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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 20.03.2017 / 31.08.2017
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Absolutismus

Der Merkantilismus war ein durch staatliche Eingriffe und Förderung geprägtes Wirtschaftssystem. Vorallem Verkehr, Handel und Gewerbe. Durch die Wirtschaft wollten die absoluten Monarchien ihre äussere Souveränitat ausbauen und festigen. Der steigende Finanzbedarf des Absolutismus ( Unterhaltung stehender Heere, wachsende staatliche Bürokratie) sollte durch Geldüberschüsse der Handelsbilanz gedeckt werden.

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Manufakturen

Ist die charakterisieret Produktionsform des Merkantilismus.
Manufakturen stellen eine Frühform des Industriellen Betriebs dar.
Produktion bereits nach Arbeitsteilung und in serieller Produktherstellung jedoch noch von Hand.
Aus ihnen entwickelten sich der Industriebetrieb mit dem Einsatz von Maschienen.
Manufaktur => Handarbeit

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Wirtschaftsliberalismus

Die privaten kapitalistischen Unternehmer sollten von staatlichen Reglimentierungen unabhängig sein. Der Staat sollte im Wesentlichen lediglich das Eigentum der Bürger sichern (nach Adam Smith). Smith nahm an das sich aus der freien Konkurrenz der Privatinteressen zwangsläufig der allgemeine Volkswohlsatnd heben würde. Dies entsprach somit den Interessen der aufsteigenden bürgerlichen Klasse der Kaufleute und der Unternehmer.

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Heimindustrie

War ein Zusatzverdienst zur bäuerlichen Tätigkeit (auch in der Eidgenossenschaft => Uhren, Schmuck, Baumwoll-/ und Seidenstoffe, Sticken etc.)

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Verlagssystem

So funktionierte zum Beispiel die Heimindustrie. Städtische Unternehmer (Verlagsherren) kauften Rohstoffe ein, liesen diese durch Heimarbeiter auf der Landschaft verarbeiten und verkauften dan die Fertigwaren. Viele Frauen und Kinder betrieben Heimarbeit in Form von Spinnen und Weben. Denn Transport erledigten die Fergger oder Träger.

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Steigender Konsumbedarf

Aufgrund steigender Bevölkerungzahl in Folge besserer Hygiene und Ernährung (Rückgang von Seuchen) und die Erschliessung neuer Märkte durch Kolonien erhöte sich die Nachfrage an Konsumgüttern. Die bisherigen Produktionsmethoden genügten nicht um den europäischen Bedarf zu decken. Man brauchte leistungfähigere Maschienen und schnellere Verkehrs-/ und Transportmittel.

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Dampfmaschiene

James Watt verbesserte und patentierte die Dmpfmaschiene. Diese wurden anfangs in den Bergwerken Englands zum Betrieb von Pumpen eingesetzt. Die Kraft des Dampfes war stärker als die vom Mensch oder Tier und im Gegensatz zur Wasserkraft auch nicht mehr Standortgebunden (nicht zwingend am Wasser).

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Mechanisierung der Textilindustrie

Spinn-/ und Webmaschienen leisteten bald das hundertfache eines Arbeiters, wodurch der Konkurenzkampf anstieg und die billige Massenproduktion Anfangs des 19. Jhd. zum Zusammenbruch der Heimarbeit führte. In den kohlenreichen Gegenden Englands, Frankreichs und  Deutschlands entstand die Fabrikindustrie.

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Fabrikarbeit

Die Produktion war nun zentralisiert.
Die Arbeiter unterstanden der Kontrolle des Unternehmers.
Wohn-/Arbeitsort wurden getrennt. Rund um Fabriken entstanden Industriestädte (Manchester, Dortmund).  

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Maschienenindustrie

Aus der Textilindustrie entwickelte sich die Textilindustrie. Neben der Herstellung von Textilien begannen einige Firmen mit dem Maschienenbau für den Eigenbedarf, später für Dritte. Einige Firmen stellten sich ganz um in den Maschienenbau. 

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Neue Energiequellen

Im 19. Jhd. begann man neue Kräfte anstelle von Dampf zu nutzen. Durch Dampf-/ Wasserkraft erzeugte man Elektrizität.
Im 20. Jhd. nutzte man auch die Atomkraft. Als Ersatz der zur Neige gehenden Brenstoffe (Kohle, Erdöl, Uran) sucht man heute erneuerbare und umweltfreundliche Energiequellen ( Sonnenenergie oder Erdwärme).

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Kapitalismus

Die neue Produktionsweise erfordete Kapital für Maschinen, Rohstoffe und Löhne. Früher brauchte man jeden Gewinn aus dem Verkauf für die Sicherung der eigenen Existenz. Um konkurenzfähig zu bleiben musste der Unternehmer seinen Betrieb ausbauen. Er investierte Teil seines Gewinns ins Unternehmen. Er erweiterte die Fabrikanlagen oder kaufte andere dazu und erwarb neue Maschinen. so wurde das Geld zu Kapital. Dies wurde immer stärker spührbar. Die besten Vorasusetzungen hatten Grossunternehmen.

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Klassengegensätze

Unternehmer

Anfangs stammten die Unternehmer meist aus bürgerlichen Familien, welche sich empor arbeiteten. Sie schlossen sich gegenüber der unterern Schichten ab um ihre Vorzugstellung zu behaubten und diese den Kindern zu vererben.
Man sorgte für standesgemässes Heiraten und sorge dafür dass die <<besseren>> Familien unter sich blieben.

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Klassengegensätze

Proletarier

Dienstboten, Taglöhner und Arbeiter galten als einfaches Volk => Proletarier
Bürgertum (Bourgeoisie) und Proletariat waren durch eine Klassenschranke getrennt und sind es nach sozialistischer Auffassung heute noch.

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Konkurrenz

Die Konkurrenz war hart. Um konkurezfähig zu bleiben suchte man ständig nach neuen Produktionsmethoden um in immer grösserer Menge qualitativ und preislich konkurrenzfähige Ware herzustellen.

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Not der Fabrikarbeiter

Die Fabrikarbeiter hatten nichts, nur ihre Arbeitskraft, die sie dem Unternehmern verkaufen mussten um zu überleben.
 

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Gesundheitliche Schäden
 

In den engen, dunklen, lauten, ungelüfteten Fabriksälen herrschten grausame Arbeitsbedingungen.
Auch die Unfallgefahr war wegen den Transmissionsriemen an der Decke sehr hoch.

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Lange Arbeitszeit, kleiner Lohn
 

Wegen dem Konkurrenzkampf wollten die Unternehmer möglichst immer produzieren, daher mussten die Arbeiter täglich 16 Stunden schuften.
Da der Preis der Produkte möglichst billig sein musste, konnten auch keine hohen Löhne geben.

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Frauen- und Kinderarbeit
 

Weil der Mann zu wenig verdiente, musste er auch Frau und Kinder in die Fabrik schicken um genug zum überleben zu erhalten. Meistens wurde nur ein Teil des Lohnes in bar und der Rest in Lebensmitteln ausgezahlt.
Diese Zahlung in Naturalien (Lebensmitteln) war sehr verbreitet in England und hiess Trucksystem.

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Hunger und Wohnungsnot

Viele Arbeiterfamilien hausten in engen, ungesunden Räumen. Sie hatten keine Zeit und Geld um sich fortzubilden. Daher probierten viele Arbeiter sich den Frust von der Seele zu trinken.

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Massenarmut
 

Arbeitslosigkeit durch Entlassung führte zu Massenarmut und steigerte den Hass der Proletarier gegen die Kapitalisten immer mehr.

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Selbsthilfe der Arbeiter

Da niemand den Arbeitern half schritten sie zur Selbsthilfe und protestierten gegen das Bürgertum.

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Aufstände
 

Während einer Protestation wurden auch Webereien in Brand gesteckt. Die Regierung Griff mit ein und verteilte harte Strafen. Die Regierungstrupps schreckten auch vor Waffengewalt nicht zurück.

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Gewerkschaften
 

Männer und Frauen gleicher Berufsart schlossen sich zu Gewerkschaften zusammen und verhandelten so als Gruppe mit den Unternehmern um Lohnerhöhungen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Zur Not griffen sie auch zu Streik.

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Konsumgenossenschaften
 

In England wurden sogenannte Konsumgenossenschaften gegründet die Lebensmittel in grösseren Mengen und so billiger einkauften und verteilten diese in den Genossenschaften. Der Jahresgewinn wurde unter den Mitgliedern aufgeteilt. Diese Idee breitete sich bald in ganz Europa aus.

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Arbeitervereine
 

Arbeitervereine bestanden aus Handwerks- und Gesellenverbänden vermittelten sozialistische Denkweisen an ihre Mitglieder. So wurde das Klassenbewusstsein vermittelt und das kapitalistische System bekämpft.

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Arbeiterparteien
 

Die Arbeitervereine wurden zu Arbeiterparteien  und kämpften um politischen Einfluss. Sie waren sozialdemokratisch und wollten, dass der Staat durch Gesetze die Lage der Arbeiter verbessert.

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Marxismus
 

Besonders radikal war der Kommunistenbund (1847 gegründet in London), der die Produktionsmittel wie Boden, Kapital, Fabriken und Verkehrsmittel verstaatlichen und die Klassenunterschiede aufheben und eine sozialistische Gesellschaftsordnung wollten. Sie stützten sich auf die Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels (kommunistisches Manifest).

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Kommunistisches Manifest
 

Das kommunistische Manifest war wie eine Anleitung zur Erschaffung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung. Der erste Schritt war die Abschaffung des Klassenstaates und die Errichtung der Diktatur des Proletariats (Arbeiter). Die Proletarier Europas sollten sich vereinigen und gemeinsam dies erreichen.

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Soziale Reformen der Unternehmer
 

Wegen dem Druck der Arbeiter und der eigenen Einsicht verbesserten viele Unternehmer die Arbeitsbedingungen und schufen Arbeitersiedlungen und Kantinen und Betreiebskrankenhäuser.