Gekürzte Fassung


L. W.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Business Intelligence ab, geeignet für Universitätsstudierende. Sie behandeln Themen wie Datenverarbeitung, Clustering, Vorhersagemodelle und Entscheidungsbäume, wobei Schwerpunkte auf Datenmodellen, Integration und Wertanalyse liegen. Besonders nützlich für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich Business Intelligence vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Datenanalyse und -modellierung erlangen möchten.
Karten
80
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.06.2017 / 16.08.2024

Lernkarten

Cloud Computing

 

Cloud Computing & SaaS

Cloud Computing:

  • Bietet Speicher, HW, SW & Dienste zeitgleich für viele Nutzer an
  • Nutzt Internet für Kommunikation und Transport
  • Plattform: vernetzte HW & SW sowie Internet-Infrastruktur
  • Bietet API´s und graphische Schnittstellen (versteckt Komplexität)
  • Bietet on-demand-Services

 

Software as a Service:

  • Modell der SW-Bereitstellung
  • Anwendung als Service gehostet (über das Internet bereitgestellt)
  • Häufig Business-Software
  • Wartung entfällt für Kunden

 

Cloud Computing

 

Virtualisierung

Virtuelle Workspaces:

  • Abstraktion einer Anwendungsumgebung
  • Flexible SW-Konfiguration

Implementierung auf virtuellen Maschinen

  • Abstraktion eines physischen Hosts

VM-Technologie:

  • Erlaubt Betrieb vieler VM auf einer physischen Maschine

 

Vorteile der Virtualisierung:

  • Betriebssysteme entfernt von Hardware laufen lassen
  • Einfacher neue Maschinen zu erstellen
  • Einfacher Softwaretest
  • Maschinen mit geringer Auslastung können sich einen Host teilen
  • Debuggen von Problemen
  • Einfache Migration der virtuellen Maschinen

Cloud Computing

 

Cloud Sourcing

=Cloud-basiertes Outsourcing

Chancen:

  • Nutzung von qualifizierten und kostengünstigen Anbietern
  • Jederzeit zugänglich
  • Schnell skalierbar
  • Keine Notwendigkeit sich auf lokale IT zu konzentrieren

Risiken:

  • Performanz und Verlässlichkeit
  • Kontrolle der Daten
  • Lock-in Effekte
  • Keine standardisierten Schnittstellen und Protokolle
  • Datenschutz, Sicherheit, Compliance

Cloud Computing

 

Cloud (-Data-) Storage

Erlaubt es Daten entfernt zu speichern und nur temporär auf dem jeweiligen Gerät zu cachen.

Cloud Computing

 

Relational Databases

Vorteile:

  • Zuverlässig
  • ACID-Eigenschaften von Transaktionen

Limitierung:

  • Skalierbarkeit (bei großen Mengen und schwer als Verteilte Systeme zu realisieren)
  • Komplexität (alle Daten in Tabellen eintragen)
  • Herausforderungen: Konnektivität, Datengröße und Vielfalt der Daten

Cloud Computing

 

NoSQL & Properties

No SQL

  • Kein festes Schema
  • Open Source
  • Basiert auf modernen WebApps

Eigenschaften:

  • Bietet oft „künftige Konsistenz“
  • Daten werden automatisch auf Systemknoten verteilt
  • Neuartige Speicherlayouts (vgl. Kategorien)
     

NoSQL BASE

  • Basically Available            Nutzung von Replikaten
  • Soft State                            ermöglicht Behandlung inkonsistenter Daten
  • Eventually Consistent       Sicherstellung dass Daten in Zukunft konsistent sind

CAP-Theorem

  • Consistency                        alle Knoten haben dieselben Daten zur selben Zeit
  • Availability                           jede Anfrage erhält eine Antwort
  • Partition tolerance             System arbeitet trotz Fehlern weiter
     

Cloud Computing

 

Categories of NoSQL Databases

Key/ Value Speicher

  • Ordnet Schlüssel zu Werten zu
  • Bietet häufig Listen und Hashes
  • Nicht für komplexe Anfragen

Spalten-basierte (columnar) DB

  • Daten einer Spalte werden zusammen gespeichert
  • Einfache Aggregation
  • sparsam

Dokumenten-orientierte DB

  • speichern Dokumente
  • Dokument = Hash-Wert mit ID
  • Flexibel

Speicher Netzwerke/ Graph Databases

  • Selten genutzt (z.B. Social Network Anwendungen)
  • Besteht aus Knoten und Beziehungen zwischen diesen

Data Mining

 

KDD Process

KDD-Prozess:

(Data)

  • Selektion                                                                            (Target Data)
  • Vorverarbeitung                                                                (Preprocessed Data)
  • Transformation                                                                 (Transformed Data)
  • Data Mining                                                                       (Patterns)
  • Interpretation und Evaluierung                                      (Knowledge)

Data Mining

 

Data Mining Landscape

Siehe Blatt (Vorgehensweise: Problemdefinition -> Modelselektion -> Methodenselektion -> Methodenvergleich -> Evaluation)

Data Mining

 

Standard Format

siehe Blatt

Data Mining

 

Predictive vs. descriptive modelling

???

Data Mining

 

Data Mining Models

Regression

  • Kontinuierliche abhängige Variable
  • Kontinuierliche und/ oder diskrete unabhängige Variable

 

Klassifizierung

  • Diskrete abhängige Variable
  • Kontinuierliche und/ oder diskrete unabhängige Variable

 

Clustering

  • Nicht abhängige Variablen
  • Kontinuierliche und/ oder diskrete unabhängige Variable

 

Assoziationsregeln & Sequenzielles Muster Mining

  • Entdecken von Regeln der Form
  • Seuquence Mining sucht auch nach zeitabhängigen Beziehungen

Prediction Model Assessment

 

Beispiele

Regression

  • Neural network
  • CART

Classification

  • Logit
  • Bogging

Prediction Model Assessment

 

Definition Classification

Gegeben:

  • Sammlung von records
  • Record = Satz von Attributen

Aufgabe:

  • Finden eines Modelles für das Klassenattribut als eine Funktion der Werte der anderen Attribute

Ziel:

  • Nutzung eines Training-Set um das Model zu erstellen
  • Nutzung eines Test-Set um Daten zu validieren
     

Prediction Model Assessment

 

Classification vs. regression

Klassifikation      diskrete abhängige Variable
Regression           kontinuierliche, abhängige Variable
 

Prediction Model Assessment

 

Prototype based methods

=einfache Klassifizierer

  • Rote-Learner                 speichert alle Trainingsdaten und führt Klassifikation aus wenn                                                                  gespeicherte Attribute = Trainingsset

Decision trees

 

Classification trees

  • Testen der Attributwerte
  • Identifizieren von Knoten
  • Klassifizierung in Bezug zur Mehrheits-Klasse im Knoten

Konstruktion:

  • Finden von Aufteilungsregeln
  • Ziel ist die Vermischung der Klassen in den Knoten zu verringern

Decision trees

 

Regression trees

  • Testen der Attributwerte
  • Identifizierung der Knoten
  • Vorhersage des Mittelwertes der abhängigen Variable im Knoten

Konstruktion

  • Finden von Aufteilungsregeln
  • Ziel ist es die Varianz der Antwortwerte in den Knoten zu verringern

Decision trees

 

Technology

  • Root node
    • Am Anfang
    • Enthält alle Trainingsdaten
  • Splitter/ Branching Node
    • Stellt Frage
    • Oft binär
  • Internal Node
    • Ergebnis einer Frage
  • Leaf node
    • Vorhersage treffen

Decision trees

 

Erstellen eines Tree Model

Ansatz der rekursiven Partitionierung:

  • „Greedy Search Strategie“ (sucht lokales Optimum für jeden Schritt)
  • Trainingsdaten (zu Beginn) im Root Node
  • Ein Attribut ausgewählt zum Aufteilen
  • Rekursive Partitionierung: Wdh. der Schritte
    (bis alle in derselben Klasse, keine Attribute mehr, Abbruchbedingungen)

Zwei wichtige Entscheidungen:

  • Splitting RuleWie wird ein Knotenaufgeteilt?                                                                                                                           Ziel: Reinheit der Datenmengen, Vermeiden unnötiger Splits
  • Stopping Rule                             Wie wird entschieden, dass ein Knoten ein Leaf Node ist?                                                                           Ziel: Vermeidung zu vieler „Blätter“/ zu hoher Komplexität

Decision Tree

 

Erstellen

Ansatz der rekursiven Partitionierung:

  • „Greedy Search Strategie“ (sucht lokales Optimum für jeden Schritt)
  • Trainingsdaten (zu Beginn) im Root Node
  • Ein Attribut ausgewählt zum Aufteilen
  • Rekursive Partitionierung: Wdh. der Schritte
    (bis alle in derselben Klasse, keine Attribute mehr, Abbruchbedingungen)

Zwei wichtige Entscheidungen:

  • Splitting Rule                              Wie wird ein Knoten aufgeteilt?                                                                                                                           Ziel: Reinheit der Datenmengen, Vermeiden unnötiger Splits
  • Stopping Rule                             Wie wird entschieden, dass ein Knoten ein Leaf Node ist?                                                                           Ziel: Vermeidung zu vieler „Blätter“/ zu hoher Komplexität

Decision Tree

 

Problem des Overfitting

Problem des Overfitting:

  • Jedes Model enthält Struktur und Rauschen
  • Aber Rauschen ist spezifisch für das Datenbeispiel
  • Keine Generalisierung

Lösung: Pruning

  • Pre-Pruning
    • Baumaufbau früh stoppen
      • max. Baumtiefe festlegen
      • Schwelle bei zu geringem Wachstum
  • Post-Pruning
    • Baum vollständig aufbauen und löschen der „kleinen Äste“

Prediction Model Assessement

 

Split Sample Method

  • Zufällige Aufteilung der Daten in zwei Sätze (Training und Test)
  • Ein Modell übernimmt Abschätzung und andere die Modellbewertung

Vorteile

  • Simulierte Anwendung des Vorhersagemodells
  • Einfach zu implementieren
  • Vermeidet Verallgemeinerungsfehler

Nachteile

  • Ineffizient (Verschwenden von 20-40% der Daten)
  • Hohe Varianz bei kleinen Datenmengen

Prediction Model Assessement

 

N-Fold-Cross-Validation

  • Zufällige Aufteilung der Daten in N Untermengen
  • Eine Untermenge dient der Validierung
  • N-1 Untermengen werden zur Modellbildung verwendet
  • Wiederholung bis jede Untermenge zur Validierung gedient hat
  • Durchschnittsberechnung

Vorteile

  • Vermeidet Verallgemeinerungsfehler
  • Geringe Varianz
  • Hohe Robustheit

Nachteile

  • Hoher Ressourcenaufwand

Prediction Model Assessement

 

Confusion Matrix

siehe Blatt

Clustering

 

Cluster Analysis

Was ist eine Cluster-Analyse?
àDatenobjekte werden in multidimensional Datenräume eingeordnet (Attribute bilden die Koordinaten)

Cluster-Analyse:

  • findet Gruppen von Objekten
  • Objekte in verschieden Gruppen stehen nicht in Beziehung zueinander

Problemstellung:

  • Objekte in Gruppen möglichst groß und homogen
  • Gruppen/ Segmente möglichst heterogen
  • Lösungen: deskriptives Data Ming und unsupervised Learning
     

Clustering

 

Hierarchical Clustering

 

Hierarchisches Clustern

Iterative Algorithmen

  • Schleifen
  • Bilden gemittelte Clusterlösungen

Divisive (trennendes) Clustering

  • Top-Down-Ansatz
  • Globales Cluster in Sub-Cluster trennen

Agglomerative Clustering

  • Bottom-Up-Ansatz
  • Iteratives Zusammenführen von Clustern
     

Clustering

 

Exvlusive vs. non-exclusive

Exklusives Clustering

  • Jeder Case wird einem Cluster zugeordnet
  • Z.B. K-Means

Nicht-exklusives Clustering

  • Fälle werden irgendeinem Cluster zugeordnet mit bestimmter Wahrscheinlichkeit
  • Z.B. Gaussian Mixture

Clustering

 

K-Means

  • nicht-hierarchisches Clustern
  • Anzahl der Cluster (K) warden im Vorraus spezifiziert
  • Algorithmus:
    • Jeder Punkt wird mit einem Centroid
    • zufällig oder durch Berechnung zugeordnet
    • Wiederholung bis alle Centroiden und Cluster stabil sind (bzw. maginale Änderungen bei Durchlauf der Schleife)
       

Clustering

 

SSE

=Sum of Squared Errors

  • Bekannteste Maß um Clustering zu bewerten
  • Fehler = Distanz vom Punkt zum Centroiden
  • SSE = alle Fehler eines Clusters werden quadriert und summiert
  • K-Means zielt darauf ab, den SSE zu minimieren

Clustering

 

Initial Points

Problem bei der Auswahl zufälliger Startpunkte:

  • Wenn es k-natürliche Cluster gibt, ist dieChance einen Centroiden pro Cluster auszuwählen gering
  • Iteration bewegt Centroiden nicht immer in die richtige Richtung

Lösung:

  • Mehrfache Ausführung des Algorithmus mit zufälligen Centroiden (Selektion immer noch ein Problem)
  • Mehr als k zufällige Centroiden (am weitesten entfernte auswählen)
  • Manuelles Nachbearbeiten
     

Clustering

 

Number of Clusters: Elbow Method

siehe Blatt (=elbow-finding -> graphische Darstellung)

Clustering

 

Euclidean Distance

siehe Blatt

SQL

 

Funktionen und Syntax

SELECT                Welche Attribute soll das Ergebnis enthalten
                               DISTINCT löscht doppelte Ergebnisse

FROM                    Welche Tabellen werden betrachtet

WHERE                 Welche Bedingungen sollen erfüllt sein?
                               LIKE %xxx% schränkt enthaltene Worte ein

GROUP BY           Ergebnisse durch ein/mehrere Attribute gruppieren

HAVING                 Bedingungen, die nur für die Gruppe zählen

ORDER BY           Reihenfolge der Ergebnisse
                               DESC gibt absteigende Reihenfolge an

SQL

 

Abfragen formulieren

siehe Blatt

OLAP via SQL

 

Funktionen und Syntax

???

OLAP via SQL

 

Abfragen formulieren

siehe Blatt

Data Understanding and Preprocressing

 

Verschiedene Typen von Attributen

vgl Blatt

  • nominal
  • ordinal
  • interval
  • ratio

Data Understanding and Preprocressing

 

Verschiedene Typen von Daten

  • Record
  • Graph
  • Ordered

Data Understanding and Preprocressing

 

Data Preparation Landscape (Tasks)

  • Feature Selection
  • Feature extraction
  • Sampling
  • Encoding
  • Outliers
  • Missing Values
  • Standardizing Data
  • Discretization

Lernen