Kopfdarm

Vetsuisse zh 2. semester

Vetsuisse zh 2. semester


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des Kopfdarms, insbesondere für Studierende der Veterinärmedizin. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Zähnen, Zunge, Mundhöhle und Pharynx, wobei spezifische Merkmale bei verschiedenen Tierarten wie Pferd, Katze und Hund hervorgehoben werden. Die Karteikarten erläutern auch die Rolle der Speicheldrüsen und deren Innervation, sowie die Bedeutung des Schluckakts und der damit verbundenen Muskeln. Dieses Lernset ist ideal für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Tieranatomie vorbereiten und ein tiefes Verständnis der oralen und pharyngealen Strukturen erlangen möchten.
Cartes-fiches
107
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.03.2017 / 07.11.2021

Cartes-fiches

Innervation der Zunge 

  • vegetativ, sensibel, sensorisch und motorisch
  • über 5 Gehirnnerven
    • N. mandibularis
    • N. facialis 
    • N. glossopharyngeus
    • N. vagus 
    • N hypoglossus 

N. lingualis für die Zunge 

  • vordere 2/3 der Zunge
  • Chorda tympani kommt dazu 

Innervation des Ramus lingualis des IX Gehirnnerves für die Zunge 

  • für den kaudalen Zungengrund 

Innervation der Zunge durch den N. hypoglossus 

  • alleine für die motorische Innervation 

Gliederung des Mundhöhlenboden

  • präfrenularer Abschnitt
    • rostral vom Zungenbändchen
  • Recessus sublinguales laterales 
    • bds neben dem Zungenbändchen

Hungerwarzen

Carunculaes sublinguales 

  • bds vom Frenulum
  • Öffnung vom Ausführungsgang des Ductus mandibularis und sublingualis major
  • Schw. können tlw fehlen
  • Hund und Katze unscheinbar
  • Pfd: gut enwickelt 
  • Wdk; gros 

Mundhöhlenbodendrüsen

Glandula paracuncularis 

  • Bei Pferd und Ziege 
  • in der Nähe der Hungerwarze n

Ackerknecht Organ

Organum orobasale 

  • kaudal der mittleren Schneidezähne 
  • paarig 
  • Rudimente der vorderen Unterzungendrüse der Reptilien 

Ausführungsfänge der Hungerwarzen

  • im Recessus sublingualis lateralis 
  • auf einer Längsfalte 
  • Rind: 
    • öffnung auf den Spitzen einer Reihe von Papilla conicae
  • Pferd
    • Vorwölbung der Schleimhaut zu einer typischen längswurst 

Anhangsdrüse der Mundhöhle

Speicheldrüsen Glandulae salvivariae

  • paarig angelegt
  • Speichel wird der Nahrung beigemischt 

Unterscheidung 

  • kleiner Speicheldrüsen (Glandulae salivariae minores)
  • grössere Speicheldrüsen (Glandula salvivariae majores)

kleinere Speicheldrüsen

Glandulae salvivariea minores 

  • viele in der Schleimhaut der Lippen, Backen, Zunge, Gaumen und präfrenulären Mundhöhlenboden
  • sezernieren hpts muköses Sekret

Backendrüsen 

Backendrüsen

Glandulae buccales 

  • dorsales und ventrales Drüsenpaket
  • Wdk zusätzlich eine mittlere Gruppen
  • Bei Hund und Katze Glandula zygomatica 

Funktion des Speichels 

  • positive Beeinflussung auf die Verdauung 
  • Pufferung der aufgenommenen Nahrung 
  • Ausscheidungswege für verschiedene Substanzen 

Hauptmenge des Speichels 

  • stammt von grösseren Drüsen
  • hpts seröse Speichel
  • auch gemischt seromuköses Sekret
  • Schwein
    • nur ein Ferment das Ptyalin
    • für die Stärkeverdauung im Mund 

Innervation des Mundhöhlenboden

vegetativ

Parasympathikus 

  • stimuliert die Sekretion
  • aktiviert über Geruch oder Geschmack
  • gleichzeitig Gefässerweiterung 
  • Fasern des V, VII und IX Gehirnnerven 

Sympathikus 

  • Verringert den Speichelfluss
  • verkeinert die Gefässe
  • Durch Ganglion cervicale craniale 

Grössere Speicheldrüsen

Glandula salivariae majores 

  • Ohrspeicheldrüsen (Glandula parotis 
  • Unterkieferdrüse (Glandula mandibularis)
  • Unterzungendrüse (Glandulae sublinguales)
    • Glandula sublinguales monostomatica 
    • Glandula sublinguales polystomatica 

Ohrspeicheldrüsen

Glandula parotis 

  • paarig 
  • ventral des Ohres, in der Fossa retromandibularis
  • Pflanzenfresser stark ausgeprägt

Sekret der Ohrspeicheldrüse 

Sekret

  • zusammengesetzes, tubuloazinären serösen Drüsen
  • alkalisches Sekret mit Pufferwirkung 

Ausführungsgänge der Ohrspeicheldrüsen

Ductus parotideus 

  • entsteht durch die Vereinigung durch interlobulären Sekretgänge
  • Fleischfresser und kleine Wdk
    • verläuft quer über den M. masseter
  • Rind, Pferd und Schwein
    • vom Kieferwinkel im Kehlgang rostral

Unterkieferdrüse 

Glandula mandibularis 

  • liegt nahe beim Angulus mandibulae
  • z.T durch Ohrspeicheldrüse bedeckt
  • Hund und Katze
    • ovale Form
    • subkutan 

Sekret der Unterkieferdrüse 

  • gemischtes oder abwechslend ein seröses und muköses Sekret

Ausführungsgang der Unterkieferdrüse

Ductus mandibularis 

  • verläuft in der Schleimhaut des Mundhöhlenbodens 
    • im Kehlgang 
    • am Frenulum linguale vorbei
  • mündet in der Hungerwarze 

Unterzungendrüsen

Glandula sublinguales 

  • Glandula sublinguales major o. monostomatica 
    • weiter kaudal
    • fehlt dem Pferd 
  • Glandula sublinguales minor o. polystomatica 
    • rostral unter der Schleimhaut der Seitenfläche der Zunge 

Ausführungsgang der Unterzungendrüse 

 

Ductus sublingualis major

  • Öffnung in der Hungerwarze 

kauapparat besteht aus 

  • Zähne mit dem Zahnfleisch
  • Kiefergelenk
  • Kaumuskulatur 

Heterodontie

  • Je nach Fuktion haben die Zähne eine unterschiedliche Form
  • Je nach Gebissregion 

Milchzähne 

Dentis decidui

  • 1. Generation der Zähne 
  • bricht kurz nach der Geburt durch
  • werden durch Dentis permanentes ersetzt 

Bauprinzip der Zähne 

  • Zahnkrone (Corona dentis)
  • Zahnhals (Collum dentis)
  • Zahnwurzel (Radix dentis)

Zahnkrone 

  • freier Teil des Zahnes 

Flächen

  • labial und buccal zum Vestibulum buccale 
  • Lingual zum Cavum oris proprium 
  • Kauflächen: Facies occlusalis 

Zahnhals 

  • im Zahnfleisch (Gingiva) eingebettet 

Zahnwurzel

  • in den Alveolen des Ober- und Unterkiefers verankert 

Pulpahöhle 

Cavum dentis 

  • umfasst den Zahn
  • enthält zentral die Zahnpulpa (Pulpa dentis)

Zahnpulpa

Pulpa dentis 

  • lockeres Bindegewebe 
  • enthält Blutgefässe und sensible, wenig vasomotorische Nerven 

Wurzelkanal

Canalis radicis dentis 

  • proximale verjüngung der Zahnwurzel
  • umgibt die Wurzelöffnung (Foramen apicale dentis)
  • Eintrittsstelle für Blutgefässe und Nerven

die 3 mineralien des Zahnes 

  • Schmelz, Email, Adamentin
    • Enamelum
  • Zahnbein, Elfenbein Dentin
    • Dentinum
  • Zement
    • Cementum
  • sind alle knochenähnlich verkalkt

Schmelz

  • härteste Substanz des Körpers 
  • von Adamantoblasten produziert
  • nicht zellulär
  • nicht regenerierbar
  • meist weisse Farbe 

Einfache oder mehrhöckrige Zähne 

  • Zahnkrone besitzen eine oder mehrere Höcker 
  • Eckzähne aller Hssgt
  • Scheidezähne der Wdk

Schmelzhöckrige Zähne 

  • Backenzähne der Flfr und Schweine

schmelzfaltige zähne

  • schmelz stülpt ssucg aks schmelzbecher in die zahnkrone ein
  • Backenzähhne der Pferde und Wdk
  • Scheidezähne der Pferde 

Dentin

  • gelblich weisse Farbe 
  • härter als Knochen
  • formt die Pulpahöhle
  • durchzogen von feinen NErvenfortsätzen n den Dentinkanälchen
  • gebildet durch Odontoblasten

Étudier