Wetter und Klima Begriffe ISME
Wetter und Klima Memory der Passerelle ISME St. Gallen
Wetter und Klima Memory der Passerelle ISME St. Gallen
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Lernkarten
Klima ewigen Frosts
EF, kein Monat über 0°C, Eiswüste
Wettererfassung
Beobachtung des Wetters von Auge und mit Messgeräten, Grundlage für Prognosen und Klimaforschung
Synoptik
Teilgebiet der Meteorologie, analysiert das Wetter grossräumig mittels vieler Wetterkarten
synoptisches Netz
Netz von Messstationen, die gleichzeitig Wetterdaten erheben, für die Synoptik
klimatologisches Netz
Netz von Messstationen, die der nationalen Wetterbeobachtung und Klimaforschung dienen
Radiosonde
Messgerät an einem Wetterballon, misst beim Aufstieg durch die Atmosphäre Druck, T, Feuchte
Satellitenbild
von Satelliten gemachte Aufnahme der Erdoberfläche, gut für Wetter-Analyse; sichtbar oder infrarot
geostationärer Satellit
Satellit, der in 36'000 km Höhe stets über dem gleichen Punkt der Erdoberfläche ist
Polarbahnsatellit
Satellit, der die Erde auf einer Nord-Süd orientierten Bahn umkreist, in bis 1400 km Höhe
Bodenwetterkarte
Wetterkarte, die das Wetter am Boden zeigt, Luftdruck ist auf Meereshöhe reduziert
Höhenwetterkarte
Wetterkarte, die Temperatur und Wind (parallel zu Isolinien!) sowie die Höhe mit 500 hPa Druck zeigt
Grosswetterlage
Anordnung von Hochs und Tiefs, die in einem Gebiet mehrere Tage wetterbestimmend ist
Bisenlage
advektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, bei H im Norden und T über Mittelmeer -> Bise aus NE
Föhnlage
advektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, bei H über Italien und T über England -> Föhn in Nord-CH
Gewitterlage
konvektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, bei flacher Druckverteilung (eher tiefer Druck) -> Gewitter
Schönwetterlage
konvektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, bei stabilem H (Ausläufer Azorenhoch) -> windstill
Staulage
advektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, bei H im Nordwesten und T im Südosten -> Nordföhn
Westwindlage
advektive Grosswetterlage über Mitteleuropa, H über Spanien/Afrika, T in NW-Europa -> Fronten
konvektive Lage
Wetterlage, die durch thermisch bedingte vertikale Luftbewegung geprägt ist
advektive Lage
Wetterlage, die durch horizontale Luftbewegung geprägt ist -> Druckunterschiede massgeblich
Vorderseitenwetter
Wettersituation vor Eintreffen einer Warmfront: kühle Luft, immer dichtere Straturwolken, Landregen
Rückseitenwetter
Wettersituation nach Durchzug einer Kaltfront: kühle Luft, Quellwolken mit NS und Aufhellungen
Landregen
lang anhaltender Regen, entsteht wenn warme auf kalte Luft gleitet -> typisch für Warmfronten
Zwischenhoch
Hoch zwischen zwei dynamischen Zyklonen, bringt bei kühlem Wetter Aufhellungen mit Cumuluswolken
Zyklonenfamilie
Reihe dynamischer Zyklonen in verschiedener Entwicklucngsphase, Ursprung oft Islandtief
allgemeine Lage
grossräumiges Wetter am Ort: Front/Sektor, Druck, T, Wolken, NS, Wind, Grosswetterlage
Wettervorhersage
Beschrieb des erwarteten Wetters, Basis: allgemeine Lage, Wetterkarten; bei uns: Wetter oft aus W
Bauernregel
Wetterprognose aufgrund jahrhundertelanger Beobachtung, oft gültig, aber nur regional
Wetterregel
verlässliche Erfahrungsregel, basiert auf jahrhundertelanger Beobachtung und Wissenschaft
Woke
schwebende Wassertröpfchen oder Eisteilchen -> entstehen durch Abkühlung feuchter Luft beim Aufstieg
Cirrus
sehr hohe, lockenförmige Wolke, erste Vorbotin einer Warmfront
Cirrostratus
sehr hohe, dünne Schleierwolken aus Cirren, zweite Vorbotin einer Warmfront
Altostratus
hohe Schichtwolke, dichte Schleierwolke, kündet Warmfront an
Nimbostratus
grosse, dunkle Regenwolke, markiert das Eintreffen der Warmfront
Altocumulus
hohe, kleine Schäfchenwolken, typisch für Auflockerung im Warmsektor
Stratocumulus
aus kleinen Häufchen bestehende Schichtwolke, Vorbotin der Kaltfront
Cumulonimbus
Schauer- und Gewitterwolke, markiert das Eintreffen einer Kaltfront
Cumulus
Schäfchenwolke, typisch für Rückseitenwetter und Sommertage (Gewittervorbote)
Luftverschmutzung
Oberbegriff für chemische Verunreinigung der Atmoshäre -> ungesund für Mensch & Umwelt
Wintersmog
Smog, Rauch-Nebel-Gemisch über Industriestädten, v.a. im Winter (Heizen) bei Inversionslage