Begriffe EIS


L. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Unternehmensinformationssysteme auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Datensicherheit, Netzwerke, Cloud-Computing, Software und IT-Sicherheit ab, einschließlich spezifischer Konzepte wie PKI, digitale Zertifikate, Verschlüsselung und Angriffe wie Man-in-the-Middle oder Denial-of-Service. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und IT-Professionals, die ihr Wissen über die Implementierung und den Schutz von Unternehmenssystemen vertiefen möchten.
Karten
263
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
09.05.2017 / 09.06.2017

Lernkarten

Client

Teil eines Anwendungsprogramms, das die Benutzerschnittstelle bereithaelt und je nach Leistungsfaehigkeit des zugrunde liegenden Computersystems weitere Aufgaben der Datenverarbeitung uebernehmen kann

Server

Teil eines Anwendungsprogramms, das in der Regel fuer die zentrale Speicherung und Verarbeitung von Daten verantwortlich ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter diesem Begriff ebenfalls das physische Computersystem verstanden, auf dem sich der Teil der Anwendung befindet

Peer-to-Peer-Modell

Koordinationsform, bei der die lokalen Instanzen einer verteilten Anwendung, die sogenannten Peers, alle Aufgaben der Anwendung (Darstellungsschicht, Anwendungslogik, Datenmanagement) uebernehmen koennen. Die einzelnen Peers sind bei der Aufgabenverrichtung gleichberechtigt, d.h., sie koennen sowohl in der Rolle eines Servers als auch in der Rolle eines Clients und somit als Anbieter oder Nachfrager von Diensten und Ressourcen anderer Peers auftreten

Ambient Intelligence

Paradigma von Kommunikationssystemen, bei dem sich Gegenstaende des Alltags und deren raeumliche Umgebungen durch entsprechende technische Ausstattung miteinander vernetzen und ueber diese Netzwerke Informationen oder Dienste zu jeder Zeit und an jedem Ort in Anspruch nehmen koennen

RAID (Redundant Array of Inexpensive Disks)

Speichertechnik zur Steigerung der Leistung von Festplattenlaufwerken, die zugleich die Datenzugriffszeit und die Zuverlaessigkeit erhoeht, in der Daten einer ausgefallenen Festplatte automatisch wiederhergestellt werden koennen

NAS (Network-Attached Storage)

Schnelle RAID-Speichergeraete werden mit einem Netzwerk verbunden, sodass die zum Netzwerk gehoerigen Geraete ueber einen speziellen Server, der fuer Datei- und Datenspeicherungsdienste verantwortlich ist, auf diese Speichergeraete zugreifen koennen

SAN (Storage Area Network)

Ausschlie¤lich fuer die Datenspeicherung verwendetes Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das verschiedene Arten von Speichergeraeten verbindet, beispielsweise Magnetband-Bibliotheken und RAID-Geraete, damit diese von mehreren Servern gemeinsam genutzt werden koennen

P2P-Speichernetzwerke

Dezentrale Speichernetzwerke nach dem P2P-Modell, bei dem die zu speichernden Daten auf den Festplatten der einzelnen partizipierenden Computersysteme selbstorganisiert und ohne zentrale Koordinationsinstanz abgelegt und wieder abgerufen werden koennen.

Ballungsraumnetzwerk (Metropolitan Area Net- work, MAN)

Kommunikationsnetzwerk, das die wichtigsten Buerozentren eines Ballungsraumes mittels Glasfasertechnologie verbindet

Persoenliches Netzwerk (Personal Area Net- work, PAN)

Kommunikationsnetzwerk, das ueblicherweise von einer einzigen Person in einem Umkreis von wenigen Metern genutzt wird und mehrere Geraete verknuepft, haeufig drahtlos

Bluetooth

Standard zur Einrichtung sogenannter Personal Area Networks, in denen mehrere Geraete in einem Radius von wenigen Metern kommunizieren koennen

WLAN (Wireless Local Area Network)

Abkuerzung fuer ein drahtloses Netzwerk mit lokaler Ausdehnung. Die Standardfamilie 802.11 ist auch unter der Bezeichnung Wi-Fi bekannt

Radiofrequenzidentifikations-Systeme (RFID)

Radiofrequenzidentifikations-Systeme (RFID) stellen eine leistungsstarke Technologie fuer die Verfolgung von Warenbewegungen durch die gesamte logistische Kette bereit (Melski, Thoroe und Schumann, 2008). RFID-Systeme verwenden winzige, sogenannte Tags (sprich: Taegs) mit eingebetteten Mikrochips, die Daten ueber den Artikel und seinen Lagerplatz enthalten, und senden Funksignale ueber eine kurze Distanz zu speziellen RFID-Lesegeraeten

Kapazitaetsplanung

Vorhersage, wann ein Kommunikationssystem ausgelastet sein wird, um sicherzustellen, dass fuer aktuelle und kuenftige Anforderungen eines Unternehmens genuegend Rechen- und Speicherressourcen zur Verfuegung stehen

Skalierbarkeit

Erweiterbarkeit eines Kommunikations- systems, um eine groe¤ere Anzahl von Benutzern bedienen zu koennen, ohne funktionsuntuechtig zu werden

Storage Service Provider (SSP)

Dienstleister, der Speicherplatz an Kunden vermietet, die dort ihre Daten speichern und ueber das Internet auf sie zugreifen koennen

Application-Service-Provider (ASP)

Dienstleister, der Anwendungen bereitstellt, die ueber das Internet oder ein privates Netzwerk von anderen Unternehmen gemietet und genutzt werden koennen

IP-Adresse (Internet Protocol Address)

32-Bit- Adresse, die die Position eines bestimmten Computers im Internet angibt. Sie wird durch vier Zahlen im Wertebereich von 0 bis 255 angegeben, die durch je einen Punkt getrennt sind. Die neue Version des Internetprotokolls IPv6 sieht eine 128-Bit-Adresse vor, die in acht Bloecken zu je vier Hexadezimalzeichen dargestellt wird

Domain Name System

Hierarchisches System aus Servern im Internet, die mithilfe von Datenbanken die Domaenennamen in die zugehoerigen IP-Adressen, mit denen Benutzer im Internet Computer erreichen koennen, uebersetzen und umgekehrt

Domaenenname

Der alphanumerische, fuer die menschliche Benutzung bestimmte Name, der einen Computer im Internet eindeutig identifiziert

IPv6

Internet Protocol Version 6 stellt die technisch verbesserte naechste Version des Internetprotokolls dar. Es wird ma¤geblich von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelt und soll insbesondere das Problem des mittlerweile zu kleinen Adressraums der aktuellen Version des Internetprotokolls IP Version 4 (IPv4) ueberwinden

Internet-Knoten (Internet Exchange Point)

Verbindungspunkte des Internets, an denen sich verschie- dene Backbone-Netzwerke zusammenschlie¤en und an denen sich lokale Netzwerke an den Backbone anschlie¤en koennen

Internet-Service-Provider

Ein am Internet angeschlossenes Unternehmen, das Kunden die Verbindung zum Internet ueber Einwahlknoten, drahtlose Access Points oder Standleitungen ermoeglicht

Webserver

Computer mit Software, der Anfragen nach Webseiten ueber das HTTP-Protokoll entgegennimmt, die entsprechende Seite auf dem Dateisystem identifiziert, die Seite unter Umstaenden dynamisch generiert und an den anfordernden Client uebertraegt

Anwendungsserver

Computer mit Software in einer mehrschichtigen Systemarchitektur, der die Geschaeftslogik bereitstellt, fuer die Anbindung an das Backend-System zustaendig ist und auf die Praesentationsschicht zugreifen kann

Datenbankserver

Ein Computer mit Software, der ueber ein Datenbankmanagementsystem (DBMS) verfuegt und einen Datenbestand fuer einen externen Zugriff vorhaelt. Der Zugriff erfolgt mittels einer Abfragesprache ueber eine standardisierte Schnittstelle

World Wide Web (WWW)

Ein weltweites Netz von Dokumenten, die mit Hyperlinks miteinander verbunden sind. Als Protokoll wird das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) eingesetzt

File Transfer Protocol (FTP)

Protokoll fuer das Navigieren, Laden und Speichern in Dateisystemen entfernter Computer

Chatten

Interaktive textbasierte Echtzeitkommunikation, zumeist ueber oeffentliche Netzwerke

Instant Messaging

Primaer fuer die textbasierte Kommunikation vorgesehener Service, der es den Teilnehmern erlaubt, in Echtzeit Textmitteilungen auszutauschen. Die Teilnehmer werden darauf aufmerksam gemacht, wenn jemand aus der privaten Kontaktliste online geht, um eine Echtzeitkommunikation zu starten

VoIP (Voice over IP)

Technik, mit der Telefongespraeche unter Verwendung von IP (Internet Protocol) ueber Computernetzwerke durchgefuehrt werden koennen.

VPN (Virtual Private Network)

Eine sichere Verbindung zwischen zwei Punkten in einem oeffentlichen Netzwerk, um Unternehmensdaten zu uebertragen. Stellt eine kostenguenstige Alternative zu privaten WAN-Netzwerken dar

Internet2

Forschungsnetzwerk mit neuen Protokollen und hoeheren Uebertragungsgeschwindigkeiten, die eine Infrastruktur fuer Internetanwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf bereitstellen

HTML (Hypertext Markup Language)

Auszeichnungssprache fuer die Beschreibung von Webseiten und anderen Hypermedia-Dokumenten

Website

Die Gesamtheit aller von einem Unternehmen oder Teilnehmer im Internet unter einer Domaene bereitgestellten Seiten

URL

Die Adresse einer bestimmten Ressource im Internet, die das Schema und den Ort der Ressource angibt

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Ein zustandsloses Protokoll fuer die Uebertragung von Daten. Es wird vornehmlich fuer die Uebertragung von Seiten im Web verwendet

Suchmaschine

Ein Werkzeug, das Webseiten oder Informationen im Internet indiziert und es dem Benutzer ermoeglicht, diese durch die Eingabe von Suchwoertern zu finden.

Suchwortbezogene Werbung

Link von Suchmaschinen auf die Webseite eines Unternehmens, der abhaengig von den eingegebenen Suchbegriffen angezeigt wird und fuer dessen Einblendung von dem Unternehmen Geld bezahlt wird. Dient als Werbung fuer das Unternehmen

Anwendungssysteme auf operativer Ebene

Anwendungssysteme, die die grundlegenden Aktivitaeten und Transaktionen des Unternehmens ausfuehren und ueberwachen

Étudier