Geophysik Dynamische Erde 1 ETHZ
Wichtiges zu Geophxsik in der Vorlesung Dynamische Erde an der ETH
Wichtiges zu Geophxsik in der Vorlesung Dynamische Erde an der ETH
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Flashcards
Quellen des ozeanischen Wärmeflusses vom Erdinnern.
1. Wärmeproduktion durch Radioaktivität
2. Mantelwärmefluss
3. Abkühlung der Lithosphäre und das Gefrieren der Asthenosphäre zu Lithosphäre
Folgen der Abkühlung der ozeanischen LIthospährenplatten
-Der Wärmefluss durch die ozeanische Kruste nimmt mit
zunehmendem Alter ab.
-Die Lithosphärenmächtigkeit nimmt mit zunehmendem Alter zu.
-Die ozeanische Tiefe nimmt mit zunehmendem Alter zu.
Woher kommt die Energie der Geothermie?
Sonnenenergie dringt nicht wirklich weit in Boden ein. Wärme in der Tiefe kommt aus dem Erdinnern
Untiefe Geothermie
Speichern von Energie im Boden
Tiefe Geothermie
Bisher noch nicht erfolgreich. 2 Typen. Basel und St. Gallen.
Tiefenverteilung der Erdbeben in den letzten 50 Jahren:
Flachbeben (0 km bis 70 km)
Mitteltiefe Erdbeben (70 km bis 300 km)
Tiefbeben (300 km bis 700 km)
85% -> an allen seismischen Zonen
12% -> an Subduktionszonen
3% -> an Subduktionszonen
Primär Effekte von Erdbeben
Verschiebungen an einem Bruch.
Aufschiebungen und Abschiebungen schräg oder nahezu parallel zur Vertikalen sowie dextrale oder sinistrale horizontale Verschiebungen sind möglich
Sekundär Effekte von Erdbeben
-Brände
-Erdrutsche
-Tsunami
Masstäbe zur Bestimmung der Grösse der Erdbeben
Intensität -> Modifizierte Mercalli Skala
Energie -> Magnituden Skala
Modifizierte Mercalli Skala
12-stufige Skala, welche das Ausmass der Sekundäreffekte des Erdbebens beschreibt.
Magnituden Skala
Beschreibt das Mass der Stärke des Erdbebens
Bis jetzt ist auch kein Erdbeben mit Magnitude 10 oder grösser registriert worden.
Sowohl nach oben als auch nach unten offen
Logarithmische Skala
Wie sind die Erdbeben global verteilt?
zirkum- pazifischen Zone (75- 80%) (-> ring of fire)
der Mittelmeer- transasiatischen Zone (15- 20%)
MOR und Schwellen (3-7%).
Etwa 1% sind Beben innerhalb von Platten.
Wärmefluss
Der Wärmefluss gibt die pro Zeiteinheit durch eine Flächeneinheit (der Erdoberfläche) geflossene Wärme an.
Gravimeter
Instrument zur Bestimmung der Schwerebeschleunigung
Wärme
kinetische Energie von Atomen und Molekülen
Temperatur
willkürlich skaliertes Mass für diese Art von Energie
Berechnung des Nichtdipolfeldes
Totalfeld – Dipolfeld – Aussenfeld = Nichtdipolfeld
Langsame Änderung des Erdmagnetfelds
(Fachwort)
Säkularvariationen
Verteilung des Erdmagnetfelds
1% Aussenfeld
99% Innenfeld
- ≈94% des Innenfeldes kann einem Dipolfeld zugeschrieben werden
- Die restlichen ≈5% des Innenfelds entstehen aus entsteht aus elektrischen Strömen nahe der Kern-Mantel-Grenze
Innert wie vielen Jahren wechselt das Dipolfeld seine Richtung und wie oft?
Innert 4000-5000 Jahren, 1-5 mal pro Millionen Jahre
Sonnenwind
Strom elektrisch geladener Teilchen ("Plasma" von Protonen und Elektronen) aus der Sonne
Wie wird das Dipolfeld in der Erde erzeugt?
Das Dipolfeld wird im flüssigen Erdkern erzeugt. Das Material des Erdkerns besteht hauptsächlich aus flüssigem Eisen, mit einem geringen Anteil Nickel (und vielleicht auch Schwefel), und ist ein guter elektrischer Leiter.
Materiebewegungen im Kern (Rotation, Konvektion) führen nach dem Dynamo-Prinzip zur Entstehung des ‘selbst- erregenden Dipolfeldes’, welches an der Erdoberfläche etwa 94% des
gesamten Feldes entspricht.
Häufigste ferromagnetsche Mineralien
Magnetit, Titan-oxidmineralien und Hämatit
Remanente Magnetisierungsarten (zurückgebliebene Magnetisierung)
Magnetit, Titan-oxidmineralien und Hämatit
-DRM (Detritische Remanente Magnetisierung)
-CRM (Chemische Remanente Magnetisierung)
-TRM (Thermische Remanente Magnetisierung)
-pDRM (post-Depositions-Remanente Magnetisierung)
DRM
Detritische Remanente Magnetisierung
Grösstenteils aus der Erosion von Gesteinen auf den Kontinenten, und enthalten daher auch magnetisierte ferromagnetische Körner. Während der Ablagerung von Sedimenten werden die ferromagnetischen parallel zum herrschenden Erdmagnetfeld ausgerichtet. Nach der Verfestigung des Sediments bleibt die remanente Magnetisierung permanenterhalten.
CRM
Chemische Remanente Magnetisierung
Diagenese und Verwitterung können ferromagnetische Mineralien umwandeln. Z.B. Magnetit zu Hämatit oxidieren. Die Richtung ist parallel zur bei der Umwandlung herrschenden Feldrichtung.
TRM
Thermische Remanente Magnetisierung
Lava kühlt ab, Auskristallisierung ab ~1000°C, paramagnetisch. Bei unterschreiten des Curie-Punktes (578– 675°C) entstehen die starken magnetischen Eigenschaften der ferromagnetischen Mineralien. Dann richten sich die einzelnen ferromagnetischen Körner nach dem Erdmagnetfeld. Bei einer weiteren Abkühlung wird die erworbene TRM "eingefroren".
-sehr hohe Stabilität
Paläomagnetismus
Befasst sich mit der Geschichte des Erdmagnetfeldes in der geologischen Vergangenheit. Die Evidenz dafür stammt aus der remanenten Magnetisierung von Gesteinen, welche magnetische Mineralien enthalten. Die Hauptmerkmale des Paläomagnetismus sind scheinbare Polwanderung und Polaritätsumkehrungen.
Scheinbare Polwanderung
Aus der gemessenen Magnetisierung wird die scheinbare geomagnetische Pollage VGP berechnet. Diese stimmt mit der ehemaligen Erdrotationsachse überein. Alle gleichaltrigen VGP für einen bestimmten Kontinent liegen nahe bei einander. Verbinden aller (zeitlich gestreuten) Pollagen eines Kontinentes liefert scheinbare Polwanderungskurve. Durch Überlagerung dieser Kurven von verschiedenen Kontinenten lassen sich die Plattenbewegungen rekonstruieren.