Blut
Vetsuisse ZH 2. Semester
Vetsuisse ZH 2. Semester
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Lernkarten
Erythrocytenindices
- MCV
- MCH
- MCHC
MCV
- Mittleres EC Volumen
- Hämatokrit / Erytrhocyten pro L
- in fl
MCH
- mittlerer Hb Gehalt eines einzelnen Erytrhocyten (Färbekoeffizeint)
- Hämatokrit /EC pro L
- in Pg
- norm 31pg
MCHC
- mittlere HB Konzentration in den EC
- HB/ HKT oder MCH/MCV
- in g/l
- norm 335g/l
Aufbau des Hämoglobins
- Häm: O2 tragende prosthetischer Gruppe
- Globin: Artspezifischer Proteinanteil
- Bei Säugern ein Tertramer
Aufbau des Häm Molekül
- aus zweiwertigen zentralen Eisenatomen (Fe2+)
- 4 substituierte Pyrolringe
Bindung des 02 an das Häm
- 02 geht eine lockere, nicht koordinative reversible Bindung mit einem der zentralen FE2+ Atome ein
- Wertikeit des Fe2+ ändert sich nicht
- Eine Bindung erhöht die Affinität der übrigen HB Bindungsstellen --> positive Kooperativität
- 02 Bindungskurve ist dadurch sigmoid
02 Bindungskurve des Blutes
- 02 Sättigung 100%= jedes Myoglobin und Hämoglobin ist beladen
- Partialdruck = wie viel Sauerstoff ist noch vorhanden
- Hämoglobin kann bei hohen 02 Konzentrationen das 02 binden und es bei tiefen konzentrationen wieder abgeben
- Myoglobin gibt das 02 erst bei sehr tiefen Konzentrationen ab
Halbsättigungsdruck
- Mass für den Sauerstoffpartialdruck, bei dem 50% des Hämoglobin belanden ist
Abhängigkeit der 02 Kapazität des Blutes
- Kapazität steigt mit der Konzentration des HB
- in Ruhe wird nur ca 25% des gesamten O2 ausgeschöpft
Wirkung der Hif Rezeptoren
Hif 1 für akute und Hif 2 für chronischen Sauerstoffmangel
1. Hif Rezeptor bewirkt das Bildung von Epo in der Niere
2. Das Epo dockt an die Eporezeptoren im roten Blutmark an --> bewirkt die Ausreifung der Vorläuferzellen
3. Dadurch steigt der Hämatorkriet und die Sauerstoffversorgung steigt
Zellformen während der Erytropoesie
1. Proerytrhoblast
2. Erytrhoblast
3. Normoblast
4. Retikulocyt
5. Normocyt
Proerytrhoblast
- junge, unreife, grosse, runde Zellen
- kernhaltig
- scharf begrenzte Nucleonen
- Zytoplasma stark basophil
Erytroblast
- kleinere runde Zellen
- kein Nukleon
- kleinere Kerne
- Cytoplasma von basophil bis polychromatisch
- zunehmender Hämoglobingehalt
Normoblast
- noch kleinere Zelle
- dichterer Kern
- vollständige Hämoglobinsation
- Cytoplasma polychromatisch bis orthochromatisch
Retikulocyt
- kernlos
- feines netzartiges Gerüst
- nicht mehr teilungsfähig
- noch mässige RNA, Protein und Hämsyntese
Normocyt
- klein
- kernlo
- runde Zellen
- zentrale Aufhellung
- reifer Erytrhocyt
Ablauf der Erythrocytose
1. es gibt eine Pluripotente Stammzelle
2. die Zellen werden immer kleiner
3. die Zellen stossen den Zellkern ab und bauen sie ab (Reticulocyte)
4. Reticulocyte sind noch nicht vollständig reif
- DNA Rest muss noch abgebaut werden
Stoffwechsel der EC
- reife EC haben keine Zellkern und keine Mitochondrien
- keine Zellteilung, keine Synthese möglich
- Hochspezialisiert für den Glukosetransport
Glukose lieferte Energie für
- aktive Ionentransportvorgänge
- Formerhaltung
- Synthese von Glutation
- Oxidationsschutz
Funktion der Leukocyten
- unspezifischer Abwehr (Granulozyten, Monozyten)
- spezifischer Abwehr (Lymphozyten)
- Abwehr von Pathogenen
Subtypen der Leukozyten
Einteil nach Färbung und Morphologie
- Lymphozyten
- Granulozyten
- Neutrophile
- Eosinophile
- Basophile
- Monozyten
Vorkommen der Leukozyten
- Granulozyten und Monozyten bleiben im Zielgewebe
- Lymphozyten zirkulieren
- haften am Endothel
- werden bei bedarf mobilisiert
Differentailblutbild
- Prozentualer Anteil der einzelnen Leukozytenarten
Leukopenie
- < 4000/ul
- krtisch bei < 800 neutrophile Granulozyten /ul
Ursachen
- toxisch: Zytostatika, Benzol, inoisierende Strahlung
- Allergisch
Leukämie
Vermehrung funktionsuntüchtiger Leukozyten
- Formen: lymphatisch oder myeloisch
Neutrophiler Granulozyt
- Durchmesser 9 -12um
- Lebensdauer 4-5 d
- Energiegewinnung durch Glykolyse
- amöbiod beweglich, Endothel haftend
- akute Infektion: starke Zunahme im Blut
Linksverschiebung:viele Junge: beginn einer Infektion
- stabkernige Granulozyten = jung
Rechtsverschiebung: viele Alte
- übersegmentierter Granulozyten = Alt
Monozyten
- Durchmesser 12 -20um
- grösere Phagozytosekapazität
- Atigenpräsenation für Lymphozyten
- ungranuliertes Zytoplasma
Monozyten kommen ständig vor in:
- Lymphkonten
- Alveolarwänden
- Sinus von Leber
- Sinus von Milz
- Knochenmark
Wanderung der Monozyten
- Ämoboid
- nach 2-3d aus dem Blut ins Gewebe
- Werden im Gewebe als Makrophagen (Histiozyten) sesshaft
Funktion der Monozyten
- im Entzündungsbereich stark teilungsfähig
- scheiden zytotoxische Leukotrine und Zytokine aus
- Sammelsurium von Faktoren
- Zytokine von Zellen sezerniert
- können Zellen zerstören
mononukleäres Phagozytensystem
- Monozyten und Gewebsmakrophagen
- Monozyten sind unterwegs
- Gewebsmakrophagen fest im Gewebe
Lymphozyten
- Durchmesser 7 -10um
- Für die Spezifische Immunabwehr
- 1% im Blut
- 99% in den lymphatischen Organe
- Bildung im Knochenmark
B Lymphozyten
- Prägung im Knochenmark
- humorale Immunreaktion durch Produktion spezifischer Antikörper
- siedeln sich in Milz und Lymphknoten an
- Differenzieren zu Gedächtnis oder Plasmazellen (Milz und Mark
T Lymphozyten
- Prägung im Thymus
- spezifische zelluläre Immunkreaktion
- Selektion/ Expansion im Thymus
- Vorkommen va im Lymphknoten und Milz
- Aktivierung durch Atigen präsentierende B Zellen
Primäre Hämostase
Blutstillung
- Blutstillung nach 1 -4 minuten
- Messung über die Blutungszeit
- Gefässreaktion
Sekudäre Hämostaseq
Blutgerinnung
- Gerinnung nach 5 -7 Minuten
- Messung über die Gerinungszeit
- Weisser Pfropf wird durch Thrombozyten und Lymphozyten ersetzt
Exogene Aktivierung
- Bei Verletzung der Haut
- Blut kommt in Kontakt mit der Aussenwelt
Endogene Aktivierung
- Bei Verletzung des Endothels
- Das Blut tritt nicht nach aussen
Gefässreaktion
- sofort nach Verletzung: Vasokonstirktion
- bedingt durch lokale, nervale Reflexe
- Kontraktion hält ca 30 min an
- verhindert die Blutung und ermöglicht die Bildung des Pfropfes
- verletzes Endothel rollt sich zusammen und verklebt
- sehr effizeint