Netzwerkgrundlagen

Grundlagen zu Netzwerktechnik, Protokolle, Ports, Standards

Grundlagen zu Netzwerktechnik, Protokolle, Ports, Standards


T. T.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Netzwerktechnologien für den Mittelschulbereich. Sie behandeln Themen wie Protokolle, VPNs, Routing und Adressierung, wobei Begriffe wie HTTPS, IP-Adressen, OSPF und CSMA/CD im Mittelpunkt stehen. Ideal für Schüler, die sich mit Netzwerkgrundlagen vertraut machen und ein Verständnis für die Funktionsweise von Netzwerken entwickeln möchten.
Cartes-fiches
98
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
12.11.2017 / 23.01.2026

Cartes-fiches

CSMA/CA Carrier Sense Multiple Access/ Collision Avoidance

- Prüfung auf Mehrfachzugriff mit Trägerprüfung und Kollisionsvermeidung.

- Innerhalb von Kollisionsdomänen von Bedeutung (zB. bei PowerLAN, oder Ethernet over Koax)

Da heute praktisch alle Hubs durch Switches ersetzt wurden, fast keine Verwendung mehr.

CSMA/CD Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection

CSMA/CD ist eine Erweiterung von CSMA. Verwendung findet CSMA/CD beispielsweise im Bereich der Computernetze beim PowerLAN; für Ethernet ist er als IEEE 802.3 standardisiert worden. Bei Wireless LANs wird ein deutlich anderer Mechanismus namens Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance (CSMA/CA) benutzt.

CIDIR Classless-Inter-Domain-Routing

Bei CIDR führte man als neue Notation so genannte Suffixe ein. Das Suffix gibt die Anzahl der 1-Bits in der Netzmaske an. Diese Schreibform, z. B. 172.17.0.0/17, ist viel kürzer und im Umgang einfacher als die Dotted decimal notation wie 172.17.0.0/255.255.128.0 und ebenfalls eindeutig.

OSPF Open Shortest Path First

OSPF ist vielleicht das am häufigsten verwendete Interior Gateway Protocol (IGP) in großen Unternehmensnetzen. Das am häufigsten verwendete Exterior Gateway Protocol (EGP) ist das Border Gateway Protocol (BGP), das Haupt-Routing-Protokoll zwischen autonomen Systemen im Internet.

nslookup

Mit dem Tool nslookup lässt sich der Domainname einer IP-Adresse bzw. die IP-Adresse eines Domainnamens ermitteln. Standardmäßig, im nicht interaktiven Modus, wird dazu der eingestellte DNS-Server zur Auflösung des Namens oder der IP-Adresse verwendet.

IS-IS Protokoll Intermediate System to intermediate System

Ist ein Link-State Interior Gateway Protocol (ähnlich OSPF)

Beim Einsatz von IS-IS im IP-Umfeld besteht gegenüber anderen Routing-Protokollen, wie z. B. OSPF, der Nachteil, dass eine Nachbarschaftsbeziehung zwischen Routern dann zustande kommt, wenn eine Kommunikation auf OSI-Schicht 2 erfolgreich ist aber gleichzeitig jedoch Probleme oder Inkompatibilität auf OSI-Schicht 3 bestehen (Beispiel: zwei Router wurden fälschlicherweise auf ihrer Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit IP-Adressen aus verschiedenen Subnetzen konfiguriert).

GRE Generic Routing Encapsulation

Das Generic Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzprotokoll, welches dazu dient, andere Protokolle einzukapseln und so in Form eines Tunnels über das Internet Protocol (IP) zu transportieren.

Beispiele für GRE-Anwendungen:

VPN Virtual Privat Network

Das konventionelle VPN bezeichnet ein virtuelles privates (in sich geschlossenes) Kommunikationsnetz. Virtuell in dem Sinne, da es sich nicht um eine eigene physische Verbindung handelt, sondern um ein bestehendes Kommunikationsnetz, das als Transportmedium verwendet wird. Das VPN dient dazu, Teilnehmer des bestehenden Kommunikationsnetzes an ein anderes Netz zu binden

Site-to-Sie zB. mehrere Geschäftsstellen/Filialen untereinander verbinden

Host-to-Sie zB. Aussendienstmitarbeiter ins Geschäftverbinden (Homeoffice)

Host-to-Host zB. Server-Server Verbindung

SSL-VPN

Prinzipiell ist SSL als Verschlüsselungsprotokoll für VPN sowohl für Site-to-Site- als auch End-to-Site-VPNs geeignet.

Alle heute üblichen SSL-VPN-Systeme verwenden den TCP-Port 443 (HTTPS) für die Datenübertragung. Dies hat gegenüber IPSec und anderen VPN-Technologien den Vorteil, mit Network Address Translation ohne weiteres kompatibel zu sein und oft auch durch Proxys und Firewalls von Unternehmen hindurch den Zugriff zu ermöglichen. Neben der daraus folgenden Benutzbarkeit auch in fremden Organisationen (bei IPsec-VPN aufgrund der üblichen Firewallkonfigurationen in der Regel ausgeschlossen) ist bei einer Reihe von SSL-VPNs die Benutzung vieler Funktionen auch ohne vorangehende Installation einer Client-Software möglich.

Point-to-Point Tunneling Protocol

Das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzwerkprotokoll, das auf das Internet Protocol aufsetzt und dem Aufbau eines Virtual Private Network (VPN) in einem Rechnernetz dient.

Mittels PPTP wird ein VPN geschaffen, indem ein Tunnel für das Point-to-Point Protocol gebildet wird. Es lässt Raum für jede denkbare Form der Authentifizierung und Verschlüsselung.[1] Die Initialisierung erfolgt über TCP-Port 1723 und die Datenflusssteuerung anschließend nach dem Generic Routing Encapsulation (GRE).

TACAS vs RADIUS

TACAS ist ein Protokol. Dies erlaubt den Austausch von Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Konfigurationsdaten zwischen einem zentralen Autorisierungsserver und den dezentralen TACs. TACAS und TACAS+ werden auch von Cisco-Routern unterstützt. Die TACAS-Protokolle arbeiten auf Basis von TCP, während das ebenfalls verbreitete RADIUS-Protokoll direkt auf IP aufsetzt.

Was bedeutet SMB?

Servermessage Block,

In TCP/IP-Netzwerken wurde SMB ursprünglich in NetBIOS over TCP/IP (NBT) über die TCP/UDP-Ports 137–139 gekapselt, die Namensauflösung erfolgte häufig mittels WINS bzw. Broadcasts. Neuere Windows-Versionen nutzen SMB direkt auf dem TCP-Port 445 und lösen Namen per DNS und in kleinen Netzwerken per LLMNR auf.

Ws bedeutet RAS?

RAS steht für Remote Access Services.

Von Microsoft Windows NT-Clients für einen Fernzugriff ausserhalb des lokalen Netztes. Eine Art Vorgänger des heutigen VPN. Die Einwahl ins Netzwerk geschah via Modem. -> Sehr teuer und aufwendig!

SIP steht für?

560 udp/tcp

561 udp/tcp TLS 

Session Initiation Protocol

 

SDP steht für?

Mit dem Session Description Protocol (SDP, RFC 4566) werden Eigenschaften von Multimediadatenströmen beschrieben. Es  baut zB. bei der Internet-Telefonie auf die von SIP aufgebaut Session auf und definiert die Medienströme.

Was bedeutet forward lookup?

Die Übersetzung von dns-domain-namen in entsprechende IP-Adressen

IP'v6 Aufbau?

Hat z. B. ein Netzwerkgerät die IPv6-Adresse

2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7347/64,

so lautet das Präfix

2001:0db8:85a3:08d3::/64

und der Interface-Identifier

                    1319:8a2e:0370:7347.

Der Provider bekam von der RIR wahrscheinlich das Netz

2001:0db8::/32

zugewiesen und der Endkunde vom Provider möglicherweise das Netz

2001:0db8:85a3::/48,

oder aber nur

2001:0db8:85a3:0800::/56.

SSL (secure socket layer)

 

Zur sicheren Datenübertragung von Websiten etc. Mit https entwickelt. Abgelöst durch TLS

Étudier