Pathologie
Schlussprüfung
Schlussprüfung
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Flashcards
Antidiuretisches Hormon, ADH
- Hormon aus den Hypophysenhinterlappen
- veranlasst die Niere, weniger Wasser auszuscheiden (es wird dann ausgeschüttet, wenn der Körper zu wenig Wasser aufnimmt)
- Diabetes insipidus: es wird zu wenig ADH produziert oder es liegt eine Störung bei den ADH-Rezeptoren in den Nieren vor (verliert der Patient zu viel Flüssigkeit)
Magenkarzinom
Symptome
- Völlegefühl
- keine Lust auf eiweisshaltige Nahrung
- Magenschmerzen (unabhängig von Nahrungsaufnahme)
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
Auswirkungen:
- Angina pectoris
- Aortenaneurysma
- Hirnschlag
- koronare Herzkrankheit
- Myokardinfarkt
- periphere arterielle Verschlusskrankheit
- vaskuläre Demenz
Antidiuretisches Hormon, ADH
Therapie
- Substitution mit dem Hormon
- erhöhte Flüssigkeitszufuhr
Magenkarzinom
Befunde
- Blutungsanämie
- positiver Hämoccult (Blut im Stuhl, von Auge nicht sichtbar)
- Tumornachweis mittels Gastroskopie und Biopsie
Koronare Herzkrankheit (KHK, Koronarsklerose) und Angina pectoris
- es liegen bereits arteriosklerotische Verengungen vor
- kann zu Mangeldurchblutungen des Myokards führen, meist bei Anstrengung oder Blutdruckerhöhung (wenn Herz Treibstoff braucht)
Insulin
- fördert die Aufnahme von Glukose in der Leber und Muskeln und die Bildung von Glykogen (Blutzuckerspiegel wird gesenkt)
- die Bildung von Eiweissen und Fetten aus Glukose wird gefördert
Magenkarzinom
Verlauf
- Metastasierung in der Leber, Lebervergrösserung und Leberversagen mit Gelbsucht
- Überlebungsrate: 5 Jahre nach Diagnose
Glukagon
- wirkt antagonistisch, indem es den Glykogenabbau fördert und die Freisetzung von Glukose in den Blutkreislauf bewirkt (Blutzuckerspiegel wird erhöht)
Angina pectoris
Symptome:
- stechende Schmerzen in der Brust, ausstrahlend im linken Arm gegen den Hals
Durchfall (Symptom, keine Krankheit)
ärztliche Beurteilung
- Fieber über 38.5 Grad
- Bauchkrämpfe
- blutige Durchfälle (länger andauernder Durchfall führt zu Wasserverlust und Mineralstoffverlust, gefährlich ist Verlust von Kaliumionen, was zu Herzrasen und Herzrhythmusstörungen führ und für Patienten mit KHK lebensgefährlich sein kann=
Angina pectoris
Auslösung:
- körperliche Anstrengung
- Stress
Diabetes
Eintrittszeit
- Diabetes I: nur in Jugend / Kindheit
- Diabetes II: mittlerer Lebensabschnitt
Durchfall (Symptom, keine Krankheit)
Ursachen
- Infektionskrankheit: Viren, Colibakterien, Lamblien, Amöben, Salmonellen
- toxisch: toxinproduzierende Bakterien vermehren sich in verdorbenen Lebensmitteln, Toxine können Durchfall verursachen (Lebensmittelvergiftung)
- Reaktionen auf Reizstoffe in Nahrung (scharfes Essen...)
- nervös (Ängste, Panikattaken, Phobien...)
- Nahrungsmittelallergie
- Arzneimittel
- organische Schäden / Krankheiten
Angina pectoris
Therapie:
- Ballondilatation
- Gewichtskontrolle
- koronarer Bypass
- medikamentöse Blutdrucksenkung
- Nitratspray
- Nitrat-Zerbeikapseln
- Rauchstopp
- Stents
Diabetes
Risikogruppen und –verhalten
- Diabetes I: unbekannt (ev. genetische Risiken)
- Diabetes II: Zucker, leicht verdaubare Kohlenhydrate, Übergewicht, familiäre Veranlagung, Bewegungsmangel, grosses Geburtsgewicht
Verstopfung
Ursachen
- Ballaststoffmangel
- verlängerte Passagezeit durch Dickdarm
- mechanisches Hindernis im Dickdarm
- durch Eisenverabreichung / Behandlung mit Neuroleptika oder Opiaten
- Stress
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
- Thoraxschmerz durch Minderdurchblutung des Myokards, welcher durch Thrombose in einem Herzkranzgefäss verursacht wurde (mögliche Folge: Herzinfarkt)
Diabetes
Ursache, Verlauf
- Diabetes I: Autoimmunerkrankung / Zerstörung der Insulinproduzierenden Zellen – kein Insulin mehr
- Diabetes II: Frühphase: Rezeptoren für Insulin reagieren immer schlechter, als Folge produziert der Pankreas immer mehr Insulin (Insulinresistenz) / Spätphase: der Pankreas produziert kein Insulin mehr, Situation wie bei Diabetes I
Verstopfung
Therapie
- faserreiche Kost mit Ballaststoffen
- ätherische Öle
- Bitterstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln
- genügend Bewegung
- Beruhigungsübungen
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
Ursachen (wie bei Arteriosklerose):
- Alter
- Bewegungsmangel
- erhöhte Bluttfettwerte
- hohes LDL und niedriges HDL
- Hypertonie
- Rauchen
- Übergewicht
- Zuckerkrankheit
Diabetes
Komplikationen
- Arteriosklerose (PAVK, Nekrose - an Beinen und Füssen, KHK, Angina Pectoris, Infarkt, Gehirnarteriosklerose - Konzentrations- und Lernschwierigkeiten)
- chronische Niereninsuffizienz
- Netzhautschäden, Blindheit
- Neuropathien (Gefühlsstörungen)
Colon irritabile
- krampfartige Bewegungsstörungen des Dickdarms
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
Symptome:
- Angst
- kalter Schweiss
- Schwäche
- starke Thoraxschmerzen
- Übelkeit
Diabetes
Prävention / Therapie
- Diabetes I: keine Prävention / Insulinzufuhr
- Diabetes II: Reduktion Zucker und leicht verdauliche Kohlenhydrate, Bewegung / FP: Ernährungsumstellung, Bewegung, SP: Insulinzufuhr
Colon irritabile
Ursachen
- gilt als psychosomatische Erkrankung (5% der Erwachsenen sind betroffen)
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
Komplikationen
- ACS kann zu Myokardinfarkt führen
Diabetes
- Reduktion Zucker
- Reduktion leicht verdaubare Kohlenhydrate
- Kalorienkontrolle
- Verhältnismässig mehr Eiweisse und pflanzliche Fette
- Ballaststoffreiche Ernährung
Colon irritabile
Symptome
- wiederkehrende leichte bis krampfartige Bauchkrämpfe
- Verstopfung, Durchfall
- Verwechslung möglich mit Magenschmerzen, Blinddarmentzündung, Eileiterschmerzen, Blähungen
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
Folge Myokardinfarkt:
- schwere Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern)
- schwere Herzinsuffizienz
beides kann zu Kreislaufstillstand und zum Tod führen!
Mit EKG und Blutserumuntersuchung kann ein Myokardinfarkt nachgewiesen werden.
Allergien
- zunehmende Anzahl von Allergiefällen
- Immunoglobuline E – IgE (Antikörpertyp)
- sie setzen sich nach erfolgter Immunreaktion auf die Oberflächen von Mastzellen – wenn erneut das gleiche Allergen / Antigen in den Körper gelangt und daran bindet, lösen sie in der Mastzelle eine biochemische Reaktion aus; diese leeren gleich Histamin (entzündungsförderndes Gewebshormon) aus
Kolonkarzinom
- bösartiger Tumor der Dickdarmschleimhaut
- zu 80% ausgehend vom Dickdarmpolypen (Schleimhautwucherungen)
- einer der häufigsten malignen Tumore
Histamin
- fördert die Erweiterung kleiner Blutgefässe, sodass die Haut gerötet ist und erhöht auch die Durchlässigkeit, sodass Flüssigkeit ins Gewebe tritt: es können sich Ödeme bilden (erfolgt dieser Effekt in grossem Masse, verlässt soviel Flüssigkeit den Blutkreislauf, dass der Blutdruck dramatisch sinkt: anaphylaktischer Schock)
- fördert die Sekretion von Drüsen (Tränenfluss, Nasenlaufen), Niessreiz, Bildung von Quaddeln auf der Hautoberfläche mit Juckreiz bis Nesselfieber)
- Kontraktion der Bronchial-, Darm- oder Uterusmuskulatur
Akutes Koronarsyndrom (ACS) und Myokardinfarkt
Therapie:
- Lagerung des Patienten in halbsitzender Position
- Sauerstoffgabe durch eine Nasensonde
- beruhigende Betreuung
Kolonkarzinom
Ursachen
- genetische Prädisposition ist möglich (mit DNA-Analyse feststellbar)
Hirnarteriosklerose (Zerebrovaskuläre Insuffizienz)
- Gehirnarteriosklerose kann schleichend voranschreiten oder auch plötzliche schwere Erkrankungen hervorrufen
Kolonkarzinom
Risikofaktoren
- viel tierisches Fett, Weissmehl, Zucker, Proteine und wenig Zellulosefasern in Nahrung begünstigen Darmbakterien, die Gallensäure und Cholesterin in Kanzerogene umzuwandeln
- falsch zubereitete Nahrung enthält auch kanzerogene Substanzen: Acrylamid (bei zu deunkel gebackenen / gebratenen Kartoffeln) oder Benzpyren (verbrannt / schwarz gebraten)
Prophylax
- Vermeidung der allergieauslösenden Allergene
Desensibilisierung
- Impfung, bei welcher das Allergen in kleiner Konzentrationen geimpft wird, sodass der Organismus wieder normale Antikörper produziert
Kolonkarzinom
Symptome
- neu auftretende Verstopfung / Durchfall
- dunkles Blut im Stuhl
- Ileus (Darmverschluss)
- Darmperforation
- Lebermetastasen