Telekommunikation Repetitionsfragen

Grundlagen POTS UKV / All-IP / Mobile Zusatz: Fernmeldeanlagen, Gesetze und Richtlinien

Grundlagen POTS UKV / All-IP / Mobile Zusatz: Fernmeldeanlagen, Gesetze und Richtlinien


M. P.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen der Telekommunikationstechnik auf Berufslehre-Niveau ab. Sie behandeln Themen wie ISDN, IP, ADSL, Kabelverkabelung und Netzwerkstrukturen, einschließlich der Installation und Wartung von Telekommunikationsanlagen. Die Karteikarten sind ideal für Auszubildende in der Telekommunikationsbranche, die ihr Wissen über Netzwerke, Anschlüsse und Sicherheitsvorkehrungen vertiefen möchten, um in der Praxis fundierte Entscheidungen zu treffen.
Karten
71
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
10.05.2017 / 10.09.2025

Lernkarten

Welche Vorteile bietet ein LWL Anschluss?

LWL bietet eine schnelle, störungsfreie und sichere Signalübertragung.

Upload- und Download Geschwindigkeiten sind gleich, im Gegensatz zu ADSL Verbindungen.

Wie werden bei den Gebäudeeinführungen die Trennstellen benannt?

Kupfer normal: Netztrennstelle NTS

Koaxial: Signalübergangsstelle SÜS

LWL: Building Entry Point BEP -> OTO Dose

Welchen Pegelbereich müssen Datendosen bei Koaxialanlagen aufweisen?

Nach Vorgabe von Swisscable: 60 - 74 db

Planungspegel TV an Teilnehmerdose: 63 - 71 dB

Wie gross sollte der Fixpegel an der SÜS sein?

75 dB

Wo wird das optische Signal dem Router oder der Providerbox übergeben?

Die Übergabe erfolgt bei der optischen Telekommunikationssteckdose (OTO)

Mit einem Glasfaser-Patchkabel werden die Signale einem Router mit optischem Eingang übergeben (Swisscom: Internet-Box)

Wer montier die OTO Dose und erstellt die Verbindung zum BEP?

Ein Elektrogeschäft, gleichzeitig wird auch ein Messprotokoll und der OTO identitätscode erstellt.

Welche Steckertypen werden an der OTO Dose eingesetzt?

LC/APC-Steckverbinder

Welcher minimale Biegeradius muss bei Lichtwellenleitern eingehalten werden?

Biegeradius darf 15mm nicht unterschreiten

Was versteht man unter All-IP oder NGN?

Dienste wie Telefonie, Fernsehen und Internet werden mithilfe des Netzwerkprotokolls (IP) durch Paketvermittlung bereitgestellt.

NGN: Next Generation Network

Welche Nachteile ergben sich für die Telefonie beim Wechsel auf All-IP?

Die Providerbox muss immer eingeschaltet sein. Bei Stromausfall kann nicht telefoniert werden. ISDN Telefone werde nicht oder nur teilweise unterstüzt.

Können DECT Systeme bei einer All-IP Lösung eingesetzt werden?

Ja, die Providerboxen bieten Schnittstellen für analoge Telefone. Die Basisstation wird daran angeschlossen.

Welche besondere Merkmal weisen IP Telefone auf?

Sie ermöglichen eine bessere Sprachqualität.

Automatische Namensanzeige: In local.ch eigetragene Anrufer werden automatisch mit Namen angezeigt.

Unter Triple-Play All-IP wird Festnetzanschluss, Digital -TV und Internet angeboten. Kann man auch unter "Internet" telefonieren?

Ja, über einen Voice over IP Anbieter wie Peoplefone oder Skype

Was trifft in der Telefonie auf den Fachausdruck "Dämpfung" zu?

Die Abnahme der Spannungs- und Leistungswerte bei der Übertragung nennt man Dämpfung.

Welchen Wert hat die Nebensprechdämpfung, wenn das Nebensprechen klein ist?

Dann ist die Nebensprechdämpfung hoch.

Welches sind die wichtigsten Gesetze und Verodnungen für Fernmeldeanlagen?

Fernmeldegesetz (FMG)

Schwachstromverordnung (SchwV)

Wann darf eine Fernmeldeanlage in Betrieb genommen werden?

Wenn sie den geltenden Normen entspricht

Was versteht man unter Geheimhaltungspfilcht?

Wer mit fernmeldedienstlichen Aufgaben betraut ist oder war, darf Dritten keine Angaben pber den Fernmeldeverkehr von Teilnehmerinnen und Teilnehmern machen und niemandem Gelegenheit geben, solche Angaben weiterzugeben.

Wie müssen Fernmeldeinstallationen ausgeführt werden?

Wie Schwachstromanlagen, entsprechen den international harmonisierten technischen Normen

NIN / SchwV

Was versteht man unter einer Schwachstromanlage?

Anlagen mit Betriebströmen bis und mit 2A und Betriebsspannungen bis und mit 50V Wechsl- bzw. 120V Gleichspannung.

Welche Schutzeinrichtungen sind bei oberirdischen Leitungen vorzusehen?

Überspannungsschutz-Einrichtungen (Grobsicherung bei blanken und isolierten Drähten z.B Anschlusselement MX2000 10kA bei Schlauchleitungen)

Wie ist eine Grobsicherung zu erden?

Mit einem Kupferdraht 6mm², der auf kürzestem Weg mit der Erde verbunden wird, wenn Potentialausgleich vorhanden ist, zum Potentialausgleich.

Aus welchen Hauptteilen besteht eine Grobsicherung (GS)

Grobfunkenstecke

Überspannungsableiter

Schmelzsicherungen

Wie erfolgt dier Erdung bei unterirdischen Gebäudeeinführungen?

Erdungsleiter 2.5mm² Cu zum Potentialausgleich

Wo darf keine Grobsicherung montiert werden?

in feuchten Räumen

in nassen Räumen

in staubigen Räumen

in feuergefährdeten Räumen

in korrosionsgefährdeten Räumen

in explosionsgefährdeten Räumen

Welche Erder dürfen benützt werden?

Erder der Starkstromanlage

Staberder

Banderder

Fundamenterder

metallene Wasserleitungen

Welche Gesetze, Normen oder Verordnungen ausser der RIT sind für TK Installationen relevant?

NIV, NEV, Fernmeldegesetz, Schwachstromverordnung, Leitungsverordnung etc.

Was versteht man unter dem Netzabschluss?

Die physikalishe Schnittstelle zwischen den Dienstleistungen des Netzbetreibers und den Telekommunikationsausrüstungen.

Wie sind Steigleitungen anzuordnen?

Zugänglich, gradlinig und mit genügend Reserve für zukünftige Leitungen

Welcher Biegeradius ist einzuhalten beim Kupferkabel und aus welchem Grund?

8* Durchmesser

zu enge Biegeradien bei symmetrischen Kabeln, können den mechanischen Aufbau der verdrillten Adern innerhalb des Kabels verändern.

Damit verändern sich auch die Übertragungseigenschaften des Kabels

Auf was ist beim Einzug von LWL Kabel zu achten?

Die vorgegebene maximale Zugbelastung darf nicht überschritten werden.

Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, muss das Faseroptische Kabel immer abgedichtet bleiben

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