Pathologie

Schlussprüfung

Schlussprüfung


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene pathologische Zustände und deren Behandlung, insbesondere im Bereich der Psychiatrie und Neurologie. Sie decken Themen wie psychische Störungen, neurologische Erkrankungen, und körperliche Symptome ab, darunter Depressionen, Schizophrenie, Multiple Sklerose, und Infektionskrankheiten. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Diagnosen, Therapien und präventive Maßnahmen vertiefen möchten.
Flashcards
366
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
05.03.2017 / 05.03.2017

Flashcards

Affektive Psychosen (Manisch-Depressiv, Bipolare Störung)

Symptome

  • Depression: Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen (Antriebsarmut)
  • Manie: Grössenwahn (Hyperaktivität, Ideenflucht, Redefluss, Überschätzung...)

Bronchienkarzinom

Therapie:

  • Chemotherapie
  • Operation (falls keine Metatasen)
  • Radiotherapie

Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Therapie

  • je nach Situation radikale Prostataektomie
  • Strahlentherapie
  • Behandlung mit Hormonanaloge zur Senkung des Testosteronspiegels

Affektive Psychosen (Manisch-Depressiv, Bipolare Störung)

Behandlung

akute Manien

  • Neurolepika
  • Lithium
  • Antiepileptika
  • soziotherapeutische Massnahmen

Depressionen

  • Antidepressiva, zusätzlich eine Psychotherapie
  • soziotherapeutische Massnahmen

Pneumothorax

  • Lunge kollabiert, weil Luft in den Pleuraspalt eindringt

Kryptorchismus (versteckter Hoden)

  • bei Knaben wandern die Hoden im Gegensatz zu den weiblichen Eierstöcken vorgeburtlich durch den Leistenkanal in den Hodensack
  • bei Krpytorchismus hat die Hodensenkung nicht / unvollständig stattgefunden
  • wird im Kindes- oder Knabenalter entweder mit Hormongaben oder operativ der Hoden in die richtige Lage gebracht

Depression

Depressiv

  • psychische Niedergeschlagenheit

Pneumothorax

Ursachen:

  • überblähte Alveolen an Lungenoberfläche platzen, Luft strömt aus Atemwege in Pleuraspalt
  • Verletzung der Brustwand von aussen, durch das Loch kann Luft von aussen in den Pleuraspalt eindringen
  • spontan (anatomische Ursachen)

Myom (Uterusmyom)

  • gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur
  • ca. 20% aller 30 – 50-jährigen Frauen entwickeln Uterusmyome (oft Rückbildung in Menopause, da Myom Östrogenabhängig ist)
  • Grösse / Anzahl: einzelnes bis kindskopfgrosses Myom, aber auch zahlreiche kleinere Knoten

Depression

irreführende Begriffe

  • Begriff „Burn-out“ wird in der Psychiatrie nicht verwendet
  • nur eine Umschreibung für eine Depression

Pneumothorax

Symptome:

  • Atemnot
  • Schmerzen an betroffener Brustseite

Myom (Uterusmyom)

Symptome

  • ca. 20% der Fälle beschwerdefrei
  • in 40 – 50% der Fälle Blutungsstörungen
  • Völlegefühl
  • Druck auf Blase
  • Kreuzschmerzen

Depression

Symptome

  • Stimmungseinengung
  • Antriebshemmung mit oder ohne Unruhe
  • Denkhemmung
  • Schlafstörungen
  • übertriebene Sorgen um die Zukunft
  • überbetonte Beunruhigung durch Bagatellstörungen
  • Hoffnungslosigkeit
  • Minderwertigkeit
  • Hilflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Konzentrations- und Entscheidungsunfähigkeit
  • Reizbarkeit
  • Ängstlichkeit
  • sexuelles / freundschaftliches Interesse ist vermindert
  • körperliche Symptome (Vitalstörungen wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gewichtszunahme und –abnahme)
  • akute Suizidalität

Pneumothorax

Therapie:

  • absaugen der Luft aus Pleuraraum, was zu Wiederausdehnung der Lunge führt

Myom (Uterusmyom)

Therapie

  • falls ohne Symptome ist keine Behandlung möglich
  • ansonsten Myomentfernung oder Uterusentfernung (Hysterektomie)
  • Hormontherapie mit Gestragen

Depression

Ursachen

  • Biographie
  • familiäre Dispositionen

Dysplasie und Zervixkarzinom

Ursachen

  • Frauen in schlechteren sozialen Verhältnissen mit frühen sexuellen Beziehungen und vielen Kindern (statistisch häufigeres Auftreten)
  • Rauchen
  • Chlymydieninfektion
  • Papillomaviren

Depression

Behandlungen

  • Psychotherapie

Dysplasie und Zervixkarzinom

Symptome

Zervixkarzinom zeigt sich erst im Spätstadium:

  • blutiger Ausfluss
  • Zwischenblutungen
  • Unterbauchschmerzen

Persönlichkeits-, Interaktionsstörungen (Borderline, Narzissmus, Asperger) 

  • Störungen, die auf bestimmte Merkmale der Persönlichkeitsstruktur zurückgehen und von einer Unflexibilität im Verhalten gekennzeichnet sind
  • persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt

Dysplasie und Zervixkarzinom

Prävention

  • Impfung gegen Papillomaviren (HPV) vor dem ersten Intimkontakt

Borderline-Störung

Behandlung

  • sehr unterschiedlich
  • am wichtigsten: psychotherapeutische Behandlung
  • pharmakologisch: Antidepressiva

Dysplasie und Zervixkarzinom

Therapie

  • je nach Stadium: Konisation bis Hysterektomie

Borderline-Störung

mindestens 5 der Kriterien müssen erfüllt sein

  1. starkes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden (keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen)
  2. ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch den Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist
  3. Identitätsstörung (ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung)
  4. Impulsivität in mindestens 2 potentiell selbstschädigenden Bereichen (Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, zuviel / zuwenig essen – keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen)
  5. wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen / -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten
  6. affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung (hochgradige episodische Dysphorie, Reizbarkeit, Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden (selten mehr als einige Tage) andauern
  7. chronische Gefühle von Leere
  8. unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren (häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen)
  9. vorübergehende, durch Belastung ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome (veränderte Selbst- und Fremdwahrnehmung)

Korpuskarzinom (Karzinom im Uteruskörper)

  • ca. 1/3 der weiblichen Genitalkarzinome
  • am häufigsten im Alter von 60 – 80 Jahren
  • Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut

Zwangsstörungen

  • Zwangshandlungen sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden müssen
  • die meisten Betroffenen wissen, dass ihr Verhalten übertrieben / unvernünftig ist (versuchen anfangs, Widerstand zu leisten, geben jedoch auf, wenn sie die Angst überfällt)
  • abgesehen von der Spannungsreduktion empfinden die Betroffenen keine Freude am Ausführen der Handlung

Korpuskarzinom (Karzinom im Uteruskörper)

Risikofaktoren

  • Übergewicht
  • Hypertonie
  • Diabetes
  • Sterilität

Zwangsstörungen

Beispiele

  • Reinlichkeitszwang (Waschzwang)
  • Kontrollzwang (ständige Überprüfung von bestimmten Dingen wie Herdplatten, Türschlössern, Gashähnen, Aschenbechern, wichtigen Papieren...)
  • Ordnungszwang (es wird versucht, in der Umgebung immerzu Symmetrie, Ordnung oder ein Gleichgewicht herzustellen, indem Dinge wie Bücher oder Nahrungsmittel nach strengen Regelns perfekt geordnet sind
  • Berührungszwang (Zwang, Dinge anzufassen oder gerade nicht anzufassen)
  • Zählzwang (alle Dinge, die im Alltag auftauchen, werden gezählt)
  • verbale Zwänge (Ausdrücke, Sätze oder Melodien werden immer wieder wiederholt)
  • in eine ähnliche Richtung gehen auch Essstörungen wie z. B. Anorexie, Bulimie oder Esszwang, der zu einer ausgeprägten Adipositas führen kann

Korpuskarzinom (Karzinom im Uteruskörper)

Symptome

  • Blutungen in der Postmenopause
  • Blutungsstörungen bei menstruierenden Patientinnen

Zwangsstörungen

Therapie

  • psychotherapeutische Massnahmen
  • Antidepressiva

Korpuskarzinom (Karzinom im Uteruskörper)

Therapie

  • ca. 80% der Korpuskarzinome werden frühzeitig diagnostiziert
  • Hysterektomie mit Mitentfernung der Adnexe (Eileiter und Eierstöcke) führt meist zur Heilung

Angststörungen

  • können alleine Auftreten oder auch in Kombination mit Zwangsstörungen, bei Menschen mit Depressionen oder psychotischen Störungen
  • der Betroffene leidet entweder an diffusen Existenzängsten oder fokussiert diese auf besondere Situationen, z. B. vor Menschenansammlungen, vor Krankheiten (Hypochondrie), vor engen räumen
  • Angststörungen sind mit einem extrem hohen Leidensdruck verbunden

Gutartige Tumore (weibliche Brust)

  • vorwiegend in jungen Jahren
  • machen ca. 20% der Brusterkrankungen aus

Angststörungen

Behandlung

  • Psychotherapie
  • Antidepressiva
  • kurzzeitig mit Tranquilizer

Gutartige Tumore (weibliche Brust)

Symptome / Befunde

  • Knoten wird palpiert, der gegen die Haut gut verschiebbar und klar abgegrenzt ist
  • Mammographie und Sonographie zeigen, ob es sich um einen Knoten oder eine Zyste handelt

Psychopharmaka in 4 Gruppen unterteilt

  1. Neuroleptika: schizophrene Psychosen, Manien, exogene (organische) Psychosen, Erregungs- und Angstzustände
  2. Antidepressiva: Depressionen
  3. Lithiumsalze: manisch-depressive Psychosen
  4. Tranquilizer: psychovegetative Störungen, Angstzustände

Gutartige Tumore (weibliche Brust)

Therapie

  • durch Feinnadelpunktion kann Zyste entleert werden oder Gewebe zur histologischen Untersuchung gewonnen werden
  • oft bilden sich Knoten und Zysten auch spontan zurück

Mastopathie (Mammadysplasie)

  • Veränderung der Brust, die durch die Einwirkung eines zu hohen Östrogenenspiegels zustanden kommt
  • häufigste gutartige Brustveränderungen (70 – 80%)
  • nach Menopause gehen die Veränderungen zurück

Mastopathie (Mammadysplasie)

Symptome

  • ca. 1 Woche vor Menstruationsblutung: Anschwellung, Spannungsgefühl und Schmerzen in beiden Brüsten

Mastopathie (Mammadysplasie)

Therapie

  • mit Gestagenen (kutane Applikation)

Study