Pathologie

Schlussprüfung

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M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene pathologische Zustände und deren Behandlung, insbesondere im Bereich der Psychiatrie und Neurologie. Sie decken Themen wie psychische Störungen, neurologische Erkrankungen, und körperliche Symptome ab, darunter Depressionen, Schizophrenie, Multiple Sklerose, und Infektionskrankheiten. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Diagnosen, Therapien und präventive Maßnahmen vertiefen möchten.
Karten
366
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.03.2017 / 05.03.2017

Lernkarten

terminale Niereninsuffizienz

Laborbefunde

  • normochrome Anämie
  • Erhöhung von Kalium, Harnstoff und Kreatinin im Blut
  • Kreatinin-Clearance ist eingeschrenkt

FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)

Prävention

  • Impfung

chronische Bronchitis (Bronchienentzündung)

Therapie:

  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • Husten stillen
  • inhalieren
  • Rauchstopp
  • viel Flüssigkeitsaufnahme

keine Therapie ist effizient

terminale Niereninsuffizienz

Therapie

  • Hämo- oder Peritonealdialyse
  • Nierentransplantation

FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)

Therapie

  • keine

allergisches und nicht-allergisches Asthma

  • vorübergehe Erhöhung des bronchialen Strömungswiderstandes durch Verengung des Bronchienlumens
  • Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung durch Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht
  • durch Behandlung rückbildungsfähig
  • ca. 10% der Bevölkerung ist betroffen

akute Niereninsuffizienz (akutes Nierenversagen)

Ursachen

  • vor allem nach verminderter Durchblutung der Niere (z. B. infolge Kreislaufschock, Verbrennungen, Vergiftungen..)

Multiple Sklerose

  • Autoimmunerkrankung, bei welcher die Myelinscheide im Gehirn abgebaut wird (ohne diese Isolation kommt es zu Störungen / Unterbrechungen der Reizleitung im ZNS)
  • man kennt keine bestimmten Risikofaktoren
  • Krankheit entwickelt sich in der Regel zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr

allergisches und nicht-allergisches Asthma

Symptome:

  • Atemnot
  • erschwerte Ausatmung
  • Lungenemphysem (Spätfolge)
  • pfeifende Atmung
  • trockener Husten
  • Zyanose

akute Niereninsuffizienz (akutes Nierenversagen)

Symtome

  • Ödeme
  • Hypertonie
  • Hyperkaliämie
  • Urinproduktion unter 400 ml / 24h, kann auch ganz versiegen
  • meist erholen sich die Nieren wieder, ansonsten kommt es zur chronischen Niereninsuffizienz

Multiple Sklerose

Symptome

  • Empfindungsstörungen (Hände / Füsse und im Laufe der Jahre auch motorische Schäden, die bis zur Invalidität, Erblindung und Blasenfunktionsstörungen führen)
  • Befunde mittels Lumbalpunktion, MR, Computertomographie

allergisches Asthma

  • Allergie (Pollen, Tierhaare)

akute Niereninsuffizienz (akutes Nierenversagen)

Therapie

  • Hämo- oder Peritonealdialyse

Multiple Sklerose

Therapie

  • Medikamentös mit Interferonen / Antiphlogistika
  • Physiotherapie
  • nicht heilbar!

allergisches Asthma

Prävention und Behandlung:

  • Allergene meiden
  • Desensibilisierung (Impfung gegen bekanntes Allergen während 3 Jahren)
  • Antihistaminika
  • Glukokortikoidspray
  • Beta2Sympathomimetika

Nephrotisches Syndrom

  • Proteinurie (durch Proteinmangel treten Ödeme an Beinen und Gesicht auf)

Psychose, psychotische Störung

  • seelische Störungen, die mit einem stark veränderten Selbst- und Fremdwahrnehmung einhergehen
  • Wahnvorstellungen, Halluzinationen, starke depressive Verstimmungen

nicht-allergisches Asthma

  • nach Infektionen der Atemwege
  • Luftschadstoffe
  • Sport (Leistungsasthma)
  • kalte Luft
  • psychosomatisch (z. B. Stress)

Nephrotisches Syndrom

Ursachen

  • Diabetes mellitus
  • Karzinome
  • Vergiftungen
  • Infektionskrankheiten
  • EPH-Gestose

Psychose, psychotische Störung

Untergruppen

  • organische Psychosen
  • schizophrene Psychosen
  • affektive Psychosen

nicht-allergisches Asthma

Behandlung:

  • Beta2Sympathomimetika

Benigne Prostatahyperplasie (BHP)

  • gutartige Vergrösserung der Prostata
  • nachweisbar bei ca. 75% der 60 – 70-jährigen Männer

Psychose, psychotische Störung

Differentialdiagnosen

  • geistige Behinderung
  • Neurosen (zwanghafte Störungen, Angststörungen, Depressionen)
  • Persönlichkeitsstörungen (Borderlinestörung, Suchterkrankungen)

Atopie

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (sofortige allergische Reaktionen nach Kontakt mit harmlosen Substanzen aus der Umwelt)
  • umfasst 3 Krankheitskreise: Heuschnupfen, Asthma, Athopische Ekzeme
  • Betroffene reagieren auf Pflanzenpollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Nahrungsmitteln
  • man kann auf nur 1 der 3 Formen leiden, an 2 oder an 3 (oft findet im Laufe des Lebens ein Etagenwechsel statt)
  • Stress können die Symptome verschlimmern, ist aber nicht die Ursache

Benigne Prostatahyperplasie (BHP)

Symptome

  • erschwerte Blasenentleerung
  • schwacher Urinstrahl
  • oft mehrmaliges Wasserlassen in der Nacht

Schizophrene Psychosen

Symptome

  • Wahnvorstellungen

Halluzinationen in Form von miteinander sprechenden, Befehle erteilenden oder die Handlungen des Erkrankten kommentierenden Stimmen, seltener Körperhalluzinationen oder Geschmacks- / Geruchshalluzinationen

Heuschnupfen

Therapie:

  • Desensibilisierung
  • Antihistaminika
  • Kortisonspritze

Benigne Prostatahyperplasie (BHP)

Untersuchung

  • Rektaluntersuchung zeigt glatte, vergrösserte Prostata
  • Ultraschall zeigt Rückstau des Urins in Harnleitern und Nierenbecken, dadurch kann eine Nierenschädigung erfolgen (Verhinderung durch Blasenkatheter)

Schizophrene Psychosen

Ich-Störung

  • der Kranke ist z. B. davon überzeugt, dass eigene Gedanken laut werden und von anderen gehört werden können, oder er vertritt die Vorstellung, fremde Gedanken lesen zu können – häufig werden zufällige Ereignisse (bedeutungslose Gesten zufällig getroffener Personen, normale Radiomeldungen...) mit einer Bedeutung für die eigene Person versehen

Asthma

Therapie:

  • Ventolin
  • Kortisonspray

Benigne Prostatahyperplasie (BHP)

Therapie

  • Kürbiskern- und Brennesselwurzelextrakte
  • meist wird innerer Teil der Prostata entfernt

Schizophrene Psychosen

Verlauf

  • in rund 25% bleibt es bei einer einmaligen psychotischen Episode

Atopisches Exzem

Therapie:

  • Antihistaminika
  • Kortisonsalbe

Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

  • 40% aller Männer bilden ein Prostatakarzinom (nur ca. 10% davon haben Beschwerden)
  • entwickelt sich sehr langsam
  • bildet Metastasen

Schizophrene Psychosen

Behandlung

  • Neuroleptika
  • Benzodiazepine (zur Behandlung von akuten Ängsten)
  • soziotherapeutische Massnahmen (Erhaltung des Arbeitsplatzes, beschützter Arbeitsplatz, betreutes Wohnen...)
  • ergotherapeutische Massnahmen (Aufbau von Arbeitsfähigkeiten und Tagesstruktur, Durchführung einer Belastungserprobung)
  • Psychotherapie

Bronchienkarzinom

Symptome:

  • Atemnot
  • Blut im Sputum
  • Husten mit Auswurf
  • Pleuritis
  • Pneunomie

Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Symptome

  • erst wenn Karzinom in Umgebung einwächst oder Knochenmetastasen auftreten

Affektive Psychosen (Manisch-Depressiv, Bipolare Störung)

  • Patient bewegt sich zwischen 2 extremen Polen: exzessive Hochstimmung (Manie) und Depression

Bronchienkarzinom

Verlauf:

  • Befund mit Thoraxröntgen
  • Bronchoskopie
  • Computertomographie
  • Metastasierung im Knochen, Hirn und Leber

Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Früherfassung

  • Tumormarker PSA
  • Ultraschall
  • Biopsie

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