Pathologie

Schlussprüfung

Schlussprüfung


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene pathologische Zustände und deren Behandlung, insbesondere im Bereich der Psychiatrie und Neurologie. Sie decken Themen wie psychische Störungen, neurologische Erkrankungen, und körperliche Symptome ab, darunter Depressionen, Schizophrenie, Multiple Sklerose, und Infektionskrankheiten. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Diagnosen, Therapien und präventive Maßnahmen vertiefen möchten.
Karten
366
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.03.2017 / 05.03.2017

Lernkarten

Kolonkarzinom

Symptome

  • neu auftretende Verstopfung / Durchfall
  • dunkles Blut im Stuhl
  • Ileus (Darmverschluss)
  • Darmperforation
  • Lebermetastasen

Transiente ischämische Attacke, TIA-Syndrom

Symptome (wie bei zerevaskulärer Insult):

  • Gesichtsnervenlähmung (Fazialislähmung)
  • Halbseitenlähmung (Hemiplegie)
  • Sprechstörung (Aphasie)

Symptome verschwinden meist nach einigen Minuten

Desensibilisierung

  • Impfung, bei welcher das Allergen in kleiner Konzentrationen geimpft wird, sodass der Organismus wieder normale Antikörper produziert

Kolonkarzinom

Befund

  • positiver Hämoccult (Blut im Stuhl, von Auge nicht sichtbar)
  • Diagnose durch Koloskopie und Biopsie

Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)

  • plötzlicher Ausfall eines Hirnteils
  • bleibende Gesichts- und Halbseitenlähmung

Therapie

  • Antihistaminika bekämpfen Symptome, indem sie die Histaminrezeptoren blockieren
  • spasmolytische und sedierende Wirkung

Kolonkarzinom

Differentialdiagnose

  • Divertikulitis

Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)

Ursachen:

  • 80% durch Gefässverschluss
  • 20% durch Hirnblutung
  • meistens: Folge einer Thrombose in Kombination mit einer Arteriosklerose
  • seltener: Embolie aus der linken Herzhälfte
  • Diabetes
  • Gefässmissbildung
  • Hypertonie

Glukokortikoide

  • hemmen ebenfalls überschiessende, allergische reaktionen
  • lokale Sprays für die Atemwege, Cremes oder Salben kutan oder systemisch oral oder intravenös

Kolonkarzinom

Komplikationen

  • Ileus
  • Perforation
  • Blutung
  • Metastasierung in Lymphknoten / Blut in Leber

Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)

Symptome (wie bei TIA-Syndrom):

  • Gesichtsnervenlähmung (Fazialislähmung)
  • Halbseitenlähmung (Hemiplegie)
  • Sprechstörung (Aphasie)

Phenylketonurie

  • genetische Störung
  • Aminosäure Phenylalanin wird toxisch, weil der Abbauweg nicht vollumfänglich funktioniert

Kolonkarzinom

Therapie / Prognose

  • operative Entfernung
  • künstlicher Darmausgang
  • nach 5 Jahren ist die Überlebensrate 80% (falls in Symptomfreien Stadium behandelt)

Zerevaskulärer Insult / Apoplexie (Hirnschlag / Schlaganfall)

Therapie

  • durch Thrombolyse spätestens 3 Stunden nach Beginn der Symptome kann ein ischämischer Hirninfarkt in einzelnen Fällen reduziert / verhindert werden

Appendizitis

  • lymphatisches Gewebe des Appendix wird meist von Erregern des Darms entzündet

Phenylketonurie

Symptome

  • kommt bei unbehandelten Kindern zu einer Beeinträchtigung der Hirnentwicklung schon im ersten Lebensmonat mit meist schweren geistigen Defekten und epileptischen Anfällen

Phenylketonurie

Prävention

  • frühzeitige Erkennung und Behandlung
  • Aufnahme von Phenylalanin über die Nahrung muss sehr streng kontrolliert und limitiert werden
  • Reduktion der Eiweissaufnahme

Appendizitis

Symptome / Befunde

  • mittlerer Schmerz in Nabelgegend, später rechter Unterbauch
  • mässiges Fieber
  • starker Druck und Entlastungsschmerz im rechten Unterbauch
  • Leukozytose

Multiinfarktsyndrom

  • chronisch fortschreitende Hirnarteriosklerose mit Gangstörungen, Schwindel, Sprachstörungen, Schluckstörungen, vaskuläre Demenz
  • höheres Alter

Appendizitis

Differentialdiagnose bei Frauen

  • Eileiterschwangerschaft / Eileiterentzündung

Fruktoseintoleranz

  • Fructose ist ein Baustein der Saccharose (Haushaltszucker), kommt aber auch in vielen Früchten oder in reiner Form als Süssstoff her
  • kann von den Darmzellen nicht aufgenommen werden (es zieht Wasser an, was zu Durchfällen und Krämpfen führt)

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

  • Arteriosklerose der Bein- und Beckenarterien (wegen Durchblutungsstörungen im Bein)

Appendizitis

Komplikationen

  • Blinddarmperforation

Lakroseintoleranz

  • wird fälschlicherweise oftmals mit der Milchallergie verwechselt
  • Laktose kann nicht mehr abgebaut werden
  • Symptome ähnlich wie bei Fruktoseintoleranz

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Ursachen;

Arteriosklerose

Appendizitis

Therapie

Appendektomie sollte innerhalb 24 – 48 h erfolgen

Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)

  • Betroffene vertragen Gluten (Eiweiss) nicht
  • beim Verzehr von Gluten entsteht eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut mit oft ausgedehnter Zerstörung der Darmepithelzellen (dadurch können Nährstoffe nur schlecht aufgenommen werden und verbleiben unverdaut im Darm)
  • Komplikationen: Tumore im Verdauungstrakt

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Risikofaktor:

  • Rauchen

Hämorrhoiden

  • Krampfadern der Anus- und Mastdarmvenen
  • Obstipation begünstigt Bildung

Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)

Symptome

  • Gewichtsverlust
  • Mangelerscheinungen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Symptone:

  • Fehlen des Fusspulses
  • Gangrän (Gewebsnerkrose)
  • krampfartige Wadenschmerzen beim Gehen, später auch bei Ruhe

Hämorrhoiden

Symptome

  • äussere Hämorrhoiden mit Schmerzen, ev. leichte Blutungen
  • innere Hämorrhoiden nur bei Rektalspiegelung sichtbar

Zäliakie (Glutenunverträglichkeit)

Therapie

  • striktes Vermeiden der Getreidesorten mit hohem Glutengehalt: Weizen, Gerste, Roggen – Hafer ist nicht verboten, aber in speziellen Fällen auch problematisch
  • erlaubt ist: Hirse, Mais, Reis, Quinoa, Sojabohnen, Kochbanane, Kartoffeln...

Aortenaneurysma und Arotenriss

  • die normalerweise hochelastische Aorta wird durch arteriosklerotische Ablagerungen steif
  • der Druck des ausgeworfenen Blutes vom Herzen führt zu Ausbuchtung der Aorta

sehr grosse Gefahr einer Aortenruptur, was zu schnellem Tod durch Verbluten führt

Aortenaneurysma und Arotenriss

chirurgische Massnahme:

  • Einsatz einer künstlichen Aorta (falls die Zeit noch reicht)

Hämorrhoiden

Komplikationen

  • Hämorrhoidal-Venenthrombose / heller Bluterguss (kann zu Analekzem mit Juckreiz führen)

Gicht

  • angeborene Stoffwechselneigung (im Körper lagert sich zuviel Harnsäure ab)
  • Harnsäure lagert sich in verschiedenen Körpergeweben ab, insbesondere in Gelenken, wo entzündliche und schmerzhafte Prozesse stattfinden

Kreislaufschock

Kreislaufversagen, bei der die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Organe nicht mehr gewährleistet wird:

  • Bewusstlosigkeit
  • Organversagen
  • Tod

Gicht

Therapie

  • Antiphlogistika
  • Glukokortikoiden
  • bei symptomfreien Intervallen versuch man die Harnsäurebildung zu hemmen und deren Ausscheidung in den Nieren zu erhöhe

Hämorrhoiden

Therapie

  • verbesserte Analhygiene
  • Obstipation vermeiden
  • konservative Behandlung: Salben, Zäpfchen
  • operativ

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