TK VWL Mündlich
Vorberitung auf die Mündliche VWL Prüfung
Vorberitung auf die Mündliche VWL Prüfung
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Lernkarten
Unter Deflation versteht man ein Missverhältniszwischen Geld- und Gütermenge in dem Sinne, dassin einer Volkswirtschaft „zu viele“ Güter und „zuwenig“ Geld vorhanden ist (R. Dubs).
Deflation infolge pessimistischer Beurteilung derZukunft (Erwartungen)- Rückgang Konsum, Investitionen, Einkommen- Deflation infolge Überkapazitäten- Absatzschwäche, Rückgang Gewinne,Investitionen, Einkommen- oft auch als Folge eines Investitionsbooms mit folgender Finanzknappheit- Deflation infolge des Güterüberhanges- Preise sinken- Rückgang Gewinne, Investitionen, Einkommen
Preissenkungen = Geldwertsteigerungen- Sinkende Umlaufsgeschwindigkeit- Vorübergehende Vorteile für Gläubiger, Sparer,Fixbesoldete und Rentner- Nachteile für Schuldner- Produktionseinschränkungen- Flucht aus Sachwerten- Druck auf Beschäftigung (Arbeitslosigkeit)- Tiefstand der Wirtschaft
- Japan: Gesamtwirtschaft (1995 – 2000)- IT-Branche (partiell: v.a. Hardware)- Immobilienbranche in der Schweiz (temporär)
Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhän- gige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient.
Die Nationalbank setzt sich kein Geldmengenziel, sondern ein stabilitätsorientiertes Konzept mit drei Bestandteilen:- Inflationsziel- Die Inflation sollte unter 2% liegen- Weitere Zielindikatoren- Konjunkturentwicklung- Arbeitsmarkt- Wechselkurs- Preisentwicklung von Vermögenswerten- Zinspolitik- Zur Umsetzung der Inflationsstrategie gilt ein 1-Prozent-Zielband des Londoner Geldsatzes (LIBOR-Satz)
Wie kann die Schweizerische Nationalbank auf die Inflation Einfluss nehmen?
Steigt die Geldmenge stärker als das BIP, entsteht Inflation. Somit muss die SNB eine Politik des knappen Geldes verfolgen (restriktive Geldpolitik). Dazu stehen ihr folgende Instrumente zur Verfügung: - Devisenmarktpolitik - Offenmarktpolitik (Repo-Geschäft) - Lombardpolitik - Mindestreservepolitik
Weshalb ist die Geldpolitik relativ wirksam zur Drosselung einer Inflation, nicht aber unbedingt zur Überwindung einer Deflation?
- Eine Reduktion der Güternachfrage kann mittels restriktiver Geldpolitik (oder Fiskalpolitik) erreicht werden. Mit einer restriktiven Geldpolitik kann Inflation bekämpft werden. - Eine Deflation kann nicht zwingend mit einer expansiven Geldpolitik
Wie verhalten sich folgende makroökonomische Grössen bei steigenden inländischen Zinssätzen? - Private Investitionen - Kapitalexporte - Kapitalverkehrsbilanz - Geldnachfrage
- Private Investitionen nehmen ab, da die Opportunitätskosten gestiegen sind. - Kapitalexporte nehmen relativ ab (Verhältnis zwischen inländischen und ausländischen Zinsen) - Die Kapitalverkehrsbilanz wird aktiver, da Kapital- exporte abnehmen un