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Langue Deutsch
Niveau École primaire
Crée / Actualisé 14.01.2018 / 15.01.2018
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Psychotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen, wenn?

  • ungünstige Motivationslage,
  • Umstellungsfähigkeit nicht gegeben
  • wenn Eigenart der neurotischen Persönlichkeitsstruktur (gegebenenfalls die Lebensumstände der Patientin oder des Patienten) dem Behandlungserfolg entgegensteht

 

  • sie nicht der Heilung oder Besserung einer seelischen Krankheit, sondern allein der beruflichen oder sozialen Anpassung oder der beruflichen oder schulischen Förderung dient,
  •  sie allein der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- und Sexualberatung dient.
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Makroanalyse

Warum hat die Person diese Störung entwickelt?
• Vulnerabilität/Prädisposition
• Auslösende Bedingungen
• Aufrechterhaltende Bedingungen
• Wie hängt das Problem mit möglichen andern Problemen der Person zusammen?

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Großvater streicht dem Kind über den Kopf. Patientin (Mutter)
denkt: „Er hat sich doch gar nicht die Hände gewaschen! Der hat doch noch den ganzen
Dreck der Türklinke und vielleicht noch Schlimmeres an den Händen! Mit so vielen Keimen
an den Händen steckt er Valerie bestimmt an!“ Sie lenkt sich mit Zahlenreihen ab (in
Zweierschritten aufwärts bis 40 zählen, dann wieder abwärts), bis der Opa gegangen ist.
Sobald er gegangen ist, wäscht sie sich selbst gründlich vier Mal die Hände, reinigt das Kind
und zieht danach es neu an. Erst wenn die Kleidungsstücke in der Waschmaschine sind,
setzt Entspannung ein.

SORKC?

S: Großvater berührt das Kind
• R emotional: Angst
• R kognitiv: Gedanken an Ansteckung, Gefahr für das Kind
• R motorisch: Ablenken, Zählen
• C: Angst lässt nach (C- gestrichen)
• S: Großvater ist gegangen
• R: wachen und umziehen
• C: Angst lässt nach

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Operantes Prinzip:

Verhalten wird durch auslösende Bedingungen (S) und seine Konsequenzen (C) kontrolliert

positive Konsequenz -> positive Versärkung -> Reaktion erhöhrt sich

 

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Was ist im SORKC Schema mit Kontingenz gemeint?

  • Kontiguität: zeitlich-räumliche Nähe (z.B. unmittelbar oder erst nach Tagen)
  • Regelmäßigkeit des Auftretens der Konsequenz nach der Reaktion
  • Struktur, Regelmäßigkeit und Vorhersagbarkeit der Reaktion (z.B. unangenehme Konsequenz nach jedem unerwünschten Verhalten oder nur ab und zu)
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Was ist im SORKC Schema mit Konsequenzen (C) gemeint?

Folgen der Reaktion R auf die Umwelt (unter Bedingung der Kontingenz K)
• Konsequenzen bewirken, dass das Symptom verstärkt oder aufrecht erhalten wird

• Fragen:
– Welche Folgen hat das für Sie? Wie verhält sich Ihre Umwelt?
– Was sind kurzfristige und was sind langfristige Konsequenzen?

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Was fällt lauf SORKC Schema unter Reaktion/Verhalten?

nicht nur beobachtbares Verhalten

  • Motorische Ebene (R motorisch): beobachtbare Verhaltensäußerungen (motorisch / verbal)
  • Emotionale Ebene (R emotional): subjektives Erleben und Fühlen
  • Kognitive Ebene (R kognitiv): Gedanken und bildhafte Vorstellungen
  • Physiologische Ebene (R physiologisch): körperliche Reaktionen und Körperempfindungen

 

Fragen:

– Wie geht es Ihnen, wenn Sie in dieser Situation sind? Wie verhalten Sie sich?

– Wie fühlen Sie sich körperlich? Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf?

 

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Situation

– welche Situationen lösen das problematische Verhalten aus?
– welche Situationen lösen das Verhalten nicht aus?
– gibt es weitere belastende Situationen dieser Art?
– wann ist das Problem zum letzen Mal aufgetreten?