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Flashcards
Was sind die Zielgrößen von Anlage-Investitionen?
- Rendite
- Risiko
- Varianz, Standardabweichung, Volatilität
- Korrelationskoeffizenten, Beta-Faktor
- Performance
- Rendite & Risiko
- = risikoadjustierte Rendite
- Liquidität
- Auflösbarkeit von Anlagen
Erkläre folgende Zielgrößen:
- Arithmetische Rendite
- Geometrische Rendite
- Annualisierung von Renditen
- Diskrete Rendite
- Stetige Rendite
- Erwartungswert - Arithmetisches Mittel
- Kovarianz
- Korrelationskoeffizient
- Betafaktor
- Performance
- Arithmetische Rendite
- Gewinne je Jahr
- Geometrische Rendite
- Jahresgewinn mit Zinseszins
- Gewinne werden wieder investiert
- Annualisierung von Renditen
- Vergleich von Renditen mit unterschiedlichen Zeitspannen
- Diskrete Rendite
- Rendite zwischen zwei Zeitpunkten
- Stetige Rendite
- Sofortige Wiederanlage der Zinsen
- Annähernd Normalverteilt
- Erwartungswert - Arithmetisches Mittel
- Ø Vergangenheitsdaten
- Kovarianz
- Zusammenhang Zufallsvar
- Korrelationskoeffizient
- [-1, +1] linearer Zusammenhang zweier Zufallsvar
- 0 -> Unabhängigkeit
- Betafaktor
- Verknüpfung mit Renditeentwicklung Gesamtmarkt
- Sensitivität der Aktie
- β > 1: reagieren stärker als Markt
- β < 1: wie Markt, aber schwächer
- Veränderung Aktienrendite / Veränderung Indexrendite
- Performance
- (Anlagerendite – Benchmarkrendite) / Risikomaß
(Folie 106ff, Kap. 2.4, Seite 33)
Was bedeutet Risiko?
- Möglichkeit des Abweichens
- Völlige Unkenntnis
Welche Risikoarten gibt es?
- Risiko im engeren Sinne
- Eintrittswahrscheinlichkeiten
- Systematisches Risiko
- Gesamtheit betroffen
- Zinsänderungsrisiko
- Währungsrisiko
- Gesamtheit betroffen
- + Unsystematisches Risiko
- Spezifisch
- Bonitätsrisiko
- Kündigungsrisiko
- Negative News
- Spezifisch
- = Gesamtrisiko
Was sind Steuungsparameter?
- Beschreiben die Verteilung um Mittelpunkt
- Varianz
- Standardabweichung
- Spannweite
- Höchst- und Tiefstpunkte
- Volatilitäten
Was ist das Ziel der Portfolio-Theorie?
- Senkung Standardabweichung (Risiko)
- Durch Differenzierung
- Zusammenspiel Risiko & Rendite
- Grundlage für CAPM
Was ist ein Portfolio?
- Menge Wertpapiere
Beschreibe das Verhalten von Aktien im Portfolio.
- Volatilität Aktie > Volatilität Portfolio
- Rendite Aktie < Rendite Portfolio
Erkläre die Grundidee Diversifikation.
- Gegenläufigkeit von Risiken
- Vermeidung Risikokonzentration
- >> Portfolio diverifizieren
Welche Annahmen werden für die Portfoliotheroie / CAPM getroffen?
- Erwartete Rendite vorhanden
- Künftiger Ertrag (unsicher)
- Varianz vorhanden
- Schwankung künftige Rendite (unsicher)
- Entscheidung auf Grund von Rendite & Risiko
- Anleger: risikoscheu
- Höheres Risiko, wenn Rendite überproportional zunimmt
- Keine Transaktionskosten, Steuern
- Wertpapier beliebig teilbar
- Zeitraum: eine Periode
Wie wirkt sich die Korrelation des Portfolios aus?
Was ist also das Theroetische Verhalten eines Portfolios bei wachender Anzahl Aktien?
- Korrelation = 1 >> wie erwartet
- Korrelation = 0
- Varianzminimales Portfolio
- Ergebnis: Risiko & Rendite bei Anteilen
- Korrelation = -1 (Theorie)
- Risiko = 0, Rendite != 0
- Wachsende Zahl Aktien >> Portfoliovarianz gleicht sich Markt an
- Unsystematisches Risiko strebt gegen 0
- Systematisches Risiko durch Markt nicht diversifizierbar
Was ist die Markowitz-Diversifikation?
- Kombination von Wertpapieren & -Klassen (Asset Allocation)
- Risiko der Kombination < Risiko einzelner Papiere
- Angleichung an den Markt >> β = 1
Was ist die Wirkung von β-Faktoren auf das Portfolio?
- Ø β = 1,5 >> 1,5x höheres Risiko als Markt
- Ø β = 1 >> Risiko wie Markt
- Ø β = 0,5 >> 0,5x Risiko des Marktes
Wie bestimmt man das effizientes Portfolio für die eigene Strategie?
- Effizienter Rand
- Oberer Teil des Graphen
- Höhere Rendite, gleiches Risiko
- Maximale Rendite = maximales Risiko
- Minimales Risiko = minimale Rendite
- >> Trade-Off zw. Risiko & Rendite
- Individuelle Präferenz maßgeblich
- Präferenzfunktion / Nutzenfunktion
- E(x) – a * var(x)
- Risikoaversionsparameter
- >> individuell optimales Portfolio
- Maximieren des Nutzens
- Parameter schwierig zu bestimmen
- Erfolgsmessung, Risikokontrolle an Referenzportfolio
- Maximale Rendite, unverändertes Risiko (Optimierung)
Was ist eine Indifferente Situation der Risiko-Nutzen-Funktion?
- Mehrere Alternativen auf der Funktion haben den selben Nutzen (z.B. 10% Rendite bei 20% Risiko vs 15% Rendite bei 30% Risiko)
=> Entscheidung risikoavers - Indiffirenzkurven abhängig von der Risikoaffinität des Investors
Was sind die Größen des Optimierungsmodells?
- Rentabilität
- Risiko
- Nutzen
- >> schwierig bestimmbar, daher:
- Zulässige Programme
- Mindestrentabilität
- Höchstrisiko
- Effiziente Programme
- Optimales Anlageprogramm
- Zulässige Programme
>> Menge möglicher Programme
Was bringt die hinzunahme einer risikolosen Investionsmöglichkeit?
- Risko des Portfolios lässt sich an Strategie des Investors anpassen lassen (z.B. mit deutschen Staatsanleihen)
- Effizienzgerade zwischen r0 (0 Risiko und Rendite dieser Investition) und Portfolio = CAL (Capital Allocation Line)
- Risikooptimales Portfolio wenn r0 und P Tangente bilden
- Tangentialportfolio
- ansonsten: Portfolio kann optimiert werden
- Optimales Gesamtportfolio
Was sind die Größen des Optimierungsmodells eines Portfolios?
- Rentabilität
- Risiko
- Nutzen
- >> schwierig bestimmbar, daher:
- Zulässige Programme
- Mindestrentabilität
- Höchstrisiko
- Effiziente Programme
- Optimales Anlageprogramm
- >> Menge möglicher Programme
- Zulässige Programme
Was ist die Grundidee von Asset Allocation?
Welche Stufen gibt es?
- Basiert auf Portfoliotheorie
- Elimination unsystematischer Risiken
- Datenermittlung & -aufbereitung
- Optimierungsalgorithmen
- Auswahl risikoeffiziente Portfolien
- >> Rendite-Risiko-Profil
- (Anlegerindividuelle-)Selektion mit Risikoneigung
Erkläre die Datenaufbereitung Asset Allocation.
- Datenbasis
- Renditen
- Volatilitäten
- Korrelationen
- Datenprognose
- Konjunkturale Methode
- Subjektive Schätzung (Experten)
- Szenariotechnik (Bestcase, Worstcase) + Eintrittswahrscheinlichkeiten
- Strukturmodellgestütztes Methode
- Simulation
- Zeitreihengestützte Methode
- Konjunkturale Methode
Was sind die 5 Deversifikationsebenen des Portfolio Selection Modells?
- Assetklassen
- Standardisierte Handelbarkeit
- Aktien, Anleihen, Rohstoffe
- Nicht Standardisierte Handelbarkeit
- Immobilien, Kunst, Antiquitäten etc.
- Standardisierte Handelbarkeit
- Länder
- Branchen
- Währungen
- Titel / Emittenten
- [ Laufzeiten ]
Welche Einschränkungen hat die Asset Allocation?
- Datenqualität
- Depotgrößenproblematik
- Währungsproblematik
- Transaktionskosten, Steuern
- Werden nicht berücksichtigt
- Inflationspolitik
- Anlagerichtlinienpolitik
- Timingproblematik
- Wann welche Investition
- Portfoliorevisionsproblematik
- Überwachung & Revision notwendig
- Ökonomische Faktoren
- Höhe Portfolio nicht konstant
- Zinsen, Dividenden
- Ziele und Haltung ändern sich
- Überwachung & Revision notwendig
Bewerte die Asset Allocation.
- +++ Theoretisch fundiert und konsistent
- --- Datenermittlung: Schätzrisiko
- >> naive, breite Diversifikation statt ex ante
- >> Nutzung aller 5 Ebenen
- länder
- währungen
- assetklassen
- branchen
- emittenten
Was ist die Aufgabe einer Lebensversicherung?
Was sind die Motive für den Abschluss?
- Kapitalbindung und Risikovorsorge
- Versorgungslücken schließen
- Vermögensbildung
- Alters- und Hinterbliebenenvorsorge
- Steuervorteile (bis 2005)
Nenne die Versicherungsfälle der Lebensversicherung.
Was ist die Absicherung der Lebensversicherung?
Welche groben Formen der Lebensversicherungen gibt es?
- Todesfall
- Erlebensfall (Zeitpunkt)
- Langfristigkeit der LV => hohe gesetzliche Anforderungen für
- Prämienkalkulation
- Kapitalanlagen
- Einmalige Zahlung (Kapitalversicherung)
- Rentenversicherung
Nenne die Vertragssummen der LV in Deutschland.
Welche Unterarten gibt es dabei?
Was ist der Trend?
- Altersvorsorge: 72 Mio
- Risikoversicherung: 19 Mio (BU)
- + Zusatzversicherungen: 28 Mio
- BU-Zusatz, Unfall-Zusatz
- BU-Zusatz, Unfall-Zusatz
- Betriebliche Altersvorsorge
- Berufsunfähigkeit
- Stagnierend, rückläufig
- in Vergangenheit bessere Entwicklung
Welche Arten der Kapitalversicherung gibt es?
- Risikoorientiert
- Sparende Sichtweise
Charakterisiere folgende Renten-LV-Arten:
- Risikolebensversicherung
- Leibrenten-/Altersversicherung
- Pflegerentenversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Risikolebensversicherung
- Nur Todesfall versichert
- Umtauschmöglichkeit: kapitalbildend
- Sonderform: Darlehensrestschuldversicherung
- Sinkender Betrag der Tilgung
- Variable Summen
- >> 15 %, konstant
- Leibrenten-/Altersversicherung
- Erlebensfallversicherung
- Prämien bis Zeitpunkt, dann Rentenzahlungen bis zum Tod
- Ergänzung: Riester-, Basis-, Rüruprente
- Unterscheidung:
- Aufgeschobene Rente
- Sofort beginnende Rente
- Pflegerentenversicherung
- Bei Pflegebedürftigkeit, nach Pflegestufen
- Für Dauer Pflegebedürftigkeit
- Altersrente, Gesundheitszustand egal
- Todesfallleistung abzgl. geleisteter Zahlungen
- Bei Pflegebedürftigkeit, nach Pflegestufen
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Barrente bei Berufsunfähigkeit, durch
- Krankheit, Körperverletzung, Kräfteverfall
- Volle Leistung bei BUgrad > 50%
- Staffelungen, Beitragserhöhungen möglich
- Barrente bei Berufsunfähigkeit, durch
=> Rentenversicherung macht 45% der LV-Verträge aus, Anteil stark zunehmend
Charakterisiere folgende Arten der Kapitallebensversicherung:
- Gemischte Lebensversicherung
- Fondgebundene Lebensversicherung
- Teilauszahlung, Abrufoption, flexible Altersgrenze
- Ereignisbasiert
- Gemischte Lebensversicherung
- Auszahlung identisch Todes-, Erlebensfall
- Dynamische Lebensversicherung
- Versicherungsbeträge & Summe anpassbar
- Fester Auszahlungszeitpunkt
- Prämie endet mit Lebensende
- Fondgebundene Lebensversicherung
- Wert gekoppelt an Wertentwicklung Anlagestock
- Teilauszahlung, Abrufoption, flexible Altersgrenze
- Alte Vertragsform
- z.T. auflösbar, z.T. nach Sperrfrist Zugriff
- Ereignisbasiert
- Heirat (Aussteuerversicherung)
- Ausbildungsversicherung
- Empfänger meist Kind, andere Person
>> 40 % stark abnehmend
Was ist die Riester-Rente?
- Private Rentenversicherung, für gesetzlich Versicherte
- Förderungsprinzip
- 4% Jahreseinkommen max. 2100 €
- Eigenbetrag (Abh. vom Einkommen, Sockelbetrag 60 €
- + staatliche Zulagen
- Grundzulage (p.P. 154€)
- Kinderzulagen (p.Kind 185 €)
- Todesfall: verzinste Rückzahlung Eigenbetrag
Beschreibe folgende Zusatzversicherungen für LV.
- Unfallversicherung
- Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
- Kollektivversicherung
- Unfallversicherung: unfallversicherungszusatzsumme wird bei Tod innerhalb von einem Jahr nach Unfall ausgezahlt
- Berufsunfähigkeitszusatzversicherung: Prämienbefreiung + Rentenzahlung
- Kollektivversicherung: Versicherung Personenmehrheiten (z.B. Angestellte eines Unternehmens
- Vereinfacht Risikoprüfung
- Senkt Bearbeitungskosten
- Prämienermäßigung
Was ist das Grundkonzept der LV-Prämienkalkulation?
Von welchen 7 Faktoren ist der Beitrag der LV abhängig?
- Finanzmathematische Kalkulation
- Versicherung muss mit der Prämie allen Verpflichtungen nachkommen können
- Versicherung muss mit der Prämie allen Verpflichtungen nachkommen können
- Versicherungssumme
- Eintrittsalter
- Dauer
- Geschlecht
- Risikogruppe
- Rechnungszins
- Zahlungsart
Wie setzt sich der Beitrag einer LV zusammen?
Wodurch wird die Gewinnbeteilung des LV-Nehmers generiert?
- Risikoanteil >> Todesfallleistung
- Kalkulation: Sterbetafeln (Statistik); Lebenserwartung steigt
- Differenz Todesfallleistung & Deckungskapital
- Sparanteil + Zinsen >> Erlebensfallleistung
- Kalkulation: Mindestzinssatz (Rechnungszins); vgl. Staatsanleihen
- Garantiezins
- 2000: 4 %
- 2015: 1,25 %
- 2017: 0,9 %
- Garantiezins
- Ansparen Versicherungssumme
- Kalkulation: Mindestzinssatz (Rechnungszins); vgl. Staatsanleihen
- Kostenanteil
- Verteilung auf Laufzeit
- Abschluss-
- Antrags-
- Verwaltungs-
- Inkasso-
- Gewinnbeteiligung des Versicherten durch
- Kostengewinn
- Sterblichkeitsgewinn
- Zinsgewinn
Erkläre Sterbetafeln.
- Wahrscheinlichkeit im Alter X zu sterben
- Einjährige Sterbewahrscheinlichkeit
- # Tote im Alter x / # Lebende x
- Einjährige Erlebenswahrscheinlichkeit
- # Lebender zu Beginn x+1 / # Lebender x
- Mehrjährige Sterbewahrscheinlichkeit
- (# Lebender Alter x - # Lebende Alter x+n) / # Lebende Alter x
- Mehrjährige Erlebenswahrscheinlichkeit
- # Lebender zu Beginn x+n / # Lebender x
- qx + px = 1
Erkläre die Prämienkalkulation des Risikobeitrags einer LV.
- Einjährige Todesfallversicherung
- Bx * Ix = dx * VS
- Risikobeitrag Bx = (# Toter(x) * VS) / # Lebender(x)
- = (dx * VS) / Ix
- Bx = (dx * v * VS) / Ix [v = Abzinsfaktor = 1/(1+i)]
- Für weitere Jahre
- Einnahmen = Ausgaben
- Je Jahr die Werte mit Abzinsfaktor (1/(1+i)^n)
- Barwerte addieren, auf Bn,n auflösen
Nenne die Rechnung der kompletten Prämienkalkulation einer LV.
Risikoanteil
+ Sparanteil (Rentenbarwertrechnung)
= Nettobeitrag
+ Abschlusskosten (/n Jahre)
+ Verwaltungskosten (% VS, jährlich)
= Zwischensumme
+ Inkassokosten (Zwischensumme = z.B. 97 %) >> Dreisatz
= Tarifbeitrag
Wie entstehen Überschüsse?
- Zinsgewinn: Zinserträge > Rechnungszins
- Risikogewinn: Sterblichkeit < Kalkulation
- Kostengewinn: Kosten < Kalkulation
- >> Rückstellungen
- 90 % der Kapitalerträge
- 75 % der Risikoüberschüsse
- 50 % sonst. Überschüssen
Wie werden Überschüsse verwendet?
- Barauszahlung
- Summenerhöhung
- Verzinsliche Ansammlung
- Kürzung Versicherungsdauer
- Beitragsverrechnung
Wie funktioniert die Versteuerung von LV?
- Ab 2005: Differenz Summe & Beiträge
- Einkommenssteuer für Rentenauszahlungen bei Riester-, Basis- und Rürup-Rente
Welche Steuern fallen jeweils in den 4 Phasen der LV an?
- Beiträge Basisrente, Riesterrende
- >> Vorsorgeaufwendung (Lohn-/Einkommenssteuer)
- Ansparphase, Kapitalwert
- >> Vermögenssteuer
- Kapitalauszahlung + Zinsen
- >> Abgeltungssteuer (2009: 25%, wenn vor 60 Jahren, Vertrag < 12 Jahre)
- >> Lohn-/Einkommenssteuer
- Nach Todesfall
- >> Schenkungs-/Erbschaftssteuer