Finance

Spezialtheme für am Mändig

Spezialtheme für am Mändig


M. S.
Diese Lernkarten decken finanzielle Konzepte auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Anlage, Risiko und Wahrscheinlichkeit, mit Fokus auf Szenarien und Aktien. Besonders relevant sind die USA und die Schweiz, wobei die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine zentrale Rolle spielt. Die Karten erklären geldpolitische Instrumente, Transmissionsmechanismen und die Quantitätsgleichung des Geldes. Sie eignen sich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit Finanzmärkten und -strategien vertraut machen möchten.
Flashcards
102
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
27.01.2018 / 05.02.2018

Flashcards

Was umschreibt der Threshhold

So viel darf das Potfolio runter gehen, bis eine Unterdeckung entsteht

Ermittlung Z Wert

Z = ((Treshhold - Sigma) / Standardabweichung)

Was macht man mit dem Z Wert

In T-Tabelle suchen, wie viel die Ausfallwahrscheinlichkeit ist. Gibt effekteive Ausfallwahrscheinlichkeit in % an

Prozess Portfolio Berechnungen (Efficient Frontier

1. Definition Input-Daten. 2. Rahmenbedingungen. 3. Berechnung Efficient Frontier

Ziel der Efficient Frontier Berechnung

Ermittlung des Portolios mit der höchsten Rendite je Risikoklasse (am besten mit Kovarianz - 1 (gegenseitige Entwicklung))

Was beinhaltet die Efficient Frontier

Mögliche Portfolioverteilung mit steigendem Aktienanteil (und damit steigendem Risiko)

Risikofähigkeit (PK)

Ermittelt den Ist Deckungsgrad

Umschreibe die Bedeutung der Aussage: Rendite wächst potentiell nach oben und das Risiko nur mit dem Wurzelwert

Rendite Aktien: 7 %Rendite in 10 Jahren〖1.07〗^10=1.96=Verdoppelung Vermögen in 10 JahrenSigma: 15% x √10=Volatilität auf 10 Jahre = σ10=0.47% −→ +/− 50%Wenn man den Zeithorrizont erweitert, wie es normal wäre, kann man kein Geld verlieren!

Geldmenge M0

Notenbankgeldmenge

Geldmenge M1

Bargeld & Sichteinlagen bei Banken und Post sowie Transaktionskonti

Geldmenge M2

Geldmenge M1 & Spareinlagen (Ohne Vorsorgegelder)

Geldmenge M3

Geldmenge M2 & Termineinlagen

Wie viel Geld hat die SNB im Umlauf?

Über 500 mia.

Quantitätsgleichung des Geldes

Geldmenge (G) x Umlaufgeschwindigkeit (U) = Gütermenge (BIP) x Preisniveau

Transmissionsmodell: Beispiel: Expansive Geldpolitik (Betroffene Märkte)

Geldmarkt: Zins sinkt, Angebotene Geldmenge steigtKapitalmarkt: Zins sinkt, Kapitalangebot steigt. Investitionen: Zins sinkt, Investitionen nehmen zu. Sparen: Zins sinkt, Sparkapital nimmt abNachfrage nach ausländischer Währung nimmt zu (höhere Zinsen),. Angebot Ausländische Wärung nimmt ab, Nachfrage nach ausländischer Währung nimmt zu.Abschwächung eigene Währung

Transmissionsmechanismus in Worten: Expansive Geldpolitik

Das Geldangebot wird durch die SNB ausgedehnt (Rechtsverschiebung der Angebotskurve). Folge: Der Geldmarktzinssatz fällt. Anleger verschieben Mittel zum attraktiveren Kapitalmarkt, so dass auch die langfristigen Zinsen fallen (Rechtsverschiebung der Angebotskurve). Die tieferen Zinsen im monetären Sektor wirken sich positiv auf die Investitionen der Unternehmen aus (Verschiebung auf der Kurve). Eine wichtige Komponente der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage erhöht sich. Die tieferen Zinsen stellen einen negativen Anreiz für die Spartätigkeit dar. Die Ersparnisse fallen. Das ist gleichbedeutend mit erhöhtem Konsum, da Einkommen nur gespart oder konsumiert werden können. Eine zweite wichtige gesamtwirtschaftliche Nachfragekomponente erhöht sich. Die tieferen Zinsen im Inland machen Geldanlagen im Ausland attraktiver. Deshalb wird mehr Kapital im Ausland angelegt (Rechtsverschiebung der Nachfrage nach Dollar). Gleichzeitig werden die Amerikaner weniger Anlagen in der Schweiz tätigen, was zu einer Verminderung des Dollarangebotes in der Schweiz führt (Linksverschiebung der Dollarangebotskurve). Beide Effekte bewirken, dass der CHF schwächer wird. Wir müssen mehr CHF je Dollar bezahlen. Durch die Abwertung des CHF werden die Güterexporte der Schweiz in einer zweiten Phase ansteigen. Die Importe gehen zurück und werden durch die relativ billiger gewordenen internen Produkte ersetzt. Beide Effekte bewirken, dass auch die dritte Komponente der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, der Aussenhandelsbeitrag, positiv beeinflusst wird. Damit hat die Notenbank ihr Ziel erreicht: Das BIP beginnt wieder zu steigen

SNB – Instrumente gemäss Gesetz

Repo (Repurchase Agreements): 1 Tag – mehrere Monate: Kauf von Wertschriften mit Rücknahmeverpflichtung zu Reposatz Devisenswaps: Kauf von Dollars (Kassageschäft) und gleichzeitiger Verkauf auf Termin. Laufzeit: 1 – 6 Monate. Lombardkredite: Wertschriftenkredit zum Lombardsatz. Offenmarktgeschäfte: Kauf und Verkauf von Wertschriften Mindestreserven: Blockierte Giroguthaben. Nicht in Funktion.

Das aktuelle Geldpolitische Instrumentarium der SNB

• Mindestkurs Euro (Devisengeschäfte) • Repogeschäfte (Zinszielband Libor) • SNB-Bills (eigene Schuldverschreibungen) • Wertschriften (Anleihen Bund / Kantone, Pfandbriefe)

Unabhängigkeit der NB gefährdet? 2 Gefahren:

• dass Politik kurzfristiges Inflationsziel setzen will • Lösung: Inflationsziel mittelfristig definieren • dass auch für die Arbeitslosigkeit ein numerisches Ziel gesetzt wird , vgl. US-Mandat: Fed-Mandat: “promote effectively the goals of maximum employment, stable prices, and moderate long-term interest rates”

Duale und hierarchische Mandate der NB

• USA: Duales Mandat: Preistabilität und ökonomische Stabilität • SNB und EZB: Hierarchie der Ziele: Preisstabilität vor wirtschaftlicher Stabilität

Die Rolle des Geldes, der Kreditnachfrage und der Vermögenspreise

SNB und die Deutsche Bundesbank haben bis in die 1990er Jahre die Geldmengenpolitik betont • EZB beruht noch heute auf den zwei Säulen: Geldmenge und Kreditvolumen

Das geldpolitische Konzept der SNB

besteht aus zurzeit aus vier Elementen: • Inflationsziel: Preisstabilität bedeutet ein Anstieg des Landesindex der Konsumentenpreise um weniger als 2%. • Inflationsprognose: Die SNB stützt ihre geldpolitischen Entscheide auf eine Inflationsprognose für die folgenden drei Jahre. • Zins-Zielband: Für die Steuerung des Geldmarktes legt die SNB ein Zielband für den Dreimonatssatz für Frankenanlagen (Libor) fest. • Mindestkurs gegenüber dem Euro: Am 6. September 2011 legte die SNB einen Mindestkurs gegenüber dem Euro von 1.20 Franken fest.

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