Medizinwissen
Abschlussprüfung NDS HF NP
Abschlussprüfung NDS HF NP
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Lernkarten
abcdE
Exposure & Environement
- Symptome: Fieber, Unterkühlung, Rötung, Ausschlag, Verbrannte Kleidung, Hautveränderungen, etc.
- Überprüfung: Tempi messen, Haut inspizieren, Pat komplett ausziehen
- Massnahmen: erwärmen/kühlen, immobilisieren, etc.
Durchflussraten Venflon in ml/min
G22: 36
G20: 61
G18: 96
G17: 128
G16: 196
G14: 343
Nach wieviel ml/kgKG Volumentherapie sollte man EC-Substitution erwägen?
20ml/kgKG
Wieviel ml Kolloide darf man maximal pro kgKG verabreichen?
40ml/kgKG
RICES-Behandung
Rest
Ice (Schwellung und Schmerz lindern 3-4/d 20min, CAVE: Diabetiker und PAVK)
Compression (Schwellung mindern, wird eher nicht mehr gemacht)
Elevation (hochlagern, mindert Schwellung)
Stabilisieren (Schiene, Stöcke, etc.)
Ziele der Wundversorgung
Funktion wieder herstellen
PP-Heilung
Komplikationen vermeiden (z.B. Infekt)
Welche Faktoren einer Wunde sprechen für eine Tetanusimpfung?
- Wunde ist älter als 6h
- tiefer wie 1cm
- Mechanismus: Biss, Verbrennung, Crush
- Kontaminiert
- Infektion
- Ischämiezeichen
Inkubationszeit von Tetanus
1-30d
Klinik von Tetanus
Dauerstarre quergestreifte Muskulatur (generalisierter Trismus = Kieferblockade), Schluckbeschwerden, Meiningismus, Tetanie
Pathophysiologie Tetanus
Clostridium tenai (anaerober Erreger) -> Tetanospasmin übt hemmede EInflüsse auf motorische Neuronen aus -> Spasmen bei kleinsten Reizen
Wirkungseintritt und Wirkdauer für Lidocain, Mepivicain, Bupivacain
Lidocain: wirkt nach 4-10min für 60-120min
Mepivicain: wirkt nach 6-10min für 90-180min
Bupivacain: wirkt nach 8-12min für 240-280min
toxische Wirkung von Lokalanästhetika bei Überdosierung bzw. i.v.-Verabreichung
Bradykardie, Hypotonie, Atemstillstand, Krampfanfälle
Wann soll Hautleim (z.B. Dermabond) nicht verwendet werden?
Bei Wunden die länger als 5cm sind, klaffend, oder über Gelenke gehen
Nach welchen Verletzungen sollte Antibiotika gegeben werden?
Menschenbiss, Katzenbiss, evtl. Hundebiss, Boxerfaust, Metzgerverletzungen, Risikoprofil (Diabetiker, Steroide, etc.)
Inkubationszeit von Tollwut
20-90d
Nach Bissen von welchen Tieren besteht Tollwutgefahr?
Virus ist im Speichen von Wild- und Haustieren, in der Schweiz v.a. Fledermausbisse
Wie versorgt man eine Wunde mit Verdacht auf Tollwut?
Wundreinigung (Seife/Desinfektion)
Débridement
kein primärer Wundverschluss (senkt Risiko für Tollwut um 90%)
Wie kühlt man eine Verbrennung
mit 12-16°C kaltem Wasser, zirkulierend. CAVE Hypothermie
Allgemein Behandlung von Verbrennung, was gehört dazu?
Kühlen
Analgesie
Tetanusschutz
Offene Blasen abtragen
ggf. Desinfektion
Ialugen für Körperverbrennungen
Hexacorton für Verbrennung an Gesicht, Kopf und Ohren
Aufwärmen von Erfrierungen
zirkulierendes H2O, ca. 40°C warm, bis die Haut wieder rosig ist.
Keine trockene Wärme, nicht reiben, kein Fön
Wie entfernt man Zecken?
- Handschuhe und Pinzette, Zecke distalanfassen, nicht quetschen
- Desinfektion
- Vor Entfernung kein Äther, Öl oder Nagellack -> Speichel, Haemolymphe und Darminhalt der Zecken sind kontagiös
- Nach Entfernung Zecke die Toilette runterspülen oder in Alkohol ertränken
Wo darf man einen Herausgeschlagenen/-gefallenen Zahn nie anfassen?
an der Wurzel
Worin soll ein Zahn aufbewahrt werden bis man beim Zahnarzt ist?
- Dentosafe-Box
- Milch
- Wenn beides nicht vorhanden ist -> in der Backentasche. (Achtung nicht verschlucken)
Warum wirkt Fentanyl schneller als Morphin?
Fentanyl ist viel lipophiler als Mo -> geht schneller durch die BHS
mögliche Verteilungsräume/Kompartimente in denen sich Medikamente verteilen können
- wässrige Kompartimente (IZR, EZR)
- Knochen
- Muttermilch
- Schilddrüse
Was ist der First-Pass-Effekt?
der FPE beeinflusst die Bioverfügbarkeit. Durch die Pfortader gelangt der Wirkstoff erst in die Leber bevor er im Körperkreislauf verteilt wird, dort wird durch die Verstoffwechselung ein Teil des WS eliminiert bevor er wirken kann.
Leberinsuffizienz senkt den FPE -> Dosisanpassung
Definition Bioverfügbarkeit und wovon ist sie abhängig?
Die Bioverfügbarkeit definiert den Atneil der verabreichten Dosis der als intakter Wirkstoff den Körperkreislauf erreicht (abhängig von Resorption durch die Schleimhäute, FPE, Wirkstoff udn Galenik)
was ist die therapeutische Breite eines Medikaments?
die therapeutische Breite ist die Fläche zwischen wirksamer und toxischer Dosis (jetzt wirkt es, wo beginnen die NW)
Eliminationsmöglichkeiten für Medikamente
renal
hepatisch
pulmonal
(Haut, Muttermilch)
Besonderheiten der Medikation im Alter
- Polypharmazie
- Pharmakokinetische Veränderungen (Reduktion der Clearance bei eingeschränkter Nieren-, Leber- und Herzfunktion)
- Pharakodynamische (Wirkung Medi im Körper bezüglich Rezeptoren etc.) Veränderungen (erhöhte oder verminderte Empfindlichkeit auf bestimmte Medis, gestörte Gegenregulationsmechanismen)
- Fehler bei der Medieinnahme
Welche Prozesse beinhaltet die Pharmakokinetik?
Resorption
Distribution
Metabolisierung
Elimination
Definition Schmerz
unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis das einhergeht mit einer wirklichen oder drohenden Gewebeschädigung
Gegenüberstellung akuter - chronischer Schmerz
akut:
- zeitlich, örtlich und in der Intensität begrenzt
- nützlich als Warnsignal
- häufig mit vegetativen Symptomen
- ist ein Symptom
- sinnvoll, schützend, lebenserhaltend
- therapeutisch meist kein Problem
chronisch:
- zeitlich, örtlich und in der Intensität unbegrenzt
- kein Nutzen
- selten vegetative Symptome
- Ist kein Symptom sondern eine Krankheit
- hat keinen Sinn
- therapeutisch meist schwierig
vier Phasen der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung
- Transduktion (Umwandlung des nozizepitven Reizes in einen elektrischen Impuls)
- Transmission (weiterleiten des Impulses über die Schmerzfasern des PNS und ZNS)
- Modulation (Kontrolle und Veränderung der Transmission (meist Hemmung durch Endorphine)
- Perzeption (bewusste Schmerzwahrnehmung, Lokalisation des Sz und Beschreibung der Schmerzqualität)
Einteilung von nozizeptiven Schmerzen
- viszeral -> aus den Eingeweiden
- somatisch -> Oberflächenschmerz, Ursahe Haut
-> Tiefenschmerz aus Bindegewebe, Gelenke, Muskeln, Knochen
welche Schmerzformen gibt es
nozizeptiver oder neuropathischer Schmerz
7 Schmerzdimensionen
Lokalisation
Intensität
Charakter/Art (Qualität)
zeitliche Entwicklung/Verlauf
äussere Bedingung für Schmerzauslösung (Palliation/Provocation)
Begleitsymptome
Ausstrahlung
3 Säulen des Schmerzmanagement
- Medikamente
- körperliche Aktivität
- psychosoziale Aktivität
was ist das Calman-Gap
Differenz zwischen Erwartung und Realität
Was sind Beispiele für Co-Analgetika?
Antidepressiva, Antikonvulsiva, Steroide