IERB


V. C.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der Anforderungsanalyse und Modellierung für Systeme, wobei der Fokus auf der präzisen Formulierung von Anforderungen liegt. Sie erklären zentrale Begriffe wie Satzschablonen, Universalquantoren oder Nominalisierung und zeigen anhand von Beispielen, wie unklare oder unvollständige Anforderungen vermieden werden können. Besonders wichtig sind die Unterscheidung zwischen Zielen, Use Cases und Systemanforderungen sowie die korrekte Anwendung von Prozesswörtern und Bedingungen. Ideal für Schüler, die erste Einblicke in die strukturierte Dokumentation von Systemanforderungen gewinnen möchten.
Cartes-fiches
10
Utilisateurs
17
Langue
Allemand
Créé / Mis à jour
11.07.2017 / 07.05.2026

Cartes-fiches

31 - Nenne die Transformationsprozesse bei der Wahrnehmung und Darstellung von Wissen

 - Nominalisierung
 - Substantive ohne Bezugsindex
 - Universalquantoren
 - Unvollständig spezifizierte Bedingungen
 - Unvollständige spezifizierte Prozesswörter

32 - Bedeutung Nominalisierung

Durch die Nominalisierung wird ein (oft längerer währender) Prozess einem (einmaligen) Ereignis gemacht,
z.B.: Bei einem Sytemabsturz soll ein Neustart des Systems erfolgen. "Systemabsturz" und "Neustart" beschreiben jeweils einen Prozess, der genauer analysiert werden sollte.

33 - Bedeutung substantive ohne Bezugsindex

Bespiel:
Die Daten sollen dem Benutzer auf dem Terminal angezeit werden.

Weleche Datan, Welchem Benutzerm, welchem Terminal?
(Wörter wie: der Anwender, der Controller, das System, die Meldung, die Daten, die Funktion)

Das System soll dem registrierten Benutzer seine Rechnungsdaten auf dem Terminal, an dem er angemeldet ist, anzeigen.

34 - Bedeutung Universalquantoren

Mengen und Häufigkeit präzisisieren.

Wörter wie nie, immer, kein, jeder, alle, irgendeiner, nichts.

Beispiel:
Das System soll in jedem Untermenü alle Datensätze anzeigen.

Wirklich in jedem Untermenü? Wirklich alle Datensätze?

35 - Unvollständig spezifizierte Bedingungen

Signalwörter für Bedingungen sind: wenn….dann, falls, im Falle von  und abhängig von.

Beispiel:
Das Restaurantsystem soll einem registrierten Gast bei einem Alter über 17 Jahren alle im Lokal angebotenen Geträke anzeigen.

Unter 17?

36 - Bedeutung unvollständig spezifizierte Prozesswörter

Unvolständig spezifizierte Prozesswörter "übertragen" (was von wo nach wo) lassen sich weitgehend vermeiden oder zumindest weitgehend eingrenzen, indem Anforderungen im Aktiv formuliert werden:

Passiv:
Zur Anmeldung des Benutzers werde die Login-Daten eingegeben.

Aktiv:
Das System soll dem Benutzer ermöglichen, seinen User-Namen und sein PW über die Tastatur am Terminal einzugeben.

37 - Definitin Satzschablone

Eine Satzschablone (Requirements Template) ist ein Bauplan für die syntaktische Struktur einer einzelnen Anfrderung.

38 - Nenne die 5 Schtitte für die Satzschablone

1. Festlegen der rechtlichen Verbindlichkeit (muss, sollte, wird, kann)
2. Der Kern der Anforderung (Verb wie druchken, rechnen, speichern, übertragen)
3. Charakterisierung der Aktivität des Systems (selbständige Systemaktivität, Benutzerinteraktion, Schnittelenanforderung)
4. Objekte Einfügen (was wird gedruckt, was wird berechnent)
5. Formulierung von logischen und zeitlichen Bedingungen

39 - Im Rahmen der modellbasierten Dokumentation von Anforderungen im RE werden 3 Ausprägungen von Anforderungen dokumentiert, die im RE ergänzend zueinander eingesetz werden

 - Ziele: Beschreiben Intentionen von Stakeholdern oder Stakeholdergruppen. Ziele können gegebenfalls auch in Konflikt zueinander stehen

 - Use Cases, Szenarien: dokumentieren besipielhafte Abläufe der Systemnutzung. Szenarien werden in Use Cases gruppiert.

 - Systemanforderungen: Beschreiben detaillierte Funktionalitäten und Qualitäten, die das zu entwickelnde System umsetzen soll und die möglichst vollständig und präzise als Eingabe für die weiteren Entwicklungsschritte dienen.

40 - Definition Modell

Ein Modell ist ein abstraktes Abbild einer existierenden oder einer noch zu schaffenden Realität

Étudier