Marketing
Marketing
Marketing
-
- 1 / 30
-
Flashcards
Definition Marketing
Marketing ist das Bindeglied zwischen der Unternehmung und dem Markt.
Markt- und Leistungsanalyse
Es wird die Marktgrösse, die Marktstellung, die Marktsegmentierung und die Konkurrenzsituation abgeklärt.
Marktgrösse Kennzahlen: Marktpotenzial, Marktvolumen, Sättigungsgrad
Marktpotenzial
- Das Marktpotenzial beschreibt die theoretisch höchstmögliche Absatzmenge einer Leistung im Markt.
- Es wir als Umsatzzahl angegeben z.B Schweizer Franken, Euro
Marktvolumen
Das Marktvolumen ist ebenfalls eine Umsatzzahl und gibt die effektiv verkaufte Menge einer Leistung pro Jahr an.
Sättigungsgrad
Durch den Vergleich von Marktpotenzial und Marktvolumen lässt sich der Sättigungsgrad in Prozent bestimmen:
Sättigungsgrad in % = Marktvolumen : Marktpotenzial x 100
Formel für Marktanteil Unternehmen in %
Umsatz des Unternehmens : Marktvolumen x100
Marktsegmentierung
Ein Markt besteht aus unterschiedlichen Einzelpersonen. Anhand von bestimmten Kriterien kann man diese in bestimmte Gruppen, sogenannte Marktsegmente einteilen.
Unterscheidungskriterien von Marktsegmenten
- Soziodemografische Unterteilung: Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Beruf usw.
- Geografische Unterteilung: Land und Region, stästische oder ländliche Wohnverhältnisse usw.
- Verhaltensorientierte Kriterien: Informationsverhalten, Verwendungshäufigkeit, Preisverhalten usw.
- Psychografische Merkmale: Einstellung zum Umweltschutz, Lebensstil, eigene Verhaltensregeln usw.
Konkurrenzanalyse
Bestehende und neue Konkurrenten werden mit folgenden Fragen untersucht:
- Charakteristische Merkmale?
- Wie stark ist die Marktstellung?
- Wie sehen die Marktinstrumente aus?
- Stärken und Schwächen?
Leistungsanalyse
Es werden für bestehende Produkte der Marktanteil, der Umsatz und die Veränderungen auf dem Markt unter die Lupe genommen.
Für eine solche Analyse dienen zwei Instrumente: BCG-Portfolio und der Produktlebenszyklus
Das BCG-Portfolio
- Hat eine Methode zur Beurteilung von Produkten (bzw. Dienstleistungen) entwickelt.
- Sie beurteilt die Produkte nach den beiden Grössen Marktwachstum und relativer Marktanteil und teilt sie in eine der folgenden 4 Kategorien ein:
- Poor Dogs, Question Marks, Stars, Cash Cows
Poor Dogs
Merkmal: Geringer Marktanteil, niedrige Wachstumsrate, schwach im Wettbewerb ausgestellt.
- Bringen kaum Geld ein
- Binden aber Ressourcen
Question Marks
Merkmale: Kleiner Marktanteil, doch hohe Wachstumsrate.
- Zukunftsfrage fraglich sie können sich sowohl in Richtung Stars als auch zu Poor Dogs entwickeln.
Stars
Merkmale: Grosser Marktanteil, hohe Wachstumsraten
- Leistungen haben sich im Markt durchgesetzt
- Werbe- und kostenintensiv
Cash Cows
Merkmale: Hohe und stabile Gewinne bei relativ tiefen Ausgaben, hoher Marktanteil, jedoch niedrige Wachstumsrate
Produktlebenszyklus: 1. Einführungsphase
Merkmale: Hohe Kosten, steigender Umsatz, doch noch kaum Gewinne.
Produktlebenszyklus: 2. Wachstumsphase
Merkmale: Produkt kommt in die Gewinnzone.
Produktlebenszyklus: 3. Reifephase
Hohes Volumen, hohe Gewinne.
Der Absatz erreicht seinen Höhepunkt.
Produktlebenszyklus: 4. Sättigungsphase
Gesättigter Markt, heftiger Preiskampf, die Umsatzkurve flacht ab, der Gewinn wird kleiner
Produktlebenszyklus: 5. Rückgangsphase
Kunden wenden sich ab, kaufen andere oder neue, innovative Produkte.
Der Umsatz bricht ein, die Gewinne tendieren gegen null, oder es gibt sogar Verlust.
Marktforschung: Primärmarktforschung (Field-Research)
Befragung, Beobachtung oder Tests
Marktforschung: Sekundärforschung (Desk-Research)
Interne Datenquellen: Sind bespielsweise Unterlagen aus dem Bereich des Rechungswesens, Statistiken und Daten aus früheren Primärerhebungen.
Externe Datenquellen: Veröffentlichungen von nationalen und internationalen Institutionen, veröffentlichungen von Organisationen und Verbänden oder von Marktforschungsinstitutionen.
Produkt- und Markziele: Sortiment
Das Sortiment lässt sich auf zwei Arten unterscheiden: Breit und schmal sowie tief und flach
- Sortimentsbreite: Hängt von der Anzahl der Produktarten ab.
- Schmales Sortiment: z.B Papeterien, Bäckereien
- Breites Sortiment: Lebensmittel, Haushaltsartikel, Kosmetika, Kleider
- Sortimentstiefe: Anzahl der Produktvarianten, wenn viele verschiedene Varianten derselben Artikelgruppe angeboten werden.
- Flaches Sortiment: Reisebüro, Turnschuhladen
- Tiefes Sortiment: Weingeschäft, Buchladen
Definition Marketing-Mix
4 P = Product, Price, Place und Promotion (Produkt, Preis, Kommunikation, Vertrieb)
Marketing-Mix: Produkt
- Grundnutzen, Zusatznutzen, Nebennutzen
- Qualität
- Sortiment
- Verpackung
- Marke
- Kundendienst
Marketing-Mix: Preis
- Kostenorientierung: Bestimmt die anfallenden Kosten den Preis, mit einem Gewinnaufschlag.
- Wettbewerbsorientierung: Preis der Konkurrenten ausrichten
- Nachfrageorientierung: Richtet sich nach der Zahlungsbereitschaft der Kundschaft.
Marketing-Mix: Vertrieb
Direkter Absatzweg: Der Produzent verkauft seine Leistungen selbst oder über eigene Kanäle.
Indirekter Absatzweg: Es sind zwischen dem Produzenten und dem Konsumenten weitere Vertriebsstufen zwischengeschaltet.
Marketing-Mix: Kommunikation
Werbekonzept: Werbesubjekt (Zielgruppe), Werbeobjekt, Werbeziel, Werbebotschaft, Werbemedien, Werbeperiode, Werbeort, Werbebudget
AIDA: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch des Kaufes), Action (Kauf)
Klassische Mediawerbung: Fernseher, Radio, Kino
Online Werbung: Websites, Banner-und Pop-up-Werbung, E-Mails, Social Media, Apps und Games
Marketing-Mix: Direktmarketing
Kunden werden direkt angesprochen
Public Relations (PR)
Dient dem Aufbau und Pflege von Beziehungen mit den verschiedenen Anspruchsgruppen.
- Ziel: Das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu fördern.
- Persönliche PR-Instrumente: Medienkonferenz, Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Tag der offenen Türe.
- Unpersönliche PR-Instrumente: Broschüren, Geschäfts-und Nachhaltigkeitsberichte, Medienmittelungen, Pressemappen, Kundenzeitung