Vorderdarm
Vetsuiss Zh 2. Semester
Vetsuiss Zh 2. Semester
-
- 1 / 65
-
Lernkarten
Verlauf der Speiseröhre
- dorsal der Luftröhre
- zieht auf die linke Seite
- Mediam im MEdiastinium
- über die Aufzweigung der Trachea hinweg
- Über die Basis an das Herz
- Steigt zum Hiatus oesophagus des Zwerchfells auf
- Tritt in die Bauchhöhe ein
- tritt in den Magen ein
Gliederung des Oesophagus
in Hals- Brust und Bauchteil
Bau der Speiseröhre von innen nach aussen
- Tunica mucosa
- Epithelium mucosae
- Lamina propria mucosae
- lamina muscularis mucosae
- Tela submucose
- Tunica muscularis
- Stratum circulare
- Stratum longitudinale
- Tunica adventita
Epithelium mucosae
- aus einem mehrschichtigen Plattenepithel
- Pflanzenfresser meist schwach verhornt
Tela submucosa
Muköse Drüsen
- Hund auf der ganzen Länge
- Schwein in der ersten Hälfte
- Restliche Hssgt am Anfang des Ösophagus
Tunica muscularis
- äussere Längsmuskulatur
- innere Zirkulationsmuskulatur
- wdk und Hund:
- aus quergestreifter Muskulatur
- Schwein:
- kaudaler Abschnitt aus glatter Muskulatur
- Pferd und Katze:
- letzer Drittel aus glatter Muskulatur
Tunica adventitia des Ösophagus
- lockeres Bindegewebe
- Verbindet den Ösophagus im Halsteil mit den umgehenden Muskeln und Organen
- ermöglicht die Verschiebung der Organe zueinander
- Brusthöhle: bedeckt von Pleura mediastinalis
- Bauchhöhle: bedeckt von Peritoneum
Magenarten
- Einfacher Magen
- einheitliche, drüsenhaltige Schleimhaut
- Hund und Katze
- Einhöhliger, zusammengesetzer Magen
- drüsenhaltige und drüsenlose Schleimhaut
- Pferd und Schwein
- Mehrhöliger, zusammengesetzer Magen
- Wiederkäuer
Abschnitte des Einhöhligen Magens
- Magenkörper Corpus ventriculi
- Magenblase Fundus ventriculi
- Pfd; überragt die Kardia
- mit Gas gefüllt
- Blindack (saccus caecus ventriculi)
- Schwein: Diverticulum ventriculi: kleine Schleihautbucht
- Pfd; überragt die Kardia
Magenrinngebiete
Sulcus ventriculi
- Verbindung zwischen Kardia und Pylorus
Bau der Magenwand
- von innen nach aussen
- Schleimhaut (Tunica mucosa)
- Unterschleimhaut (Tunica submucosa)
- Muskelschicht (Tunica muscularis)
- Bauchfellüberzug (Tunica serosa)
Drüsenschleimhaut des Magens
Pars Glandularis
Besteht aus 3 Zonen
- Kardialdrüsenzone mit Kardialdrüsen
- Fundusdrüsenzone mit Eigen und Fundusdrüsen
- Pylorusdrüsenzone mit Pylorusdrüsen
Kardialdrüsenzone
Glandulae cardiacae
- Schmal und Ringförmig
- aussnahme Schwein
- Nach der drüsenlosen Schleimhaut
Fundusdrüsenzone
Glandulae gastricae propriae
- Fundusdrüsen
- charakteristisch für die gastrale Schleimhaut
Pylorusdrüsenzone
Glandulae pylricae
- nahe am Magenausgang
- Pylorusdrüsen:
- Geschlängelt
Kardialdrüsen und Pylorusdrüsen
- produzieren Mukusschicht
- Schleimschicht
- Schutz vor Selbstverdauung
- wichtige für die Alkalibarriere
- Pufferung des niedrigen pH des Magens
Fundusdrüsen
- enthalten 3 exkretorische Zellarten
- Nebenzellen
- im Drüsenhals
- bilden neutralen Schleim
- ersatzzellen für abgenutzte Epithelzellen
- Haupt und Belegzellen
- im Mittelstück bis zum basalen Grund
- Sezernieren hptbestandteil des Magensaftes
- Hauptzellen sezernieren Pepsinogen
- Belegzellen sezerniern H+ und Cl-
Unterschleimhaut
Tela submucosa
- aus lockerem Bindegewebe
- getrennt von der Schleimhaut durch Lamina muscularis mucosae
- Enthält
- lympahtische Einlagerungen
- vegetative Nervengeflechte
- Fettgewebe
- Kollagene und elastische Fasern
Muskelschicht des Magens
Tunica muscularis
- Für die Durchmischung und Weiterleitung des Inhaltes
- abschnittsweise differentierte Wandbau
Unterscheidung
- äussere längsmuskelschicht
- mittlere Ringmuskelschicht
- innere tiefe Schicht
äussere Längsmuskelschicht des Magens
Stratum longitudinale
- Fibrae longitudinales
- fibrae obliquae externa
- Fortsetzung der Aussenlage des Oesphagus
- Stärker im Bereich der Kurvaturen
- zieht in den Pars pylorica
Mittlere Ringmuskelschicht
Stratium circulare
- M. spnter carida
- M. sphinter pylorie
Innere tiefe Schicht der Magenmuskulatur
- Fibrae obliquae interna
- Muskelbünden verlaufen schief
- unvollständig
- gleiten die Fehlbereiche der Ringmuskelschicht aus
Bauchfell
Peritoneum viscerale
- Bestandteil der Serosa visceralis peitonei
- Überzieht den Magen
- über ein dorsalen und ventralen Gekrösemit dem Peritoneum parietale verbunden
einhöhliger Magen des Hundes
- Kardia trichterförmig weit
- Drüsenlose Schleimhaut und Kardialdrüsenzone ein schmaler Ring
- Mageneingendrüsenzone ausgedehnt
- Magen hat den Form eines Sackes
Einhöhliger Magen der Katze
- Schleimhaut ähnlich wie beim Hund
- Lumen ist kleiner
- Incisura angularis tief
Einhöhliger Magen des Schweines
- Kardia ist relativ eng
- Drüsenlose Schleimhaut zieht bis zum Diverticulum ventriculi
- Toru pyloricus am Pylorus
Einhöhliger Magen des Pferdes
- drüsenlose Schleimhaut ist ausgedehnt
- nimmt ein grossen Teil des Fundus ventriculi ein
- von der Eigendrüsenzone durch einen scharf gezackten Rand getrennt
- Kardialmuskelschleifen ist sehr kräftig
- darum kein Erbrechen möglich
dorsales Magengekröse
Mesogastrium dorsale
- Ursprung an der dorsalen Bauchwand
- setz an der Curvatura ventriculi major an
Bestandteile
- tiefe Wand (Paries profundus)
- oberflächliche Wand (Paries profundus)
- Netzbeutel ( Bursa omentalis)
- Netzbeutelhöhle
Paries profundus des Dorsalgekröse
- der Eingeweide zugewandt
- zieht bis zum Beckeneingang
- schläft dort um
- scjöoesst dem linken Pankreasschenkel ein
Paries suberficiales des dorsalen Gekröse
- oberflächlich
- der Bauchwand zugewandt
- zieht vom Beckeneingang zur grossen Kurvatur des Magens
- enthält links die Milz
Netzbeutel
Bursa omentalis
- sackartige Ausbuchtung zur linken Körperseite
- ensteht durch starke fetale Längenwachstum
- Durch die Drehung der Megenanlage kommt es zur kaniokaudalen Ausrichtung
- Flfr und Wdk
- dehnt sich bis zum Beckeneingang aus
- unterlager den ganzen darm
- Verschiebeschicht zw Bauchwand und Baucheingeweide
- Pfd und Schw
- unregelmässig im Darmkonvolut
- reicht kaudal bis zum Leistenspalt
Netzbeutelhöhle
- von Netzbeutel eingeschlossen
- Zusammengesetzt aus:
- Foramen omentale o. epiplocium
- Zugang zur Bursa
- von der re. Körperseite
- Vestibulum bursae omentalis
- Netzbeutelvorhof
- Ventral begrenzt vom Omentum minus
- Recessus caudalis omentalis
- spaltförmiger Raum
- zw Paries superficialis und profundus
- Foramen omentale o. epiplocium
Abschnitte die vom dorsalen Magengekröse eingschlossen werden
- Lig. gastrolienalis: Zw. Milz und Magen
- Lig. gastrophrenicum
- Lig. phrenicolienalie
- zw. Zwechfell, Magen und Milz
- ventrale Kante mit Abschnitt des Oesophagus
- Lig. lienorenalie
- Segelnetz (Velum omentale)
- Fleischfresser
ventrales Magengekröse
- zw. der Curvata ventrivuli minor und der Medianen der Bauchwand
- Ansatzlinie vom Zwerchfell bis zum Nabel
- hat die Leber eingelagert
- enthält den Gallengang
Leber und das ventrale Magengekröse
- Teilt das Mesogastrium in 2 Teile
- Lig. Hepatogastricum
- Proximaler Abschnitt
- zw. Magen und Leberpforte
- kleines Netz (Omentum minus)
- Lig. Falciforme
- Distaler Abschnitt
- zw. Leber und Bauchwand
Mehrhölige Magen bestehen aus
- Pansen (Rumen)
- Netzmagen oder Haube (Reticulum)
- Blättermagen, Buchmagen (Pansen, Omasum)
- Drüsen und Labmagen (Abomasum)
Vormagen
Proventriulus
- die ersten 3 Mägen
- dienen der enzymatischen Spaltung und Aufschlüsselung des Futters
- durch mikrobielle Flora
- Synthese kurzkettiger Fettsäuren
Funktion des Blättermagen
Psalter Omasum
- Resorption von Wasser aus dem Futterbrei
Labmagen
Abomasum
- vergleichbar mit dem einhöhligen Magen
- nimmt üer 50% des Volumen ein
Proliferation und Wachstumsvorgänge in Pansen und Netzmagen
- beginnen mit ca 2 Wochen
- durch die Aufnahme von Raufutter
- bewirkt die Ausbildung des Innenprofils des Vormagens
- Pansenzotten entstehen
- Leisten des Netzmagens entstehen
- Beendet nach 3 - 12 Monaten