IntroSys Unifr
IntroSys Unifr
IntroSys Unifr
-
- 1 / 147
-
Lernkarten
Arten von Verdauungsdrüsen und Lokalisation
- Kleine Drüsen:
- Finden sich in der Tunica mucosa des Verdauungskanal woe sie mikroskopische Invagationen in der lamina epithelialis bilden
- Grosse Drüsen:
- Bilden Organe, dessen exokrine Sekretionsprodukte durch Sekretionsgänge in das Lumen des Verdauungskanals ausgeschüttet werden. Beispiele
- Glandulae Salivariae (Speicheldrüsen) bestehend aus 3 Paaren die mit dem Mund kommunizieren:
- Glandula Parotidea (Ohrspeicheldrüse)
- Glandula Submandibularis (Unterkieferdrüse)
- Glandula Sublingualis (Unterzungendrüse)
- Pancreas (Bauchspeicheldrüse)
- Öffnet sich ins Duodenum durch einen, manchmal zwei Pancreasgänge
- Leber
- Glandulae Salivariae (Speicheldrüsen) bestehend aus 3 Paaren die mit dem Mund kommunizieren:
- Bilden Organe, dessen exokrine Sekretionsprodukte durch Sekretionsgänge in das Lumen des Verdauungskanals ausgeschüttet werden. Beispiele
Komponenten des Verdauungssystems
- Cavitas oris (Mundhöhle)
- Oesophagus (Speiseröhre)
- Gaster (Magen)
- Intestinum tenue (Dünndarm)
- Duodenum (Zwölffingerdarm)
- Jejunum (Leerdarm)
- Ileum (Krummdarm)
- Intestinum crassum (Dickdarm)
- Caecum
- Appendix
- Colon ascendens
- Colon transversum
- Colon descendens
- Colon sigmoideum
- Rectum (Mastdarm)
- Canalis Analis
- Hepar (Leber)
- Pankreas (Bauchspeicheldrüse)
Der Mund: Aufbau und Funktionen
Cavitas Oris (Mundhöhle)
- Begrenzt durch labia oris (Lippen) nach vorne und seitlich durch die buccae (Wangen)
- Geht durch den Isthmus faucium (Kehle) in den Pharynx (Schlund oder Rachen) über.
- Beinhaltet:
- Lingua
- Dentes
- Glandulae Salivariae
Kaufunktion:
- Kauen reduziert Nahrung durch Mahlarbeit der Zähne in Fragmente. Gleichzeitig werden die Substanzen mit Speichelsekretion besprüht, was zusätzliche Verflüssigung herbeiführt.
- Schlucken beginnt durch freiwillige Bewegung des Zungenmuskels was den Speisebrei in Pharynx befördert.
Oesophagus: Aufbau und Funktion
Speiseröhre ist ein muskulös-membraner Gang von ca. 25 cm Länge. Setzt den Pharynx fort und zieht sich bis zum Mageneingang. Führt den aktiven Transport des Speisebreis durch koordinierte Bewegungen der Muskeln in ihrer Aussenwand fort (Skelettmuskeln nahe des Pharynx, glatte Muskeln gegen den Magen hin)
Gaster: Aufbau und Funktion
Der Magen ist eine assymetrische Tasche die gegen links gedreht ist und zwischen 50 ml (bei Geburt) und 1'500 ml enthalten kann. Er liegt zwischen den Wirbeln T9 bis L3.
Gaster öffnet sich in das Duodenum durch eine Öffnung welche durch eine Verdickung der zirkulären internen Muskelschicht der Zellwand zustande kommt und einen Sphincter auf dem Niveau des Pylorus bildet.
Die Öffnung des Pylorus wird durch Hormone kontrolliert. Wenn geöffnet spritzt der Magen den Chymus (Speisebrei + Magensaft) unter Druck in das Duodenum
Funktionen:
Mucosa des Magens sekretiert:
- Wasser
- Mucus
- Prekursoren von proteolytischen Enzymen (Abbau von Proteinen und Peptiden) wie Pepsinogene
- Protonen (H+) welche zusammen mit Cl- eine Säure bilden (Salzsäure -> Magensäure)
- Enzym, welches Fettsäureketten verkleinert (gastrische Lipase)
- Gastro-intestinale Peptidhormone
Antwort der Niere auf Kaliumzufuhr ( durch Essen)
Wenn der Kaliumgehalt extrazellulär steigt, z.B. durch Essen, gibt es 2 Systeme, welche die Kaliumausscheidung erhöhen.
- Die Nebennieren produzieren mehr Aldosteron, welches die Natriumresobtion fördert und es Kalium einfacher macht, die Zelle zu verlassen (Natrium/Kalium Pumpe sind gekoppelt, wenn mehr Natrium in die Zelle geht, muss auch mehr Kalium die Zelle verlassen)
- der intrazelluläre Kaliumgehalt wird grösser und es wird tubular mehr Kalium sekretiert.
beide führen dazu, dass tubulär mehr Kalium sekretiert wird und somit der Kaliumgehalt im Urin steigt.
Dünndarm: Aufbau und Funktionen
Duodenum ((Zwölffingerdarm) ca 25 cm):
- Galle (transportiert über Gallengang) wie auch der pankreatische Saft werden hier ausgeschüttet.
- 12-Fingerdarmsekretion enthält antiseptisches Enzym (Lysozyme), metabolisch zersetzende Produkte (Gallenpigmente, -salze), lytische Enzyme (Lipase, Phospholipase, Amylase, Elastase, Vorgänger von Proteasen und grosse Mengen an Bikarbonaten, welche den Chymus neutralisieren
- Stark gefaltete Mukosa enthält viele Drüsen
Jejunum ((Leerdarm) ca. 1.6 m) und Ileum ((Krummdarm) ca. 2.4 m):
- Resorbieren Wasser (ca. 8 L/Tag)
Dickdarm: Aufbau und Funktionen
Länge des Dickdarms ca. 110-160 cm und Durchmesser ca. 4 cm. Er enthält viele Mikroorganismen, deren metabolische Produkte resorbiert werden können (z.B. Vitamine K und B12).
- Caecum:
- 1. Segment des Dickdarms
- Appendix vermiformis
- Enthält hauptsächlich lymphatisches Gewebe
- Colon ascendens
- Colon transversum
- Colon descendens
- Colon sigmoideum
- Rectum und Canalis Analis
- Letzte Teile absorbieren v. a. restliches Wasser über die Colonozyten der Mukosa.
Der Nahrungsmittelweg
Von Mund bis Diaphragma (10-20 Sekunden)
- Kauen
- Schlucken (ca. 4 cm/s)
Im Magen (1-3 Stunden)
Von Pylorus zu Caecum (5-6 Stunden)
Von Caecum zum Colon sigmoideum (10 Stunden bis 3 Tage)
Regulation von Kalzium durch PTH
PTH, oder Parathormon, erhöht die Kalziumkonzentration im Körper. Wenn nun der extrazelluläre kalziumspiegel sink, dann..
- wird in der Niere mehr Kalzium resorbiert
- durch Knochenabbau Kalzium gespeichertes Kalzium freigesetzt
- durch die aktivierung von Vitamin D mehr Kalzium im Darm aufgenommen
Nr.1 (starres Gefäss) und Nr. 3 (elastisches Gefäss, viele Organe, aber nicht die Leistungsstarken
Nr.2 ist die Lunge
Nr. 4 das Herz, die Niere und das Hirn
Nr.2, die Lunge: Die Lunge verengt ihre Arterien, wenn die Stromsätrke zunimmt. Das erhöht den Fluss und den Widerstand. Das Gewebe wird so weniger Durchblutet. Sie kann dies machen, da sie einen Puffer von 2/3 der Länge besitzt. Hauptsächlich ist die Lunge in serie-geschaltet und nicht parallel, darum ist sie anderst
Nr.4, das Herz: Wenn die Stromstärke steigt, dann verbreitern sich die Arterien. Somit der Widerstand nimmt ab. Dies gewährleistet eine bessere Durchblutung des Gewebes.
Mechanismen des tubuglomulären Feedbacks
arterieller Blutdruck nimmt ab
durch die Abnahme des arteriellen Blutdruckes wird die Filtrationsrate kleiner und weniger gelangt zur Macula Densa. Der Körper reagiert nun auf 2 Arten
- erhöhte Renin produktion, welche den efferenten Widerstand erhöht
- weniger ATP und Adenosin, was eine dilatation erzeugt und den afferenten Widerstand minimiert
Mechanismen des tubuglomulären Feedbacks
arterieller Blutdruck nimmt zu
durch die Zunahme des arteriellen Blutdruckes wird die Filtrationsrate grösser und mehr gelangt zur Macula Densa. Der Körper reagiert nun auf 2 Arten
- verminderte Renin produktion, welches den efferenten Widerstand vermindert
- mehr ATP und Adenosin, was eine konstriktion erzeugt und den afferenten Widerstand erhöht
Barorezeptoren
Barorezeptoren sind Mechanorezeptoren in der Wand der Blutgefäße, die dort fortlaufend den Blutdruck registrieren und Signale an das ZNS senden, die zu einer Änderung des totalen peripheren Widerstands (TPW) und des Herzzeitvolumens (HZV) führen. Sie vermitteln den Barorezeptorreflex. Sie reagieren schnell
- bei erhöhtem arteriellen Druck erweitern sie die Gefässwände (parasympatikus)
- bei erniedrigtem arteriellen Druck verengen sie die Gefässwände (sympatikus)
sie stabilisieren und halten den Blutdruck konstant, aber nur auf kleine Veränderungen, grosse müsse durch Hormone gemacht werden
Angiotensin 2 Wirkung auf die Niere
- efferente Vasokonstriktion
- totaler Widerstand steigt und Druck in Kapillaren sinkt (länger Zeit für Reabsorption)
- direkte tubuläre Aktion (mehr NHE3)
- stimulation des Sympatikus
- Aldosteronbildung