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F. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Industrialisierung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, insbesondere im 19. Jahrhundert. Sie beleuchten Themen wie die Rolle von Arbeitern und Unternehmern, die Entstehung von Gewerkschaften und die sozialen Reformen der Zeit. Die Karteikarten sind ideal für Mittelschüler, die sich mit der Geschichte der Industrialisierung und den damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen vertraut machen möchten.
Karten
35
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Scherzfragen
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
20.03.2017 / 09.05.2023

Lernkarten

Konsumgenossenschaften
 

In England wurden sogenannte Konsumgenossenschaften gegründet die Lebensmittel in grösseren Mengen und so billiger einkauften und verteilten diese in den Genossenschaften. Der Jahresgewinn wurde unter den Mitgliedern aufgeteilt. Diese Idee breitete sich bald in ganz Europa aus.

Arbeitervereine
 

Arbeitervereine bestanden aus Handwerks- und Gesellenverbänden vermittelten sozialistische Denkweisen an ihre Mitglieder. So wurde das Klassenbewusstsein vermittelt und das kapitalistische System bekämpft.

Arbeiterparteien
 

Die Arbeitervereine wurden zu Arbeiterparteien  und kämpften um politischen Einfluss. Sie waren sozialdemokratisch und wollten, dass der Staat durch Gesetze die Lage der Arbeiter verbessert.

Marxismus
 

Besonders radikal war der Kommunistenbund (1847 gegründet in London), der die Produktionsmittel wie Boden, Kapital, Fabriken und Verkehrsmittel verstaatlichen und die Klassenunterschiede aufheben und eine sozialistische Gesellschaftsordnung wollten. Sie stützten sich auf die Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels (kommunistisches Manifest).

Kommunistisches Manifest
 

Das kommunistische Manifest war wie eine Anleitung zur Erschaffung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung. Der erste Schritt war die Abschaffung des Klassenstaates und die Errichtung der Diktatur des Proletariats (Arbeiter). Die Proletarier Europas sollten sich vereinigen und gemeinsam dies erreichen.

Soziale Reformen der Unternehmer
 

Wegen dem Druck der Arbeiter und der eigenen Einsicht verbesserten viele Unternehmer die Arbeitsbedingungen und schufen Arbeitersiedlungen und Kantinen und Betreiebskrankenhäuser.

Sozialgesetzgebung
 

Man verbot in der Schweiz die Kinderarbeit, verbesserte Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten und schuf Krankenversicherungen. Die revidierte Bundesverfassung (1874) erlaubte dem Bund Vorschriften über die Fabrikarbeit zu erlassen. 1877 trat das Fabrikgesetz in Kraft. Erst 1977 wurde die obligatorische  Arbeitslosenversicherung eingeführt.

Neuerungen in der Landwirtschaft
 

Die neue Technik vereinfachte die bäuerliche Arbeit (Anbaumethoden, künstliche Düngung usw.)
und verbesserte die Produktionsrate. So konnte mit weniger benötigten Menschen eine höhere Anzahl Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden.
 

Technischer Fortschritt
 

Von der Dampfmaschine zum ersten Dampfschiff über die Lokomotive, den Benzinmotor und dem ersten Motorflug bis zur Erfindung von Telefon, Telegramm und Fernseher wurde die Technik immer verbessert und erleichterte unsere Arbeit immer mehr. So auch das elektrische Licht und Plastik und Nylon, welche den Haushalt aufwerteten.

Ludwig XIV
 

Sein Ziel war die Stützung der Staatsmacht. Der Staat wird zum Grossunternehmer und eröffnet Manufakturen, die Produktionsrate soll möglichst hoch sein, Zollschranken werden eingeführt um vom Ausland unabhängig zu sein und unerwünschte Zufuhren werden gestoppt. Die Bauern sind nun nicht mehr Leibeigen und es gibt die Gewerbefreiheit aber keine Manufaktursfreiheit mehr.

Adam Smith
 

Sein Ziel war die Hebung des Wohlstandes. Jeder sollte das mache, was er am besten kann. Der Staat mischt sich nicht ein. Es soll ein freier Wettbewerb in der ganzen Wirtschaft und keine Zölle geben.

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