Controlling - Kontenrahmen der Wohnungswirtschaft (Stand: Feb. 2012)

Diese Konten wird man in der Immobilienwirtschaft am häufigsten brauchen.

Diese Konten wird man in der Immobilienwirtschaft am häufigsten brauchen.


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über den Kontenrahmen der Wohnungswirtschaft und richten sich an Berufslehrlinge. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Mieter, Forderungen, Verbindlichkeiten und Erträge, wobei auch spezifische Konten wie 440 und 600 sowie Themen wie Mieterbelastung und Verpachtung vertieft werden. Besonders nützlich sind sie für angehende Controller, die sich mit der korrekten Buchung von Mietertragen und Verbindlichkeiten aus Vermietung auseinandersetzen müssen.
Karten
26
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.01.2018 / 30.11.2023

Lernkarten

2000

Mietenkontokorrent-Sammelkonnto

600

Sollmieten

(Ertragskonto => GuV-Rechnung)

 

hier wird die geforderte Grundmiete (€/m² x m²) pro Monat gebucht

431

Anzahlung auf unfertige Leistungen

 

=> Betriebskostenvorauszahlungen werden hier gesondert von den Mieterträgen erfasst

609

Erlösschmälerungen (Korrekturkonto des Kontos 600 - Sollmiete)

 

Bspw. bei Mietkürzung oder Mietausfällen (608 an 2000)

271

Kassenbestand

855

Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensbestände

 

=> Uneinbringliche Mieteinnahmen (z.B. Zahlungsunfähigkeit des Mieters oder Gerichtsurteil)

8099 (Aufwandkonto)

Mieterbelastung

442

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

607

Erträge aus Mieterbelastung

440

Verbindlichkeiten aus Vermietung

989

Schlussbilanzkonten

980

Eröffnungsbilanzkonten

666

Erträge aus früheren Jahren

603

Miet-, Zins- und Aufwendungszuschüsse

2003

Vorderung aus Verpachtung

605

Pachterlöse

2001

Forderung an ehemaligen Mieter

2002

Forderung aus abgerechneten Umlagen (Betriebskosten)

2003

Forderung aus Verpachtung

602

Gebühren und Zuschläge

 

Gebühren: regelmäßig wiederkehrende Entgelte für besondere Leistungen (z.B. Überlassen einer Garage)

Zuschläge: Beträge die nach §26 NMV verlangt werden können (Zweckentfremdung von Wohnraum, Untervermietung etc.)

274

Bank

 

Bsp: Der Mieter überweist noch vor Buchung der Sollstellungen seine Miete (274 an 2000). Es entsteht eine Verbindlichkeit gegenüber dem Mieter (Guthaben fü der Mieter).

 

Wenn der Mieter etwas zurück bekommt => 2000 an 274

440

Verbindlichkeiten aus Vermietung

 

Dieses Konto wird zur vorbereitenden Abschlussbuchung benötigt. Zu viel bezahlte Miete wird zum Bilanzstichtag wie folgt gebucht: 2000 an 440 bzw. 440 an 2000 (Eröfnung des Kontos zum Jahresanfang)

Verrechnung 600 - 609

Sollmieten und Erlösschmälerungen werden evrrechnet.

=> vorbereitende Abschlussbuchung

Konto 600 weist den tatsächlich realisierten Mietertrag aus

Aufwandskonten

werden immer im Soll gebucht, da sie das Eigenkapital mindern

Ertragskonten

werden immer im Haben gebucht, da sie das Eigenkapital erhöhen

Das Rechnungseingangsbuch dient [...]

der Kontrolle darüber, dass alle eingehenden Rechnungen bearbeitet und bezahlt werden.

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