Marketing

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A. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie den Marketing-Mix, den Produktlebenszyklus und die Marktsegmentierung, wobei Schwerpunkte auf Marktanteil, Marktvolumen und Marktpotenzial liegen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachleute, die ihre Kenntnisse in Marktanalyse, Wettbewerbsstrategien und Produktmanagement vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmensführung zu treffen.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.09.2017 / 03.09.2017

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Definition Marketing

Marketing ist das Bindeglied zwischen der Unternehmung und dem Markt.

Markt- und Leistungsanalyse

Es wird die Marktgrösse, die Marktstellung, die Marktsegmentierung und die Konkurrenzsituation abgeklärt.

Marktgrösse Kennzahlen: Marktpotenzial, Marktvolumen, Sättigungsgrad

Marktpotenzial

  • Das Marktpotenzial beschreibt die theoretisch höchstmögliche Absatzmenge einer Leistung im Markt.
  • Es wir als Umsatzzahl angegeben z.B Schweizer Franken, Euro

Marktvolumen

Das Marktvolumen ist ebenfalls eine Umsatzzahl und gibt die effektiv verkaufte Menge einer Leistung pro Jahr an.

Sättigungsgrad

Durch den Vergleich von Marktpotenzial und Marktvolumen lässt sich der Sättigungsgrad in Prozent bestimmen:

 

Sättigungsgrad in % =  Marktvolumen : Marktpotenzial x 100

Formel für Marktanteil Unternehmen in %

Umsatz des Unternehmens : Marktvolumen x100

Marktsegmentierung

Ein Markt besteht aus unterschiedlichen Einzelpersonen. Anhand von bestimmten Kriterien kann man diese in bestimmte Gruppen, sogenannte Marktsegmente einteilen. 

Unterscheidungskriterien von Marktsegmenten

  • Soziodemografische Unterteilung: Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Beruf usw.
  • Geografische Unterteilung: Land und Region, stästische oder ländliche Wohnverhältnisse usw.
  • Verhaltensorientierte Kriterien: Informationsverhalten, Verwendungshäufigkeit, Preisverhalten usw.
  • Psychografische Merkmale: Einstellung zum Umweltschutz, Lebensstil, eigene Verhaltensregeln usw.

Konkurrenzanalyse

Bestehende und neue Konkurrenten werden mit folgenden Fragen untersucht:

  • Charakteristische Merkmale?
  • Wie stark ist die Marktstellung?
  • Wie sehen die Marktinstrumente aus?
  • Stärken und Schwächen?

Leistungsanalyse

Es werden für bestehende Produkte der Marktanteil, der Umsatz und die Veränderungen auf dem Markt unter die Lupe genommen.

Für eine solche Analyse dienen zwei Instrumente: BCG-Portfolio und der Produktlebenszyklus

Das BCG-Portfolio

  • Hat eine Methode zur Beurteilung von Produkten (bzw. Dienstleistungen) entwickelt.
  • Sie beurteilt die Produkte nach den beiden Grössen Marktwachstum und relativer Marktanteil und teilt sie in eine der folgenden 4 Kategorien ein:
  • Poor Dogs, Question Marks, Stars, Cash Cows

Poor Dogs

Merkmal: Geringer Marktanteil, niedrige Wachstumsrate, schwach im Wettbewerb ausgestellt.

  • Bringen kaum Geld ein 
  • Binden aber Ressourcen

Question Marks

Merkmale: Kleiner Marktanteil, doch hohe Wachstumsrate.

  • Zukunftsfrage fraglich sie können sich sowohl in Richtung Stars als auch zu Poor Dogs entwickeln.
  •  

Stars

Merkmale: Grosser Marktanteil, hohe Wachstumsraten

  • Leistungen haben sich im Markt durchgesetzt
  • Werbe- und kostenintensiv

Cash Cows

Merkmale: Hohe und stabile Gewinne bei relativ tiefen Ausgaben, hoher Marktanteil, jedoch niedrige Wachstumsrate

Produktlebenszyklus: 1. Einführungsphase

Merkmale: Hohe Kosten, steigender Umsatz, doch noch kaum Gewinne.

Produktlebenszyklus: 2. Wachstumsphase 

Merkmale: Produkt kommt in die Gewinnzone.

Produktlebenszyklus: 3. Reifephase

Hohes Volumen, hohe Gewinne.

Der Absatz erreicht seinen Höhepunkt.

 

Produktlebenszyklus: 4. Sättigungsphase

Gesättigter Markt, heftiger Preiskampf, die Umsatzkurve flacht ab, der Gewinn wird kleiner

Produktlebenszyklus: 5. Rückgangsphase

Kunden wenden sich ab, kaufen andere oder neue, innovative Produkte.

Der Umsatz bricht ein, die Gewinne tendieren gegen null, oder es gibt sogar Verlust.

Marktforschung: Primärmarktforschung (Field-Research)

Befragung, Beobachtung oder Tests

Marktforschung: Sekundärforschung (Desk-Research)

Interne Datenquellen: Sind bespielsweise Unterlagen aus dem Bereich des Rechungswesens, Statistiken und Daten aus früheren Primärerhebungen.

Externe Datenquellen: Veröffentlichungen von nationalen und internationalen Institutionen, veröffentlichungen von Organisationen und Verbänden oder von Marktforschungsinstitutionen.

Produkt- und Markziele: Sortiment

Das Sortiment lässt sich auf zwei Arten unterscheiden: Breit und schmal sowie tief und flach

  • Sortimentsbreite: Hängt von der Anzahl der Produktarten ab. 
  • Schmales Sortiment: z.B Papeterien, Bäckereien
  • Breites Sortiment: Lebensmittel, Haushaltsartikel, Kosmetika, Kleider
  • Sortimentstiefe: Anzahl der Produktvarianten, wenn viele verschiedene Varianten derselben Artikelgruppe angeboten werden.
  • Flaches Sortiment: Reisebüro, Turnschuhladen
  • Tiefes Sortiment: Weingeschäft, Buchladen

Definition Marketing-Mix

4 P = Product, Price, Place und Promotion (Produkt, Preis, Kommunikation, Vertrieb)

         

Marketing-Mix: Produkt

  • Grundnutzen, Zusatznutzen, Nebennutzen
  • Qualität
  • Sortiment
  • Verpackung
  • Marke
  • Kundendienst

 

Marketing-Mix: Preis

  • Kostenorientierung: Bestimmt die anfallenden Kosten den Preis, mit einem Gewinnaufschlag.
  • Wettbewerbsorientierung: Preis der Konkurrenten ausrichten
  • Nachfrageorientierung: Richtet sich nach der Zahlungsbereitschaft der Kundschaft.

Marketing-Mix: Vertrieb

 

Direkter Absatzweg: Der Produzent verkauft seine Leistungen selbst oder über eigene Kanäle.

Indirekter Absatzweg: Es sind zwischen dem Produzenten und dem Konsumenten weitere Vertriebsstufen zwischengeschaltet.

Marketing-Mix: Kommunikation

Werbekonzept: Werbesubjekt (Zielgruppe), Werbeobjekt, Werbeziel, Werbebotschaft, Werbemedien, Werbeperiode, Werbeort, Werbebudget

AIDA: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch des Kaufes), Action (Kauf)

Klassische Mediawerbung: Fernseher, Radio, Kino

Online Werbung: Websites, Banner-und Pop-up-Werbung, E-Mails, Social Media, Apps und Games

Marketing-Mix: Direktmarketing

Kunden werden direkt angesprochen

Public Relations (PR)

Dient dem Aufbau und Pflege von Beziehungen mit den verschiedenen Anspruchsgruppen.

  • Ziel: Das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu fördern.
  • Persönliche PR-Instrumente: Medienkonferenz, Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Tag der offenen Türe.
  • Unpersönliche PR-Instrumente: Broschüren, Geschäfts-und Nachhaltigkeitsberichte, Medienmittelungen, Pressemappen, Kundenzeitung

Étudier