Begriffe EIS


L. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Unternehmensinformationssysteme auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Datensicherheit, Netzwerke, Cloud-Computing, Software und IT-Sicherheit ab, einschließlich spezifischer Konzepte wie PKI, digitale Zertifikate, Verschlüsselung und Angriffe wie Man-in-the-Middle oder Denial-of-Service. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Professionals, die ihr Wissen über die Implementierung und den Schutz von Unternehmenssystemen vertiefen möchten.
Flashcards
263
Students
2
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
09.05.2017 / 09.06.2017

Cartes-fiches

UDDI (Universal Description, Discovery and Integration)

UDDI steht fuer Universal Description, Discovery and Integration und ermoeeglicht das Auffinden von Web Services ueber ein zentrales Verzeichnis.

Service orientierte Architektur (SOA)

Eine serviceorientierte Architektur (SOA) ist eine Gruppe von in sich geschlossenen Diensten, die miteinander kommunizieren koennen, um darauf aufbauend eine lauffaehige Softwareanwendung zu erstellen.

Software-Outsourcing

Verlagern von individueller Softwareentwicklung an eine externe Softwareschmiede

Softwarepakete

Ein Softwarepaket bezeichnet eine zusammengeschnurte Ansammlung von bereits entwickelten und lauffahigen Softwareprogrammen, welche zumeist uber den Handel erwerbbar ist.

Dienstguetevereinbarung (Service Level Agreement, SLA)

Die Dienstguetevereinbarung ist ein formaler Vertrag zwischen Auftraggeber und Dienstleister, der die spezifische Verantwortung des Dienstleisters und die vom Auftraggeber erwartete Dienstguete definiert.

Mashups

Anwendungen, die auf Mischungen und Kombinationen von Softwarekomponenten bestehen, um individuelle Anwendungen zu erstellen und Daten mit anderen zu teilen

Apps

Apps (als Kurzform von Applikationen) sind kleine Anwendungsprogramme auf Ihrem Computer, Smartphone oder Tablet, die im Allgemeinen uaeber das Internet bereitgestellt werden.

Internet of Things (IoT)

Beschreibt eine Welt vernetzter, intelligenter oder smarter Gegenst_nde

Ubiquitous Computing

Ubiquitous Computing beschreibt das Szenario von der Allgegenwaertigkeit eingebetteter, unaufdringlicher Informations- und Kommunikationstechnologie in unserer alltaeglichen Umgebung.

Smartes Objekt

Ein smartes Objekt ist ein physisches Objekt, in das ein Prozessor, Datenspeicher, Sensorik und Netzwerktechnologie eingebettet sind. Einige smarte Objekte koaennen auch ihre Umwelt manipulieren, was man im weiten Sinne als Aktuatorik bezeichnet.

Smarte Umgebung

Eine smarte Umgebung (smart environment) basiert auf einer physikalischen Umgebung, die mit smarten Objekten ausgestattet ist und uber eine Informationsinfrastruktur verfugt. Sie kann aus einem geschlossen Raum (Auto, Haus, Zimmer) oder auch einem Au¤enbereich bestehen. Eine smarte Umgebung stellt Anwendungen und Services bereit, die entsprechend der durch Sensoren erfassten Kontextinformationen angebo- ten und angepasst werden.

PAN (Personal Area Network)

Vernetzung von personlichen Geraten innerhalb des raumlichen Umgebungsbereichs von wenigen Metern von einer Person oder mehreren Personen, die mit mitgefuhrten Geraten untereinander Daten austauschen wollen. Dies kann beispielsweise uber WLAN, Infrarot oder auch per Datenkabel uber eine USB- Schnittstelle erfolgen.

BAN (Body Area Network)

Drahtlose Netzwerke, die nah am Korper mitgefuhrte Gerate mithilfe von NetzWerkschnittstellen der Gerate vernetzen. Hierzu zahlen vor allem Near Field Communication und Bluetooth.

IBAN (Intra-Body Area Network)

Eine spezielle Art von BAN, die mittels Datenuebertragung ueber die menschliche Haut oder koerpereigene Ladung persoenliche Geraete vernetzt oder Daten an Gegenstaende sendet, die die Person beruehrt (z.B. Tuergriff).

Sensorknoten

Mehrere Sensoren werden zusammen mit einem Porzessor (Controller), einer Energieversorgung und einer Funkeinheit zur Datenôbertragung verbaut

Sensornetze

Drahtloses Netz, aus mehreren Sensorknoten

Aktoren

(Wandler; Antriebselemente), setzen elektrische Signale (z.B. vom Steuerungscomputer ausgehende Befehle) in mecha- nische Bewegung oder andere physikalische Groe¤en (z.B. Druck oder Temperatur) um und greifen damit aktiv in das Regelungssystem ein und/oder geben Sollgroe¤en vor

Energy Harvesting

Ansaaetze zur Gewinnung von Energie aus exter- nen Quellen solarer, thermaler, piezoelektrischer, mechanischer und kinetischer Energie

Ubiquitaet

Ubiquitaet (Allgegenwaertigkeit) bezogen auf Daten und Informationen entsteht, wenn jederzeit und ueberall Daten erfasst und gleichzeitig bereitgestellt werden koennen. Hierzu werden Sensoren benoetigt, die die Umgebung messen beziehungsweise senso- risch erfassen, Netzwerke, ueber die diese Daten ueber- tragen und verteilt werden, sowie Ausgabemedien, die diese Daten oder daraus aufbereitete Informatio- nen anzeigen.

Unsichtbarkeitsdilemma

Technik verschwindet durch Einbettung in der physischen Umwelt, so dass sie nicht mehr wahrnehmbar ist

Kontextsensitivitaet

Kontextsensitivitaet (context awareness, auch Kon- textabhaengigkeit) bezeichnet ein auf Informationen ueber den Kontext abhaengiges oder angepasstes Ver- halten von  allgemein formuliert  beliebigen Entitae- ten (Programme, Menschen, Objekte)

Total-Cost- of-Ownership-Modell (TCO)

Fôr die Analyse dieser direkten und indirekten Kosten verwendet werden. Es Unterstôtzt die Unternehmen beim Ermitteln der Istkosten von spezifischen Technik-Implementierungen

Datenelement

Gruppierung von einem oder mehrerer Zeichen zu einem Wort, einer Gruppe von Woaertern oder einer Zahl, z.B. zu einem Artikelnamen oder einer Artikelnummer.

Datensatz

Gruppe von inhaltlich zusammenhaengen- den Datenelementen, die verschiedene Eigenschaften des- selben Phaenomens beschreiben

Datei

Zusammenfassung logisch zusammengehoerender, gleichartiger Datensaetze

Datenbank

Gruppe von Dateien, zwischen denen logische Abhaaengigkeiten bestehen

Datenredundanz

Mehrfaches Vorkommen identischer Datenelemente in verschiedenen Dateien.

Dateninkonsistenzen

Vorkommen verschiedener Werte fuer dasselbe Attribut, wenn Aenderungen an Datenelementen nicht gleichzeitig an allen redundanten Speicherorten entsprechend nachvollzogen werden.

Abhaengigkeit zwischen Programm und Daten

Eine enge Beziehung zwischen den in Dateien gespeicherten Daten und der Software, mit denen diese Daten aktualisiert und verwaltet werden, erfordert bei Aenderungen am Programmcode entsprechende Aenderungen der Organisation der Datenspeicherung in den zugehoerigen Dateien. Dieser Zusammenhang gilt ebenfalls fuer den umgekehrten Fall

Datenbank (i.e.S.)

Moeglichst redundanzfreie Samm- lung von Daten, die so strukturiert sind, dass sie von meh- reren Benutzern und Anwendungen gleichzeitig und effizi- ent genutzt und flexibel ausgewertet und verknuepft werden koennen.

Datenbankmanagementsystem (DBMS)

Sammlung von Programmen zum Erstellen und Verwalten einer Datenbank, die es mehreren Anwendungen gleichzeitig ermoeglicht, die von ihnen benoetigten Daten zu speichern, zu extrahieren und zu manipulieren, ohne jeweils eigene Dateien erstellen zu muessen.

Relationales Datenmodell

Weitverbreitetes logisches Datenmodell, bei dem Daten in Tabellen dargestellt werden. In einer Tabelle enthaltene Daten koaennen mit Daten einer anderen Tabelle in Beziehung gesetzt werden, sofern beide Tabellen ein gemeinsames Datenelement besitzen.

Relation

Tabelle einer relationalen Datenbank, deren Spalten die Attribute einer Entitaet bestimmen, d.h. den Entitaetstyp definieren. Die Zeilen koennen Datensaetze aufnehmen, die konkrete Entitaeten beschreiben.

Tupel

Datensatz, der in einer Zeile einer Relation gespeichert wird und entsprechend Attributwerte einer konkreten Entitaet repraesentiert.

Entitaet

Phaenomen, z.B. eine Person, ein Ort, Ding oder Ereignis, ueber das Daten gespeichert werden sollen

Attribut

Eigenschaft, die eine bestimmte Entitaaet beschreibt.

Primaerschluessel

Attribut bzw. Datenelement eines Datensatzes, das die Instanzen dieses Datensatzes ein- deutig identifiziert, sodass sie abgerufen, aktualisiert und sortiert werden koennen.

NoSQL

Produkte und Verfahren nicht relationaler Datenbanken und Datenbankmanagementsystemen. Sie legen ein flexibleres Datenmodell jenseits von Zeilen und Spalten zugrunde und sind dafuer ausgelegt, gro¤e, auf viele verschiedene Rechner verteilte Datensaetze zu verwalten und schnell zu skalieren. Sie eignen sich insbesondere auch fuer unstrukturierte Daten.

Datendefinitionssprache (Data Definition Language, DDL)

Komponente eines Datenbankmanagementsystems, mit der fuer die einzelnen Datenelemente definiert wird, wie sie in der Datenbank dargestellt werden sollen.

Datenmanipulationssprache (Data Manipulation Language, DML)

Einem Datenbankmanagementsystem zugehoerige Sprache, die Endanwender und Programmierer zur Abfrage und Bearbeitung der in der Datenbank enthaltenen Daten verwenden.

Étudier