Marketing

Marketing Fragen für mündl. Abschlussprüfung MFL

Marketing Fragen für mündl. Abschlussprüfung MFL


M. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien und -instrumente für verschiedene Produktarten und Zielgruppen. Sie decken Themen wie Marktanalyse, Markenpolitik, Dienstleistungsmarketing, Exportstrategien und die Auswahl von Werbeagenturen ab. Besonders nützlich sind sie für Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in Marktforschung, Distributionsstrategien und den Einsatz von Influencern vertiefen möchten, um effektive Marketingkampagnen zu entwickeln und umzusetzen.
Karten
95
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
14.04.2017 / 10.06.2020

Lernkarten

Was ist eine Pull bzw. Push - Strategie?

Im traditionellen Sinne wird die Push- und Pull Strategie in der Vertriebspolitik genutzt. Darunter versteht man zum einen das „Hineindrücken“ von Produkten (engl. push = dt. drücken) in einen Markt. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass Händlern spezielle Rabatte für den Verkauf eines bestimmten Produktes geboten werden. Auf der anderen Seite werden Aktionen angestrebt, die auf der Seite der Endkunden dafür sorgen, dass diese ein bestimmtes Produkt nachfragen, also in einen Markt hineinziehen (engl. pull = dt. ziehen).

Mit welchen Verfahren / wie kann das Marketingbudget festgelegt werden?

bottom-up: Die einzelnen Budgets der Marketinginstrumente werden zu einem Marketingbudget verdichtet.top-down: Das Unternehmensbuget wird auf das Marketingbudget heruntergebrochen und dieses weiter auf die Budgets der einzelnen Marketinginstrumente.

Was ist eine USP bzw. UAP?

Unique Selling Proposition / ProduktvorteilBeispiel: Tesla, durch ihre einzigartige TechnikUnique Advertisement Proposition / WebevorteilBeispiel: Ariel, Werbesolgan "Nicht nur sauber, sondern rein"

Welches sind die wichtigsten Entscheide bei der Produktepolitik?

Produkteinnovation: Entwicklung und Einführung von neuen Produkten, Produktevariation / - modifikations: Veränderung und Verbesserung der Eigenschaften bestehender Produkte, Produkteelimination: Ausscheiden bestehender Produkte aus dem Sortiment

Welches sind die wichtigsten Marketingstrategien?

Wachstumstrategie, Wettbewerbstrategie, Marktbearbeitungsstrategie

Was zeichnet einen Markenartikel aus?

Der Markenartikel muss auf seiner Verpackung die Markenbezeichnung tragen oder ein kennzeichnendes Merkmal(z.B. Nike). Sie werden mit einem hohen Werbeaufwand den Verbrauchern nahe gebracht und gelangen dadurch ins Bewusstsein.

Welches sind die Elemente der Marke? (Gestaltungsmöglichkeiten)

Bildzeichen z.B. Krokodil von Lacoste, Zahlzeichen z.B. 501, Wortzeichen Omega, Akkustikzeichen z.B. Salt

Was ist eine Handelsmarke und was eine Eigenmarke/Unterschiede?

Eigenmarke: Produkt oder Produktpalette, die von einem die von einem Einzelhändler unter eigenem Namen angeboten wird z.B. Coop: Prix Garantie. Sie steht in Konkurrenz zu den Markenprodukten. Unterschied: wird exklusiv in einem Handelskanal vertrieben Handelsmarke: Eigenmarke des Handels, wird vom Herstellerunternehmen produziert, aber vom Handelsunternehmen mit einem individuellen Markenkonzept versehen. Unterschied: wird über verschiedene Verkaufskanäle abgesetzt

Aufgabe/Funktionen der Verpackung?

Informationsfunktion, Schutz- & Hygienefunktion, Lager-/Transportfunktion, Kommunikationsfunktion, Verwendungsfunktion, Umweltfunktion

Phasen des Produktelebenszyklus? Unterschiede zu Marktlebenszyklus?

Produktlebenszyklus: Entwicklung, Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang, Elimination Marktlebenszyklus: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration

Was ist ein Revival und was ist ein Relaunch?

Revival: Neulancierung durch neues Werbekonzept; Relaunch: Überarbeitung sämtlicher MarketingMix Instrumente

Wichtigste Zusatz- und Nebenleistungen im Investitionsgütermarketing?

Service- und Beratungsleistungen

Welche grundsätzlichen Preispolitiken/strategien kennen Sie?

Hochpreis-/Mittel-/Tiefpreisstrategie

Zählen Sie die wichtigsten Preisdifferenzierungsmöglichkeiten auf

örtlich, zeitlich, personell, produktbezogen

Welche Preisbildungsverfahren kennen Sie?

kostenorientiert, konkurrenzorientiert, marktorientiert

Was verstehen Sie unter dem Bruttopreissystem?

Hersteller legt den Endverbrauchspreis verbindlich fest und gewährt dem Zwischenhandel auf diesen einen Wiederverkaufsrabatt

Was ist eine Marktpenetrationsstrategie / Marktabschöpfungsstrategie ?

Marktabschöpfung: Erzielung hoher Gewinnmargen steht im Vordergrund. Rendite hat vor hohen Marktanteilen Vorrang. Marktpenetrationsstrategie: Die Penetrationsstrategie (lat. penetrare, eindringen) ist ein Teil der Preispolitik im Marketing. Sie bezeichnet eine preispolitische Strategie im Rahmen von Produktneueinführungen. Hierbei wird der Preis anfangs möglichst niedrig gehalten, um so schnell einen hohen Marktanteil zu erlangen.

Welche zwei Themenbereiche umfasst die Distribution

physische und strategische Distribution

Welches sind die wichtigsten Entscheide der strateg. Distribution?

Direkter oder indirekter Vertrieb; -Entscheid über die Distributions-differenzierung; -Wahl der Distributionsorgane; -Entscheid über das Vertriebssystem (zentral, dezentral); -Harmonie im gesamten Marketing-Mix

Was umfasst die physische Distribution?

Alle Massnahmen, Entscheide und Tätigkeiten die nötig sind um das Produkt rein physisch zum Konsumenten zu bringen.

Welche Distributionsstrategien - und formen kennen Sie

Intensiv: Es werden nahezu alle sich anbietenden Distributionsmöglichkeiten zur Verteilung des Produktes genutzt (man erhält es überall).Selektiv: Nur einzelne, dafür speziell ausgewählte Absatzmittler für den Produktevertieb. Hersteller wählt Händler aus, die dem Charakter des Produkts entsprechen. (z.B. höher preisige Schokolade)Exklusiv: Wenn nur 1 ausgesuchter Händler in einem bestimmten Gebiet Produkte führt. Hersteller und Händler arbeiten sehr eng zusammen. z.B. Markenartikel wie Uhren, Parfüms im Hochpreis-Bereich

Was bedeutet ein Distributionsgrad von 40 / 60 ?

40 = numerischer Distributionsgrad: gibt an wie gross die Marktabdeckung eines Produktes ist. 

60 = gewichteter Distributionsgrad: Umsatz des Produktes in den Läden in denen unser Produkt vertreten ist.

Wichtigste Instrumente des K-Mix?

Above the line: TV, Radio, KinoZeitung, Zeitschriften, Sonstigestationäre Aussenwerbung, mobile AussenwerbungBelow the line: VF, PR & PPR, persönlicher Verkauf, Messen, Ausstellungen, Sponsoring, Mobile Marketing, Online Marketing, Eventmarketing, Direktmarketing

Welches sind die wichtigsten Instrumente des Online Marketing?

Online Marketing, Suchmaschinen-Marketing., Social Media Marketing., Affiliale Marketing, E-Mail Marketing, Mobile Marketing, Content Marketing

Unterschied zw. Werbung und VF?

Werbung: Beeinflussung von verhaltensrelevanter Einstellung, BekanntmachungZielgruppen: Potentielle Kunden, Produkteverwender, Beeinflusser, eigene MA, Absatzmarkt/HandelVerkaufsförderungKurzfristige Anreize für Kauf oder Verkauf eines Produktes oder einer DL am POSZielgruppen: Kunden bestehend und potenzielle, wichtig ist die Segmentierung: Ext. Beeinflusser, eingene MA im Verkauf, Absatzmarkt/Handel

Was ist der Unterschied zw. PR und PPR?

PR:Öffentlichkeitsarbeit, Beziehung zur Öffentlichkeit z.B. Banken, Behörden etc. PPR: Öffentlichkeitsarbeit, Bereitsstellung von Informationen und Kommunikation, Zielgruppen: Journalisten

Was ist Aufgabe der MAFO?

MAFO hat die Aufgabe Wissens- und Informationslücken zu schliessen indem systematisch gezielt problemrelevante Infos beschafft und auf bereitet werden.

Was ist Zwekc der MAFO?

Die erhobenen Daten dienen Marketingverantwortlichen als Entscheidungsgrundlage, damit das Risiko von Fehlentscheidungen minimiert werden kann.

Welche zwei grossen MAFO Methoden gibt es?

Primärforschung und Sekundärforschung

Vorteile der Fieldresearch

Daten sind Problem bezogen. Daten sind aktuell & exklusiv, Studiendesign kann selbst bestimmt werden.

Vorteile der Deskresearch

Daten sind günstig oder können sogar gratis beschafft werden, Daten sind schnell / sofort verfügbar, zum Teil einzig verfügbare Datenquelle (BfS)

Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer MAFO?

Qualitative ist psychologische Motivforschung, soft facts, Warum-Fragen, Stichprobengrössen klein, keine repräsentative Aussagen, Fragebögen wenig standartisiert.Quantitativ ist Umfrageforschung, hard facts, Wieviel-Fragen, grosse Stichproben, repräsentative Aussagen, Fragebögen standartisiert

Welche Stichprobenverfahren kennen Sie?

Random- und Quotaverfahren (Random ist Zufallswahl und Quota bewusste Auswahl)

Was ist ein Panel?

Trackingforschung, Langzeitbefragungen, bei der bestimmte ZG in regelmässigen Zeitabständen mit gleicher Methode zu gleichen Themen befragt werden.

Beschreiben Sie die zwei wichtigsten Panels

HHP, Infos über Kaufverhalten, wer kauft was, wie viel, wann, wie oft, zu welchem Preis, etc. gekauft - Nielsen CompanyDHP, Infos über Warenbewegung imHandel, wo wird was, wie viel, wann, zu welchem Preis, etc. gekauft - Nielsen Company und GfK

Welche Marktkennziffern kennen Sie?

Marktkapazität, Marktvolumen, Marktanteil, R-Marktanteil, Marktpotezial, Sättigungsgrad

Erklären Sie Marktvolumen, Marktanteil, Marktpotential?

MV = Gesamtheit der zwischen allen Marktteilnehmern tatsächlich ausgetauschten Waren (Menge & Wert) - abgesetztes VolumenMA = Der prozentuale Anteil einer Unternehmung am MarktvolumenMP = Der in einer bestimmten Periode bei optimaler Wirksamkeit der Absatzanstrengungen aller Anbieter realisierbare Absatz/Umsatz

Erklären Sie Marktkapazität, Sättigungsgrad, relativer Marktanteil?

MK = Möglicher Umsatz/Umsatz während eines Jahres ohne Berücksichtigung der Kaufkraft (=zum Preis 0)SG = Das Verhältnis zwischen dem in einer bestimmten Periode gegebenen MV und dem entsprechenden MPRMA = Ist ein Quotient, welcher das Verhältnis eines Unternehmens zum Marktleader zum Ausdruck bringt. Wenn über 1 = Marktleader

Welche Unterschiede gibt es im Marketing zwischern Investitions/Konsum/Dienstleistungsgüter ?

B2B/B2C ; Kunden bekannt oder unbekannt: Instrumente werden unterschiedlich eingesetzt: Produktekennis unterscheidet sich: Inkubationszeit unterschiedlich

Welche Aspekte im DL gibt es zu berücksichtigen ?

Immaterielles Gut / Produktion und Konsumation fallen oft zusammen/ Eine Dienstleistung kann nicht auf Vorrat produziert werden / Nachweis der Leistung ist schwieriger zu definieren

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