Marketing
Marketing Fragen für mündl. Abschlussprüfung MFL
Marketing Fragen für mündl. Abschlussprüfung MFL
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Flashcards
Im traditionellen Sinne wird die Push- und Pull Strategie in der Vertriebspolitik genutzt. Darunter versteht man zum einen das „Hineindrücken“ von Produkten (engl. push = dt. drücken) in einen Markt. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass Händlern spezielle Rabatte für den Verkauf eines bestimmten Produktes geboten werden. Auf der anderen Seite werden Aktionen angestrebt, die auf der Seite der Endkunden dafür sorgen, dass diese ein bestimmtes Produkt nachfragen, also in einen Markt hineinziehen (engl. pull = dt. ziehen).
bottom-up: Die einzelnen Budgets der Marketinginstrumente werden zu einem Marketingbudget verdichtet.top-down: Das Unternehmensbuget wird auf das Marketingbudget heruntergebrochen und dieses weiter auf die Budgets der einzelnen Marketinginstrumente.
Unique Selling Proposition / ProduktvorteilBeispiel: Tesla, durch ihre einzigartige TechnikUnique Advertisement Proposition / WebevorteilBeispiel: Ariel, Werbesolgan "Nicht nur sauber, sondern rein"
Produkteinnovation: Entwicklung und Einführung von neuen Produkten, Produktevariation / - modifikations: Veränderung und Verbesserung der Eigenschaften bestehender Produkte, Produkteelimination: Ausscheiden bestehender Produkte aus dem Sortiment
Wachstumstrategie, Wettbewerbstrategie, Marktbearbeitungsstrategie
Der Markenartikel muss auf seiner Verpackung die Markenbezeichnung tragen oder ein kennzeichnendes Merkmal(z.B. Nike). Sie werden mit einem hohen Werbeaufwand den Verbrauchern nahe gebracht und gelangen dadurch ins Bewusstsein.
Bildzeichen z.B. Krokodil von Lacoste, Zahlzeichen z.B. 501, Wortzeichen Omega, Akkustikzeichen z.B. Salt
Eigenmarke: Produkt oder Produktpalette, die von einem die von einem Einzelhändler unter eigenem Namen angeboten wird z.B. Coop: Prix Garantie. Sie steht in Konkurrenz zu den Markenprodukten. Unterschied: wird exklusiv in einem Handelskanal vertrieben Handelsmarke: Eigenmarke des Handels, wird vom Herstellerunternehmen produziert, aber vom Handelsunternehmen mit einem individuellen Markenkonzept versehen. Unterschied: wird über verschiedene Verkaufskanäle abgesetzt
Informationsfunktion, Schutz- & Hygienefunktion, Lager-/Transportfunktion, Kommunikationsfunktion, Verwendungsfunktion, Umweltfunktion
Produktlebenszyklus: Entwicklung, Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang, Elimination Marktlebenszyklus: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration
Revival: Neulancierung durch neues Werbekonzept; Relaunch: Überarbeitung sämtlicher MarketingMix Instrumente
Service- und Beratungsleistungen
Hochpreis-/Mittel-/Tiefpreisstrategie
örtlich, zeitlich, personell, produktbezogen
kostenorientiert, konkurrenzorientiert, marktorientiert
Hersteller legt den Endverbrauchspreis verbindlich fest und gewährt dem Zwischenhandel auf diesen einen Wiederverkaufsrabatt
Marktabschöpfung: Erzielung hoher Gewinnmargen steht im Vordergrund. Rendite hat vor hohen Marktanteilen Vorrang. Marktpenetrationsstrategie: Die Penetrationsstrategie (lat. penetrare, eindringen) ist ein Teil der Preispolitik im Marketing. Sie bezeichnet eine preispolitische Strategie im Rahmen von Produktneueinführungen. Hierbei wird der Preis anfangs möglichst niedrig gehalten, um so schnell einen hohen Marktanteil zu erlangen.
physische und strategische Distribution
Direkter oder indirekter Vertrieb; -Entscheid über die Distributions-differenzierung; -Wahl der Distributionsorgane; -Entscheid über das Vertriebssystem (zentral, dezentral); -Harmonie im gesamten Marketing-Mix
Alle Massnahmen, Entscheide und Tätigkeiten die nötig sind um das Produkt rein physisch zum Konsumenten zu bringen.
Intensiv: Es werden nahezu alle sich anbietenden Distributionsmöglichkeiten zur Verteilung des Produktes genutzt (man erhält es überall).Selektiv: Nur einzelne, dafür speziell ausgewählte Absatzmittler für den Produktevertieb. Hersteller wählt Händler aus, die dem Charakter des Produkts entsprechen. (z.B. höher preisige Schokolade)Exklusiv: Wenn nur 1 ausgesuchter Händler in einem bestimmten Gebiet Produkte führt. Hersteller und Händler arbeiten sehr eng zusammen. z.B. Markenartikel wie Uhren, Parfüms im Hochpreis-Bereich
Was bedeutet ein Distributionsgrad von 40 / 60 ?
40 = numerischer Distributionsgrad: gibt an wie gross die Marktabdeckung eines Produktes ist.
60 = gewichteter Distributionsgrad: Umsatz des Produktes in den Läden in denen unser Produkt vertreten ist.
Above the line: TV, Radio, KinoZeitung, Zeitschriften, Sonstigestationäre Aussenwerbung, mobile AussenwerbungBelow the line: VF, PR & PPR, persönlicher Verkauf, Messen, Ausstellungen, Sponsoring, Mobile Marketing, Online Marketing, Eventmarketing, Direktmarketing
Online Marketing, Suchmaschinen-Marketing., Social Media Marketing., Affiliale Marketing, E-Mail Marketing, Mobile Marketing, Content Marketing
Werbung: Beeinflussung von verhaltensrelevanter Einstellung, BekanntmachungZielgruppen: Potentielle Kunden, Produkteverwender, Beeinflusser, eigene MA, Absatzmarkt/HandelVerkaufsförderungKurzfristige Anreize für Kauf oder Verkauf eines Produktes oder einer DL am POSZielgruppen: Kunden bestehend und potenzielle, wichtig ist die Segmentierung: Ext. Beeinflusser, eingene MA im Verkauf, Absatzmarkt/Handel
PR:Öffentlichkeitsarbeit, Beziehung zur Öffentlichkeit z.B. Banken, Behörden etc. PPR: Öffentlichkeitsarbeit, Bereitsstellung von Informationen und Kommunikation, Zielgruppen: Journalisten
MAFO hat die Aufgabe Wissens- und Informationslücken zu schliessen indem systematisch gezielt problemrelevante Infos beschafft und auf bereitet werden.
Die erhobenen Daten dienen Marketingverantwortlichen als Entscheidungsgrundlage, damit das Risiko von Fehlentscheidungen minimiert werden kann.
Primärforschung und Sekundärforschung
Daten sind Problem bezogen. Daten sind aktuell & exklusiv, Studiendesign kann selbst bestimmt werden.
Daten sind günstig oder können sogar gratis beschafft werden, Daten sind schnell / sofort verfügbar, zum Teil einzig verfügbare Datenquelle (BfS)
Qualitative ist psychologische Motivforschung, soft facts, Warum-Fragen, Stichprobengrössen klein, keine repräsentative Aussagen, Fragebögen wenig standartisiert.Quantitativ ist Umfrageforschung, hard facts, Wieviel-Fragen, grosse Stichproben, repräsentative Aussagen, Fragebögen standartisiert
Random- und Quotaverfahren (Random ist Zufallswahl und Quota bewusste Auswahl)
Trackingforschung, Langzeitbefragungen, bei der bestimmte ZG in regelmässigen Zeitabständen mit gleicher Methode zu gleichen Themen befragt werden.
HHP, Infos über Kaufverhalten, wer kauft was, wie viel, wann, wie oft, zu welchem Preis, etc. gekauft - Nielsen CompanyDHP, Infos über Warenbewegung imHandel, wo wird was, wie viel, wann, zu welchem Preis, etc. gekauft - Nielsen Company und GfK
Marktkapazität, Marktvolumen, Marktanteil, R-Marktanteil, Marktpotezial, Sättigungsgrad
MV = Gesamtheit der zwischen allen Marktteilnehmern tatsächlich ausgetauschten Waren (Menge & Wert) - abgesetztes VolumenMA = Der prozentuale Anteil einer Unternehmung am MarktvolumenMP = Der in einer bestimmten Periode bei optimaler Wirksamkeit der Absatzanstrengungen aller Anbieter realisierbare Absatz/Umsatz
MK = Möglicher Umsatz/Umsatz während eines Jahres ohne Berücksichtigung der Kaufkraft (=zum Preis 0)SG = Das Verhältnis zwischen dem in einer bestimmten Periode gegebenen MV und dem entsprechenden MPRMA = Ist ein Quotient, welcher das Verhältnis eines Unternehmens zum Marktleader zum Ausdruck bringt. Wenn über 1 = Marktleader
B2B/B2C ; Kunden bekannt oder unbekannt: Instrumente werden unterschiedlich eingesetzt: Produktekennis unterscheidet sich: Inkubationszeit unterschiedlich
Immaterielles Gut / Produktion und Konsumation fallen oft zusammen/ Eine Dienstleistung kann nicht auf Vorrat produziert werden / Nachweis der Leistung ist schwieriger zu definieren