BLAl104 Biotechnologie
Biotechnologie Grundlagen
Biotechnologie Grundlagen
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Lernkarten
Genvariante. Zustand an einem bestimmten Locus (a oder a)
Bausteine der Proteine (Eiweiss)
Die Chromosomen mit Ausnahme der Geschlechtschromosomen
ADENIN (A) - THYMIN (T); GUANIN (G) - CYTOSIN ©
Im doppelsträngigen DNA- Molekül vorhanden als zwei komplementäre Basen, die Wasserstoffbrücken bilden (A ist komplementär zu T, C zu G)
Das Präfix "bio" aus Biologie stammt aus dem Griechischen (bios: Leben; Logos: Lehre). Unter Biotechnologie werden alle Methoden, Verfahren oder Produkte verstanden, die die Nutzung von lebenden Organismen oder ihrer zellulären Bestandteile beinhalten. "Biotechnologie ist eine anwendungsorientierte Wissenschaft der Biologie und Biochemie in enger Verbindung mit technischer Chemie, Verfahrenstechnik udn Apparatebau. Sie behandelt den Einsatz biolpogischer Prozesse bei technischen Verfahren und industrieller Produktion." Biotechnologie ist keine erfindung der Neuzeit. Seit Jahrhunderten setzen Menschen Hefen und andere Mikroorganismen ein, um Bier oder Käse zu produzieren. Heutzutage werden auch gentechnische Methoden verwendet, um das Erbgut spezifisch zu verändern und bestimmte Eigenschaften zu erhalten.
Ringförmige oder lineare Einheit eines Genoms bestehend aus einem kodiertem Teil (enthält Gene) und einem nicht kodiertem Teil.
Mechanismus des Austausches von Chromatidstücken während der Meiose I (Zygotän/ Pachytän)
Das Ende eines Nukleinsäuremoleküls, das am 3'- Kohlenstoffatom des Zuckerrestes des letzten Mukleotids eine freie OH- Gruppe aufweist.
Bei Nukleinsäuren die Trennung doppelsträngiger Moleküle in die beiden Einzelstränge
DesoxyriboNukleinSäure (A for Acid) Doppelhelix mit zwei Ketten bestehend aus aneinandergekoppelte Zuckerlmolekülen (Desoxiribose) und Phosphatgruppen. Die Basen der Ketten halten die beiden Ketten zusammen unter der Bildung von Wasserstoffbrücken.
Analyse der individuellen Zusammensetzung der DNA eines Lebewesens mittels gentechnischerVerfahren zum Nachweis seiner Identität oder Verwandtschaft mit anderen.
Enzym, das DNA-Moleküle an den Enden kovalent miteinander verknüpft. Diese kovalenten Verbindungen heissen Phosphodiesterbindungen
Enzymtyp, der aus Nukleotiden einen neuen DNA-Strang synthetisiert.
Verfahren zur Bestimmung der Basenfolge in einem DNA-Strang (Reihenfolge der A-, C-, G- und T-Basen)
(SNP= single nucleotide polymorphism) Eine einzelne Nukleotidabweichung in einer Nukleotidsequenz im Vergleich zu einer anderen. Einzelnukleotidpolymorphismen entstehen durch Punktmutationen (entstehen zumeist durch falch eingebaute Nukleotide).
Proteine mit katalytischer Wirkung auf biochemische Reaktionen.
Für eine bestimmte Aminosäurenfolge kodierter Bereich (Folge von Basentripletts) im offenen Leserahmen (Leseraster) eines Gens
Ein DNA-Vektor (z.B. Plasmid) der benutzt werden kann, um ein bestimmtes Protein durch eine mit dem Plasmid transformierte Zelle herstellen zu lassen.
Das Erbmaterial, das in den Zellen nicht in den Chromosomen niedergelegt ist. Beispiele: Plasmide (In Bakterien), mitochondriale DNA ( in allen Eukaryoten), Plastiden- DNA in Pflanzen, Algen
Das Ende eines Nukleinsäuremoleküls, das am 5'- Kohlenstoffatom des Zuckerrestes des letzten Nukleotids eine freie Phosphatgruppe aufweist.
Trennmethode, bei der Probematerial (DNA, RNA oder Proteine) in einem elektrischen Feld in einer stationären Phase (dem Gel) nach physikalischen Parametern (Länge der DNA- Moleküle) voneinander getrennt wird
Einheit der biologischen Vererbung, das für ein biologisches Merkmal verantwortlich ist. Besteht aus einer Nukleidabfolge (Basenabfolge) die die Bauanleitung für die Herstellugn einer Polypeptidkette enthält.
Der Begriff wird im Allgemeinen verwendet, um die Synthese ("Expression") von RNA durch eine Zelle zu bezeichnen. Der Begriff wird auch für den Gesamtvorgang bis zum finalen Genprodukt (Protein) und das durch / mithilfe des Proteins entstehende Merkmal verwendet.
Das beim Gentransfer übertragene genetische Material. Neben dem Gen selbst enthält das Konstrukt für die Ausprägung einen Promoter (Genschalter) und einen Terminator (Stoppsignal). Meistens werden weitere Sequenzen eingesetzt, wie z.B. ein Selektionsmarker (Antibiotikaresistenzgen für die Selektion von transformierten Zellen).
Die gesamte Erbanlage (die Gesamtmenge der DNA) in einer Zelle. Damit können auch die gesamten Erbanlagen im Zellkern gemeint sein (Kern- Genom) als auch die Erbanlagen im Mitochondrium (Mitochondriales Genom) und im Chloroplast (Plastidengenom).
Teilgebiet der Genetik, das sich speziell mit dem Aufbau von Genomen befasst.
Genetisch charakterisierter Gen- Locus eines Individuums für beide Elterngenome - Kombination der Allele (Genvarianten) am selben Locus der beiden homologen Chromosomen z.B.: AA, Aa oder aa.
Verfahren (Methoden) zur Isolierung, Erforschung, Vermehrung, Veränderung und Übertragung von Erbmaterial (DNA).
(Stumpfe Enden) Ende eines doppelsträngigen DNA- Molekäls ohne einzelsträngige Überhänge. Entsteht durch die Einwirkung bestimmter Restriktionsenzyme.
Gentechnisch Veränderter Organismus. Ein Organismus, dessen genetisches Material von Menschen verändert wurde, durch das Einbringen von zusätzlichen genetischem Material, um so bestimmte Eigenschaften zu erzielen.
(Abkürzung von "Haploider Genotyp") Eine Variante einer Nukleotidsequenz auf einem der beiden homologen Chromosomen im Genom eines Lebewesens.
Internationales humangenetisches Wissenschaftsprojekt, das zum Ziel hatte, eine Konsensus- Sequenz für das gesamte menschliche Erbgut zu erstellen.
In der Molekulargenetik die Vereinigung komplementärer Nukleinsäurestränge durch Basenpaarung (A mit T und C mit G).
Nicht für Aminosäuren kodierende Bereiche zwischen den Exons eines Gens. Introns werden aus dem Primär- Transkript (Prä-mRNA) im Rahmen der RNA- Spleissung herausgetrennt.
(kohäsive Enden) überhängende Einzelstrangbereiche eines ansonsten doppelsträngigen DNA-Moleküls. Entstehen unter Einwirkung bestimmter Restriktionsenzyme.
Die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen eines Lebewesens. Die Gesamtheit eines genetisch identischen Nachkommens wird bei ganzen Organismen wie auch bei Zellen als Klon bezeichnet. Das Erzeugen von identischen Kopien von DNA wird hingegen als Klonieren bezeichnet.
Das Herstellen von einer oder mehreren genetisch identischen Kopien von DNA- Anschnitten.
Paarungen der Nukleotid- Basen Adenin und Thymin (A-T) oder Guanin und Cytosin (G-C) zwischen Nukleinsäuresträngen. Ausbildung der komplementären Basenpaare erfolgt durch die Bildung von Wasserstoffbrücken.
Zwei Loci liegen auf demselben Chromosom.