Pathologie
Schlussprüfung
Schlussprüfung
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Cartes-fiches
Kolonkarzinom
Symptome
- neu auftretende Verstopfung / Durchfall
- dunkles Blut im Stuhl
- Ileus (Darmverschluss)
- Darmperforation
- Lebermetastasen
Transiente ischämische Attacke, TIA-Syndrom
Symptome (wie bei zerevaskulärer Insult):
- Gesichtsnervenlähmung (Fazialislähmung)
- Halbseitenlähmung (Hemiplegie)
- Sprechstörung (Aphasie)
Symptome verschwinden meist nach einigen Minuten
Desensibilisierung
- Impfung, bei welcher das Allergen in kleiner Konzentrationen geimpft wird, sodass der Organismus wieder normale Antikörper produziert
Kolonkarzinom
Befund
- positiver Hämoccult (Blut im Stuhl, von Auge nicht sichtbar)
- Diagnose durch Koloskopie und Biopsie
Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)
- plötzlicher Ausfall eines Hirnteils
- bleibende Gesichts- und Halbseitenlähmung
Therapie
- Antihistaminika bekämpfen Symptome, indem sie die Histaminrezeptoren blockieren
- spasmolytische und sedierende Wirkung
Kolonkarzinom
Differentialdiagnose
- Divertikulitis
Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)
Ursachen:
- 80% durch Gefässverschluss
- 20% durch Hirnblutung
- meistens: Folge einer Thrombose in Kombination mit einer Arteriosklerose
- seltener: Embolie aus der linken Herzhälfte
- Diabetes
- Gefässmissbildung
- Hypertonie
Glukokortikoide
- hemmen ebenfalls überschiessende, allergische reaktionen
- lokale Sprays für die Atemwege, Cremes oder Salben kutan oder systemisch oral oder intravenös
Kolonkarzinom
Komplikationen
- Ileus
- Perforation
- Blutung
- Metastasierung in Lymphknoten / Blut in Leber
Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)
Symptome (wie bei TIA-Syndrom):
- Gesichtsnervenlähmung (Fazialislähmung)
- Halbseitenlähmung (Hemiplegie)
- Sprechstörung (Aphasie)
Phenylketonurie
- genetische Störung
- Aminosäure Phenylalanin wird toxisch, weil der Abbauweg nicht vollumfänglich funktioniert
Kolonkarzinom
Therapie / Prognose
- operative Entfernung
- künstlicher Darmausgang
- nach 5 Jahren ist die Überlebensrate 80% (falls in Symptomfreien Stadium behandelt)
Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)
Therapie
- durch Thrombolyse spätestens 3 Stunden nach Beginn der Symptome kann ein ischämischer Hirninfarkt in einzelnen Fällen reduziert / verhindert werden
Appendizitis
- lymphatisches Gewebe des Appendix wird meist von Erregern des Darms entzündet
Phenylketonurie
Symptome
- kommt bei unbehandelten Kindern zu einer Beeinträchtigung der Hirnentwicklung schon im ersten Lebensmonat mit meist schweren geistigen Defekten und epileptischen Anfällen
Phenylketonurie
Prävention
- frühzeitige Erkennung und Behandlung
- Aufnahme von Phenylalanin über die Nahrung muss sehr streng kontrolliert und limitiert werden
- Reduktion der Eiweissaufnahme
Appendizitis
Symptome / Befunde
- mittlerer Schmerz in Nabelgegend, später rechter Unterbauch
- mässiges Fieber
- starker Druck und Entlastungsschmerz im rechten Unterbauch
- Leukozytose
Multiinfarktsyndrom
- chronisch fortschreitende Hirnarteriosklerose mit Gangstörungen, Schwindel, Sprachstörungen, Schluckstörungen, vaskuläre Demenz
- höheres Alter
Appendizitis
Differentialdiagnose bei Frauen
- Eileiterschwangerschaft / Eileiterentzündung
Fruktoseintoleranz
- Fructose ist ein Baustein der Saccharose (Haushaltszucker), kommt aber auch in vielen Früchten oder in reiner Form als Süssstoff her
- kann von den Darmzellen nicht aufgenommen werden (es zieht Wasser an, was zu Durchfällen und Krämpfen führt)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
- Arteriosklerose der Bein- und Beckenarterien (wegen Durchblutungsstörungen im Bein)
Appendizitis
Komplikationen
- Blinddarmperforation
Lakroseintoleranz
- wird fälschlicherweise oftmals mit der Milchallergie verwechselt
- Laktose kann nicht mehr abgebaut werden
- Symptome ähnlich wie bei Fruktoseintoleranz
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Ursachen;
Arteriosklerose
Appendizitis
Therapie
Appendektomie sollte innerhalb 24 – 48 h erfolgen
Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)
- Betroffene vertragen Gluten (Eiweiss) nicht
- beim Verzehr von Gluten entsteht eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut mit oft ausgedehnter Zerstörung der Darmepithelzellen (dadurch können Nährstoffe nur schlecht aufgenommen werden und verbleiben unverdaut im Darm)
- Komplikationen: Tumore im Verdauungstrakt
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Risikofaktor:
- Rauchen
Hämorrhoiden
- Krampfadern der Anus- und Mastdarmvenen
- Obstipation begünstigt Bildung
Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)
Symptome
- Gewichtsverlust
- Mangelerscheinungen
- Durchfall
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Symptone:
- Fehlen des Fusspulses
- Gangrän (Gewebsnerkrose)
- krampfartige Wadenschmerzen beim Gehen, später auch bei Ruhe
Hämorrhoiden
Symptome
- äussere Hämorrhoiden mit Schmerzen, ev. leichte Blutungen
- innere Hämorrhoiden nur bei Rektalspiegelung sichtbar
Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)
Therapie
- striktes Vermeiden der Getreidesorten mit hohem Glutengehalt: Weizen, Gerste, Roggen – Hafer ist nicht verboten, aber in speziellen Fällen auch problematisch
- erlaubt ist: Hirse, Mais, Reis, Quinoa, Sojabohnen, Kochbanane, Kartoffeln...
Aortenaneurysma und Arotenriss
- die normalerweise hochelastische Aorta wird durch arteriosklerotische Ablagerungen steif
- der Druck des ausgeworfenen Blutes vom Herzen führt zu Ausbuchtung der Aorta
sehr grosse Gefahr einer Aortenruptur, was zu schnellem Tod durch Verbluten führt
Aortenaneurysma und Arotenriss
chirurgische Massnahme:
- Einsatz einer künstlichen Aorta (falls die Zeit noch reicht)
Hämorrhoiden
Komplikationen
- Hämorrhoidal-Venenthrombose / heller Bluterguss (kann zu Analekzem mit Juckreiz führen)
Gicht
- angeborene Stoffwechselneigung (im Körper lagert sich zuviel Harnsäure ab)
- Harnsäure lagert sich in verschiedenen Körpergeweben ab, insbesondere in Gelenken, wo entzündliche und schmerzhafte Prozesse stattfinden
Kreislaufschock
Kreislaufversagen, bei der die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Organe nicht mehr gewährleistet wird:
- Bewusstlosigkeit
- Organversagen
- Tod
Gicht
Therapie
- Antiphlogistika
- Glukokortikoiden
- bei symptomfreien Intervallen versuch man die Harnsäurebildung zu hemmen und deren Ausscheidung in den Nieren zu erhöhe
Hämorrhoiden
Therapie
- verbesserte Analhygiene
- Obstipation vermeiden
- konservative Behandlung: Salben, Zäpfchen
- operativ