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A. D.
This flashcard set introduces primary school students to the fundamentals of financial reporting, focusing on key standards like IFRS, IAS, and FER. It covers topics such as financial assets classification, impairment testing, and the differences between various reporting standards. The set is particularly useful for young learners who need a clear and structured overview of financial reporting principles and their practical applications.
Karten
22
Lernende
6
Sprache
Englisch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
04.06.2017 / 26.07.2019

Lernkarten

Kann ein Konzern die Kern-FER anwenden?

Ja, sofern Grössenkriteren unterschritten (10+20+50). aber zusätzlich trotzdem FER 30

IAS 1: Unterschiede zu FER/OR

FER:

  • Geschäftsbericht besteht aus JR und zusätzlichen Jahresbericht (Jahresbericht gibt es nicht unter IFRS)
  • Statt Gesamtergebnissrechnung nur ER unter FER (kein OCI)
  • betriebsfremd

OR:

  • Kein EK Veränderungs Nachweis
  • GFR, Lagebericht und zusätzliche Angaben im Anhang bei grösse Unternehmen (OR) nötig sofern Konzernrechnung nicht nach anerkanntem Standard
  • betriebsfremd
  • a.o., einmalig und periodenfremde Aufwände/Erträge

Erstmalige Anwendung IFRS/FER/OR - Unterschiede?

IFRS 1:

  • Retrospektiv (VJ, BJ, EB)
  • Korrektur VJ über Gewinnreserven
  • Korrektur BJ über PnL
  • Wahlrechte (SIP, Leasing, FX, pensions, etc.)
  • Verbot zur retrospektiven Anpassung (Schätzungen, Hedging, Eingebettete Derivate, etc.)

 

FER Rahmenkonzept:

  • entweder bei erstmaliger Anwendung Kern FER/FER oder
  • bei Umstellung von Kern-FER auf gesamte FER

=> Nur Offenlegung der VJ Bilanz restated + keine restatet EB

=> bei börsenkotieren analog IFRS 1: retrospektiv (VJ, BJ, EB)

OR (nRLR):

Immer prospektiv aufgrund Steuerbemessung, d.h. im Jahr der Anwendung über PnL korrigieren

Anteilsbasierte Vergütung (IFRS/FER/OR) - Unterschiede?

IFRS 2:

  1. Equity settled (Echte Eigenkapitalinstrumente)
    • FV @ grant date
    • Personalaufwand / EK
    • Vergütungen an nicht-MA (zum FV der Gegenleistung bei Empfang der Güter) und an MA (FV der Aktien @ grant date)
    • Bedingungen:
      • Vesting conditions
        • Service conditions
        • Performance conditions
          • Market conditions (service condition + abhängig vom FV der Aktien: Aktienkurs steigt, total shareholder return steigt)
          • Non market conditions (service condition + interne Ziele: Umsatz, EBIT, Auftrag gewinnen, Marktanteile)
      • Non-vesting conditions (nicht abhängig von service condition: Restriction period, Inflation, Ölpreis, Goldpreis)
      • Beinflusst #shares, periodische Anpassung während vesting period (analog Fluktuation). Bei nichterfüllung wird storniert
      • Beeinflusst FV@ grant date (Abschlag). Keine Anpassung (true up) bei Nichterfüllung. Bleibt im EK stehen
    • Cancellation: Sofortige Erfassung des noch restlichen Aufwands, bleibt im EK stehen
    • Modifications: Falls nachteilig für CP => keine Erfassung, falls vorteilig Erfassung über restliche Dienstlaufzeit oder sofort falls bereits abgelaufen
  2. Cash settled (Virtuelle Eigenkapitalinstrumente)
    • FV updated via PnL
    • Personalaufwand / Verbindlichkeit (nicht gebrauchte Verbindlichkeit wird "storniert")
  3. Cash alternative (Anteilsbasierte Vergütung mit Erfüllungswahlrecht)
    • CP has choice => cash settled
    • UN has choice => anhängig von den Intentionen des UN

FER 24:

  • Nur Offenlegung vorgesehen

FER 31:

Analog IFRS 2

OR (nRLR):

@cost - erhaltenes Cash von MA

@ grant date RST bilden und über vesting periode auflösen

oder Eventualverbindlichkeit falls nicht wahrscheinlich

Finanzanlagen nach FER und OR

  • kein eigener Standard (nur für Derivate - FER 27)
  • Unterscheidung Wertschriften im UV und AV
  • UV
    • innert 12 Monate oder
    • zum Handel
    • 1.) FV / 2. AHK - Impairment (falls FV nicht vorhanden)
    • Falls Portfolio zu FV, Einzelpositionen zu AHK trotzdem möglich, falls für die Position kein FV vorhanden
    • FV Änderungen + Impairments über P&L
  • AV (Finanzanlagen)
    • Wertschriften (<20%)
    • Beteiligungen (>20%)
    • DTA
    • Darlehen
    • Wahlrecht: FV oder AHK-Impairments
    • Falls Portfolio zu FV, Einzelpositionen zu AHK trotzdem möglich, falls für die Position kein FV vorhanden
    • FV Änderungen + Impairments über P&L
  • Impairmenttest
    • Kein Impairmenttest bei:
      • FV
      • Beteiligungen zur Equity Methode (Verluste bereits berücksichtigt)
    • Jährlich Analyse Triggering events, falls Indikatoren dann Impairment Test
    • BW vs Recoverable amount (Max von FV less costs to sell / Value in use)
    • Bei Wertschriften eher FV less costs to sell
    • Bei Beteiligungen und gewährten Darlehen eher Value in use
    • Falls Impairment auf GW, erst GW abschreiben, dann restliche Vermögenwerte
  • Darlehen
    • Unter Finanzanlagen
    • AHK - Impairment
    • FX Veränderungen übers OCI
  • Offenlegung
    • Bilanzierungsmethode vor allem bei Wahlrechten

IFRS 9

Klassifizierung

  1. Financial Assets
    • 3 statt 4 Kategorien
      • FVtPL (HFT + FVO)
      • FVOCI (AFS)
      • Amortized cost (LAR und HTM)
    • Reklassifizierung wird weniger werden
    • EK Instrument => FV
    • FK Instrument => SPPI Kriterium (Solely payments of principal and interest)
      • Falls nein: FVtPL
      • Falls ja: FVOCI oder AC sofern keine FVO gewählt
  2. Financial Liabilities
    • ähnlich wie unter IAS 39
    • Amortized cost
    • FV => verbucht entweder über OCI oder PnL
    • Keine Reklassifizierung mehr möglich
    • Gewinne/Verluste aufgrund von Änderungen des credit risk neu über OCI (grosse Kritikpunkt von IAS 39)

Impairment (expected credit losses)

  • Vom incurred losse (IAS 39) zum expected loss Modell (IFRS 9)
    • Past events + current conditions + forecast of future economic conditions
    • Kein Trigger ist benötigt für Impairmenterfassung
  • Kein Impairment für EK Instrumente (da zum FV)
  • Scope erweitert (auch contract assets (IFRS 15) fallen drunter)
  • Mehr Judgement

Hedge Accounting

  • Hedging von einzelnen Komponenten möglich (Zucker der Kakaomasse)
  • Nur noch prospektiver Effektivitätstest
  • Wegfall der Grenze 80% - 125%
  • Schwieriger rauszufallen aus Hedge Accounting
  • Ausblick: IASB project Macro Hedging (Hedging von ganzen Portfolio)