Medizinwissen
Abschlussprüfung NDS HF NP
Abschlussprüfung NDS HF NP
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Flashcards
Hemmende Effekte auf die Renin-Freisetzung
BD-Anstieg
Anstieg des Blutvolumens
Na+-Rückresorption
Aldosteronsekretion
Funktionen der Niere
- Harnproduktion
- Synthese und Sekretion von Hormonen (Renin und Erythropoetin)
- Ausscheidung von Stoffwechselprodukten
- Regulation Säure-Basen-Haushalt
- Regulation Salz-Wasser-Haushalt
- Filterfunktion
Kreislaufzeit und Volumeneffekt von G5%, NaCl 0.9%, Ringer, Kolloide
G5%: 30min, 10%
NaCl0.9%: 30min, 20%
Ringer: 30-40min, 25%
Kolloide: 4-6h, 100%
gefährdete Personen für Elektrolytstörungen
- Säuglinge
- Kinder
- frisch Operierte
- Bewusstlose
- Unfallpatienten
- höheres Lebensalter
Ursachen für eine Hyponatriämie (<135mmol/l)
- Erbrechen, Diarrhoe, Schwitzen, Diuretika
Ursachen für eine Hypernatriämie (>145mmol/l)
Diabetes insipidus, Verbrennungen
Ursachen für Hypokaliämie (<3.5mmol(l)
Diarrhoe, Diuretika, Stress, Steroide
Ursachen für Hyperkaliämie
Niereninsuffizienz/- versagen
Regulatoren der Osmolarität im Körper
Durstzentrum
ADH
RAAS
Ursachen einer isotonen Dehydratation
- Blutverlust
- Plasmaverlust (Verbrennungen, Peritonitis, Pankreatitis)
- unkontrollierte Diuretikatherapie
Ursachen einer hypotonen Dehydratation
- lange Erbrechen/Diarrhoe
- starkes Schwitzen in Kombi mit E'lytearmem Trinken
Ursachen einer hypertonen Dehydratation
Diabetes insipidus, osmotische Diurese bei Hyperglykämie, zu wenig H2O-Aufnahme bei Kleinkindern, Senioren, Bewusstlosen
Ursachen einer isotonen Hyperhydratation
- Überinfusion
Ursachen für hypotone Hyperhydratation
Infusion von freiem Wasser, SIADH
Ursachen für hypertone Hyperhydratation
Verminderte Na-Ausscheidung bei Niereninsuff
Trinken von Meerwasser
Infusionsfehler (NaCl)
Tests zur Bestimmung der Nierenfunktion
Kreatinin und Harnstoff
-> Krea-Anstieg aber frühestens 8h nach Beginn der Niereninsuffizienz, kann also bei einem akuten Nierenversagen normwertig sein!
Management von akuter Niereninsuffizienz auf der NFA
- Kreislauf:
MAP zw. 70-90mmHg
Volumengabe zur Erhaltung einer Normovoämie
DK
invasives Monitoring
Vasodilatatroen wenn möglich vermeiden
- Beatmung
Vermeiden von Hypoxie und Hyperkapnie
- Pharmakologie
nephrotoxische Substanzen vermeiden
Mannitol nur bei Rhabdomyolse
Lasix
systemische Effekte eines akuten Nierenversagens
- kardiovaskulär: Hyperzirkulation, Kardiomyopathie, Perikarditis
- pulmonal: Lungenödem, Pneumonie, Alveolitis
- GI: Erosionen, Blutungen, Colitis, Pankreatitis
- neuromuskulär: Neuropathie, Myopathie, Enzephalopathie
- hämatologisch: Anämie, Thrombozytopenie
- metabolisch: Proteinkatabolismus, Insulin-Resistenz
Akutes-Nierenversagen-Indikationen zur Dialyse:
Azidose
Elektrolytentgleisung (v.a.K+)
Inotxikationen
Oedeme
Urämie
Hauptziel der Schocktherapie
Wiederherstellung eines adäquaten Perfusionsdrucks und eines suffizienten O2-Angebots
Pathophysiologie der Laktatentstehung /- wirkung beim Schock
Minderperfusion führt zu O2-Mangel -> anaerobe Glykolyse -> Laktat steigt -> Laktat führt zum Cpillary Leak
Nebenwirkungen bei (Massen-)Transfusionen
- Transfusionsreaktion
- Gerinnungsstörung
- Hyperkaliämie
- Hypothermie
Definition und Ursachen hypovolämer Schock
- verminderte kardiale Vorlast mit kritischer Reduktion des HMV's infolge eines absoluten intravasalen Volumenmangels
- Ursachen: Trauma, GI-Blutung, post-OP-Blutung, Gefässruptur, Organverletzung, gynäkologische Pathologien, Geburt, Verbrennung, Erbrechen/Diarrhoe, Peritonitis, Pankreatitis, Illeus
Gradeinteilung des hämorrhagischen Schocks nach Menge des Blutverlust und Symptome
I. <750ml, HF, BD, AF, Diurese, Vigilanz, normal
II. <1500ml, Puls Fadenfärmig, Re-Kap verlängert, AF erhöht, Diurese leicht vermindert, ängstlich/aggressiv/verwirrrt, blasse Haut
III. <2000ml, erniedrigter BD, HF >120/min, Re-Kap verlängert, AF stark erhöht, Diurese stärker erniedrigt, ab hier Blutersatz, gilt hier als nicht mehr kompensierter Blutverlust
IV. >2000ml, sehr niedriger BD, HF>140/min, keine Re-Kap feststellbar, kaum mehr Diurese, lethargische Vigilanz, etc.
Therapie hypovolämer Schock
- Behebung der Ursache
- Behebung des intravasalen Volumenmangels
- bei Hämorrhagie Blutkonserven und Gerinnungsfaktoren, Blutung stoppen, frühe chirurgische Intervention
- Baxter Formel bei Verbrennungen (4ml x kgKG x % vKOF = Volumen in 24h, 1/2 davon in 8h geben)
Definition kardiogener Schock
low-output-Schock: Pumpversagen des Herz durch unterschiedliche kardiale und extrakardiale Erkrankungen (MI, Myokarditis, Herzklappendefekt, Arrhythmien)
Klinik kardiogener Schock und Komplikationen
- Hypotension
- gestaute Halsvenen
- Dyspnoe
- schwacher/z.T. unregelmässiger Puls
- Verwirrtheit
- OLIGURIE
- Komplikation: Kammerflimmern/ pulslose Kammertachykardie
Therapie kardiogener Schock
- bei MI: nur eine schnelle Reperfusionstherapie mittesl Koronarangioplastie oder medikamentöser Therapie hilft.
- vorsichtige Volumentherapie
- Ursache beheben
Definition und Ursachen obstruktiver Schock
- Def: vermindertes Herzzeitvolumen durch Obstruktion des Herzens oder der grossen Gefässe
- Ursachen: massive LE, Perikardtamponate, Spannungspneumothorax, Vena-Cava-Kompressionssyndrom bei SS
Definition und Ursachen distributiver Schock
- Def: pathologische Umverteilung des intravasalen Volumens mit Reduktion des Gefässtonus
- Ursachen: Septischer Schock, anaphylaktischer Schock, neurogener Schock
Therapie neurogener Schock
- Volumengabe,
- Vasokonstriktion
Therapie anaphylaktischer Schock
- Allergen weg!
- Volumen
- Adrenalin
- Antihistaminika
- Cortison
Therapie septischer Schock
- Volumen
- Noradrenalin wenn nach Volumen nicht besser
- Antibiose/ Herdsanierung
Woraus setzt sich das Herzmiuntenvolumen zusammen? (Synonyme Herzzeitvolumen, cardiac output)
Schlagvolumen (SV) x HF
Einflussfaktoren auf das HMV
Voralst, Nachlast und Kontraktilität
Wie setzt sich der Perfusionsdruck zusammen?
Widerstand im Gefässsystem (SVR) und Fluss (HZV) -> um Perfusion zu optimieren immer beides behandeln!
Ziel der Kreislaufregulation
Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des Perfusionsdrucks und somit Sicherstellung der Organfunktion
Welche Systeme haben Einfluss auf die Kreislaufregulation?
- Nervensystem: vegetatives NS zentral über Parasympathikus und Sympathikus
- renales System über RAAS (NS ist aber schneller)
wann kann das HMV niedrig und die Perfusion somit schlecht sein?
- Preload betroffen (Flüssigkeitsmangel, hypovolämer Schock)
- Kontraktilität betroffen (kardiogener Schock, Pumpversagen)
- Afterload betroffen (Transportwegproblem bei septischem oder anaphylaktischem Schock)
wann ist die Affinität von O2 an Hämoglobin erhöht bzw. erniedrigt?
- erhöht: Säuglinge
Alkalose
erniedrigter pCO2
Hypothermie
- erniedrigt: Azidose
erhöhter pCO2
erhöhte Temperatur
Anämie