-VS vs Schaden-VS
  • schadensunabhängige vs abhängige Entschädigung
  • abstrake vs konkrete Bedarfsdeckung 
  • kein Nachweis erforderlich vs Beleg erforderlich

Summen-VS

  • Versicherungssumme ist festgelegt 
  • Hauptzweck: Lebensversicherungen

Schadens-VS

  • Entschädigung durch Versicherungssumme und Scahdenshöhe zweifach begrenzt
  • Bereicherungsverbot
  • Einmaliges Ersetzen selbst bei doppelter Versicherung
  • Höhe der Entschädigung abhängig von der Intensität

Vergleiche die Erstrisikoversicherung mit der Vollwert-VS.

Erstrisiko-VS

  • keine Rücksicht auf Verhätnis zwischen Versicherungswert und und Versicherungssumme
  • Schäden über der Deckungssumme müssen selbst finanziert werden
  • z.B. KFZ-HP-VS, Rechtsschutz

Vollwert-VS

  • Versicherungssumme begrenzt Versicherungsleistung nach oben
  • Unterversicherung: Entschädigung im Verhältnis \(Versicherungssumme/Versicherungswert\)
  • Prämien orientieren sich an der Versicherungssumme als Maßstab für Risiko
  • z.B. Feuer und Hausrat-VS

 

Erkläre die Bruchteilversicherung.

  • Kombination aus Erstrisiko- und Vollwert-VS
  • Versicherungssumme ist ein Bruchteil des Wertes der Gegenstände
  • Es wird kein Totalschaden erwartet
  • Entschädigungen werden im Verhältnis des tatsächlichen Wertes und der Versicherungssumme ausgeschüttet
  • Sorgt für reduzierte Beiträge
  • zB. Einbruchdiebstahl-, Sturm- und Leitungswasser-VS

Erkläre und differenziere das Absolute und relative Abzugfranchise sowie das Integralfranchise.

absolut

  • Selbstbeteiliigung am Schaden, z.B. KFZ-Kaskoversicherung
  • reduziert Risiko durch Vermeidung von Baggatellschäden

relativ

  • wie absolut, allerdings übernimmt der VN immer einen relativen Anteil am Schaden
  • zB. PKV mit Zahnersatzleistungen, Krankheitskostenversicherung, Sturmversicherung

Integral

  • Schäden bis zu einer Grenze müssen selbst gezahlt werden, bei Überschreiten dieser entfällt die Selbstbeteiligung und Schaden wird komplett übernommen.

Erkläre den Begriff Risikomanagement.

  • nachvollziehbares, alle Unternehmensaktivitäten umfassendes System zur
    • Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Dokumentation
      und Kommunikation von Risiken
    • Überwachung dieser Aktivitäten
    • auf Basis einer definierten Risikostrategie
  • Gesamtheit von Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen, mit dem Ziel, die
    Wahrscheinlichkeitsverteilung des Unternehmenserfolgs zu optimieren

Was sind die 4 Phasen des Risikomanagements?

  1. Risikoidentifikation
  2. Risikobewertung
  3. Risikosteuerung 
  4. Risikokontrolle

Was sind die gesetzlichen Grundlagen des Risikomanagements?

Welche Maßnahmen bauen darauf auf?

  • in den 90er Jahren haben Zweifel an dem Corporate-Governance-System für Maßnahmen gesorgt
  • Gesetz zu Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich als Reaktion
     
  • Vorstandsverpflichtung (Einrichtung eines Überwachungssystems)
  • Aufsichtsrat als zweite Säule der Unternehmensüberwachung (insb. Geschäftsführung)
  • Konzenlagebericht (Berichtspflicht für die Lage am Kapitalmarkt)
  • Prüfung der Darstellung durch Wirtschaftsprüfer

Was ist bei einem Risikokollektiv zu beachten?

  • möglichst große Zahl an Versicherungsnehmern
  • möglichst unabhängige Schadensverteilung

Was ist der Risikoausgleich in der Zeit?

  • Abfolge mehrerer einperiodischer Risikoausgleiche
  • Streuung des Schadens auf mehrere Perioden
  • Bsp.: Hagel und Sturmversicherung, die im Sommer Rückstellungen für den Winter bildet.

Was ist der versicherungstechnische Ruin?

Wenn der Bastand der Risikoreserve negativ wird (Anfangsreserve und Rücklagen erschöpft)

Nenne und erkläre die 4 Erscheinungsformen des versicherungstechnischen Risikos nach Koch/Holthausen.

  1. Zufallsrisiko
    • abweichung vom vorausberechnetem Trend
    • ggf. Versicherung von Spitzenrisiken (sehr hoch aber sehr selten)
  2. Änderungsrisiko
    • keine verlässlichen Berechnungsgrundlagen für viele Risken
    • erschwerte Prognose der Risikolage und Änderungen dieser
  3. Kumul- oder Katastrophenrisiko
    • kumulierte Schäden wie zB. Flugzeugabstürze gefährden den Risikoausgleich
  4. Irrtumsrisiko
    • Prämienkalkulation beruht auf fehlerhaften Berechnungen oder Einschätzungen
  •  

Nenne 3 sonstige Risiken für Versicherungen

  • Fehler beim Management des Risikogeschäfts 
    • Auszahlung bei Schädensfällen, die keine sind
    • Auszahlung zu hoher Entschädigungen
  • Zinsspannenrisiko
    • zB. Lebensversicherung - Unterschied zwischen garantierter Mindestverzinsung und Kapitalmarkt
    • Gefahr von Wertverlusten bei bestimmten Anlagen
  • unternehmerische Risiken
    • Faktorpreisänderungen
    • Steuerverpflichtungen durch Betriebsprüfungen

Nenne die 4 wichtigsten Risikokategorien der R+V Versicherung.

  1. globale Risiken
    • Veränderungen von Rahmenbedingungen
    • Gesetzgebung, Konkurrenz, Märkte und Kunden
  2. Versicherungstechnisches Risiko
    • Gesamtschaden > Sicherheitsbestand + Rückstellungen
    • zB. Kalkulationsrisiko, Selektionrisiko, Rückstellungen und Schäden
  3. Kapitalanlagenrisiko
    • zB. Zinsänderungen, Kurs- und Währungsrisiken, Liqiuditäts- und Ausfallrisiken
  4. operative Risiken
    • zB. Personal, EDV, Kosten und Struktur

Wie geht die R+V-Versicherung bei der Risikobewertung und -steuerung vor?

Wie ist die Wirksamkeit in der Praxis?

Nenne weitere Maßnahmen, die zu einer besseren Einschätzung beitragen.

  • Einstufung in Risikoklassen A-D
    • A > 250 Mio €
    • D < 29 Mio €
  • Analyse der Eintrittswahrscheinlichkeiten und und Bestimmung des
    • Bruttorisiko: Risiko vor Kontrollen und Schadensverhütungsmaßnahmen (Bei allen Risiken)
    • Nettorisiko: Das verbleibende Restrisikopotential (nur bei Klasse A und B)
  • Risikosteuerung
    • konkrete Abwehrmaßnahmen entwickeln

  • Justierung des Risikos über Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeitne
  • viel Interpretationsspielraum, kann aber besondere Gefahrenpotentiale aufzeigen
    => regt die aktive Beeinflussung der Risikosituation an
  • schärft das allgemeine Risikobewusstsein
     
  • Frühwarnindikatoren zur Andeutung einer Veränderungen
  • klar definierte Kommunikationswege
  • vierteljährliche Risikokonferenzen
  • Vorstandsberichtserstattung für Risiken

Was ist bei der Risikoaggregation zu beachten?

Es gibt oft Abhängigkeiten und Korrelationen zwischen den einzelnen Risiken.

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