Biochemie

Bausteine des Lebens, TB 2

Bausteine des Lebens, TB 2


M. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biochemie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Stoffwechselprozesse wie den Citratzyklus, die Atmungskette und die Glykolyse. Sie beleuchten Schlüsselreaktionen, Enzyme und Coenzyme wie NADH, FADH2 und ATP, sowie deren Rolle in der Energiegewinnung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf biochemische Prozesse und ihre Regulation vorbereiten.
Karten
130
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.10.2017 / 27.04.2023

Lernkarten

Synonym: Umbau

Metabolismus

Synonym: Aufbau

Anabolismus

Synonym: Abbau

Katabolismus

Definition: Metabolit

Zwischenstufe oder Abbauprodukt von Stoffwechselvorgängen im Organismus

Definition: Konstitutionsisomer

  • = Strukturisomer
  • Moleküle mit gleicher Summenformel, aber unterschiedlichem Aufbau
    • Butan: n-Butan und Isobutan haben beide Summenformel C4H10

Trivialname: Methanal

Formaldehyd

Trivialname: Methancarbonsäure

Ameisensäure

Aminosäuren-Isomere im Körper?

Aminosäuren nur als L-Form

Kohlenhydrat-Isomere im Körper?

KH nur als R-Form im Körper

Definition: bedingt essentielle Aminosäuren

Aminosäuren, die vom Körper synthetisiert werden können unter der Voraussetzung, dass eine Vorstufe vorhanden ist.

Definition: Thiolgruppe

Funktionelle Gruppe aus einem Schwefel- und einem Wasserstoffatom (-SH).

Disulfidbrücken

Entstehen zwischen 2 Thiolgruppen (-SH).

Normale Glukosekonzentration zwischen Mahlzeiten (nicht nüchtern)?

4.5-5.5 mM (80-100 mg/dL)

Serumglukosewert nüchtern, Normalwert?

<100 mg/dL

Serumglukosewert nüchtern, Hypoglykämie

<45-40 mg/dL (Männer)

Serumglukosewerte nüchtern bei verminderter Glukosetoleranz?

100-125 mg/dL

Serumglukosewert nüchtern bei Diabetes mellitus?

> 126 mg/dL

besonders glukoseabhängige Organe?

Hirn

Erythrozyten (wichtig!! diese haben keine Mitochondrien!)

Def. Oligosaccharide?

Bestehen aus 3-10 Zuckern (Monosacchariden).

Def. Polysaccharide

Bestehen aus mehr als 10 (>10) Zuckern/Monosacchariden.

primärer Alkohol reagiert zu...?

Aldehyd

(primärer Alkohol oxidiert zu Aldehyd; Aldehyd wird zu primärem Alkohol reduziert)

sekundärer Alkohol reagiert zu..?

Keton

OH- Gruppe am 2. C-Atom wird oxidiert zum Keton; Keton kann zu sekundärem Alkohol zurückreduziert werden

Aldosen: Definition, wichtigstes Beispiel?

  • Aldosen = Monosaccharide, die am C1-Atom eine Aldehydgruppe tragen (zu Aldehyd oxidiert wurde)
  • wichtigste Aldose = Glucose

Ketosen: Definition, wichtigstes Beispiel?

  • Ketosen = Monosaccharide, die an einem C1-Atom eine Ketogruppe (C=O) tragen
  • wichtigste Ketose = Fructose

Epimere von Glucose

  • Mannose
  • Galactose

Was ist ein Halbacetal?

Halbacetale entstehen, wenn ein Aldehyd mit der OH-Gruppe eines Alkohols reagiert.

Ringschluss der Kohlenhydrate

  • über Halbacetalbildung (Aldehyd mit OH-Gruppe)
  • Aldosen haben Aldehyd- und OH-Gruppen, schliessen so via Halbacetalbildung einen Ring

Maltose & Isomaltose

  • Disaccharide aus je 2 Molekülen Glucose
  • unterscheiden sich durch die Art der glykosidischen Bindung
    • Maltose hat alpha-1,4
    • Isoaltose alpha-1,6
  • beide haben am rechten Ring eine Halbacetalform, sind reduzierende Zucker

Laktose

  • Disaccharid aus Glucose und Galaktose
  • Laktose hat Halbacetalform ⇒reduzierender Zucker

Saccharose

  • "Haushaltszucker"
  • Glucose + Fructose
  • kein Halbacetal => nichtreduzierender Zucker (einziger medizinisch relevanter nichtreduzierender Zucker)

Einteilung der Polysaccharide

  • Homoglykane bei Ketten aus gleichen Monosacchariden
  • Heteroglykane bei Ketten aus verschiedenen Monosacchariden

Homoglykane

  • Polysaccharide aus gleichen Monosacchariden
  • Endung -an
  • wichtigste Homoglykane für den Menschen bestehen alle aus Glucose:
    • Glykogen (��-1,4-glykosidische Verknüpfung mit regelmässigen ��-1,6-glykosidischen Bindungen)
    • Stärke (20% unverzweigte ��-1,4-glykosidische Verknüpfung; 80% wie Glucose!)
    • Zellulose (��-1,4-glykosidische Verknüpfung, unverzweigt; kann vom Menschen nicht gespalten werden!)

Heteroglykane

  • Polysaccharide aus mehreren verschiedenen Monosacchariden
  • meist an Proteine oder Lipide gebunden (einfach an andere Moleküle)
  • Namensgebung nach grösserem Anteil der Moleküle (Molekül mit grösserem Anteil steht dann hinten)
    • Proteoglykane: Kohlenhydrate > Proteine; sind Hauptbestandteil der extrazellulären Matrix)
    • Glykoproteine: Proteine > Kohlenhydrate; enthalten oft NANA, sind in Zellmembran oder extrazellulär, gelöst als Plasmaproteine
    • Glykolipide: Lipide > Kohlenhydrate; v.a. in Zellmembran für Zellerkennung

Beispiel Triose?

Triosen = 3 C-Atome; einfachste Monosaccharide

z.B. Glycerinaldehyd, Dihydroxyaceton

Beispiel Pentose?

= 5 C-Atome

z.B. Ribose

Beispiel Hexose?

= 6 C-Atome

z.B. Glucose, Fructose, Galactose, Mannose

Unterschied zwischen Purin- und Pyrimidinbiosynthese?

Purine:

1. Gerüst aus Ribose und Phosphat

2. Base wird daransynthetisiert

Pyrimidine:

1. Base wird hergestellt

2. Gerüst (Zucker + Phosphat) wird angehängt

Base des Mononukleotids IMP?

Hypoxanthin (= Purinbase)

IMP ausgeschrieben?

Inosinmonophosphat

Enzyme des Salvage Pathway?

für Purinnukleotide

1. APRT: Adenin-Phosphoribosyltransferase

2. HGPRT: Hypoxanthin-Guanin-Phosphoribosyltransferase

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