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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 19.03.2017 / 24.05.2021
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Erkläre: Balkankrise

Als Balkankrise bezeichnet man die von der Balkanhalbinsel ausgehende Krise zwischen den europäischen Großmächten in den Jahren 1875–1878, die mit den Unabhängigkeitsbestrebungen der Balkanvölker vom Osmanischen Reich eng in Verbindung stand. Führte zum Russisch-Osmanischen Krieg

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Wichtigste Akteure des Imperialismus:

GB: grösste und älteste imperiale Macht. Schwerpunkte in Afrika und Indien

FR: Hauptschwerpunkte in Afrika und Indochina

DR: verspätete Nation, wollen Rückstand bei der Kolonialisierung aufholen, also ihren "Platz an der Sonne" erhalten

RU: Binnenkolonisation. wollen vor allem einen Zugang zum Mittelmeer erhalten, da sonstige Häfen im Winter eingefroren

Japan: Interessengebiet im Asiatischen Raum

USA: Mit Dollarimperialismus vor allem in Zentralamerika und in der Karibik aktiv (Stichwort Protektorate)

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Erkläre den Begriff "Heimatfront"

Heimatfront bezeichnet die Einbeziehung der Zivilbevölkerung in Kriegshandlungen, auch wenn die eigentliche Front ausserhalb der Lebensräume der Bevölkerung liegt. Diese Einbeziehung kann zum Beispiel durch Arbeit der Zivilbevölkerung in der Rüstungsindustrie oder militärischen Logistik geschehen. Da im 1. Weltkrieg die Männer an der Front waren, lag es an den Frauen zu Hause die Arbeiten derselben zu übernehmen. Das war auch nötig, da die Frauen alleine für die Versorgung der Familien zuständig waren und so gezwungen waren zu arbeiten.

Zu Hause litten grosse Teile der Bevölkerung an der Unterversorgung mit Lebensmitteln, das führte sogar zu Hungertoten.

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Was ist die Julikrise?

Die Julikrise war die Zuspitzung der Konfliktlage zwischen den fünf europäischen Grossmächten sowie Serbien, die auf die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 folgte und die zum Ersten Weltkrieg führte

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Wichtige Ursachen für den Ausbruch des 1. WK

Imperialistische Machtinteressen

Wettrüsten

feindliche Bündnisssysteme

agressive Nationalbewegungen

allgemeine Kriegsbereitschaft (man erwartete einen baldigen Krieg)

Auslöser war das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand

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Materialschlacht

Man versuchte den Sieg zu erreichen, indem man den Gegner ausblutete und zermürbte. Das war die Strategie des Stellungskrieges. Man wollte dadurch die Aufgabe des Gegners erreichen. Die Industrie ermöglichte eine grosse Produktion von Kriegsgütern, ausserdem wurden nun millionen von Soldaten eingesetzt. Somit war der Verschleiss auf beiden Seiten gewaltig.

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Was war der Schlieffenplan?

Die Idee war zunächst Frankreich durch einen blitzartigen Krieg im Westen auszuschalten, um dann die gesamte militärische Kraft gegen Russland zu richten, dass nach damaliger deutscher Einschätzung ca. 3 Wochen für die Mobilmachung benötigte. So sollte ein Zweifrontenkrieg verhindert werden. Der schnelle Schlag zur Einkesselung von Paris sollte über das neutrale Belgien ausgeführt werden. Der Kriegseintritt von GB wegen der Verletzung der belgischen Neutralität wurde in Kauf genommen.

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was geschah beim: Wunder an der Marne?

Es gelang den Truppen von FR und GB die Truppen des DR vor Paris aufzuhalten und zurück zu schlagen. Dies Mündete nun in den Stellungskrieg