Ontogenese

Wurfplanung,Verhaltensentwicklung, Neugeborenenphase, 3.-5. Lebenswoche, Sozialisation und Habituation, Neurophysiologische Grundlagen, Emotionale Steuerung, Verhaltenssteuerung, (3.-) 6.-12. Lebenswoche

Wurfplanung,Verhaltensentwicklung, Neugeborenenphase, 3.-5. Lebenswoche, Sozialisation und Habituation, Neurophysiologische Grundlagen, Emotionale Steuerung, Verhaltenssteuerung, (3.-) 6.-12. Lebenswoche


H. S.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Ontogenese von Hunden, insbesondere in den ersten Lebenswochen. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung von Welpen, ihre Reaktionen auf Reize, die Bedeutung der Geborgenheitsgarnitur und altersgerechte Erziehungsansätze. Die Karteikarten sind ideal für angehende Hundetrainer und Tierhalter, die verstehen möchten, wie Welpen lernen und wie man sie optimal sozialisiert.
Flashcards
93
Students
11
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
04.11.2017 / 05.03.2025

Flashcards

Lerntheoretische Aspekte

Wie mache ich eine Löschung?

Mühe geben dies nie wieder zu tun.

Wie lange ist Habituation möglich?

Habituation ist lebenslang möglich, jedoch ist die Fähigkeit zu habituieren (statt eine Sensitivierung zu durchlaufen) an das Stessempfinden gekoppelt und somit direkt an die in der Welpenzeit erworbenen Vorerfahrungen gebunden.

Was ist die Neugeborenenphase zusammenfassend?

  • Von Geburt bis 14. Tag
  • Welpen sind weitgehen immobil. Das Verhalten ist gröstenteils reflexgesteuert.

Was ist die Entwicklung der Georgenheitsgarnitur zusammenfassent?

  • Von der 3. - 5. Lebenswoche
  • Die Welpen entwickeln ein Bild von "vertraut" und "neu". Unbekannte und bekannte Reize werden aktiv erkundet und in die Geborgenheitsgarnitur aufgenommen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Was ist die Weitere Sozialisation/Habituation zusammenfassend?

  • (3.-) 6. - 12 . Lebenswoche
  • Welpen können nur im positiven Sinne an Reize herangeführt werden, wenn sie sich in emotionaler Balance befinden.

Was sollte beim Umzug im neuen Heim beachtet werden?

Im neuen Haushalt zunächst: Niedriges Mass an Stimulation für den Welpen, bis dieser vollauf munter und fröhlich erscheint.

Erst dann: Schrittweise Steigerung und Gewöhnung an Aussenreize (belebte und unbelebte)

Strikte Vermeidung von Sensitivierungen

Was sind Altersgemässe Erziehungsansätze

  1. In den ersten 2 Lebenswochen
  2. in den Wochen 3-5

  1. Kleinstschritte Förderung der sensorischen Leistung. Vertrautmachen mit diversen Menschengerüchen
  2. Weichenstellung für eine breit angelegte Geborgenheitsgarnitur, Präsentation relevanter Reize, Vermeidung von Isolation und Reizarmut

Was sind altersgemässe Erziehungsansätze ab der 6. Woche zunehmend?

Kleinschritte Förderung durch Bereitstellung von verschiedenen Sozialkontakten mit freundlich souveränen Artenossen und Menschen

Präsentation von Umweltabenteuern in möglichst stressfreier Art.

Schulung des Körpergefühls

Was sind Altergemässe Erziehungsansätze von der 8. bis 12. (bzw.16) Woche?

Ausbau und Stabilisierung der (positiven) Erlebnisse durch Wiederholung

Spielerische Umsetzung von Gehorsamsübungen

Problemlösungen

Was sind die ersten Lerninhalte beim neuen Hundehalter?

  • Stubenreinheit
  • Beisshemmungalernen/Erregungskontrolle
  • Ablassen von Gegenständen/Futter
  • Bindung an den Tierhalter
  • Vertrautmachen mit der Umgebung
  • Vertrautmachen mit den Lebewesen der Umgebung(Andere Tiere im gleichen Haushalt, Jagt brw. AntiJagt-Regeln
  • Gewöhnung an Autofahrten

Welchen Säulenmodell ist bei Welpen der lohnenswertester Lernansatz?

2 Säulen-Modell

  • Erwünschtes Verhalten wird gestärkt/aufgebaut
  • Unerwünschtes Verhalten wir im Vorfeld verhindert

Ab wann ist ein Hund offiziell Junghund

Ab der 16. Lebenswoche

Das Ende der Welpenzeit wird mit dem Zahnwechsel eingeleiter

  1. Wieviele Zähne hat das Milchgebiss
  2. Wieviele Zähne hat das adulte Gebiss

  1. 28
  2. 42

Study