2.Semester Patho


J. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pathologie und Toxikologie, insbesondere im Kontext der Medizininformatik auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Vergiftungen, Antibiotika, Asthma und die Wirkung von Substanzen auf den Körper, wobei auch spezifische Therapien und ihre Nachteile diskutiert werden. Besonders relevant sind die Auswirkungen auf Lunge, Knochen und Blut sowie die Untersuchung und Behandlung von Vergiftungen. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachleute, die ihr Verständnis von Toxikologie und Pathologie vertiefen möchten.
Flashcards
117
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
01.03.2017 / 18.04.2017

Cartes-fiches

Rntgenstrahlen

kann Marterie durchdringen, je nach Stoffart unterschiedlich geschw„cht; ionisierend (Ver„nderungen im K”rper = Sch„den)

Rntgenstrahlung

im elektromagnetischen Spektrum zw. Ultravioletem Licht und Gammastrahlung; entsteht durch Beschleunigung/Abbremsung geladener Teilchen (Bremsstrahlung) o. šberg„nge in Elektronenhllen von Atomen und Moleklen (charakt.Strahlung)

Sonografie

Ultraschall; Echo-Impuls Verfahren; Vorteil: keine Strahlenbelastung, wenig aufwand, Weichteile, Flssigkeiten, keine Knochen; Nachteil: Abschattung hinter Knochen und Steinen, Resultat von F„higkeit des Untersuchers abh„ngig

Swissmedic

Heilmittelinstitut; Zulassungs- und Kontrollbeh”rde fr Heilmittel in der CH; Zulassung von Medis, šberwachung von kl. Studien, Festlegung Rezeptpflicht

Symptome

R”tung, šberw„rmung, Schwellung, Schmerz, eingeschr. Funktion

Tachykardie

Herzrasen

Tachypnoe

Schnellatmung

Teilgebiete

Arzneimittel-Toxikologie, Klinische Toxikologie, Forensische Toxikologie, Gewebe-Toxikologie, Umwelt-Toxikologie

Therapie

Symptome mildern/verhindern, K. HEILUNG; Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren, á2-Sympathomimetika (erw. Bronchien), Leukotrienrezeptor-Antagonisten b. Asthma, Theophyllin b. Asthma

Thoraxskopie

Mit Optik in Brusthöhle (Pleuraraum) blicken, künstlicher Pneumothorax nötig

Tomografie

Schnittbildverfahren; CT, MRI, PET

Toxikologie

Lehre von Giftstoffen, Vergiftungen und Behandlung von Vergiftungen

Toxin

Gift, Stoff der bei lebenden Organismen gesundheitliche Sch„den hervorrufen kann; Wirkung abh„ngig von Spezies und Dosis

Toxizitt

Gef„hrlichkeit; gemessen in Tierversuchen LD50 = letale Dosis mg/kgKG bei der 50% der Tiere nach 1x Gabe innerhalb von 2 W sterben; toxische Wirkung abh„ngig von Dosis, Verweildauer im K”rper und Art, H„ufigkeit und Dauer der Exposition

Toxodyn. Phase

Toxischer Effekt u. Mechanismus am Wirkort ?was macht das Gift mit dem K”rper?

Toxokinetische Phase

Aufnahme, Verteilung, Ausscheidung ?was macht der K”rper mit dem Gift?

Tuberkulose

Schwindsucht, Morbus Koch; verursacht durch Mycobacterium tuberculosis; Übertragung: Tröpfcheninfektion, gastral (Ingestion; Milch, rohes Fleisch), Schmierinfektion

Tuberkulose: Therapie

Antibiotika-Therapie w„hrend 6 Monaten (Antibiose mit Vierfach-Kombination; dann Antibiose mit Doppelkombi; bei multiresistenter: Komb. mehrerer Antibiotika

Typ 1

Soforttyp-Reaktion, klassische Allergie

Typ 2

Zellgebundene Antigene, Antik”rper-mediierter zytotoischer Typ

Typ 3

Antik”per-abh„ngiger Immunkomplex-Typ/Arthus-Typ

Typ 4

Sp„ttyp/verz”gerter Typ/Zell-mediierter Typ/Antik”rper-unabh„ngiger Typ/Tuberkulintyp

Untersuchungen

h„matologische Blutuntersuchung (Zellen), chemische Blutuntersuchung (Serum), mikrobiologische Untersuchungen, Urinuntersuchungen

Urinuntersuchung

chemisch (Elektrolyte, Metabolite, Proteine), Zellen, Mikrobiologische U.

Verabr: parenteral

unter Umgehung des Darmens, meistens in Vene

Verabr: systemisch

Applikationsform, die zu Wirkstoffverteilung im ges. K”rper fhrt (ggt topisch)

Verabreichung

peroral, intraven”s, intraarteriell, intramuskul„r, subcutan (unter Haut), intracutan (in Haut), inhalativ, sublingual (unter Z.), intraoss„r (in Knochen), intraartikul„r (Gelenk), rektal (Mastdarm), vaginal

Verabreichung: topisch

”rtlich begr. Anwendung mit Ziel einer ”rtlich begrenzten Wirkung (ggt systemisch)

Vergiftung: a. Symptome

uncharakteristische Beschwerden (Kopfschmerzen, šbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kreislaufst”rungen bis Kollaps);Miosis oder Mydriasis

Vergiftung: a. Therapie

Sekund„re Giftentfernung; Aktivkohle (bindet Giftstoffe u. Verhindert Aufnahme in K”rper), forcierte Diurese (viel zu trinken geben) um Gift rasch auszuscheiden (Elimination), Antidot

Vergiftung: a. Therapie

Prim„re Giftentfernung: 1-Stunden-Regel; Erbrechen ausl”sen (Ipecac-Sirup), Magensplung; kein Erbrechen bei sch„umenden Stoffen (Waschmitteln) oder L”sungsmitteln wie Benzin (Gefahr der Aspiration)

Vergiftung: akut

Kinder: v.a. Haushaltsmittel, Pflanzen, gef. Medikamente; Erw.: Medikamente

Vergiftung: akut

spezifische Vorg„nge und Symptome unmittelbar oder kurz nach Aufnahme der tox. Substanz bei einmaliger Giftaufnahme

Vergiftung: chronisch

mehrere Verabreichungen nicht letaler Dosen (Kumulation der Giftstoffe, schleichender Beginn der Vergiftungssymptome); meistens Habersche Regel

Was ist Asthma bronchiale

chr, entzündliche Erkr. Atemwege, dauerhafte Überempfindlichkeit

Wirkung

Bindung an krpereigene Strukturen (Proteine, Kohlenhydrate, Lipide, DNA) und an krperfremde Strukturen (Bakterien, Viren)

WZW

Ist die Therapie notwendig? Ist die Therapie wirksam?

Étudier