Begriffe EIS


L. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Unternehmensinformationssysteme auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Datensicherheit, Netzwerke, Cloud-Computing, Software und IT-Sicherheit ab, einschließlich spezifischer Konzepte wie PKI, digitale Zertifikate, Verschlüsselung und Angriffe wie Man-in-the-Middle oder Denial-of-Service. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Professionals, die ihr Wissen über die Implementierung und den Schutz von Unternehmenssystemen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
263
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.05.2017 / 09.06.2017

Flashcards

SQL (Structured Query Language)

Standardmae¤ig eingesetzte Sprache zur Datendefinition, Datenabfrage und Datenmanipulation fuer relationale Datenbanksysteme

Data Dictionary

Erweitertes Woerterbuch zum Speichern und Verwalten von Informationen ueber die in einer Datenbank enthaltenen Daten.

Normalisierung

Erzeugen redundanzarmer Relationen zur Vermeidung von Anomalien beim Einfuegen, Aendern und Loeschen von Datensaetzen.

ER-Modell (ERM, Entity-Relationship-Modell)

Darstellungsmethode zur Dokumentation des konzeptionellen Datenbankschemas, in dem Entitaetstypen mit ihren Attributen sowie die Beziehungstypen zwischen verschiedenen Entitaetstypen der Datenbank beschrieben werden.

Verteilte Datenbank

Datenbanksystem, bei dem logisch zusammengehoerende Datenbestaende einer Datenbank physisch auf mehrere Speicherorte verteilt werden, die ueber Netzwerke miteinander verbunden sind.

Business Intelligence

Techniken zur Konsolidierung, Analyse und Bereitstellung von Daten zur Entscheidungsunterstôtzung

Datafication

Alles was ehemals nicht einfach quantifizierbar war, wird nun digital repr_sentierbar, mithin gespreichert

Data Warehouse

Eine Datenbank mit Berichts- und Abfragefunktionen, die operative und historische Daten speichert, die aus verschiedenen betrieblichen Systemen extrahiert wurden, und fôr Managementberichte und Analysen zusammengefôhrt und aufbereitet.

Data Mart

Ein kleines Data Warehouse, in dem ein Teil der Unternehmensdaten fôr eine spezielle Funktion oder Gruppe von Benutern aufbereitet und gespeichert wird

Online Analytical Processing (OLAP)

Technik, um Daten nach mehreren Dimensionen bzw. aus mehreren Perspektiven zu analysieren.

Data-Mining

Analyse gro¤er Datenbestaende, um Zusammenhaenge, Muster und Regeln zu finden, die als Orientierungshilfe bei der Entscheidungsfindung und der Vorhersage kuenftiger Entwicklungen dienen koennen.

Informationsverwendungsrichtlinie

Formale Richtlinie, welche die Erfassung, Wartung, Verteilung und Verwendung von Informationen in einem Unternehmen regelt.

Datenverwaltung

Spezielle organisatorische Funktion fuer die Verwaltung der Datenressourcen eines Unter- nehmens, die fuer die Richtlinien bezueglich der Datenplanung, der Datenerfassung, der Datenqualitaetsstandards, der Pflege sowie der Nutzung und Weitergabe von Informationen zustaendig ist.

Kommunikationssystem

Sammlung von zueinander kompatibler Hardware, Software und Uebertragungsverfahren, die z.B. eine Uebertragung von Informationen zwischen Unternehmensstandorten ermoeglicht

Gro_rechner (Mainframe)

Rechner, die zur Verarbeitung umfangreicher Daten eingesetzt werden und deren zugehoerige Gro¤rechneranwendungen in der Regel von kritischer Bedeutung fuer den Geschaeftsbetrieb sind

Arbeitsplatzrechner (Workstation)

Rechner, die fuer eine individuelle Nutzung durch Mitarbeiter konzipiert sind und diese durch Zugriff auf Anwendungen und zugehoerige Daten bei der Verrichtung ihrer Taetigkeiten am Bueroarbeitsplatz unterstuetzen sollen.

Personal Computer (PC)

Arbeitsplatzrechner, der ueber eigene Rechen- und Speicherkapazitaeten verfuegt und Anwendungen sowie zugehoerige Daten lokal verarbeiten kann.

Betriebssystem

Eine Software, die wesentliche Funktionen fuer den Betrieb eines Computersystems bereitstellt. Zu den Funktionen gehoeren beispielsweise Speicherstrukturierung, Hardwareressourcenverwaltung sowie die zentrale Steuerung von anderen Programmen und Diensten, die auf dem Computer laufen

GUI (Graphical User Interface)

Grafische Benutzeroberflaeche, die auf einem Bildschirm angezeigt wird und mit der der Benutzer ein Computersystem auf einfache Weise bedienen kann. In der Regel kann der Benutzer per Tastatur und Maus seine Befehle ueber Symbole, Schaltflaechen und Felder eingeben und dabei auf der Benutzerober- flaeche die Eingaben sehen und somit kontrollieren.

Open-Source-Software

Eine bestimme Art von Software, die von den Entwicklern nicht kommerziell ver- trieben wird, sondern die mitsamt dem Programm-Quellcode frei zugaenglich gemacht wird. Dabei werden in der Regel standardisierte Lizenzvertraege (der Open-Source- Initiative) an die Software gebunden, mit der die Ent- wickler sicherstellen, dass niemand anderes die Software verkauft oder auf sonstige ungewuenschte Weise nutzt.

Terminal

Arbeitsplatzrechner, auf dem weder Anwendungen noch Daten permanent gespeichert werden. Die Benutzer laden die benoetigten Programme und Daten ueber das Unternehmensnetzwerk von einem zentralen Computer herunter.

PDA (Personal Digital Assistant)

Kleiner tragbarer Computer, der bei Benutzung in einer Hand gehalten werden kann und ueber Datenuebertragungsfunktionalitaet sowie Anwendungen, vornehmlich fuer das persoenliche Informationsmanagement, verfuegt.

Backbone

Ueber weite Strecken fuehrendes Netzwerk, das vornehmlich zum Verbinden lokaler Netzwerke eingesetzt wird und hohe Uebertragungsraten bereitstellt

Internetworking

Konzept zum logischen Zusammenschluss eigenstaendiger Netzwerke

Protokoll

Eine Menge von Vereinbarungen, die die Struktur der zu uebertragenden Daten und den Ablauf des Datenaustauschs zwischen den Komponenten eines Netzwerks regeln.

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Inter- net Protocol)

Ueberwiegend eingesetzte Protokollfamilie, die durch Verwendung einer gemeinsamen Kommunikationssprache unterschiedliche Endgeraete und Netzwerkkomponenten in die Lage versetzt, miteinander Daten auszutauschen.

Referenzmodell

Modell, das durch Abstraktion die logische Gliederung von Systemen erleichtert und die Strukturierung fuer eine Implementierung der notwendigen Dienste vorgibt

Paketvermittlung

Vermittlungstechnik, bei der die zu sendenden Daten in kleine Pakete unterteilt und jeweils mit zusaetzlichen Informationen versehen werden, die zur Weiterleitung der Pakete an das richtige Zielsystem dienen. Hierbei koennen fuer die Weiterleitung einzelner Pakete je nach Verfuegbarkeit unterschiedliche Ueber- tragungskanaele gewaehlt werden.

Router

Spezielle Netzwerkkomponente, die Datenpakete in und zwischen Netzwerken weiterleitet

Leitungsvermittlung

Vermittlungstechnik, bei der zwischen dem Quell- und Zielsystem zuerst eine dedizierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung hergestellt wird, bevor Daten ausschlie¤lich ueber die entsprechenden Uebertragungskanaele ausgetauscht werden.

Lokales Netzwerk (Local Area Network, LAN)

Kommunikationsnetzwerk mit einer maximalen Ausdehnung von bis zu einigen Kilometern, das Arbeitsplatzrechner und andere Netzwerkkomponenten innerhalb einzelner Raeume, Stockwerke, Gebaeude oder Gebaeudegruppen eines Unternehmens verbindet

Weitverkehrsnetzwerk (Wide Area Network, WAN)

Kommunikationsnetzwerk, das entfernte lokale Netzwerke oder Netzwerkkomponenten verbindet, teilweise ueber Laendergrenzen hinweg. Verbindet Filialen oder Niederlassungen mit dem Unternehmen oder bietet einen Zugang zum Internet

Topologie

Definiert die Struktur, wie einzelne Komponenten eines Netzwerks angeordnet und ueber Uebertragungswege physisch miteinander verbunden werden

Stern-Topologie

Netzwerktopologie, bei der alle Komponenten mit einem zentralen Netzwerkkoordinator verbunden sind

Baum-Topologie

Netzwerktopologie, die aus hierarchisch angeordneten Sternnetzen zusammengesetzt ist

Ring-Topologie

Netzwerktopologie, bei der alle Komponenten jeweils mit genau zwei weiteren Komponenten zu einem geschlossenen Ring verbunden sind

Vermaschte Topologie

Netzwerktopologie, bei der Komponenten unregelmae¤ig mit einem oder mehreren anderen Komponenten verbunden sein koennen. Bei vollstaendig vermaschten Netzwerken ist jede Komponente mit allen anderen direkt verbunden

Bus-Topologie

Netzwerktopologie, bei der alle Komponenten an einem einzigen Uebertragungsweg angeschlossen werden

Network-Computing

Form der Datenverarbeitung, bei der Aufgaben auf mehrere Computersysteme, die ueber ein Kommunikationsnetzwerk miteinander verbunden sind, verteilt bearbeitet werden.

Client-Server-Modell

Koordinationsform, bei der die Funktionalitaet eines Anwendungsprogramms zwischen einer Client- und einer Server-Komponente aufgeteilt wird. Die Speicherung und der Gro¤teil der Verarbeitung von Daten werden hierbei zentral vom Server, die Funktionalitaet der Benutzerschnittstelle von den einzelnen Clients wahrgenommen. Ein Server stellt mehreren zugehoerigen Clients die notwendigen Funktionalitaeten zur Verrichtung ihrer Aufgaben in Form von abrufbaren Diensten zur Verfuegung

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