Medizinwissen

Abschlussprüfung NDS HF NP

Abschlussprüfung NDS HF NP


E. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über medizinische Grundlagen und spezifische Therapieansätze, insbesondere im Bereich der Schockbehandlung. Sie decken Themen wie die Ursachen von Schock, verschiedene Schockphasen, die Bedeutung von Sauerstoff und die Therapie bei unterschiedlichen Schockarten ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über akute Notfallsituationen und die physiologischen Veränderungen im Alter vertiefen möchten.
Karten
499
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.07.2017 / 27.07.2021

Lernkarten

Ab wann Miosis ab wann Mydriasis

Miosis <2mm

Mydriasis >4mm

Anamnese bei SHT

- Unfallhergang
- Bewusstlosigkeit
- Amnesie
- aktuelles Befinden (Kopf-Schmerz, Übelkeit?)
- Blutverdünnende Medikamente?

Coup und Contrecoup

bei heftigem Schlag hinten rechts auch Schädigung vorne links am Hirn wegen Anprall innen an die Schädeldecke

Management eines leichten SHT's

- Analgesie (WHO Stufe 1)
- Antiemese
- OK 30° hoch (wenn kein Schock und kein Verdacht auf Wirbelsäulentrauma)
- Risikofaktoren (Antikoagulation, GCS <15, Intoxikierter Pat, Übelkeit/Erbrechen, andere neurologische Defizite

Perfusionsverlust im Gehirn -> was passiert nach wieviel Zeit?

7sec -> Bewusstlosigkeit
20sec -> Krämpfe
30sec -> 0-Linien-EEG
1min -> Atemstillstand
3min -> Pupillenstarre
9min -> apallisches Syndrom (irreversibel)

Wie berechnet man den CPP (cerebraler Perfusionsdruck)

MAP - ICP = CPP

Hirndrucktherapie (pflegerisch und medikamentös etc.)

- OK 30° hoch
- Hals gerade positionieren
- Hypoxie und Hyperkapnie vermeiden
- Hyper- und Hypotonie vermeiden
- Sedation/ Muskelrelaxation
- evtl. milde Hyperventilation
- Mannitol 20%
- wenn sonst nichts hilft: neurochirurgischer Eingriff

Normwerte ICP

Säuglinge: 2-6mmHg

Kleinkinder: 3-7mmHg

Erwachsene: 0-15 mmHg

Kommunikation hat zwei Ebenen...

Inhalt (Was gesagt wird) und Beziehung (wie es gesagt wird)

Fehlhaltungen bei Konfliktsituationen

- Harmoniebestreben (Konflikt aus dem Weg gehen)
- Schonhaltung
- Tabus (verunmöglichen Lösungsweg)
- Lagerdenken (good guys/bad guys)
- Kausalitätsvermutungen: wer hat Schuld
- Lösungsfixierung: Vorschnelle und einzig mölgiche Lösung

Welche Konfliktarten gibt es?

- Beziehungskonflikte (persönlcihe Kränkung)
- Bewertungskonflikte (Wertedifferenzen)
- Beurteilungskonflikte (Unterschiedliche Einschätzung) und Methodenkonflikte (Verschiedenes Vorgehen)
- Verteilungskonflikte (Ressourcenverteilung)
- Zielkonflikte (unterschiedliche Ziele/ Prioritäten)
- Machtkonflikte (wer hat wieviel zu sagen)
- Informationskonflikte (zurückhalten von Infos)
- Konkurrenzkonflikte (wettbewerb)
- Rollenkonflikte 
- Kulturkonflikte (Unterschiedliche Herkunft/Stile)

5 Phasen eines Konflikts

1. Verhärtung (Positionen der Beteiligten verhärten sich)
2. Entwertung (Positionen der Gegenseite werden passiv oder aktiv angegriffen
3. vollendete Tatsachen (eigentliche Gespräche finden kaum mehr statt)
4. Repetition (Konflikt erstarrt, Parteien sind auf Konfliktthemen fixiert, Situationen wiederholen sich scheinbar endlos)
5. Vernichtung (Kampf und Vernichtung)

generelle Aufgaben von Hormonen

Wachstum und Entwicklung
Fortpflanzung
Verdauungsvorgäng
Salz- und Wasserhaushalt
Blutzuckerhomöostase
Knochenstoffwechsel
Etc.

Wie werden Hormonsekretionen reguliert (generell)

durch negatives/positives, direktes/indirektes Feedback

Welche Hormone werden vom Hypohysenhinterlappen produziert?

ADH und Oxytocin 
Rest alles im Hypophysenvorderlappen

Welches sind Schilddrüsenhormone?

TRH -> TSH -> T3/T4

Welches sind Geschlechtshormone?

GnRH -> FSH/LH -> Östrogen & Progesteron & Spermienreifung durch FSH, Follikelreifung, Ovulation und Testosteronproduktion via LH

Hormone die an Leber/Fettgewebe wirken 

GRF -> GH -> Wachstum, Lipolyse, Glykogenolyse

Hormone die an der Nebennierenrinde wirken

CRF -> ACTH -> Glukokortikoide, Mineralokortikoide, Androgene

Unterschied SIADH / Diabetes insipidus?

SIADH: Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion -> zu viel ADH

Diabetes insipidus: zu wenig ADH -> viel Flüssigkeitsverlust

mit welchen Medikamenten muss man bei Schilddrüsenerkrankungen aufpassen und warum?

Kontrastmittel und Amiodaron -> sind stark Jodhaltig -> können eine thyreotoxische Krise auslösen -> Tachykardie, Hyperthermie, Flush, Nausea, Emesis, Diarrhoe, Bauchkrämpfe, Tremor, Unruhe, Agitiertheit, Exsikose, Dehydratation. Bis Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit, Koma.

Welches Hormon wird in der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse auch noch ausgeschüttet?

Calcitonin und Parathormon

Beispiel für Mineralokortikoid

Aldosteron

Beispiel für Glukokortikoide

Corisol

Beispiel für Androgene

Androstendion

RAAS

Renin wird im juxtaglomerulären Apparat bei Hypotonie/Hypovolämie ausgeschüttet -> spaltet Angiotensinogen in Angiotensin I -> Angiotensin I wird durch ACE zu Angiotensin II -> Angiotensin II bewirkt Vasokonstriktion und Aldosteronausschüttung -> Aldosteron bewirkt Na- und H2O-Retention -> BD steigt

Symptome einer Addison-Krise

Vigilanzstörung, Fieber, Dehydratation, Hypoglykämie, Hypotonie, Hyponatriämie, Hypokaliämie, Übelkeit, Erbrechen

Definition Cushing-Syndrom und Morbus Cushing

Def: übermässige Cortisolbildung
Morbus Cushing: ACTH-produzierendes HVL-Adenom

Wo und wie wirken Catecholamine an Beta-Rezeptoren

Herz (B1): positiv inotrop und chronotrop
Bronchiolen (B2): Dilatation
Fettgewebe: Lipolyse steigt
Niere: Renin-Sektretion steigt
Pankreas: Insulin- und Glukagonsekretion steigen
Uterus: Relaxation

Wo und wie wirken Catecholamine an Alpha-Rezeptoren?

Blutgefässe: Vasokonstriktion
Darm: Motilität sinkt, Sphinktertonus steigt
Pankreas: Insulin- und Glukagonsekretion sinken
Haut: vermehrtes Schwitzen
Uterus: Kontraktionen

exokrine Funktion des Pankreas

Verdauungsenzyme

endokrine Funktion des Pankreas

alpha-Zellen: Glucagon
beta-Zellen: Insulin
delta-Zellen: Somatostatin

Unterschiede DMI - DM II in Pathogenese, typischer Patient, Klinik, Vererbung, Stoffwechsellage und Therapie

DM I: absoluter Insulinmangel, junge schlanke Menschen, Akute Polyurie Durst gewichtsverlust ketoazidotisches Koma, geringe Vererbung, labile Stoffwechsellage und Therapie mit Ernährung und Insulin

DM II: Insulinresistenz, ältere adipöse Menschen, Klinik schleichend, evtl. Polyurie, metabolisches Syndrom, evtl. Hyperosmolares Koma, mehr vererbbar, stabile Stoffwechsellage, Therapie mit Lifestyle, Ernährung, orale AD und evtl. Insulin

Was ist um weiviel gefährlicher als das andere: Wechsel- oder Gleichstrom?

Wechselstrom ist 4x gefährlicher als Gleichstrom

ab welcher Stromstärke muss man mit kardialen Arrhythmien, Hypertonie, etc. rechnen?

ab 25-80mA Wechselstrom (über 50mA auch Bewusstlosigkeit)
ab 300mA bis 3A Gleichstrom

Ab welcher Voltzahl ist es ein Hochspannungsunfall?

über 1000Volt

Erste Regel bei Stromunfällen?

Eigenschutz geht vor

wie lange nach einem Stromunfall können Herzrhythmusstörungen auftreten?

bis 24h nach Unfall

Mögliche Verletzungen / Symptome nach Stromunfall

Atem- und Kreislaufstillstand
Bewusstlosigkeit
kardiogener Schock, Herzrhythmusstörungen, Perikardergus -> Infarkt-EKG und Laborparameter!
peripherer Vasospasmus
Verbrennungen
Hämaturie und Glukosurie
(vorübergehende) Lähmungen
retrograde Amnesie
Blitzfiguren
Nierenschädigungen
Myoglobinurie

Mögliche Organschäden bei Stromunfall: Herz

Untergang von Muskelgewebe (Pseudoinfarktbilder)
Rhythmusstörungen bis zum Kammerflimmern
Herzmuskelschwäche
Koagulationsnekrosen mit Ausschwemmung von Kalium
Herz- Kreislaufstillstand

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