Löten
8. Semester
8. Semester
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Flashcards
Ablauf Auslöten & werkstofftechnische Frage dazu
Werkstofftechnische Frage zum Hartlöten (Was passiert bei HL von ausgehärteten bzw. vergüteten WS?)
Weichglühen des Werkstoffes beim Hartlöten
→ Veränderung Grundwerkstoffeigenschaften, da über TRekr.
→ Rückgängigmachen der vorher vorhandenen höheren Festigkeit durch die Prozessgebundene Wärmebehandlung (je nach Werkstoff nicht mehr korrigierbar)
Nenne drei Eigenschaften, welche maßgebend für die heutige Stellung von Aluminium unter den Werkstoffen stehen!
- günstiges Verhältnis von Festigkeit zu Dichte
- Verhältnis von elektrischer Leitfähigkeit zu Dichte
- Hervorragende Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit
Ab wann kann man flussmittelfrei Löten?
Hochtemperaturlöten, >900°C
Was ist Stahl und wie kommt die kurze Definition zu Stande?
Stahl ist schmiedbares Eisen.
schmiedbar:
-umformbar (Unterschied zu den Gusswerkstoffen),
-technologisch: Verarbeitung/Fertigung/Produktion
-naturwissenschaftlich: Physik
Eisen:
-Eisenbasiswerkstoff (mit Anteilen Kohlenstoff bis 0,8%???)
-technologisch: Werkstoff/Material
-naturwissenschaftlich: Chemie
Nenne Kriterien für die Einteilung der Metalle!
- Eisengehalt (Unterscheidung NE-Metall zu Stählen)
- Verarbeitung (Knetwerkstoffe, Gusswerkstoffe)
- Dichte
- Farbe
- Schmelzpunkt
- Chemische Beständigkeit
- Leitfähigkeit
- Festigkeit
- Magnetismus
Randbedingungen zum Schweißen von Al
hohe Korrosionsbeständigkeit, dichte und gut haftende Oxidschicht
-Beseitigung durch Flussmittel möglich aber z.T. schwierig
-Zerstörung durch Lichtbogen, Schutz gegen Neubildung durch Schutzgasmantel
gute Wärmeleitfähigkeit
-langsam Schweißgeschwindigkeit
Gängige Begriffe beim Schutzgasofenlöten!
CAB → Controlled Ahmosphere Brazing = Löten unter kontrollierter Atmosphäre
NOCOLOK → Non Corrosive Lock = Nicht korrosive Verbindung
Besonderheiten beim Löten von keramischen Werkstoffen!
- keramische Oberflächen besitzen eine Ionenbindung → keine Benetzung durch metallische Lote
→ - Aufsintern/PVD-Verfahren von metallischen Oberflächen um Lötbarkeit zu gewährleisten
- Einsatz von Aktivloten: Reagiert mit Keramik und mit Metalllot (Bildet ein Lot-Keramik-Band)