Wetter und Klima Begriffe ISME

Wetter und Klima Memory der Passerelle ISME St. Gallen

Wetter und Klima Memory der Passerelle ISME St. Gallen


A. K.
Diese Lernkarten decken grundlegende Begriffe und Konzepte aus dem Bereich Wetter und Klima ab, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln Themen wie Luftdruck, Temperatur, Klimazonen nach Köppen, Wolkenarten und Wetterphänomene. Schülern helfen sie, die Zusammenhänge zwischen Wetter und Klima zu verstehen, sowie die Auswirkungen von Faktoren wie Höhe und Jahreszeiten auf das Wettergeschehen.
Karten
218
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
16.08.2017 / 03.08.2024

Cartes-fiches

Atmosphäre

Lufthülle der Erde, besteht zu 78% aus N2, zu 21% aus O2, lässt sich vertikal in Stockwerke unterteilen

Troposhäre

unterste Schicht der Atmosphäre, 8-12 km mächtig, in ihr spielt sich das Wetter ab, T sinkt mit der Höhe

Stratosphäre

zweitunterste Schicht der Atmosphäre mit Ozonschicht, in 10-50 km Höhe, T steigt mit der Höhe

Mesosphäre

zweitoberste Schicht der Atmosphäre, in 50 bis 80 km Höhe, T sinkt mit der Höhe

Thermoshäre

oberste Schicht der Atmosphäre, ab 80 bis 600 km Höhe, T steigt mit der Höhe

Ionoshäre

Teil der Thermosphäre, in dem Polarlichter entstehen

Ozonschicht

Schicht in der Stratosphäre, die viel Ozon enthält, das für Menschen schädliches UV-Licht abfängt

Tropopause

Grenze zwischen Tropo- und Stratosphäre, Ort einer Temperaturumkehr (T steigt ab hier mit der Höhe)

Exoshäre

Übergangszone ins Weltall am oberen Ende Der Erdatmosphäre

Klima

Mittlerer Zustand der Atmosphäre in Gebieten mit ähnlichem Wetter über längere Zeit -> 30 Jahre

Witterung

kurzzeitiger, allgemeiner Wetterablauf über einem Ort; Zeitraum Stunden bis Tage

Klimatologie

Lehre vom Klima der Erde, die versucht, den mittleren Zustand der Atmoshäre zu beschreiben

Wetter

momentaner Zustand der Atmoshäre über einem Ort (Klimaelemente im Zusammenspiel)

Klimaelement

Eigenschaft der Atmoshäre, die klimawirksam ist; Strahlung, Temperatur, Luftdruck, Wind, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag

Sonnenstrahlung

Klimaelement, Energiequelle für sämtliche Wettervorgänge

kurzwellige Strahlung

aus dem All eintreffende, energiereiche Sonnenstrahlung mit kurzer Wellenlänge (UV/sichtbar)

langwellige Strahlung

Wärmestrahlung, die von der Erde nach Absorption der kurzwelligen Strahlung abgegeben wird

Temperatur

Klimaelement, misst Bewegungsenergie von Teilchen, °C, steigt mit Absorption von Sonnenstrahlung

Jahreszeiten

T-Schwankung im Jahresverlauf in gemässigten Breiten; wegen 23.5°-Neigung der Erdachse

Wendekreis

23.5° N/S nördlichster bzw. südlichster Zenitstand der Sonne -> am 21. Juni und 21. Dezember

Polarkreis

66.5° N/S, ab hier treten nach N/S Polartag und -nacht auf -> Polartag = Sonne immer sichtbar

Zenitstand

Sonne steht über einem Ort senkrecht

Luftdruck

Klimaelement, Druck, den die Atmosphäre wegen ihrer Schwerkraft auf Flächen am Boden ausübt

Tief (-druckgebiet)

Gebiet mit zum Zentrum hin sinkendem Luftdruck, auf der NHK Wind im Gegenuhrzeigersinn

Hoch (-druckgebiet)

Gebiet mit zum Zenrum hin zunehmendem Luftdruck, auf der NHK Wind im Uhrzeigersinn

Isobare

Linie, entlang welcher der gleiche Luftdruck herrscht

Barometer

Gerät zu Messung des Luftdrucks

Hektopascal

heute gültige Masseinheit für Luftdruck in der Meteorologie, Abkürzung hPa

Normaldruck

Luftdruck auf Meereshöhe, 1013.25 hPa

reduzierter Druck

Luftdruckangabe, die auf Meereshöhe hochgerechnet ist, macht die Werte vergleichbar

barometrische Höhenstufe

Höhendifferenz, über die der Luftdruck um 1 hPa abnimmt (10 m in der unteren Troposhäre)

adiabatische / dynamische Temperaturänderung

Temperaturänderung nur aufgrund der Luftdruckänderung bei vertikaler Bewegung con Luft

diabatische / thermische Temperaturänderung

Temperaturänderung unter Zu- oder Abführen von Wärme

Wind

Klimaelement, in Bewegung geratene Luft, die immer vom hohen zum tiefen Druck fliesst

Beaufort-Skala

12-teilige, nicht lineare Skala der Windstärke, nach Auswirkung abgestuft von Windstille bis Orkan

Windrichtung

gibt dem Wind den Namen der Richtung, aus der er kommt; z.B. NW, SE, SSW, ENE

thermische Windentstehung

Entstehung von Wind wegen verschiedener Erwärmung der Erdoberfläche -> Hitzetief entsteht

Hitzetief

bodennahes Tief, das über stark erwärmtem Boden entsteht, weil die warme Luft aufsteigt

Bergwind

weht bei ruhiger Wetterlage abends ins Tal, wo die Luft warm ist, während sie am Berg abkühlt

Talwind

weht bei ruhiger Wetterlage morgens vom kühlen Tal zum Berg, wo warme Luft steigt

Étudier