Kreislauf Physiologie

Vetsuisse ZH 2. Semester

Vetsuisse ZH 2. Semester


M. V.
Diese Lernkarten behandeln die Physiologie des Kreislaufs auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Funktionsweise des Herzens, einschließlich der Erregungsausbreitung, der Kontraktion und der Regulation durch den Sympathikus und Parasympathikus. Die Karteikarten beleuchten auch den Frank-Starling-Mechanismus, die Bedeutung von Vorlast und Nachlast sowie die Eigenschaften des Myokards und der Purkinje-Fasern. Medizinstudenten profitieren von diesem Set, um ein tieferes Verständnis der Herzphysiologie und ihrer Regulation zu erlangen.
Karten
95
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2017 / 12.01.2019

Lernkarten

Mittel und langfristige Blutdruckregulation

  • durch die Regulation des Blutvolumens 
  • renal durch das Renin- Angiotensin- Aldosteron System
    • Minderdurchblutung der Niere führt zur Freisetzung von Renin

Renin - Angiotensin- Aldosteron System

1. Niere merkt das eine Minderdurchblutung vorliegt

2. Niere sezerniert Renin

3. Renin spaltet Angiotensin I aus dem Angiotensinogen (aus Leber)

4. Angiotensin I wird durch die Abspaltung von ACE zu Angiotensin II (aktiver Form)

5. Angiotensin II bewirkt:

  • vasokonstriktion (BD steigt)
  • Aldosteron: hemmt die Ausscheidung von Na+ und H2O

warum ist die Umwandlung der pulsatilen Strömung nötig?

  • die pulsatile Strömung ist energetisch ungünstig
    • Blut muss immer wieder von 0 aus beschleunigt werden
  • Die Windkesselfunktion ermöglicht eine kontinuierliche Strömung 

 

Vergleich der Beiden Ventrikel

  • links vs rechts
  • Druck 5:1
  • Wiederstand 5:1
  • Arbeitsleistung 5:1
  • Herzmasse links > rechts 

das Myocard als funktionelles Syncytium

  • Einzelzellen werden zu einer grossen Zellen
    • durch den elektrischen Zusammenschluss
  • nur Trennung Vorkoh- /Kammerbereich
  • funktionell sehr wichtig 

das sakroplasmatische Retikulum des Myocards

  • Speichern Ca2+

Isovolumetrische Kontraktion 

  • Volumen bleibt gleich gross
  • Dadurch steigt der Druck in den Vorhöfen und Kammern
  • Ist der Druck grösser als der der Klappen, öffnen sie sich

Systole 

  • isovolumetrische Kontraktion
    • Umformung 
    • Anspannung
  • Austreibung 

Diastole

isovolumetrische Erschlaffung

  • Entspannung
  • Füllungsphase
    • passiv: Mitralklappe öffnet sich und das Blut strömt in die Ventrikel
    • aktiv: Vorhof kontrahiert und Blut strömt in den Ventrikel

Öffnen und schliessen der Klappen

  • erfolgt nur über den Druckgradient
  • ist der Druck in der Kammern grösser als der der Klappe öffnen sie sich
  • sinkt der Druck unter den Klappendruck, schliessen sich die Klappen

AV Kalppen insuffizienz

  • Klappe schliesst sich nicht vollständig
  • Blut fliesst während der Systole vom Ventrikel zurück in den Vorhof

Folgen

  • zu wenig Blut im Körperkreislauf
  • Läsionen im Vorhof

AV Klappen Stenose 

  • Klappe öffnet sich nicht vollständig 
  • Häufig aufgrund von Verwachsungen in Folge von Entzündungen

enddiastolisches Volumen

  • Volumen das am Ende der Dastole im Herzen vorhanden ist

Schlagvolumen (SV)

  • geht  vom EDV aus 
  • SV etwa 65% des EDV
  • SV steigt simultan mit dem EDV an
  • SV des linken Ventrikels = SV des rechten Ventrikels 

cardial output (CO)

  • in l/min
  • Menge Blut die in einer Minute transportiert wird
  • = Herzminutenvolumen

Mechanik der Vorhöfe

  • in Ruhe reicht die passive Füllung aus
  • Systole
    • vor der Ventrikel Systole
    • kürzer als die Ventrikel Systole 
  • Diastole
    • während der Ventrikelsystole 

Herzarbeit 

Druck- Volumen Arbeit: E1 = P * V

  • diese Arbeit ist für den ganzen Körper wichtig

Beschleunigungs Arbeit = E2= 1/2m *(v*V)

  • verkelinert durch die Windkesselfunktion

 

  • in Ruhe E1 = 99%
  • bei Belastung E2 = 20%

 

Energiegewinnung des Herzens

  • aerob
  • bezogen auf sein eigengewicht, hat das Herz eine sehr grossen Energie bedarf
    • steigt mit Herzfrequenz
  • Cratin P als schnell verfügbare Energiepuffer
  • sinkt die ATP Konzentration, bewirkt es eine vasodilatation, was die Durchblutung steigert

Herztöne

  • 1. HT: Tief und lang
    • Muskelton
    • Vibration der Blutsäule und Ventrikelwände
    • verschluss der AV Klape 
  • 2. HT: diastolischer Herzton
    • Verschluss der Taschenklappen
    • Auch Aorta
  • 3. HT bei Pferden
    • schnelle, passive Füllung des Ventrikels
  • 4. HT Kontraktion der Atrien 

wichtige Eigenschaften des Myocards 

  • funktionelles Synctyium
  • hohe Dichte an Mitochondrien
  • Autonome Reizleitung 
  • Herzkontraktion = eine Einzelzuckung
    • Wichtig für die Erschalffung 
  • grosse zeitliche Überlagerung von AP und Kolntraktion
    • lange Refrektärzeit
    • keine Tetanisierbarkeit möglich
  • langsame Kontraktionsgewschwindigkeit

Tierartliche unterschiede der Purkinje Fasern

  • je grösser das Tier, desto dicker die Fasern
    • schnellere Erregungsletung 
  • Gruppe A: endoen subendocardial
    • Hund, Mensch, Affe , Katze, Ratte
  • Gruppe B: enden supepicardial
    • Huf- und Klauentiere, Delphin, Vögel
  • Beeinflussen die Form des EKG

subendocardiale Purkinje Fasern

 

  • Weiterleitung geht nach unten
  • Purkinjefasern enden am Boden des Ventrikels 

Supepicardial

  • Erregung der Arbeitsmuskulatur bereitet sich nach oben aus
  • Purkinjefasern enden in der Arbeitsmuskulatur am Apex

Wichtige Eigenschaften der Schrittmacherzellen

  • schnelles Na- System ohne Bedeutung 
  • relativ geringe Membrankapazität
    • eine kleine Veränderung hat dadurch eine grosse Wirkung 
  • Depolarisation hpts über Ca Einstrom
  • instabiles Ruhe Potential = diastolsiche Depolariation
    • haben im Prinzip kein Ruhepotential 

wichtige Eigenschaften des Myocards 

  • hat ein Ruhepotential
  • sacrolemmaler Ca- Einstrom -> Freisetzung aus SR
  • schnelles Na System
  • langsam aktivierbare Ca Kanäle
  • besondere Na/Ca Austauscher 
  • initiale Repolarisation

Refraktärzeit

  • bedingt durch die lange AP Dauer
  • Verhinder die Tetanisierbarkeit
  • Verhindert Arrythmien
    • Keine Überkreuzung der Erregung möglich
  • absolute RZ= Depolarisation + Plateau
  • relative RZ = REpolarisation + 10 - 20ms

Unterschied von Myocard und Skelettmuskulatur

  • nicht Tetanisierbarkeit
  • T Tubuli vorhanden
  • L Tubuli weniger stark
  • Ca Einstomm von aussen in Sakroplasma 

Regulation der Herztertigkeit durch Anpassung:

 

  • Schlagfrequenz HF
  • Schlagvolumen SV
  • Herzminutenvolumen
  • im linken und rechten Ventrikel hpts simultan

Frank Starling Mechanismus 

intercardiale Anpassung durch:

  • Erhöhung der Vorlast: enddiastolisches Volumen
    • Grösseres Schlagvolumen, nach der Diastole mehr Volumen im Ventrikel
  • Erhöhung der Nachlast : peripherer Widerstand
    • das gleiche Schalgvolumen gegen einen höheren Druck ausgeworfen

Maximas des Frank Starling Mechanismjus 

isovolumetrisches Maxima

  • das Volumen lässt sich nicht mehr vergrössern
  • der Muskel baut ab da nur noch Kraft auf

Isotonisches /isobarisches Maxima

  • der Muskeltonus lässt sich nicht mehr erhöhen

erhöhter preload durch:

 

  • stärkere Vordehnung 
  • stärkere Kontraktion
  • grösseres Schalgvolumen
    • Restblutmenge etwas erhöht
    • Druchanstieg nur klein

erhöhter Afterload durch:

 

  • EDV links steigt durch das kleine schlagvolumen gegen den hohen Druck
  • Rückstau in den Lungenvenen
    • bewirkt eine starkt Füllung des linken Ventrikels 
  • EDV steigt = erhöhung der Vorlast

Ursachen des Frank Starling Mechanismus 

  • Länge Kraft Relation der Sakromere
  • hähere Ca Sensibilität der Myofillamente bei Dehnung der Sakromere

Bedeutung des Frank Starling Mechanismus 

  • Anpassung an ein ungleichgewicht links/ rechts 
    • nur kurzfristig
  • Ausgleich der HMV der Ventrikel
  • Anpassungen an lokale Blutdruckschwankungen
  • gleichbleibende HErzfrequenz

extracardiale REgulationsmechanismen des HErzens 

  • nerval oder über hormone
  • Inotrop: über die Kontoraktionskraft
  • chronotrop: über die Frequenz
  • dromotrop: Geschwindigkeit der AV Überleitung
  • Bathmotrop: über die Reizschwelle (Erregbarkeit)

Sympathikus

Innerviert das gesamte Herz und die Koronargefässe

  • nerval:
    • hpts über b1 Rezeptooren über cAMP
    • bewirkt eine vasodilatation
  • humoral:
    • Adrenalin wirkt auf die a1 Rezeptoren
    • Erhöhung der Ca transient und Sensitivität 

Parasympathikus

  • Innerviert den Sinusknoten, AV Knoten und Vorhofmuskulatur
    • nur indirekte Wirkung auf die Ventrikel
  • bewirkt die Vasodilatation

Chonotropie

  • Sympathikus
    • beschleunigt die Frequenz
  • Parasympahtikus
    • erhöht die K Permabilität 
    • vewirkt eine langsamer Depolarisation und verkürzt dadurch das AP

Domotropie 

Sympathikus

  • erhöht die Geschwindigkeit der AV Überleitung 
  • durch die vergrösserte Aufnahem von Ca

Parasympathikus

  • verlangamt die Überleitung 
  • erhäht die K Permabilität 

Inotorpie

Sympathikus 

  • Verstärkt den Ca Aufnahme
  • Erhäht die Freisetzung des Ca aus dem SR

Parasympathikus 

  • Aktiviert die K-Ach Kanäle

Study