Pathologie

Schlussprüfung

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M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene pathologische Zustände und deren Behandlung, insbesondere im Bereich der Psychiatrie und Neurologie. Sie decken Themen wie psychische Störungen, neurologische Erkrankungen, und körperliche Symptome ab, darunter Depressionen, Schizophrenie, Multiple Sklerose, und Infektionskrankheiten. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Diagnosen, Therapien und präventive Maßnahmen vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
05.03.2017 / 05.03.2017

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Antidiuretisches Hormon, ADH

  • Hormon aus den Hypophysenhinterlappen
  • veranlasst die Niere, weniger Wasser auszuscheiden (es wird dann ausgeschüttet, wenn der Körper zu wenig Wasser aufnimmt)
  • Diabetes insipidus: es wird zu wenig ADH produziert oder es liegt eine Störung bei den ADH-Rezeptoren in den Nieren vor (verliert der Patient zu viel Flüssigkeit)

Magenkarzinom

Symptome

  • Völlegefühl
  • keine Lust auf eiweisshaltige Nahrung
  • Magenschmerzen (unabhängig von Nahrungsaufnahme)
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit

Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

Auswirkungen:

  • Angina pectoris
  • Aortenaneurysma
  • Hirnschlag
  • koronare Herzkrankheit
  • Myokardinfarkt
  • periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • vaskuläre Demenz

Antidiuretisches Hormon, ADH

Therapie

  • Substitution mit dem Hormon
  • erhöhte Flüssigkeitszufuhr

Magenkarzinom

Befunde

  • Blutungsanämie
  • positiver Hämoccult (Blut im Stuhl, von Auge nicht sichtbar)
  • Tumornachweis mittels Gastroskopie und Biopsie

Koronare Herzkrankheit (KHK, Koronarsklerose) und Angina pectoris

  • es liegen bereits arteriosklerotische Verengungen vor
  • kann zu Mangeldurchblutungen des Myokards führen, meist bei Anstrengung oder Blutdruckerhöhung (wenn Herz Treibstoff braucht)

Insulin

  • fördert die Aufnahme von Glukose in der Leber und Muskeln und die Bildung von Glykogen (Blutzuckerspiegel wird gesenkt)
  • die Bildung von Eiweissen und Fetten aus Glukose wird gefördert

Magenkarzinom

Verlauf

  • Metastasierung in der Leber, Lebervergrösserung und Leberversagen mit Gelbsucht
  • Überlebungsrate: 5 Jahre nach Diagnose

Glukagon

  • wirkt antagonistisch, indem es den Glykogenabbau fördert und die Freisetzung von Glukose in den Blutkreislauf bewirkt (Blutzuckerspiegel wird erhöht)

Angina pectoris

Symptome:

  • stechende Schmerzen in der Brust, ausstrahlend im linken Arm gegen den Hals

Durchfall (Symptom, keine Krankheit)

ärztliche Beurteilung

  • Fieber über 38.5 Grad
  • Bauchkrämpfe
  • blutige Durchfälle (länger andauernder Durchfall führt zu Wasserverlust und Mineralstoffverlust, gefährlich ist Verlust von Kaliumionen, was zu Herzrasen und Herzrhythmusstörungen führ und für Patienten mit KHK lebensgefährlich sein kann=

Angina pectoris

Auslösung:

  • körperliche Anstrengung
  • Stress

Diabetes

Eintrittszeit

  • Diabetes I: nur in Jugend / Kindheit
  • Diabetes II: mittlerer Lebensabschnitt

Durchfall (Symptom, keine Krankheit)

Ursachen

  • Infektionskrankheit: Viren, Colibakterien, Lamblien, Amöben, Salmonellen
  • toxisch: toxinproduzierende Bakterien vermehren sich in verdorbenen Lebensmitteln, Toxine können Durchfall verursachen (Lebensmittelvergiftung)
  • Reaktionen auf Reizstoffe in Nahrung (scharfes Essen...)
  • nervös (Ängste, Panikattaken, Phobien...)
  • Nahrungsmittelallergie
  • Arzneimittel
  • organische Schäden / Krankheiten

Angina pectoris

Therapie:

  • Ballondilatation
  • Gewichtskontrolle
  • koronarer Bypass
  • medikamentöse Blutdrucksenkung
  • Nitratspray
  • Nitrat-Zerbeikapseln
  • Rauchstopp
  • Stents

Diabetes

Risikogruppen und –verhalten

  • Diabetes I: unbekannt (ev. genetische Risiken)
  • Diabetes II: Zucker, leicht verdaubare Kohlenhydrate, Übergewicht, familiäre Veranlagung, Bewegungsmangel, grosses Geburtsgewicht

Verstopfung

Ursachen

  • Ballaststoffmangel
  • verlängerte Passagezeit durch Dickdarm
  • mechanisches Hindernis im Dickdarm
  • durch Eisenverabreichung / Behandlung mit Neuroleptika oder Opiaten
  • Stress

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

  • Thoraxschmerz durch Minderdurchblutung des Myokards, welcher durch Thrombose in einem Herzkranzgefäss verursacht wurde (mögliche Folge: Herzinfarkt)

Diabetes

Ursache, Verlauf

  • Diabetes I: Autoimmunerkrankung / Zerstörung der Insulinproduzierenden Zellen – kein Insulin mehr
  • Diabetes II: Frühphase: Rezeptoren für Insulin reagieren immer schlechter, als Folge produziert der Pankreas immer mehr Insulin (Insulinresistenz) / Spätphase: der Pankreas produziert kein Insulin mehr, Situation wie bei Diabetes I

Verstopfung

Therapie

  • faserreiche Kost mit Ballaststoffen
  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln
  • genügend Bewegung
  • Beruhigungsübungen

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

Ursachen (wie bei Arteriosklerose):

  • Alter
  • Bewegungsmangel
  • erhöhte Bluttfettwerte
  • hohes LDL und niedriges HDL
  • Hypertonie
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Zuckerkrankheit

Diabetes

Komplikationen

  • Arteriosklerose (PAVK, Nekrose - an Beinen und Füssen, KHK, Angina Pectoris, Infarkt, Gehirnarteriosklerose - Konzentrations- und Lernschwierigkeiten)
  • chronische Niereninsuffizienz
  • Netzhautschäden, Blindheit
  • Neuropathien (Gefühlsstörungen)

Colon irritabile

  • krampfartige Bewegungsstörungen des Dickdarms

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

Symptome:

  • Angst
  • kalter Schweiss
  • Schwäche
  • starke Thoraxschmerzen
  • Übelkeit

Diabetes

Prävention / Therapie

  • Diabetes I: keine Prävention / Insulinzufuhr
  • Diabetes II:  Reduktion Zucker und leicht verdauliche Kohlenhydrate, Bewegung / FP: Ernährungsumstellung, Bewegung, SP: Insulinzufuhr

Colon irritabile

Ursachen

  • gilt als psychosomatische Erkrankung (5% der Erwachsenen sind betroffen)

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

Komplikationen

  • ACS kann zu Myokardinfarkt führen

Diabetes

  • Reduktion Zucker
  • Reduktion leicht verdaubare Kohlenhydrate
  • Kalorienkontrolle
  • Verhältnismässig mehr Eiweisse und pflanzliche Fette
  • Ballaststoffreiche Ernährung

Colon irritabile

Symptome

  • wiederkehrende leichte bis krampfartige Bauchkrämpfe
  • Verstopfung, Durchfall
  • Verwechslung möglich mit Magenschmerzen, Blinddarmentzündung, Eileiterschmerzen, Blähungen

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

Folge Myokardinfarkt:

  • schwere Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern)
  • schwere Herzinsuffizienz

beides kann zu Kreislaufstillstand und zum Tod führen!

Mit EKG und Blutserumuntersuchung kann ein Myokardinfarkt nachgewiesen werden.

Allergien

  • zunehmende Anzahl von Allergiefällen
  • Immunoglobuline E – IgE (Antikörpertyp)
  • sie setzen sich nach erfolgter Immunreaktion auf die Oberflächen von Mastzellen – wenn erneut das gleiche Allergen / Antigen in den Körper gelangt und daran bindet, lösen sie in der Mastzelle eine biochemische Reaktion aus; diese leeren gleich Histamin (entzündungsförderndes Gewebshormon) aus

Kolonkarzinom

  • bösartiger Tumor der Dickdarmschleimhaut
  • zu 80% ausgehend vom Dickdarmpolypen (Schleimhautwucherungen)
  • einer der häufigsten malignen Tumore

Histamin

  • fördert die Erweiterung kleiner Blutgefässe, sodass die Haut gerötet ist und erhöht auch die Durchlässigkeit, sodass Flüssigkeit ins Gewebe tritt: es können sich Ödeme bilden (erfolgt dieser Effekt in grossem Masse, verlässt soviel Flüssigkeit den Blutkreislauf, dass der Blutdruck dramatisch sinkt: anaphylaktischer Schock)
  • fördert die Sekretion von Drüsen (Tränenfluss, Nasenlaufen), Niessreiz, Bildung von Quaddeln auf der Hautoberfläche mit Juckreiz bis Nesselfieber)
  • Kontraktion der Bronchial-, Darm- oder  Uterusmuskulatur

Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt

Therapie:

  • Lagerung des Patienten in halbsitzender Position
  • Sauerstoffgabe durch eine Nasensonde
  • beruhigende Betreuung

Kolonkarzinom

Ursachen

  • genetische Prädisposition ist möglich (mit DNA-Analyse feststellbar)

Hirnarteriosklerose (Zerebrovaskuläre Insuffizienz)

  • Gehirnarteriosklerose kann schleichend voranschreiten oder auch plötzliche schwere Erkrankungen hervorrufen

Kolonkarzinom

Risikofaktoren

  • viel tierisches Fett, Weissmehl, Zucker, Proteine und wenig Zellulosefasern in Nahrung begünstigen Darmbakterien, die Gallensäure und Cholesterin in Kanzerogene umzuwandeln
  • falsch zubereitete Nahrung enthält auch kanzerogene Substanzen: Acrylamid (bei zu deunkel gebackenen / gebratenen Kartoffeln) oder Benzpyren (verbrannt / schwarz gebraten)

Prophylax

  • Vermeidung der allergieauslösenden Allergene

Desensibilisierung

  • Impfung, bei welcher das Allergen in kleiner Konzentrationen geimpft wird, sodass der Organismus wieder normale Antikörper produziert

Kolonkarzinom

Symptome

  • neu auftretende Verstopfung / Durchfall
  • dunkles Blut im Stuhl
  • Ileus (Darmverschluss)
  • Darmperforation
  • Lebermetastasen

Étudier