Vorderdarm

Vetsuiss Zh 2. Semester

Vetsuiss Zh 2. Semester


M. V.
Diese Karteikarten bieten einen detaillierten Überblick über die Anatomie und Physiologie des Vormagens bei Wiederkäuern, geeignet für Studierende der Veterinärmedizin. Sie behandeln die Struktur und Funktion des Pansen, Netzmagens, Blättermagens und Labmagens, einschließlich ihrer Schleimhäute, Muskelschichten und Gewebe. Die Karteikarten erläutern auch die Rolle des Bauchfells und der verschiedenen Magengekröse, sowie die Unterschiede zwischen ein- und mehrhöligen Mägen. Ideal für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Tieranatomie vorbereiten.
Cartes-fiches
65
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.03.2017 / 12.01.2019

Cartes-fiches

Flächen des Pansen

  • eingeweidiseitige Fläche (Facies visceralis)
  • körperwandseitige Fläche (Facies parietalis)

Unterteilung des Pansen

  • dorsaler Pansensack (saccus dorsalis)
  • ventraler Pansensack (saccus ventralis 
  • Blindsack 
  • kranialer Pansensack

Blindsack

Saccus caecus caudodorsalis bzw caudoventralis 

  • abgetrennt durch dorsale bzw ventral verlaufende Kranzfurche
    • umgeben den Pansen ringförmig
    • entsprechen den Pansenpfeilern

vorderer Pansensack

Saccus cranialis 

  • Pansenvorhof (Atrium cranialis)
  • Funktion eines Schleudermagens 

Kranioventraler Teil des Pansen

  • befördert das Futter zurück in den Netzmagen
  • wichtig für den Wiederkäuer

ventraler Pansensack

  • enthält die Pansenbucht (Recessus ruminis)
    • kraniale Erweiterung 

Schleimhaut des Pansen

  • drüsenloses Plattenepithel
    • oberflächlich
  • Pansenzotte (Papillae ruminis)
    • bdg Erweiterung der Lamina propria und Tela submucosa 
    • vergrössern die Oberfl um 7 fache
    • Zottenlos sind Pansenpfeiler und Pansendach

Netzmagen

Reticulum 

  • gehört funktionell zum Pansen
  • kugelige Gestalt 
  • leicht abgeplattet 

Lage des Netzmagens 

  • auf dem Proc. Xyphoideus 
  • mit kaudalem Teil des Zwechfells in Kontakt
  • unmittelbar venral vor der Einmündung des Oesophagus in den Vormagen

Schleimhaut des Netzmagen

  • mehrschichtiges Plattenepithel
  • Haubenleisten (Christa reticuli)
    • netzartiges, wabenförmige Relief
    • begrenzt die Haubenzellen (Cellulae reticuli)
  • Warzenförmige Papillen (Papilae reticuli)

Muskelzug des Netzmagens 

  • am freine Rand der Haubenleisten
  • entspring der Lamina muscularis mucosae

Blättermagen

Omasum

  • kugelförmig
  • kranial
  • auf der rechten Seite des Pansen
  • Zugang zum Labmagen durch das Ostium omasobomasicum

Blätter des Blättermagens 

Lamina omasi

  • ragen in das Lumen
  • enthalten 3 Muskelzüge 
  • Psalterringe (sulcus omasi)
    • an der Basis 
    • Rinne ohne Blätter 

Psaltersegel

  • 2 bewegliche Falten 
  • Trennen die Blättermagen vom Labmagen 

Funktion des Bättermagen

  • Entzieht dem Mahrungsbrei Wasser 
  • Resorption von Mineralstoffen 

Labmagen

Abomasum

  • enstpricht dem EinhöligenMagen der restliche Hssgt
  • grosse und kleine Kurvatur 
  • Plicae spinales ragen in das innere 

Schleimhaut des Labmagen

  • Mageneigendrüsen
  • Pylorusdrüsen

Labferment 

  • während der Ernährung mit Milch
  • zur Gerinnung der Milch 

Muskulatur des Labmagens 

  • äussere Längsschicht
  • innere Zirkulärschicht

Magenrinne, Schlundrinne 

Sulcus ventriculi 

  • von der Mündung des Oesophagus 
  • an der grenze zwischen Rumen und Reticulum
  • über den Blättermagen bis in den Labmagen
  • rinne von 2 Lippen
  • verläuft spiralig 
  • von dorsal nach medioventral

dorsaler Pansensack

  • grossflächig  verkebt mit dorsaler Bauchwand und Zwechfellpfeiler
  • liegt retroperitonal
  • dorsales Bindegewebe 
    • befestigt den Pansen mit der dorsalen Bauchwand
    • in den Raum rägt zur Hälft die Milz

Kleines Netz und ventrales Magengekröse

Omentum minus

  • Ansatzlinie entlag der kleinen Kurvatur des Labmagens
  • zieht über die Basis des Blättermagens 
  • Blättermagen von der inneren Serosalammele des kleinen Netzes überzogen
  • Aufgebaut aus
    • Ligamentum hepatogastricum
    • Ligamentum hepatoduodenale

Grosses Netz 

Omentum majus

  • entspringt aus dem Dorsalgekröse 
  • verläuft von dem Hiatus oesophageus entlang der Pansenfurch zur linken Pansenlängsfurche zur grossen Kurvatur des Lambagen zum Duodenum 

Netzbeutel des grossen Netzes bei Wdk

Bursa omentalis 

  • gleicher Aufbau wie beim einhöhligen Magen
  • rechte Umschlagskante mit Mesoduodenum descendens verklebt 
  • linke Umschlagkante 
    • Pansen hat sich hinein entwickelt 

Zugang zur Bursa omentalis der Wdk

  • Durch das Foramen epiploicum
  • führt zuerst in den Netzbeutelvorhof 
  • Dorsal über die kleine Kurvatur mit der Netzbeutelhöhl in Verbindung 
  • Spaltförmig 

Étudier