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N. E.
Diese Lernkarten decken physiologische und biochemische Prozesse auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Zellen, Blut, Druck, Lunge, Herz und Niere. Sie erklären Mechanismen wie die Regulation von Blutdruck, die Funktion der Nieren und die Rolle von Hormonen wie Aldosteron und Parathormon. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf komplexe Zusammenhänge in der Physiologie und Biochemie vorbereiten.
Cartes-fiches
147
Utilisateurs
22
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
03.01.2018 / 20.05.2022

Flashcards

Arten von Verdauungsdrüsen und Lokalisation

  • Kleine Drüsen: 
    • Finden sich in der Tunica mucosa des Verdauungskanal woe sie mikroskopische Invagationen in der lamina epithelialis bilden
  • Grosse Drüsen: 
    • Bilden Organe, dessen exokrine Sekretionsprodukte durch Sekretionsgänge in das Lumen des Verdauungskanals ausgeschüttet werden. Beispiele
      • Glandulae Salivariae (Speicheldrüsen) bestehend aus 3 Paaren die mit dem Mund kommunizieren: 
        • Glandula Parotidea (Ohrspeicheldrüse)
        • Glandula Submandibularis (Unterkieferdrüse)
        • Glandula Sublingualis (Unterzungendrüse)
      • Pancreas (Bauchspeicheldrüse)
        • Öffnet sich ins Duodenum durch einen, manchmal zwei Pancreasgänge 
      • Leber 

Antwort des Körpers auf das Trinken von 1l Wasser

  1. das Urinvolumen nimmt zu
  2. Osmolalität im allgemeinen sinkt
  3. ADH-Konzentration sinkt
  4. Osmolalität des Urin sinkt

Komponenten des Verdauungssystems

  • Cavitas oris (Mundhöhle)
  • Oesophagus (Speiseröhre)
  • Gaster (Magen)
  • Intestinum tenue (Dünndarm)
    • Duodenum (Zwölffingerdarm)
    • Jejunum (Leerdarm)
    • Ileum (Krummdarm)
  • Intestinum crassum (Dickdarm)
    • Caecum
    • Appendix 
    • Colon ascendens
    • Colon transversum
    • Colon descendens
    • Colon sigmoideum
    • Rectum (Mastdarm)
    • Canalis Analis
  • Hepar (Leber)
  • Pankreas (Bauchspeicheldrüse)

Hyperkaliämie/Hypokaliämie

Hyperkaliämie: der Kaliumgehalt Extrazellulär wird grösser, es herrscht eine Depolarisation

Hypokaliämie: der Kaliumgehalt Extrazellulär wird kleiner, es herrscht eine Hyperpolarisation

Der Mund: Aufbau und Funktionen

Cavitas Oris (Mundhöhle)

  • Begrenzt durch labia oris (Lippen) nach vorne und seitlich durch die buccae (Wangen) 
  • Geht durch den Isthmus faucium (Kehle) in den Pharynx (Schlund oder Rachen) über. 
  • Beinhaltet: 
    • Lingua
    • Dentes
    • Glandulae Salivariae

Kaufunktion: 

  • Kauen reduziert Nahrung durch Mahlarbeit der Zähne in Fragmente. Gleichzeitig werden die Substanzen mit Speichelsekretion besprüht, was zusätzliche Verflüssigung herbeiführt. 
  • Schlucken beginnt durch freiwillige Bewegung des Zungenmuskels was den Speisebrei in Pharynx befördert. 

Oesophagus: Aufbau und Funktion

Speiseröhre ist ein muskulös-membraner Gang von ca. 25 cm Länge. Setzt den Pharynx fort und zieht sich bis zum Mageneingang. Führt den aktiven Transport des Speisebreis durch koordinierte Bewegungen der Muskeln in ihrer Aussenwand fort (Skelettmuskeln nahe des Pharynx, glatte Muskeln gegen den Magen hin)

Gaster: Aufbau und Funktion

Der Magen ist eine assymetrische Tasche die gegen links gedreht ist und zwischen 50 ml (bei Geburt) und 1'500 ml enthalten kann. Er liegt zwischen den Wirbeln T9 bis L3.

Gaster öffnet sich in das Duodenum durch eine Öffnung welche durch eine Verdickung der zirkulären internen Muskelschicht der Zellwand zustande kommt und einen Sphincter auf dem Niveau des Pylorus bildet. 

Die Öffnung des Pylorus wird durch Hormone kontrolliert. Wenn geöffnet spritzt der Magen den Chymus (Speisebrei + Magensaft) unter Druck in das Duodenum

Funktionen: 

Mucosa des Magens sekretiert: 

  • Wasser
  • Mucus
  • Prekursoren von proteolytischen Enzymen (Abbau von Proteinen und Peptiden) wie Pepsinogene
  • Protonen (H+) welche zusammen mit Cl- eine Säure bilden (Salzsäure -> Magensäure)
  • Enzym, welches Fettsäureketten verkleinert (gastrische Lipase)
  • Gastro-intestinale Peptidhormone

Antwort der Niere auf Kaliumzufuhr ( durch Essen)

Wenn der Kaliumgehalt extrazellulär steigt, z.B. durch Essen, gibt es 2 Systeme, welche die Kaliumausscheidung erhöhen.

  1. Die Nebennieren produzieren mehr Aldosteron, welches die Natriumresobtion fördert und es Kalium einfacher macht, die Zelle zu verlassen (Natrium/Kalium Pumpe sind gekoppelt, wenn mehr Natrium in die Zelle geht, muss auch mehr Kalium die Zelle verlassen)
  2. der intrazelluläre Kaliumgehalt wird grösser und es wird tubular mehr Kalium sekretiert.

beide führen dazu, dass tubulär mehr Kalium sekretiert wird und somit der Kaliumgehalt im Urin steigt.

Rolle des Aldosteron bei der Kaliumregulation

das Aldosteronsystem wird nicht benötigt, um den Kaliumhaushalt zu regeln. Auch ohne Aldosteron wird der Kaliumhaushalt geregelt, nur ist er viel instabiler. Man muss einfach mehr auf die Einnahme von Kalium achten

Aldosteronsystem = Feinjustierung

 

Dünndarm: Aufbau und Funktionen

Duodenum ((Zwölffingerdarm) ca 25 cm): 

  • Galle (transportiert über Gallengang) wie auch der pankreatische Saft werden hier ausgeschüttet. 
    • 12-Fingerdarmsekretion enthält antiseptisches Enzym (Lysozyme), metabolisch zersetzende Produkte (Gallenpigmente, -salze), lytische Enzyme (Lipase, Phospholipase, Amylase, Elastase, Vorgänger von Proteasen und grosse Mengen an Bikarbonaten, welche den Chymus neutralisieren
  • Stark gefaltete Mukosa enthält viele Drüsen

Jejunum ((Leerdarm) ca. 1.6 m) und Ileum ((Krummdarm) ca. 2.4 m): 

  • Resorbieren Wasser (ca. 8 L/Tag)

Dickdarm: Aufbau und Funktionen

Länge des Dickdarms ca. 110-160 cm und Durchmesser ca. 4 cm. Er enthält viele Mikroorganismen, deren metabolische Produkte resorbiert werden können (z.B. Vitamine K und B12).

  • Caecum: 
    • 1. Segment des Dickdarms
  • Appendix vermiformis 
    • Enthält hauptsächlich lymphatisches Gewebe
  • Colon ascendens
  • Colon transversum
  • Colon descendens
  • Colon sigmoideum
  • Rectum und Canalis Analis
    • Letzte Teile absorbieren v. a. restliches Wasser über die Colonozyten der Mukosa. 

Der Nahrungsmittelweg

Von Mund bis Diaphragma (10-20 Sekunden)

  • Kauen
  • Schlucken (ca. 4 cm/s)

Im Magen (1-3 Stunden)

Von Pylorus zu Caecum (5-6 Stunden)

Von Caecum zum Colon sigmoideum (10 Stunden bis 3 Tage)

Regulation von Kalzium durch PTH

 

PTH, oder Parathormon, erhöht die Kalziumkonzentration im Körper. Wenn nun der extrazelluläre kalziumspiegel sink, dann..

  1. wird in der Niere mehr Kalzium resorbiert
  2. durch Knochenabbau Kalzium gespeichertes Kalzium freigesetzt
  3. durch die aktivierung von Vitamin D mehr Kalzium im Darm aufgenommen

PTH-Kalzium Zusammenhang

  1. bei insuffizeint der Schilddrüse
  2. bei resistenz gegenüber PTH

Diagramm von Bikarbonat und CO2-Partialdruck

der Körper will einen pH von 7,4 aufrechterhalten. Wenn man dies nur arterielle btrachtet, ist die linie eine gerade. Wenn man aber das gesammt Blut nimmt, hat man eine Kurve. Die Schnittstelle ist bei 

  • CO2-Partialdruck von 40mmHg
  • HCO3 von 24mmol/L

die Atmung im Zusammenhang mit dem Säure-Base Equilibrium

bei Nr. 3 wird zum ausgleich Hypoventiliert und bei Nr.1 wird Hyperventiliert

die Autoregulation von Druck bei organen

 

Nr.1 (starres Gefäss) und Nr. 3 (elastisches Gefäss, viele Organe, aber nicht die Leistungsstarken

Nr.2 ist die Lunge

Nr. 4 das Herz, die Niere und das Hirn

Nr.2, die Lunge: Die Lunge verengt ihre Arterien, wenn die Stromsätrke zunimmt. Das erhöht den Fluss und den Widerstand. Das Gewebe wird so weniger Durchblutet. Sie kann dies machen, da sie einen Puffer von 2/3 der Länge besitzt. Hauptsächlich ist die Lunge in serie-geschaltet und nicht parallel, darum ist sie anderst

Nr.4, das Herz: Wenn die Stromstärke steigt, dann verbreitern sich die Arterien. Somit  der Widerstand nimmt ab. Dies gewährleistet eine bessere Durchblutung des Gewebes.

das intravaskuläre Druckprofil

bei maximaler Konstriktion ist die Kurve steiler mit stärkeren Abflachungen

bei maximaler Dilatation ist die Kurve schwächer mit schwächerer Abflachungen

je tiefer die Geschwindigkeit, desto grösser der Querschnitt oder umgekehrt

vgl. Widerständen (sollte klar sein)

 

Druckprofil der Niere bei erhöhtem afferenten Widerstand

prä-glomuläre vasokonstriktion

Druckprofil der Niere bei erniedrigtem afferenten Widerstand

prä-glomuläre vasodilatation

Druckprofil der Niere bei erhöhtem efferentem Widerstand

post-glomuläre vasokonstriktion

Druckprofil der Niere bei erniedrigtem efferentem Widerstand

post-glomuläre vasodilatation

Druckprofil bei erhöhter glomulärer Filtrationsrate

Mechanismen des tubuglomulären Feedbacks

arterieller Blutdruck nimmt ab

durch die Abnahme des arteriellen Blutdruckes wird die Filtrationsrate kleiner und weniger gelangt zur Macula Densa. Der Körper reagiert nun auf 2 Arten

  1. erhöhte Renin produktion, welche den efferenten Widerstand erhöht
  2. weniger ATP und Adenosin, was eine dilatation erzeugt und den afferenten Widerstand minimiert

Mechanismen des tubuglomulären Feedbacks

arterieller Blutdruck nimmt zu

durch die Zunahme des arteriellen Blutdruckes wird die Filtrationsrate grösser und mehr gelangt zur Macula Densa. Der Körper reagiert nun auf 2 Arten

  1. verminderte Renin produktion, welches den efferenten Widerstand vermindert
  2. mehr ATP und Adenosin, was eine konstriktion erzeugt und den afferenten Widerstand erhöht

Barorezeptoren

Barorezeptoren sind Mechanorezeptoren in der Wand der Blutgefäße, die dort fortlaufend den Blutdruck registrieren und Signale an das ZNS senden, die zu einer Änderung des totalen peripheren Widerstands (TPW) und des Herzzeitvolumens (HZV) führen. Sie vermitteln den Barorezeptorreflex. Sie reagieren schnell

  • bei erhöhtem arteriellen Druck erweitern sie die Gefässwände (parasympatikus)
  • bei erniedrigtem arteriellen Druck verengen sie die Gefässwände (sympatikus)

sie stabilisieren und halten den Blutdruck konstant, aber nur auf kleine Veränderungen, grosse müsse durch Hormone gemacht werden

Angiotensin 2 Wirkung auf die Niere

  • efferente Vasokonstriktion 
    • totaler Widerstand steigt und Druck in Kapillaren sinkt (länger Zeit für Reabsorption)
  • direkte tubuläre Aktion (mehr NHE3)
  • stimulation des Sympatikus
  • Aldosteronbildung

Study