Arzneimittelkunde ZP, Teil 1

Lernkarten Arzneimittelkunde Zwischenprüfung, Teil 1

Lernkarten Arzneimittelkunde Zwischenprüfung, Teil 1


M. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen der Arzneimittelkunde für die Berufslehre. Sie decken Begriffe, Wirkstoffe, Medikamente und deren Wirkungen sowie verschiedene Arzneiformen wie orale, parenterale und dermatologische Präparate ab. Zudem werden Themen wie Abgabe, Dosierung, Interaktionen und spezifische Arzneimittelformen wie Inhalanda und Ophtamologika behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für angehende Pharmazeutisch-technische Assistenten, die sich auf die Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Arzneimittelkunde erlangen möchten.
Karten
49
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
15.03.2017 / 06.10.2020

Lernkarten

Beschreibe die Arzneimittelform Rectalia.

  • Suppositorien (Zäpfchen)
  • einzeldosierte, halbfeste Form
  • rektal eingeführt, schmilzt bei Körpertemperatur und setzt Wirkstoff frei
  • Lokal (Hämorrhoidenleiden) oder systemisch (Fiebersenkend) wirkend
  • kein First-pass-Effekt

Beschreibe die Arzneiform Vaginal.

  • vaginale Suppositorien (Ovula)
  • meist lokale Behandlung
  • schmelzen bei Körpertemperatur und setzen Wirkstoff frei
  • diverse weitere vaginale Arzneiformen: Vaginaltabletten, Vaginalkapseln, Vaginaltampons, Vaginalschäume, ect.

Nenne und benenne die Abgabekategorien von Medikamenten in der Schweiz.

A+
Betäubungsmittel - unterstehen dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG), rezeptpflichtig, Verordnung nur auf nummeriertem 3-fach durchschlägigem Rezept.

A
Rezeptpflichtig - Einmalige Abgabe auf ärtzliches Verschreibung

B
Rezeptpflichtig - Abgabe auf ärtzliche Verschreibung

C
Rezeptfrei - Abgabe nach Fachberatung durch Medizinalpersonen

D
Rezeptfrei - Abgabe nach Fachberatung

E
Rezeptfrei - Abgabe ohne Fachberatung

Erkläre das Betäubungsmittelgesetz und dessen Sinn.

Liste wird fortlaufend aktualisiert / Verkehr der Betäubungsmittel wird streng überwacht / Verstösse bestraft mit bis zu 3 Jahren Gefängnis oder Geldbusse.

Sinn:

  • Vorbeugen von unbefugtem Konsum von Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen
  • Personen vor den negativen Folgen suchtbedingter Störungen schützen
  • kriminelle Handlungen bekämpfen, die in engem Zusammenhang mit Betäubungsmitteln stehen

Erkläre den Begriff "Selbstdispensation".

Ärzte dürfen Medikamente direkt an den Patienten verkaufen.

Erkläre den Begriff "LOA".

Leistungsorientierte Abrechnung.

Tarifstruktur zur Ausfürhung von Rezepten gemäss Tarifvertrag zwischen Schweiz. Apothekerverband und santésuisse.

Erkläre kurz den Begriff "Medikamentencheck"

  • Rezeptüberprüfung und Beratung des Pat.
  • Verrechnung pro Rezeptzeile

Erkläre kurz den Begriff "Bezugscheck".

  • Eröffnung und Führung des Pat.-Dossiers / Medikamentenhistory / ect.
  • Verrechnung einmal pro Patient, pro Tag und pro Leistungserbringer

Nenne die Abkürzungen für folgende Medikamentengaben:

  • intravenös
  • subkutan
  • oral
  • intramuskulär

Intravenös: i. v.

subkutan: s. c.

oral: p. o. (per os)

intramuskulär: i. m.

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