Fitness Trainer selfmade

Anatomie & Physiologie, Trainingslehre, Trainingsprogramm

Anatomie & Physiologie, Trainingslehre, Trainingsprogramm


P. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Fitness-Trainings und richtet sich an angehende Fitness-Trainer und Sportbegeisterte. Sie decken Themen wie Muskelaufbau, Belastungssteuerung, Ausdauertraining und spezifische Übungen ab. Die Karteikarten erklären auch die Funktionsweise des Verdauungssystems und geben praktische Tipps für das Training mit älteren Menschen.
Karten
143
Lernende
31
Sprache
Deutsch
Kategorie
Sport
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
20.10.2017 / 02.10.2025

Lernkarten

wann tritt der Deckeneffekt bei einem Muskelhypertrophie Training auf?

nach 40-48 Trainingseinheiten oder 10-12 Wochen

wie ergibt sich die Belastungssteuerung im Ausdauertraining?

über Umfang (zurück gelegte Strecke, Zeit in trainingswirksamen Bereich, Kalorien Verbrauch) und Intensität (Geschwindigkeit in km/h, Widerstand in Watt oder Steigung, HF, Borg Empfinden).

Grundlagen des IK-Trainings:

WH: 1-6

Sätze: 3-10 (min. 15 WH insgesamt)

Ausbelastungsgrad: maximal

Intensität: 7 (sehr, sehr anstrengend)

Pausenlänge: 3-5 Minuten

erläutere das Einstatztraining!

- pro Training 12 verschiedene Übungen

- Isolationsübungen am Excenter bevorzugt

- 4-6 FK II

- 2-3 FK III

- 4-6 FK IV

- pro Satz 8-12 WH über den vollen Bewegungsumfang

erläutere das Sequenzentraining!

- mehrgelenkige Übungen bevorzugt

- pro Training bis max. 4 Sequenzen

- pro Sequenz 2-5 Übungen

- pro Satz 8-25 WH je nach Ziel

- nach jeder Sequenz ein Ausdauerblock

- eine Sequenz kann zweimal gemacht werden

erläutere das Antagonistentraining!

- max. 6 Übungspaare

- die Paare sind antagonistisch

- das 1. Paar (theoretisch) für den Rumpf

- FK im Wechsel

- 2 Sätze à 10-25 WH je nach Ziel

- Stoffwechselbelastung:
2 Mehrgelenkige
1 Mehrgelenkige + 1 Isolationsübung
2 Isolationsübungen

erläutere das Mehrsatztraining!

- für grosse Muskelgruppen 2-3 Übungen

- für kleinere Muskelgruppen 1-2 Übungen

- pro Übung 2-4 Sätze

- Splittraining möglich

welche Widerstandsarten gibt es im Fitnesstraining?

- Kabelzug

- freie Gewichte (KH, LH)

- Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

- Kraftgeräte

Sensorik =

die Aufnahme von Information und deren Weiterleitung an das ZNS (Rückenmark, Hirnstamm und Cortex im Grosshirn).

Dazu gehören die Sinne, auch der Gleichgewichtssinn und die Propriozeption

Motorik =

die Ansteuerung und die darausfolgende Anpassung der Muskulatur

die 4 Muskeln der Rotatorenmanschete!

M. infraspinatus

M. subraspinatus

M. subscapularis

M. teres minor

8 Variationsarten von Koordinationstraining:

- Dynamik (an Ort oder in Bewegung, multi - monoplan)

- Auflageflächen

- Einfluss/Störung von aussen

- Sinne ein- bzw. ausschalten

- Tempo & Rhytmusvariationen

- Zusatzaufgaben und Partnereinwirkung (Störung/Einfluss von aussen)

- Hilfsmittel

- Lage der Wirbelsäule, horizontal oder vertikal

 

 

Monoplan =

Bewegungen in einer Bewegungsebene

Multiplan =

Bewegungen in mehreren Bewegungsebenen

4 Ziele von Koordinationstraining:

- Verbesserung der Eigenstabilität, sprich verbesserte Stabilisierungsfähigkeit für Rumpf und Gelenke bei dynamischen Bewegungen

- verbesserte Eigenwahrnehmung

- den Körper, Körperteile oder Gegenstände effektiver zu beschleunigen (springen, werfen, schlagen oder abbremsen)

- komplexe Bewegungsmuster harmonisch und ökonomisch auszuführen

4 Koordinationstraining Grundsätze:

- Koordination vor Kondition

- von bekannten zu unbekannten Bewegungsaufgaben

- von einfachen zu komplexen Bewegungsaufgaben

- Anwendung von Übungsmethoden und Inhalten in Variation und Kombination

erläutere unser Verdauungssystem:

- Mundhöhle

- Speiseröhre

- Magen

- Bauchspeicheldrüse

- Gallenblase

- 12 Fingerdarm bestehen aus Leerdarm, Dünndarm und Krumdarm

- Dickdarm

für was ist die Mundhöhle zuständig?

- Nahrung wird zerkleinert

- und mit Speichel durchmischt

- durch Enzyme im Speichel werden langkettige KH aufgespalten

- Geschmacksstoffe werden gelöst und zur Zunge geführt zur Geschamckskontrolle

wofür ist die Speiseröhre zuständig?

- verbindet Mundhöhle mit Magen

- Temparatur Regulierung der Speisen

- Transport von Speisen durch die Peristaltik der Ringmuskeln der Wand

 

wofür ist der Magen zuständig?

- Nahrung speichern

- Keime durch die sauren Magensekrete abtöten

- Eiweissverdauung beginnen

- durchmischen und weitertransportieren des Nahrungsbreis

wofür ist die Bauchspeicheldrüse zuständig?

- setzt Eiweissverdauung fort

- leitet Fettverdauung ein

- ist Steuer- und Schaltzentrale der Verdauung

- nimmt Stärkeverdauung wieder auf

wofür ist der Dünndarma aka Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krumdarm zuständig?

- ein grosser Teil der KH und der Fette tritt ins Blut über

- im Leer und Krumdarm wird die Nahrstoffaufnahme fortgesetzt

 

wofür ist der Dickdarm zuständig?

- Wasser und Elektrolyte werden hier rückresorbiert

- Aufbewahrungsfunktion (Mastdarm)

- Transport und Eindickung des Stuhls

- Feinregulierung des Elekrolyt-Haushaltes

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